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Die besten Multifunktionsgeräte im vergleichstest

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Multifunktionsgeräte im vergleichstest  

Die besten Multifunktionsgeräte im Vergleichstest

16.06.2011, 14:51 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Die besten Multifunktionsgeräte im vergleichstest. Vergleichstest: Die besten Multifunktionsgeräte (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Vergleichstest: Die besten Multifunktionsgeräte (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Ein Tinten-Multifunktionsgerät für zu Hause oder den Heimarbeitsplatz muss flexibel sein. Der Kombidrucker soll den Ausdruck von Internetseiten genauso erledigen wie den Scan für die Hausaufgaben oder die Kopie für die Steuererklärung. Und alles natürlich in Farbe. Doch bei den Grundfunktionen Drucken, Scannen und Kopieren unterscheiden sich die Modelle kaum mehr. Zunehmend konzentrieren sich die Hersteller von Multifunktionsgeräten auf zusätzliche Fähigkeiten.

Bestenliste Multifunktionsgeräte

Canon etwa setzt auf den Druck von Standbildern aus HD-Videos. Die Programme im Lieferumfang des Multifunktionsgeräts wurden um die Funktion "Full HD Movie Print" erweitert. Der Film wird an der gewünschten Stelle gestoppt und das Standbild ausgedruckt. Was so einfach klingt, gelang im Test weniger komfortabel. Denn Canons Movie Print funktionierte nur bei Filmen, die mit herstellereigenen Kameras aufgenommen worden waren. Außerdem durfte das Video ausschließlich mit dem Programm Canon Zoombrowser EX ab der Version 6.5 abgespielt werden.

Testverfahren: Multifunktionsgeräte

Auch HP setzt auf Zusatzfunktionen und stattet viele aktuelle Kombidrucker mit "ePrint" aus. Mit dieser Funktion drucken die Multifunktioner ohne Treiber vom mobilen Gerät aus, etwa Smartphone, Netbook oder Tablet-PC. Damit das klappt, ist das Multifunktionsgerät per WLAN mit dem Internet verbunden und hat eine eigene E-Mail-Adresse, an die der Druckauftrag gesendet wird. Allerdings geht dieser nicht direkt dorthin, sondern in die "HP-Cloud". Dort wird er druckfähig umgewandelt. Im Test klappte das gut, so lange die WLAN-Verbindung stabil war. Andernfalls gab es keinen Ausdruck. Das im Internet abrufbare Auftragsprotokoll enthielt dann nichtssagende Fehlermeldungen wie "Nicht genug Daten".

Testsieger: Canon Pixma MX885

Das Multifunktionsgerät Canon Pixma MX885 beweist im Test, dass es auf die Aufgaben zu Hause und im kleinen Heimbüro vorbereitet ist. Hierfür bringt es mit schnellem 11n-WLAN, Ethernet sowie üppiger Duplex-Funktionen die passenden Ausstattungsmerkmale mit. Gleichzeitig lässt sich das Multifunktionsgerät einfach bedienen, arbeitet flott und liefert überzeugende Ergebnisse. Die nicht gerade sparsamen Seitenpreise sorgen jedoch für Ernüchterung.

Preis-Leistungs-Sieger: Lexmark Prospect Pro205

Das Lexmark Prospect Pro205 stellte sich im Test als gut ausgestattetes Multifunktionsgerät heraus, das sowohl zu Hause als auch im kleinen Büro absolut solide Arbeit leistet. Den Preis-Leistungs-Sieg heimste sich das Multifunktionsgerät mit Fax-Funktion, 5 Jahren Garantie und überlegtem Energiemanagement ein. Die Seitenpreise sind allerdings hoch.

Multifunktionsgeräte mit der besten Ausstattung aus dem Test

Die getesteten Multifunktionsgeräte punkten in der Ausstattung: Beispielsweise bieten acht der zehn Kombidrucker ein Fax. Ausnahmen machen nur die Modelle Canon Pixma MG6150 und Lexmark Prestige Pro805, die eine extra Fax-Funktion nicht vorsehen. Allerdings muss man beim Lexmark-Kombi trotzdem auf einen automatischen Vorlageneinzug nicht verzichten - wiederum ein bemerkenswertes Feature, wenn man mehrere Seiten einscannen oder kopieren möchte.

Als das Multifunktionsgerät mit der besten Ausstattung hat sich das Brother MFC-795CW herausgestellt. Highlights sind der große Touchscreen und das Telefon. Auch in Sachen Schnittstellen hinterlässt das Brother-Multifunktionsgerät einen guten Eindruck. Dafür sorgen USB, Ethernet, WLAN, Karteneinschübe und Pictbridge-USB.

Dicht hinter dem Brother-Multifunktionsgerät folgt das Epson Stylus Office BX925WD. Die Auswahl an Schnittstellen lässt sich mit dem Brother-Modell vergleichen. Eindeutig vorne platziert sich das Epson Stylus Office BX925WD beim Papiervorrat. Die beiden Papierkassetten bevorraten maximal 500 Blatt Papier.

