TV-Checkliste
Das muss Ihr neuer Fernseher können11.06.2013, 18:04 Uhr | t-online.de
Beim Kauf eines Flachbildfernsehers sollte auf Größe und Ausstattung geachtet werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
3D-Unterstützung, Smart-TV oder doch die spartanische Ausstattung: Wer einen neuen Flachbildfernseher kaufen möchte, sieht sich einer Modellvielfalt an LCD-TV und Plasma-TV gegenüber, die oft mit zahlreichen Sonderfunktionen protzen. Wie sinnvoll diese Ausstattungen sind, zeigt unsere Checkliste zum TV-Kauf. So fallen Käufer auf kein vermeintliches Schnäppchen herein.
Fast alle TV-Modelle schaffen heutzutage die volle HD-Auflösung HD-ready 1080p (Full HD). Lediglich in günstigen Plasma-Fernsehern und kleinen Zweitgeräten fürs Schlaf- oder Kinderzimmer finden sich noch die älteren HD-ready-Displays.
Insbesondere in der beliebten Größenklasse um 40 Zoll (102 Zentimeter) haben sich bei Flachbildfernsehern einst teure Zusatzfunktionen durchgesetzt. So nutzen die meisten neuen Fernsehgeräte eine energiesparende LED-Hintergrundbeleuchtung, die noch flachere Gehäuse ermöglicht.
Auch auch Satelliten-TV-Tuner werden immer häufiger verbaut. Empfangsteile für digitales Antennen- (DVB-T) und Kabelfernsehen (DVB-C) gehören schon länger zur Standardausstattung.
Bei Netzwerk- und Internetfunktionen gibt es derzeit noch große Unterschiede, obwohl sie in sehr vielen Modellen integriert sind. Die Mini-Anwendungen fürs Internet (Apps) variieren je nach TV-Hersteller. Auch hat sich der potenzielle Teletext-Nachfolger HbbTV noch nicht überall durchgesetzt – Interessenten sollten vor dem Kauf auf die Unterstützung durch den Fernseher achten.
Auch wer seinen Fernseher kabellos ins Netzwerk integrieren möchte, muss genau hinschauen. Nicht alle internetfähigen Modelle besitzen ein eingebautes WLAN-Modul. Ein WLAN-Dongle als Zusatzmodul kostet etwa 100 Euro und belegt einen USB-Anschluss. Hier sollte mindestens eine zweite USB-Buchse vorhanden sein, um eine externe Festplatte anschließen zu können.
Wichtig: Viele Merkmale wie Internet- und Netzwerkfunktionen, USB-Aufnahme, CI-Plus-Slot für "HD+" lassen sich aber auch über Blu-ray-Player und Settop-Boxen nutzen – im Fernseher ist es bloß einfacher. Dennoch können Sie so abwägen, welche Sonderausstattung Ihr neuer Flachbildfernseher haben muss und können so eventuell ein günstigeres Modell wählen.
Die Bildwiederholrate von 100 Hertz mindert Unschärfen bei schnell bewegten Objekten, beispielsweise in Actionfilmen und bei Sportübertragungen. Der Trick dahinter: Die Fernseher "erahnen" die Bewegungsrichtung des Objekts und errechnen ein Zwischenbild, wodurch Bewegungen flüssiger wirken (Foto-Show). Flachbildfernseher mit Bildwiederholraten von 200 Hertz sind besser, aber für viele TV-Zuschauer sind die zusätzlichen Zwischenbilder im Vergleich zu einem 100-Hertz-Gerät nur schwer zu bemerken.
Fragen Sie den Fachhändler nach der echten Bildwiederholfrequenz, denn leider kann man den Herstellerangaben nicht trauen. Hier wird getrickst, indem mehrere Messwerte einfach zusammengezählt werden. Dadurch werden zum Teil sogar vierstellige Hertzzahlen erreicht, die mit der tatsächlichen Bildwiederholfrequenz nur noch entfernt etwas zu tun haben.
