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Online-Kriminalität: Neue Betrugsmasche der eBay-Abzocker

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Internet-Kriminalität  

eBay-Betrüger kapern vergessene Konten

22.06.2009, 09:22 Uhr | Andreas Lerg

eBay-Betrüger nutzen den guten Namen anderer Nutzer. (Montage: t-online.de)eBay-Betrüger nutzen den guten Namen anderer Nutzer. (Montage: t-online.de) Derzeit spezialisieren sich eBay-Betrüger auf langfristig ungenutzte eBay-Konten mit guten Bewertungen. Diese werden gekapert und für betrügerische Verkäufe benutzt. Das anschließende Muster ist altbekannt: verkaufen, kassieren und nicht liefern. Da die Konten lange ungenutzt bleiben, wird der Betrug erst von den geprellten Käufern bemerkt und nicht schon frühzeitig von den ursprünglichen Konto-Inhabern.

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Die Polizeiinspektion in Landau an der Isar bearbeitet derzeit einen eBay-Betrugsfall, der für eine neue Variante einer altbekannten Masche der Abzocker beispielhaft sein könnte. Die Kriminellen suchen sich dabei gezielt scheinbar stillgelegte, also seit langem nicht mehr aktiv vom eigentlichen Inhaber genutzte eBay-Konten heraus. Das betrifft vor allem solche Konten, die durch eine hohe Zahl an Bewertungen einen guten Ruf und Vertrauensbonus haben. Wie genau die Betrüger an die Zugangsdaten gelangen, ist der Polizei noch unklar. Mit den gekaperten Konten wird anschließend der übliche, so genannte "Lieferbetrug" begangen. Es wird Ware angeboten und verkauft. Das Geld wird wie üblich per Vorkasse abgezockt. Nur die Warenlieferung erfolgt nie.

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Was sagt eBay?

"Dass es tatsächlich stillgelegte Konten sind, mit denen der Betrug läuft, ist technisch unmöglich", sagte Maike Fuest, Head of Corporate PR bei eBay zu t-online.de Computer. "Wenn eBay ein Konto stilllegt, kann damit nicht mehr gehandelt werden." Damit bleiben nur Konten übrig, die nach wie vor aktiv, aber von den eigentlichen Inhabern länger ungenutzt sind. Fuest weiter: "Die Methode selbst ist altbekannt und wir kämpfen seit Jahren damit. Die Kontodaten werden per Phishing erbeutet." Im Fall von eBay gibt es dabei zwei Phishing-Methoden. Die Klassische, in der der Kontoinhaber per E-Mail aufgefordert wird, seine Kontodaten auf einer verlinkten Internetseite einzugeben. Und die neue Masche, in der im E-Mail-Anhang eine Schadsoftware steckt, die diese Daten heimlich ausspioniert.

Die Ermittlung läuft

Der Betrüger scheint indes nicht besonders clever zu sein, denn er hat alle abgezockten Zahlungen auf ein einzelnes Bankkonto umgeleitet. Die Polizeiinspektion Landau ermittelt zurzeit dessen Inhaber. Eine Anzeige einer Geschädigten, die nach Zahlung des Kaufpreises nicht beliefert wurde, hat die Fahndung in Gang gesetzt. Noch ist nicht bekannt, wie viele eBay-Nutzer auf den Betrüger bereits hereingefallen sind und wie hoch der entstandene Schaden ist.

eBay-Betrügern auf die Schliche kommen

Käufer können sich mit nur wenig Aufwand vor der Betrugsmasche schützen. Schauen Sie sich das eBay-Konto des Anbieters genau an. Sind die letzten Bewertungen schon alt oder gar uralt? Wird derzeit Ware verkauft, die für diesen Account in der Vergangenheit untypisch war? Ist der Preis "zu gut um wahr zu sein"? eBay-Betrüger bieten oftmals teure Gegenstände wie Fernseher oder Notebooks zu sehr niedrigen Preisen an. Dann kontaktieren Sie den Käufer und stellen ein paar Fragen zum Artikel. Fordern Sie weitere Bilder per E-Mail an oder fragen Sie, ob Sie per Treuhand oder auch per PayPal zahlen können. Betrüger sind kontaktscheu und antworten entweder gar nicht oder sehr spärlich. Sobald Sie skeptisch werden, lassen Sie die Finger vom Kauf.

So schützen Sie sich vor Kontodieben

Auch Inhaber von eBay-Konten können sich schützen. Die beiden Phishing-Maschen lassen sich einfach abwehren. Werden Sie in einer E-Mail aufgefordert, Ihre Benutzerdaten einzugeben, sollten Sie diese Mail ignorieren. eBay weist darauf hin, dass das Unternehmen niemals in einer E-Mail die Eingabe diese Daten anfordern wird. Die technische Masche mit der Schadsoftware lässt sich mit stets aktuell gehaltenen und einer Firewall abwehren.

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