Curved OLED-TV
Gebogene OLED-Fernseher ab Mittwoch28.08.2013, 07:21 Uhr | Christian Fenselau
Die TV-Hersteller Samsung und LG bringen jeweils am Mittwoch ihre ersten gebogenen Fernseher nach Deutschland. Die Fernseher basieren auf OLED-Technik und versprechen ein ganz neues TV-Erlebnis.
OLED-Fernseher sind zwar keine Weltneuheit mehr, doch in dieser Form bislang noch nicht auf dem Markt. Die OLED-Technik kommt vielfach in kleineren Displays, etwa bei Smartphones, zum Einsatz, für größere Flächen ist die Fertigung noch recht teuer.
So verwundert es nicht, dass die neuen Fernseher deutlich mehr kosten werden als gleich große LCD-Fernseher. LG nennt für seinen 55 Zoll großen EA9809 eine Preisempfehlung von 8999 Euro.
Der Samsung-Fernseher mit der Bezeichnung S9C hat ebenfalls eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll (140 cm). Was er kosten soll, wird Samsung erst im Laufe des Mittwochs bekannt geben – Gerüchten zufolge etwa 8000 Euro.
Sowohl LG als auch Samsung wollen ihre "Curved OLEDs" als erstes in Frankfurt am Main vorstellen. LG zeigt den gebogenen Fernseher in einem Filialgeschäft der Kette Hifi Profis in der Innenstadt.
Während der LG EA9809 auch bereits käuflich erworben werden kann, müssen Samsung-Fans noch etwas warten. Samsung nutzt den eigenen Store in der Frankfurter Zeilgalerie zunächst nur zu einer Presseveranstaltung.
Die gerundete Form soll optische Verzerrungen an den Rändern vermeiden, denn das Auge schaut mit fast unverändertem Sehwinkel auf die gesamte Bildschirmfläche. Zudem lassen sich störende Reflexionen durch einfallendes Licht mindern. Samsung argumentiert, der Zuschauer werde durch die Form stärker in das Heimkinoerlebnis einbezogen.
Aus Gründen der Farbtreue bräuchten OLED-Panels keine Krümmung, denn sie sind deutlich blickwinkelstabiler als etwa LCD. Einige Kritiker zweifeln auch die Argumente der Hersteller an, dass die Krümmung das Seherlebnis verbessert. Sie sehen die Bauweise eher als Marketing-Idee und als Merkmal, um die neuen Edel-Fernseher an ihrer Bauart von weitem erkennen zu können.
Es gab bereits mehrere Versuche, OLED-Fernseher auf den Markt zu bringen. Doch bislang verhinderten die hohen Preise, dass sich die Technik großflächig durchsetzt. Bereits Anfang 2009 machte Sony mit dem XEL-1 den Anfang, doch 4300 Euro für ein 11-Zoll-Gerät erwies sich als nicht konkurrenzfähig. Wenig später wurde das Vorhaben beendet.
Später folgte LG mit etwas größeren Geräten, doch erst jetzt können OLED-Fernseher bei der Größe mit den LCD- und Plasma-Modellen mithalten – auch wenn die Preise immer noch deutlich höher sind.
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28.08.2013, 07:21 Uhr | Christian Fenselau
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