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eBay-Betrüger bekommt drei Jahre Knast

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Internet-Kriminalität  

eBay-Betrüger bekommt drei Jahre Knast

26.10.2009, 09:19 Uhr | Andreas Lerg

eBay-Betrüger muss drei Jahre in Haft. (Quelle: dpa)eBay-Betrüger muss drei Jahre in Haft. (Quelle: dpa) Weil er im Internet über eBay raubkopierte Adobe-Software im ganz großen Stil verkauft hat, wurde ein 46-jähriger Amerikaner jetzt zu drei Jahren Haft verurteilt. Mit dem betrügerischen Verkauf hat er rund 1,4 Millionen US-Dollar erbeutet. Er muss knapp 750.000 US-Dollar Schadenersatz zahlen. Krass: Adobe hat an dem Betrug theoretisch sogar noch mit verdient.

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Gregory William Fair aus Falls Church im US-Bundesstaat Virginia verkaufte raubkopierte Versionen der Adobe Produkte Adobe Photoshop 6.0, Adobe Illustrator 9.0 und Adobe Pagemaker 6.5 und das immer zu Preisen zwischen 100 und 120 US-Dollar. Auf eBay vertrieb er diese Raubkopien so erfolgreich, dass er rund 1,4 Millionen US-Dollar Profit machte. Im März 2008 kamen der US Postal Inspection Service (USPIS) ihm endgültig auf die Schliche. Bei der Hausdurchsuchung wurden erdrückend viele Beweise sichergestellt.

Knapp 750.000 Dollar Schadenersatz

Das US Bezirksgericht in Washington DC verurteilte den überführten eBay-Betrüger nicht nur zu drei Jahren Gefängnis. Er muss auch 743.098 US-Dollar Schadenersatz bezahlen. Um seine Strafe zu zahlen, bot Fair nur 144.000 US-Dollar Bargeld und dann Naturalien in der Gestalt eines 525i BMW, eines Hummer H2, eines Mercedes CL600 und eines 1969 Pontiac GTO an.

Systematischer Betrug auf eBay

Die Ermittlungen gegen Fair, der sich schuldig bekannte, deckten den systematische betrügerischen Handel auf. Er hatte die illegalen Kopien unter verschiedenen eBay-Namen und mit verschiedenen PayPal-Accounts verkauft und zwar in großen Mengen. Im Jahr 2007 kauften verdeckte USPIS-Ermittler verschiedene Programme bei ihm ein. Diese wurden auf Funktionstüchtigkeit geprüft und von Adobe als illegale Raubkopien bestätigt.

Adobe hat an dem Betrug theoretisch sogar verdient

Der Anwalt von Adobe kommentierte zu Gunsten von Fair, dass Adobe durch diese raubkopierten veralteten Versionen eventuell Updates auf neuere Versionen verkauft habe. Diese Einnahmen wären für Adobe ohne Fairs Betrug dann wohl nicht entstanden. Auch lobte er den "Netzwerk-Effekt", denn je mehr Nutzer ein Produkt haben, um so wertvoller sei dieses auf dem offenen Markt. Fairs Anwalt bezweifelte, dass Adobe tatsächlich die behaupteten Verluste erlitten habe. Denn Adobe verkaufe die aktuellen Produkte viel teurer und würde für veraltete Software keine Sonderangebote anbieten, so wie sein Mandant es tat.

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