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Unrecht macht zornig

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Fotoprojekt "Unrecht macht zornig"  

Wenn diese Blicke töten könnten

19.11.2013, 16:03 Uhr

Den Betrachter trifft die blanke Wut von Popstar Lena Meyer-Landrut, Talkmaster Markus Lanz und Schauspieler Axel Prahl.

Der Fotograf Axl Klein bat sie und weitere Prominente aus TV, Film, Literatur und Musik darum, Zorn darzustellen. Die Idee von Axl war ganz einfach. Er wollte herausfordernde und faszinierende Bilder erschaffen, die aber auch deutlich machen, dass Zorn nicht prinzipiell eine negative Emotion ist, sondern auch zu positiven Veränderungen motivieren kann. Ihm gelang eine eindrucksvolle Porträtserie von Prominenten, die immer mit zurückgekämmten Haaren abgelichtet wurden. Der Fokus liegt stets auf den Augen.

Zorn zu Spenden

Das Projekt soll beim Betrachter Aufmerksamkeit bewirken und zugleich unterstützt es die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Axl und alle Porträtierten stellten ihre Zeit kostenlos zur Verfügung. Das Projekt wurde auf den Namen "Zorn" getauft. Die 55 großformatigen Bilder wurden erstmals in Köln gezeigt und zusammen mit dem Bildband zum Projekt zum Verkauf angeboten; der gesamte Erlös geht an die Hilfsorganisation.

Stets aus der Hand fotografiert

Nach der Planungsphase hat Klein 150 Prominente kontaktiert - 55 von ihnen erklärten sich bereit, am Projekt teilzunehmen. Stets arbeitete der Fotograf auf die gleiche Weise, um bei den Aufnahmen Kontinuität zu gewährleisten. Er verwendete eine Hasselblad H4D-60 mit einem 4/120 mm Macro-Objektiv und fotografierte immer aus der Hand, um eine möglichst enge Verbindung zwischen sich und den Porträtierten zu erzielen.

Verwundert über die eigene Mimik

Jedes Porträt ist eine Nahaufnahme. "Viele der von mir Dargestellten waren sehr verwundert, als sie ihre Porträts sahen. Auf diesen Fotos zeigten sie einen Gesichtsausdruck, der für sie einfach ungewohnt war. Wir kennen alle unser lächelndes Gesicht im Spiegel. Aber wie man selbst wirkt, wenn man zornig ist, und was sich da an der eigenen Mimik verändert, das wissen viele nicht. Dabei brauchen wir mehr Zorn, damit sich etwas ändert, damit wir den Mund aufmachen", kommentiert Klein seine Arbeit.

Ausstellung in Völklingen

Ab 27. Februar 2014 können die Arbeiten der "Zorn"-Serie von Axl Klein in der UNESCO Weltkulturerbe-Stätte "Völklinger Hütte" betrachtet werden. Weitere Informationen zum Fotografen finden Sie unter www.axlklein.de und zur Ausstellung unter www.voelklinger-huette.org

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