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Regel-Änderungen  

Facebook lässt Nutzer mitbestimmen

27.02.2009, 11:59 Uhr | dpa, AP

Der Chef des sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, lässt die Nutzer seines Internet-Angebots ab sofort über Regeländerungen abstimmen. (Foto: Picture Alliance / dpa)Facebook-Chef Zuckerberg: Nutzer sollen mitbestimmen. (Foto: dpa) Eine kleine Demokratie-Revolution im Internet: Das Netzwerk lässt seine Nutzer bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen. Zu diesem Schritt sah sich das beliebte Portal nach einem Datenschutzdebakel gezwungen. Neu sei die Idee der Facebook-Demokratie allerdings nicht.

Das Online-Netzwerk Facebook will nach der massiven Kritik an seiner Datenschutz-Politik die Nutzer an künftigen Regel-Änderungen beteiligen. "Wir wollen damit offener und transparenter werden", sagte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Donnerstagabend. Eine Grundidee ist, dass die Nutzer über Vorschläge für neue Regeln abstimmen können. Bei einer Beteiligung ab 30 Prozent der aktiven registrierten Facebook-Mitglieder sollen die Ergebnisse bindend sein. "Wir vertrauen unseren Nutzern und wir legen Wert auf ihren Beitrag", sagte Zuckerberg. Entscheidungen über neue Produkte werde das Management aber weiterhin unabhängig treffen, betonte er.

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Facebook gehört den Nutzern

In einer schriftlichen Erklärung ergänzte Zuckerberg: "Wenn die Leute mehr Informationen bei Diensten wie Facebook austauschen, entsteht eine neue Beziehung zwischen Internet-Unternehmen und ihren Nutzern. Die vergangene Woche hat uns bewusst gemacht, dass die Nutzer wirklich das Gefühl haben, dass ihnen Facebook selbst gehört, nicht nur die Informationen, die sie austauschen."

Daten sollten auf ewig gespeichert werden

Facebook hatte vergangene Woche massive Proteste seiner Nutzer ausgelöst, nachdem der Online-Dienst mit einer Änderung der Geschäftsbedingungen sich das Recht gab, Daten von Mitgliedern zeitlich unbegrenzt zu nutzen. Die Idee dahinter sei gewesen, Informationen eines Nutzers anderen Mitgliedern auch dann noch anzeigen zu können, wenn er sein Profil löscht. Nutzer und Datenschützer reagierten empört, Facebook nahm die neue Regel zurück.

Nutzerbeteiligung war schon länger geplant

Man habe Fehler gemacht, räumte Zuckerberg am Donnerstag ein. Die Mitglieder hätten alle Rechte an ihren Bildern und anderen Inhalten. Die stärkere Beteiligung der Nutzer sehe er als "aufregendes Experiment", Facebook werde sich in Zukunft weiter in diese Richtung bewegen. Überlegungen für eine stärkere Beteiligung der Mitglieder habe es schon länger gegeben - der jüngste Sturm der Kritik habe sie aber beschleunigt. Über den nun vorgelegten Plan soll einen Monat lang diskutiert werden.

Abstimmen bei Facebook - so geht es

Zu einer Abstimmung soll es künftig kommen, wenn mehr als 7000 Facebook-Nutzer einen Kommentar zu einer angekündigten Regel-Änderung abgeben. Bei einer Abstimmung sollen auch Alternativen vorgeschlagen werden. Facebook hat insgesamt rund 175 Millionen angemeldete Mitglieder; da jedoch nicht alle von ihnen tatsächlich den Dienst regelmäßig nutzen, ist es schwer zu sagen, wie viele an einer Abstimmung teilnehmen müssen, damit die Quote von 30 Prozent erreicht ist. Zugleich behält sich das Unternehmen das Recht vor, aus rechtlichen oder administrativen Gründen Änderungen auch ohne die Möglichkeit von Kommentaren abzugeben.


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