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Zehn Blu-ray-Player im Vergleichstest

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10 Blu-ray-Player im Vergleichstest  

10 Blu-ray-Player im Vergleichstest

03.02.2011, 11:44 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Zehn Blu-ray-Player im Vergleichstest. Blu-ray-Spieler bis 400 Euro wuden im PC-WELT-Testcenter begutachtet (Foto: pcwelt)

Blu-ray-Spieler bis 400 Euro wuden im PC-WELT-Testcenter begutachtet (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Wer seinen großen Plasma- oder LCD-Fernseher mit passenden Bildsignalen beliefern will, kommt um einen Blu-ray-Player nicht herum. Zumal aktuelle Geräte deutlich mehr können, als nur 2D- und 3D-Blu-ray-Filme abspielen. Alle Testgeräte nutzen beispielsweise den „BD-Live“-Dienst, um Zusatzinformationen zu Blu-ray-Discs aus dem Internet zu laden – etwa Video-Trailer oder Spiele.

Zum Abspeichern der Daten stecken im Philips BDP8000 2 GByte Speicher, im Sony BDP-S570 immerhin noch 1 GByte. Mit knapp 700 MByte sind die beiden Samsung-Geräte eher spärlich bestückt. Bei allen anderen Modellen fehlt der interne Speicher. Hier müssen Sie zu USB-Stift oder SD-Speicherkarte greifen.

Blu-ray-Player: Bequem ins Internet – per Kabel oder WLAN

Die beiden Samsung-Geräte, das Duo von LG sowie die Modelle von Philips und Sony nehmen für BD-Live über Kabel und WLAN mit dem Netzwerk Verbindung auf, der Onkyo BD-SP380, der Panasonic DMP-BD100T und der Toshiba BDX2100KE nur per Kabel. Der Panasonic DMP-BD65 hat keinen Netzwerkanschluss, lässt sich aber wie sein großer Bruder mit einem WLAN-Modul ausrüsten.

Blu-ray-Player: Kostenlose Online-Dienste

Und wenn man schon im weltweiten Datennetz ist, kann man sich dort weiter umschauen. Nur die Spieler von Onkyo und Toshiba sowie das „kleine“ Panasonic-Modell boten keine zusätzlichen Internetdienste an. Standard sind Filme von Youtube und Bilder von Picasa. Die Samsung-Geräte bieten zudem unter anderem Zugang zu Facebook und Twitter an, das Sony-Modell liefert Sport-Highlights. Der „Viera Cast“-Dienst von Panasonic und „net-tv“ von Philips bringen unter anderem Wetterberichte und zusätzliche Fernsehkanäle aufs TV-Gerät.

Die Blu-ray-Player mussten im Test auch Multimedia-Dateien von einer angeschlossenen USB-Festplatte auf den Bildschirm bringen. Beim Abspielen von Videos, Fotos und Musik von PCs aus dem gleichen Netzwerk mit Hilfe des Übertragungsstandards DLNA mussten der Onkyo BD-SP308, der Panasonic DMP-BD65 und der Toshiba BDX2100KE passen. Die meisten Dateiformate spielte der Samsung BD-C6900 ab. Der Samsung BD-C6500 zeigte Fotos stets unscharf. Beim LG BD570 litt die Fotowiedergabe nur beim Zuspiel über das Netzwerk.

Blu-ray-Player: AV-Receiver

HD-Bilder werden digital über HDMI und – vom Toshiba-Gerät abgesehen – analog über YUV übertragen. Kein Spieler hatte noch einen Scart-Ausgang. HD-Heimkinoton wird ebenfalls über HDMI übertragen, DTS beziehungsweise Bitstream wahlweise auch über den digitalen Tonausgang. Das Philips- und die beiden Samsung-Geräte liefern HD-Ton ebenfalls über den analogen 7.1-Ausgang.

Blu-ray-Player: Top-Qualität bei Bild und Ton

Die 3D-Spieler Panasonic DMP-BDT100, Philips BDP8000 und Samsung BD-C6900 boten perfekte Blu-ray-Qualität: Beim Blick auf den Fernseher ließen sich keine Bildfehler oder Qualitätsunterschiede feststellen. Die anderen Spieler schwächelten nur leicht beim Exoten-Format 1080/30p. Die Umrechnung von DVDs auf HD-Bilder schafften die Panasonic- und die Samsung-Spieler am besten. Schlusslicht war hier der ebenfalls 3D-taugliche LG BX580, der durch eine minimale Überschärfe und winzige Farbfehler die „1“ vor dem Komma der Bildqualitäts-Note knapp verpasste.

In einer Extra-Runde mussten die 3D-Geräte gegeneinander antreten. Ein totes Rennen: Die Bildqualität war bei allen extrem gut. Die Unterschiede bei 3D-Fernsehern und -Brillen sind um Welten größer. Beim Klang bestimmt der AV-Receiver die Qualität. Nur der Onkyo BD-SP308 und der LG BD570 schwächelten über den Analog-Ausgang minimal beim Bass. Störend: Bei den LG- und Toshiba-Modellen waren gelegentlich Laufwerkgeräusche, beim Philips-Spieler ein leichtes Zirpen vernehmbar.

Fazit Blu-ray-Player

Der Samsung BD-C6900 sicherte sich mit knappem Vorsprung den Testsieg: Bild und Ton waren top, die Ausstattung mit Mediaplayer-Funktion und Internetzugriff üppig. Er ist auch dann das beste Gerät, wenn zu Hause kein 3D-Fernseher wartet. Wermutstropfen: der hohe Preis von 400 Euro.

Den Preis-Leistungs-Sieger Panasonic DMP-BD65 gibt’s fürs halbe Geld. Auf Internet- und Netzwerkzugriffe muss man bei ihm verzichten. Blu-ray-Filme spielt er aber in vergleichbarer Qualität ab wie der Testsieger.

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