Flachbildfernseher mit großen Bilddiagonalen können für manches Wohnzimmer viel zu groß sein. Unschärfen und grobe Kanten lassen sich deutlich erkennen. Um den Mindestabstand zu berechnen, nutzen Sie sich den Abstandsrechner von display-magazin.net. Die Faustregel lautet: Beim herkömmlichen Analog- und Digitalsignal sollte der Sitzabstand zum Fernseher das Drei- bis Vierfache der Bilddiagonale betragen, bei HDTV hingegen nur das Doppelte der Diagonale.
Durch den Einsatz von LED-Technik sind LCD-Fernseher grundsätzlich sparsamer geworden. Dennoch sollten Sie auf den Stromverbrauch des Fernsehers achten. Diesen können Sie leicht über das neue TV-Energie-Effizienz-Label ablesen. Im Standby-Modus sollte der Verbrauch deutlich unter einem Watt liegen. Für den Betrieb lässt sich nur schwer ein Maximalwert finden, da der Stromverbrauch mit der Bildschirmgröße wächst. Bei TV-Geräten mit Bilddiagonalen von 42 Zoll sollte der Stromverbrauch im Betrieb unter 100 Watt betragen.
Eine PVR-Funktion (Personal Video Recorder) ermöglicht die Aufnahme einer Sendung auf eine externe Festplatte. Achten Sie darauf, dass der Fernseher auch bei Ihrem Empfangsweg PVR unterstützt. Das ist nicht selbstverständlich, zum Beispiel können einige Fernseher vom integrierten Kabel- oder DVB-T-Empfänger aufnehmen, vom Satellitentuner jedoch nicht.
Wenn Sie regelmäßig Sendungen aufzeichnen möchten, sollte der Fernseher zwei USB-Anschlüsse haben, damit die angeschlossene externe Festplatte nicht den einzigen Anschluss blockiert. Üblicherweise konvertiert der Fernseher externe Datenspeicher in ein proprietäres Datenformat, sie lassen sich nicht mehr wechselseitig nutzen.
Mit Ausnahme der unteren Preisklassen sind fast alle Fernseher 3D-fähig. Auch wenn Sie nicht beabsichtigen, Filme in 3D zu schauen, sollten Sie auf das Ausstattungsmerkmal nicht verzichten. Denn die Hersteller verbauen hier auch die besseren Komponenten. Es gibt zwei verschiedene Techniken: Shutter und Polfilter. Die aus dem Kino bekannte Polfiltertechnik funktioniert mit billigen Kunststoffbrillen. Hierbei reduziert sich die Auflösung des Bildes, was jedoch nicht zwingend mit einer schlechteren Bildqualität einhergeht. Die Shuttertechnik überträgt dagegen die volle Auflösung, benötigt dafür jedoch passende Shutterbrillen, die auf den Fernseher angepasst sein müssen. Die Brillen sind verhältnismäßig schwer, teuer und benötigen Strom. Bei der Shutter-Technik klagen manche Zuschauer über ein unangenehmes Flimmern.
Neben mindestens zwei USB-Anschlüssen für PVR-Festplatte und weitere USB-Zuspieler für Fotos oder Musik (USB-Stick oder Kamera) und gegebenenfalls WLAN-Modul sollte der neue Fernseher mindestens drei HDMI-Anschlüsse besitzen, über die Bild und Ton in hoher Qualität übertragen werden. Achten Sie auf die Unterstützung des aktuellen Standards HDMI 1.4.
Diese Schnittstelle brauchen Sie für Decodierkarten von Pay-TV-Sendern wie Sky. Auch die Smartcards des HDTV-Angebots "HD+" und der HD-Pakete der Kabelanbieter passen in CI-Plus-Slots. Wer Bezahlfernsehen direkt mit dem Fernseher und nicht mit einem zusätzlichen Receiver entschlüsseln möchte, sollte also auf diese Schnittstelle achten. Weitere wichtige Funktionen eines Flachbildfernsehers haben wir in der TV-Checkliste zum Durchklicken gesammelt.
11.06.2013, 18:04 Uhr | t-online.de
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