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Samsung-TV: QLED statt OLED

04.01.2017, 15:10 Uhr | t-online.de, dpa

Samsung-TV: QLED statt OLED. Samsung QLED-TV: Pressefotografen stehen vor dem neuen Fernseher auf der CES in Las Vegas. (Quelle: Reuters)

Pressefotografen stehen vor dem neuen QLED-TV, den Samsung auf der Elektronikmesse in Las Vegas zeigt. (Quelle: Reuters)

Samsung will mit einer neuen TV-Paneltechnik den OLED-Fernsehern Konkurrenz machen. Das soll mit neuen "Quantum Dots" gelingen, die der Marktführer QLED nennt. Besonders bei den Farben und der Blickwinkelstabilität will Samsung nachgebessert haben.

Zur CES 2017 in Las Vegas wird Samsung seine neuen QLED-Fernseher vorstellen. Den Nanopartikeln werden metallene Bestandteile zugesetzt, um die großen Schwächen der LCD-Panels zu beheben.

Im Vergleich zu LCD sind OLED-Displays farbstärker und die Farben sehen auch dann noch gut aus, wenn man nicht direkt frontal draufschaut. Dem weiteren Nachteil der LCDs – der hellere Schwarzwert – begegnen die Hersteller schon seit längerem mit dem Abschalten von LED-Teilsegmenten hinter dem Panel.

Maximale Helligkeit verbessert

Auch an der Stärke der LCDs hat Samsung nachgelegt: Die maximale Helligkeit wurde beim Spitzenmodell Q9 auf 2000 Candela (cd/m2) gesteigert, beim Q8 liegt sie bei 1500 Candela. Da kann Panasonic nicht mithalten – der ehemalige Plasma-Spezialist hat sich auf OLED verlegt. Das neue Vorzeigemodell EZ1000 schafft jedoch immerhin  850 Candela pro cm2 und damit das Doppelte des Vorgängermodells. Der Unterschied dürfte zwar in abgedunkelten Wohnräumen keine Rolle spielen, weil die neuen LCD-Fernseher hier zu ohne automatische Abregelung zu hell wären. Doch gerade in Neon-beleuchteten Verkaufsräumen macht ein LCD-Fernseher den besseren Eindruck, dieser Vorteil trug wahrscheinlich mit dazu bei, dass die Plasma-Technik im Wettstreit gegen LCD unterlag. 

Panasonic zeigt OLED-TV

Panasonics Chef der TV-Sparte Masahiro Shinado nahm die verbesserte OLED-Technik dann auch zum Anlass, die Plasmatechnik auch offiziell "in Rente zu schicken", wie er bei der Präsentation um die neuen Geräte warb. Besitzer von älteren Plasma-Geräten, die den LCD-Schirmen nichts abgewinnen könnten, dürften beruhigt zu den neuen OLED-Geräten greifen, deren Farbtiefe auch die professionellen Ansprüchen der Hollywood-Studios erfülle.

Die HDR-Spezifikationen erfüllen alle neuen Geräte, so ist es am Ende auch eine Frage der persönlichen Vorlieben, für welchen Fernseher sich die Kunden entscheiden. Preise sind im einzelnen nicht bekannt, doch es ist nicht zu erwarten, dass Normalverdiener den Kauf aus der Portokasse finanzieren könnten. Als Richtwert käme der aktuelle Plasma-Fernseher TX-65CZW954 in Frage, der 10.000 Euro kostet.


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