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DAB+: Das Digitalradio bietet viele Vorteile

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DAB+  

Das Digitalradio setzt sich langsam durch

26.11.2014, 16:51 Uhr | dpa, t-online.de

DAB+: Das Digitalradio bietet viele Vorteile. Das Digitalradio DAB+ bietet einige Vorteile. (Quelle: digitalradio.de)

Das Digitalradio DAB+ bietet einige Vorteile. (Quelle: digitalradio.de)

Das Digitalradio DAB+ soll UKW und Mittelwelle langsam aber sicher in Rente schicken. Auch wenn deren Ausstrahlung noch lange nicht abgeschaltet wird und nahezu jeder Haushalt oft mehrere Geräte besitzt, hat das Analogradio keine langfristige Zukunft mehr. Wir erklären, wann auch Sie spätestens umstellen müssen.

Auch wenn viele Verbraucher sich darüber ärgern, wieder neue Geräte anschaffen zu müssen, sind zwei Argumente nicht von der Hand zu weisen: Hier wird ein Technikwechsel vollzogen, der längst überfällig ist. In allen anderen Bereichen vom Fernseher bis zum Telefon wird seit langem digital gefunkt. Und in den meisten Fällen ist die Anschaffung eines neuen Radios finanziell verkraftbar. Doch es gibt Ausnahmen, die noch für Ärger sorgen werden.

Fakt ist: Allmählich kommen Verbreitung und Nutzung des digitalen Radios in Deutschland in Schwung. Der Digitalisierungsbericht vom September 2014 weist 4,9 Millionen genutzte Digitalradio-Empfänger in Deutschland aus, das ist fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Viele andere Länder sind beim Umstieg allerdings deutlich weiter. So übersteigt etwa in der Schweiz das Angebot von DAB+ die UKW-Sender deutlich. In Norwegen und Dänemark gehört digitaler Radioempfang längst zum Standard, 2017 und 2019 wird dort die UKW-Ausstrahlung endgültig abgeschaltet.

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Kein verbindliches Datum in Sicht

Deutschland hinkt da hinterher, anfangs beschlossene Abschalttermine sind längst wieder abgesagt. Ein verbindliches Datum ist zwar nicht in Sicht, aber durch die jüngsten Aufschiebungen von Sachsen und Sachsen-Anhalt auf das Jahr 2025 könnte sich hier ein Konsens abzeichnen. Ein weiterer Aufschub ist nur schwer vorstellbar, denn die parallele Ausstrahlung UKW/DAB+ erhöht die Kosten.

Ein fest definierter, unverrückbarer Termin würde Industrie und Handel auf die Sprünge helfen, doch noch werden massenhaft reine UKW-Radios produziert und verkauft. Welcher Kunde würde angesichts eines Abschalttermins noch ein UKW-Radio kaufen?

Umstieg an besten sofort beginnen

Ein funktionstüchtiges, analoges Radio braucht jedoch niemand wegzuwerfen, bevor der letzte Sender abgeschaltet worden ist. Weil viele Radios länger halten als zehn Jahre, ist allerdings vom Neukauf eines reinen UKW-Empfängers abzuraten. Ein DAB+-Radio kann auch UKW-Sender empfangen, funktioniert also jetzt genauso wie in Zukunft. Die Geräte kosten ab 50 Euro aufwärts, sind also je nach Bauart nur wenig teurer als ein Analogempfänger.

Ganz anders sieht es aus bei fest eingebauten Autoradios, hier ist eine Umrüstung extrem teuer oder gar nicht möglich. Ein Gebrauchtwagen dürfte erheblich an Wert verlieren, wenn das fest integrierte Radio keinen Empfang mehr hat. Daher ist es unverständlich, warum selbst in den meisten Neuwagen ein DAB+-Radio nur als Sonderausstattung eingebaut wird. Manchmal gibt es das Digitalradio nur im Huckepack mit einer teuren Ausstattungslinie oder es wird überhaupt nicht angeboten. In Anbetracht der langen Lebensdauer von Autos ist es ratsam, den Aufpreis für ein DAB+-Radio zu investieren, sofern es möglich ist.

DAB+ bietet besseren Klang

Die Klangqualität von DAB+ ist besser als die auf den Frequenzgang von 30 bis 15.000 Hertz beschränkte Ultrakurzwelle, Rauschen entfällt, zudem kann es nicht passieren, dass während einer Autofahrt alle 50 Kilometer der Sender auf eine neue Frequenz eingestellt werden muss. Bei DAB+ gibt es programmbegleitende Zusatzinformationen wie Verkehrsdaten, Wetterkarten, Programmführer, Titel und Interpret, Albumcover oder aktuelle Nachrichtenschlagzeilen. So ist während der Fußballreportage am Wochenende zum Beispiel auch die Einblendung der Blitztabelle möglich. Die Zusatzinformationen sind je nach Gerätetyp verfügbar und reichen von der einfachen Textdarstellung bis zur Bilder-Slideshow.

Diejenigen, die bereits DAB+ hören, sind zumeist überzeugt. Laut einer Studie des SWR seien sie nicht mehr bereit, zu UKW-Radio zurückzuwechseln.

Wie UKW ist auch das digitale DAB+ von der Übertragungstechnik her nach wie vor klassischer Rundfunk. Das heißt: Es gibt anders als bei Audio-Streams übers Internet keine Obergrenze bei der Zahl der Empfänger. Auch Überlastungen, wie sie etwa vom Mobilfunk bei Großveranstaltungen bekannt sind, müssen Nutzer nicht befürchten.

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