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Kompakte Digitalkameras  

12-Megapixel-Kameras im Test

25.01.2008, 10:35 Uhr

12-Megapixel-Kameras im Test. Die Kodak EasyShare Z1275 liefert gute Ausstattung in kompakter Form

Die Kodak EasyShare Z1275 liefert gute Ausstattung in kompakter Form

Kompakte Digitalkameras werden immer besser – und günstiger. Starke Kameras wie die Kodak Z1275 gibt's schon für unter 160 Euro. Und die kleinen Knipsen haben es faustdick: Bildauflösung und Ausstattungsmerkmale stoßen in Bereiche vor, die bislang nur von sündhaft teuren Profi-Kameras abgedeckt wurden.

Wer jedoch die Luftsprünge seines Pudelhundes oder eine Berglandschaft in der Abendsonne festhalten möchte, stößt mit einer handelsüblichen 12-Megapixel-Kamera schnell an seine Grenzen. Die Foto-Experten der Zeitschrift PCWelt haben zwölf Kameras unter die Lupe genommen und geben Tipps, welche Unterschiede Sie beachten sollten. Im Computer Insider können Sie den kompletten Testbericht als PDF herunterladen.

Kleine Schwächen am Rande

Die Test-Ergebnisse sind eindeutig: Kaum eines der 12-Megapixel-Modelle liefert eine gleichmäßig verteilte Bildschärfe. Grund dafür ist, dass die Leuchtdioden der neuen Bildsensoren extrem klein sind. Sie nehmen damit weniger Licht auf, was zusammen mit der Streuung des Lichts zu weniger Auflösung am Rand führt. Hinzu kommt, je mehr Pixel sich auf den CCD-Chip drängen, desto höher ist das Bildrauschen. Hohe ISO-Einstellungen für besonders schnelle Schnappschüsse verstärken noch die Empfindlichkeit der Pixel und damit auch die Störungen.

Mogelpackung Megapixel

Allzu starke Rauschsignale unterdrücken einige der getesteten Kameras, indem sie die Auflösung reduzieren und die Motive statt der versprochenen 12 nur mit 6 oder 3 Megapixeln festhalten. Obwohl sich durch diesen Trick die Bildqualität verbessert, verschenkt der Fotograf damit die Vorteile der riesigen Auflösung von 4000 x 3000 Pixeln. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Bildstabilisator. Drei unterschiedliche Verfahren werden genutzt: mechanisch über Sensoren, optisch mit Glaslinsen und digital über die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit (High-ISO). Die besten Werte erzielen optische Bildstabilisatoren mit niedrigen ISO-Einstellungen.

Bei den getesteten zeigten die Sony DSC-W200, gefolgt von der Casio Exilim EX-Z-Z1200, das geringste Bildrauschen. Beide Modelle verwenden einen optischen Wackelschutz. Das Schlusslicht bildet die Fujifilm Finepix F50fd, die mit ISO 6200 auch über die mit Abstand höchste Lichtempfindlichkeit verfügt.

Die beste Ausstattung gewinnt

Die Ausstattung der einzelnen Kameras richten sich an verschiedene Anwender-Typen. Anspruchsvolle Fotofreunde finden beispielsweise bei der Nikon Coolpix P5100 viele manuelle Einstellmöglichkeiten für Verschlusszeiten und Blendengrößen. Einsteiger hingegen schätzen Kameras mit Motivprogrammen für jede Gelegenheit. Lobenswert: Fast alle Kamera-Modelle bieten eine automatische Gesichtserkennung beziehungsweise einen Porträt-Autofokus. Beide Verfahren funktionieren gleich: Ist der Modus aktiviert, sucht die Kamera eigenständig nach Gesichtern und zeigt diese gerahmt im Kameradisplay an. Die Olympus FE-300 löst gar erst aus, wenn die erfasste Person lächelt. Nur der Preis-Leistungs-Sieger, die Kodak Z1275, verzichtet auf dieses Feature, bietet dafür aber mit 55 Megabyte den größten internen Bildspeicher.

Fazit: Aufpassen beim Kauf

Beim Kauf einer 12-Megapixel-Kamera sollten Sie sich nicht von der hohen Megapixel-Zahl blenden lassen. Extrem hohe Auflösungen lohnen sich nur, wenn Sie oft Vergrößerungen oder Bildausschnitte benötigen. Bei Schnappschüssen mit kurzen Verschlusszeiten kann sich der Pixel-Segen schnell als Fluch erweisen. Anspruchsvolle Fotografen, die sich damit aber nicht zufrieden geben wollen, landen fast automatisch bei einer Spiegelreflexkamera. Die SLRs sind zwar teurer und schwerer, ihre Sensorschips sind aber wesentlich größer und nehmen mehr Licht auf. In einem größeren Gehäuse lässt sich außerdem ein höherwertigeres Objektiv verbauen. Die wichtigsten Tipps zum Kauf einer Digitalkamera

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