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Spam-Bande muss Millionen Euro abgeben

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Illegale Profite beschlagnahmt  

Berüchtigte Spam-Gang muss Millionen zahlen

01.12.2009, 10:04 Uhr | t-online.de

Berüchtigte Spam-Gang zu fast 19 Millionen Dollar Strafe verurteilt. (Foto: Microsoft)Berüchtigte Spam-Gang zu fast 19 Millionen Dollar Strafe verurteilt. (Foto: Microsoft)

Ein amerikanisches Gericht hat eine der größten zur Zahlung von insgesamt knapp zwölf Millionen Euro verurteilt. Über ihre Spam-Nachrichten hatte die Gruppe vor allem Potenzmittel, Appetitzügler und verschreibungspflichtige Medikamente verkauft. Unter der Führung eines Australiers und eines Amerikaners hatte das Netzwerk Spammer rund um den Globus rekrutiert und insgesamt mehrere Milliarden an unerwünschten Werbenachrichten verschickt.

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Bei den Strafzahlungen handelt es sich um das gesamte Vermögen der an der Spam-Aktion beteiligten Firmen. Der australische Kopf der Bande trägt dabei den Hauptteil mit knapp zehn Millionen Euro an eingezogenem Vermögen. Die übrigen zwei Millionen stammen aus dem Vermögen von drei Firmen, die unter dem Namen des amerikanischen Haupttäters angemeldet waren. Damit legen haben die Richter eine Bande aus dem Verkehr gezogen, die die Anti-Spam-Organisation Spamhaus als eine der schlimmsten der vergangenen Jahre bezeichnet hatte.

Spam-Bande verkaufte nicht zugelassene Medikamente

Die Profite in Millionenhöhe hatte die Bande durch den Verkauf von Medikamenten angehäuft. Dabei täuschte die Gruppe die Käufer dieser Medikamente arglistig über Herkunft und Sicherheit der Präparate. Die Spammer verwendeten unerlaubt das Siegel einer Kanadischen Gesundheitsorganisation sowie andere Qualitätsprädikate. Unter anderem spiegelte die Bande ihren Kunden vor, die Medikamente seien von der amerikanischen Gesundheitsbehörde abgenommen und zertifiziert. Tatsächlich stammten die Medikamente aber aus Indien und waren von keiner Gesundheitsbehörde zugelassen.

Haupttäter erwartet Gefängnisstrafe

Die beiden Haupttäter erwarten nun auch strafrechtliche Konsequenzen. Der Australier wird sich vor den dortigen Behörden verantworten müssen. Der amerikanische Kopf der Bande hatte sich bereits im August vor einem Gericht des Verkaufs von Produktfälschungen für Schuldig erklärt. Ihn erwarten nun bis zu fünf Jahren im Gefängnis, das Urteil wird noch im Dezember erwartet.

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