Das Canon Pixma MX885 ist voll auf Duplex eingestellt. So kann es automatisch beidseitig drucken. Zusätzlich hat das Multifunktionsgerät eine Duplex-Scan-Einheit, mit der sich Vorlagen automatisch einlesen lassen, die vorne und hinten bedruckt sind. Gleichzeitig steht das Multifunktionsgerät in der Ausstattung an Schnittstellen den Modellen von Brother und Epson nicht nach.

Die besten Multifunktionsgeräte: Folgekosten

Nach wie vor gilt die Regel: Je günstiger ein Multifunktionsgerät in der Anschaffung ist, desto teurer kommt es im Unterhalt an Tinte und Strom.

In den Seitenpreisen am genügsamsten erwiesen sich die Multifunktionsgeräte Pinnacle Pro901 und Prestige Pro 805 von Lexmark. Der Grund: Der Hersteller subventioniert die Schwarzkartusche. So kommen diese Multifunktionsgeräte jeweils auf 1,0 Cent für die Schwarzweiß-Seite. Das ist sensationell günstig. Allerdings heißt das nicht automatisch, dass sie auch bei Farbe preiswert drucken. Im Gegenteil: Hier erreichen die Kombidrucker mit 8,5 Cent einen gesalzenen Preis pro Farbblatt.

Die besten Multifunktionsgeräte: Stromverbrauch

Im Stromverbrauch ist die Tendenz zu geringeren Verbrauchswerten zu beobachten. Das ist lobenswert. Einen Ausschalter, der das Multifunktionsgerät komplett vom Stromnetz trennt, haben aus der Top 10 bereit sieben Geräte. Einzig die HP-Kombidrucker Officejet 6500A Plus E710N sowie Officejet 6500 Wireless sowie Lexmark Prestige Pro805 ziehen auch ausgeschaltet noch Strom. Das Messgerät zeigte im Test zwar nur Werte von 0,4 und 0,7 Watt an. Sie sind jedoch unnötig und deshalb zu vermeiden.

Auch im Ruhe-Modus werden die Multifunktionsgeräte immer genügsamer. Mit nur 1,7 Watt benötigte das Canon Pixma MG6150 am wenigsten Strom, wenn es auf den nächsten Auftrag gewartet hat. Warum für dieselbe Aufgabe beim HP Officejet 6500 Wireless 6,8 Watt fällig werden, ist nicht einzusehen.

Die Druckwerke und Scan-Einheiten der Multifunktionsgeräte sind so ausgereift, dass Unterschiede in der Qualität nur im Detail erkennbar sind. Allerdings sind nicht alle Multifunktionsgeräte ab Werk kalibriert. Das zeigen die Modelle Canon Pixma MG6150 und MX885. Beide Kombidrucker mussten 0 Treffer in der Farbmessung hinnehmen. Dafür druckten sie im Fotodruck helle Farben, währen die Multifunktionsgeräte von Lexmark, Epson und Brother grundsätzlich dunklere Farben aufs Fotopapier brachten.

Im Scannen hingegen neigen alle Multifunktionsgeräte eher zu hellen Farben, denn zu dunklen. Das ist grundsätzlich keine schlechte Entwicklung, denn so bleiben Details auf den Scans eher sichtbar.

In den Tempoläufen ergaben sich bei den getesteten Multifunktionsgeräten teilweise signifikante Unterschiede: So druckte beispielsweise das Epson Stylus Office BX925FWD zehn Seiten Grauert-Brief in flotten 46 Sekunden. Beim Brother MFC-795CW dauerte derselbe Druckauftrag 1:44 Minuten.

Doch auch im Scannen macht es einen Unterschied, wie schnell ein Multifunktionsgerät eine A4-Farbvorlage einliest. Am schnellsten erstellte das Lexmark Genesis S815 mit 4 Sekunden eine Vorschau. Das Multifunktionsgerät schafft das dank Kameratechnik. Am längsten werkelte das HP Officejet 6500A Plus E710N mit 29 Sekunden an der Preview herum.

Fazit Die besten Multifunktionsgeräte

Um ein passendes Multifunktionsgerät zu finden, legen Sie bestimmte Kriterien fest, die es mitbringen muss. Bedenken Sie dabei, dass Sie bei Multifunktionsgeräten dieser Preisklasse wenig bis gar nichts nachrüsten können. Gleichzeitig sollten Sie in jedem Fall die Folgekosten im Auge behalten. Überlegen Sie, wie viele Seiten Ihr Wunsch-Kombi im Monat ausgeben soll.

Es lohnt sich außerdem, die Alternativen abzuklopfen. Denn manchmal ist ein Schwarzweiß- oder Farb-Laserdrucker die bessere Lösung. Können Sie auf einen Scanner und Kopierer nicht verzichten, lohnt auch ein Blick auf Laser-Multifunktionsgeräte.

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