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Neues Bundesdatenschutzgesetz mit besserem Schutz für Arbeitnehmer

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Neues Bundesdatenschutzgesetz mit besserem Schutz für Arbeitnehmer

08.06.2010, 17:59 Uhr | tb

Verschiedenste Formen krimineller Techniken nutzen in zunehmendem Maße die Sicherheitslücken und Anfälligkeiten des Internet. Das liegt zum einen an der massenweisen Nutzung dieses Kommunikationsmittels unter Vernachlässigung oder völligem Verzicht auf entsprechende Schutzmaßnahmen, wie sie Antivirensoftware oder Firewalls bieten. Zum anderen bedienen sich Kriminelle immer ausgereifterer Methoden, um fremde Daten abzugreifen. Informationssicherheit ist daher aktueller denn je, denn in den seltensten Fällen gelingt es, die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Dabei bietet das Strafrecht durchaus Möglichkeiten, Internetkriminalität zu ahnden.

Computerbetrug

Zentrale Tathandlung des Computerbetruges ist die manipulative Einwirkung auf die Datenverarbeitung zu betrügerischen Zwecken. So macht sich strafbar, wer in ein fremdes Programm oder Betriebssystems einen Dialer einschleust, so dass der komplette Datentransfer über eine kostenpflichtige Servicenummer abgerechnet wird. Da der Computerbetrug auch die unbefugte Verwendung fremder Daten unter Strafe stellt, ist auch strafbar, wer gegen den Willen des berechtigten Kontoinhabers unter Einsatz von dessen PIN und TAN über das Online-Banking Verfügungen zu seinen eigenen Gunsten trifft. Der Computerbetrug schützt zudem die Sicherheit von Geldautomaten. Daher ist ebenfalls strafbar, wer unter Verwendung einer manipulierten Karte Geld am Bankautomaten abhebt. Desgleichen fällt die unbefugte Installation einer Software zur Beeinflussung eines Geldspielautomaten unter den Computerbetrug.

Ausspähen von Daten

Die Vorschrift schützt Daten und Informationen, die besonders gesichert sind, vor dem unbefugten Zugriff Dritter. Die besondere Datensicherung kann dabei durch Verschlüsselung, Passwort, Zugangskonto oder Installation von Schutzsoftware erfolgen. Ausreichend ist, dass die Sicherungsmaßnahme objektiv erkennen lässt, dass der Zugriff auf die Daten nicht ohne oder gegen den Willen des Berechtigten stattfinden soll. Ein Ausspähen von Daten ist anzunehmen, wenn der Täter diese Sicherung bewusst überwindet, um sich Zugriff auf die Daten zu verschaffen. Das Ausspähen von Daten ist dabei bereits dann verwirklicht, wenn der Täter die fremden Daten zur Kenntnis nimmt oder einem Dritten die Kenntnisnahme ermöglicht.


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