Stiftung Warentest

Kompakte Digitalradios schwächeln oft beim Klang

26.06.2015, 17:59 Uhr | dpa, t-online.de

Überzeugte mit dem besten Ton: Das Sonoradio von Sonora.

Wer sich ein Digitalradio kaufen möchte, sollte unbedingt vergleichen und vor allem probehören. Das zeigt der Test von 18 Digitalradios, den Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "test" (Ausgabe 7/2015) veröffentlicht hat. Besonders kleine Geräte haben meist einen schlechten Klang.

Die Preise der getesteten Digitalradios reichen von 35 bis 325 Euro. Entsprechend groß sind die Unterschiede bei Ausstattung, Empfang und Ton. Digitalen Hörfunk und UKW empfangen alle Radios im Test. Sieben davon können auch Sender via Internet abspielen. Dann müssen Käufer aber mindestens 100 Euro ausgeben.

Vom Klang der kleinen Radios sollten Nutzer keine Wunder erwarten, so die Tester. Um im Hintergrund zu dudeln, sind jedoch alle gut genug. Den besten Ton (Note 1,7) bietet das auf dem dritten Platz gelandete Sonororadio, für das aber auch rund 275 Euro fällig werden.

Foto-Show: Digitalradios im Test von Stiftung Warentest

Unter den DAB+-Digitalradios hat das Dual DAB 18 den letzten Platz belegt.

Den besten Ton bescheinigten die Tester dem Sonororadio von Sonora, das aber auch rund 275 Euro kostet.

Dank gutem Klang und sehr gutem Empfang schaffte es das Sony XDR-S60DBP mit der Note 1,9 auf den ersten Platz.

Bestes DAB+-Radio mit Internetempfang ist das Noxon Nova M für 325 Euro (Note 2,1).

Das günstigste Internetradio im Test, das Medion Life P85035, landete auf dem sechsten Platz in seiner Gruppe.

Radios mit Empfangsproblemen

Etliche Geräte tun sich mit dem UKW-Empfang schwer und finden bei schwachem Signal viele Sender nicht. Zudem geben sie Sender dann oft stark verrauscht wieder. Von den 18 Radios schneiden hier nur zwei mit "sehr gut" ab, zwei weitere mit "gut". Beim digitalen Empfang zeigen nur zwei Geräte schwache Leistungen, das billigste und eines der teuersten im Test.

Unterschiede gibt es auch bei der Handhabung: Fünf Radios verzichten auf Stationstasten für die Lieblingssender, sechs haben keine Weckfunktion. Sieben Geräte lassen sich mit Fernbedienung steuern, viele Internetradios auch per App

Das vollständige Testergebnis lesen Sie in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "test".

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