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Streaming-TV: So bestimmen Sie Ihr TV-Programm selbst

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So bestimmen Sie Ihr TV-Programm selbst

08.12.2016, 15:34 Uhr | dpa-tmn

Streaming-TV: So bestimmen Sie Ihr TV-Programm selbst. Netflix-Serie "House of Cards" (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Netflix-Eigenproduktion "House of Cards" (Quelle: Rüdiger Wölk/imago)

Der 20.15-Uhr-Spielfilm im Fernsehen verliert an Bedeutung. Immer mehr gefragt sind Serien von Videoportalen wie Netflix; auch das zeitversetzte Fernsehen aus den Mediatheken boomt. Verantwortlich dafür sind Smart-TVs und Streaming-Boxen – letztere haben den schlauen Fernsehern manchmal noch etwas voraus.

Auch immer mehr deutsche TV-Zuschauer nutzen Streaming-TV. Nach Angaben des IT-Verbands Bitkom schauen mehr als drei Viertel (77 Prozent) der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren Filme, Serien, Fernsehsendungen oder Videos bereits nicht-linear, also wann sie wollen und übers Internet.

Befeuert wird dieser Trend durch die Tatsache, dass laut Branchenverband gfu bereits in jedem zweiten Haushalt (53 Prozent) ein internetfähiger Fernseher (Smart-TV) steht, der Zugriff auf Mediatheken und On-Demand-Dienste ermöglicht. Zudem rollen Streaming-Boxen und -Sticks den Markt auf.

Smarte Funktionen veralten

Die Smart-TV-Funktionen von Fernsehern altern schneller als die Geräte selbst. Das hat mehrere Ursachen: So kann es sein, dass die Hersteller ihre Apps für die älteren Geräte nicht mehr aktualisieren, neue Apps werden oft gar nicht angeboten. Oder die Geräte-Firmware ist veraltet und kommt mit den Apps nicht mehr klar. Auch der Prozessor ist mittlerweile zu schwach für die aktuellen Anforderungen, die Bedienung ruckelt oder stürzt ab. Resultat: Auf Smart-TVs der ersten und zweiten Generation läuft kaum keine App oder ein On-Demand-Dienst vernünftig.

Abhilfe schafft ein Streaming-Stick oder eine Streaming-Box, um älteren Geräten die Smart-TV-Funktionen beizubringen. Es gibt sie bereits ab 35 Euro, über HDMI lassen sie sich anschließen. Der Nachteil ist die zusätzliche Fernbedienung. 

Vor dem Kauf einer Nachrüstlösung sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Mediatheken, On-Demand-Dienste oder Videoportale man nutzen möchte. Netflix, Amazon und Youtube sind als Grundversorgung für Filme und Serien etabliert, aber Nutzern können natürlich ganz individuell auch Sky Online, Apple iTunes, Google Play oder andere Dienste wichtig sein.

Google Chromecast

Auch wenn ein Dienst oder eine Mediathek vom vorhandenen Smart-TV oder Streaming-Gerät nicht ab Werk beherrscht wird und auch nicht per App nachgerüstet wird, gibt es noch Brückenlösungen – etwa über Googles Streaming-Standard Cast. Den unterstützen auch viele Streaming-Apps auf dem Smartphone. Wer dort in einer App einen Chromecast-Stream startet, kann diesen etwa direkt auf vielen Fernsehern mit Android-Betriebssystem anschauen – oder auf jedem beliebigen Fernseher, an den ein Chromecast-Adapter (rund 40 Euro) angeschlossen ist.

Mit dem Chromecast Ultra (rund 80 Euro) gibt es den Streaming-Adapter auch in einer Variante, die Ultra-HD-Auflösung sowie High Dynamic Range (HDR) für extrem kontrastreiche Darstellung gestattet und auch einen Netzwerkkabel-Anschluss bietet. Das ist als Alternative wichtig, falls das WLAN daheim mit dem datenintensiven UHD-Streaming überfordert ist.

Apple TV

Zahlreiche Apps unterstützen in ihrer iOS-Version auch AirPlay, den drahtlosen Übertragungsstandard von Apple. Video-Inhalte lassen sich so zur Streaming-Box Apple TV (ab rund 180 Euro) schicken.

Immer mehr Smart-TVs können mittlerweile auch den Inhalt von Smartphone- oder Tablet-Displays spiegeln. Hier heißen die Standards etwa Miracast oder auch Intel Wireless Display (WiDi). Doch das klappt nicht immer störungsfrei und in bester Auflösung.

Amazon Fire

Amazons Fire-TV-Sticks (rund 40 Euro) und die Fire-TV-Boxen (rund 90 Euro mit UHD-Unterstützung) haben sogar eine Sprachsteuerung. Diese funktioniert aber nur beim hauseigenen Dienst, nicht etwa bei Netflix. 

Wer Filme, Fotos oder auch Musik vom Rechner auf den Fernseher streamen möchte, kann dies problemlos etwa über die Verbindungen von iTunes-Software zu Apple TV oder Chrome-Browser zu Chromecast realisieren. Generell sind heute aber auch die meisten Smart-TVs in der Lage, sich von Rechnern oder Netzwerkfestplatten im Heimnetzwerk Medieninhalte auf den Bildschirm und in die Lautsprecher zu holen. Und im Zweifel kann man immer noch USB-Sticks oder -Festplatten mit Musik, Fotos oder Filmen direkt an den Fernseher hängen.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Starstseite.

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