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Vergleichstest unter DSLR - Spiegelreflexkameras mit geringem Bildrauschen

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Vergleichstest unter DSLR  

Spiegelreflexkameras mit geringem Bildrauschen

03.09.2010, 09:27 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Vergleichstest unter DSLR - Spiegelreflexkameras mit geringem Bildrauschen. Die digitalen Spiegelreflexkameras mit dem geringsten Bildrauschen im Test (Foto: pcwelt)

Die digitalen Spiegelreflexkameras mit dem geringsten Bildrauschen im Test (Foto: pcwelt)

Sicher haben Sie schon mal Fotos einer Digitalkamera gesehen, bei denen – besonders in den sehr hellen und sehr dunklen Bereichen – bunte Punkte zu sehen sind, die da eigentlich gar nicht hingehörten. Der Fachausdruck für dieses Phänomen ist Bildrauschen. Es entsteht, wenn nur wenig Licht auf den Bildsensor der Digitalkamera fällt, sprich bei schlechten Lichtverhältnissen. Dann geben die Photodioden nur eine minimale Energiemenge in Form von Elektronen ab, die die Digitalkamera dennoch als Helligkeitsinformation interpretiert und zu einem – farblich nicht korrekten – Pixel macht.

Da die Photodioden der Digitalkamera aber bereits durch Wärme oder auch die Grundspannung des Bildsensors Elektronen absondern, produziert jede Digitalkamera von Haus aus das so genannte Grundrauschen. Dieses fällt im Test bei Tageslicht jedoch nicht so stark auf, da die Energiemenge, die durch das einfallende Licht entsteht, viel höher ist als die, die die zufällig abgegebenen Elektronen produzieren. Sie wird also schlichtweg überdeckt.

Eine weitere Erklärung für Bildrauschen ist die Größe des Bildsensors der Digitalkamera. Beispielsweise produzieren digitale Spiegelreflexkameras durchweg viel weniger Rauschen als Kompaktkameras. Das liegt daran, dass der Bildsensor bei letzteren viel kleiner ist. Je kleiner die Fläche des Sensors ist und je mehr Photodioden auf dem Chip enthalten sind (also je höher die Auflösung ist), desto näher liegen die einzelnen Dioden aneinander und desto mehr stören sie sich gegenseitig. Das verstärkt wiederum das Bildrauschen der Digitalkamera. In unserer Galerie stellen wir Ihnen die digitalen Spiegelreflexkameras mit dem geringsten Bildrauschen im Test vor.

Top 10: Spiegelreflexkameras mit geringem Bildrauschen



Platz 1: Canon EOS 550D
Gab die Auflösung noch Anlass zur Kritik, so verhielt sich die Canon EOS 550D - auch dank ihrer zurückhaltenden Scharfzeichnung - vorbildlich hinsichtlich des Bildrauschens. Selbst bei der höchstmöglichen Empfindlichkeitsstufe ISO 6400 war der Messwert noch sehr gut. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Das bedeutet, dass die Canon EOS 550D auch kontrastreiche Motive mit allen Details wiedergeben kann, ohne dass Lichter und Schatten zulaufen. Zudem produziert die DSLR viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen.

Platz 2:Sony Alpha A230
Bei den Rauschmessungen zeigte sich die Sony Alpha A230 von ihrer Schokoladenseite. Bis auf das Testergebnis bei ISO 3200, das die Note "Ausreichend" erhielt, waren alle Werte gut bis sehr gut. Hinzu kommen eine sehr gute Eingangs- und eine gute Ausgangsdynamik. Das bedeuetet, dass die Spiegelreflexkamera (DSLR) auch kontrastreichere Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten absaufen. Außerdem produziert die Sony Alpha A230 viele Abstufungen zwischen den hellsten und den dunkesten Bildbereichen..

Platz 3: Canon EOS 50D
Eine Spiegelreflexkamera ist nur so gut wie das verwendete Objektiv - das haben wir bei unseren Tests der EOS 50D deutlich gemerkt. Denn während die Kamera hinsichtlich des Bildrauschens und des Dynamikumfangs sehr gut abschnitt, verzeichnete das von uns eingesetzte Kit-Objektiv extrem.

Platz 4:Canon EOS 500D
Was das Bildrauschen angeht, so erzielte die EOS 500D Spitzenergebnisse. Von ISO 100 bis ISO 1600 fanden wir nahezu keine Bildfehler. Auch der Dynamikumfang war bemerkenswert. Die Eingangsdynamik war sehr hoch, so dass die DSLR auch kontrastreiche Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Die Ausgangsdynamik, die den Tonwertreichtum einer Kamera beschreibt, war ebenfalls hoch. Die 500D setzt damit viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen ein.

Platz 5: Sony Alpha 380
Was das Bildrauschen angeht, schnitt die Sony Alpha 380 bis ISO 400 sehr gut ab. Bei ISO 800 war das Testergebnis gut, bei ISO 1600 befriedigend und bei ISO 3200 mangelhaft – für eine DSLR ungewöhnlich.

Platz 6: Sony Alpha A450
Hinsichtlich Bildrauschens schnitt die Sony Alpha A450 sehr gut ab. Alle Messungen bei ISO 200 bis ISO 6400 ergaben sehr niedrige Ergebnisse. Ebenso positiv fiel der Test des Dynamikumfangs aus. Die guten Messwerte bescheinigten der Sony Alpha A450, dass sie Motive mit starkem Kontrast darstellen kann, ohne dass viele Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Vor allem strahlendes Weiß ist eine Stärke der Kamera.

Platz 7: Nikon D5000
Auch wenn der mittlere Wirkungsgrad nur befriedigend ist – die Nikon D5000 produzierte in allen drei Messbereichen eine relativ gleichmäßige Auflösung, die zum Bildrand hin nur wenig nachließ. Besonders lobenswert war jedoch ihr Rauschverhalten. Denn sogar bei ihrer höchsten ISO-Einstellung von 3200 war der Messwert noch gut. Gleiches gilt für den Dynamikumfang.

Platz 8: Sony Alpha A500
Bei mittlerer Brennweite verlor die Sony Alpha A500 zum Bildrand etwas an Auflösung. Dafür verliefen die Messwerte im Weitwinkel und Tele sehr gleichmäßig. Insgesamt erzielte die DSLR einen befriedigenden Wirkungsgrad von 61,5 Prozent, der umgerechnet einer Auflösung von 4,5 Megapixeln entspricht. Die Messungen des Bildrauschens absolvierte die Sony Alpha A500 mit Bravour: Selbst bei der höchstmöglichen Lichtempfindlichkeit ISO 6400 war das Ergebnis noch sehr gut.

Platz 9: Nikon D90

In Sachen Ausstattung bietet die Nikon D90 einige tolle Neuheiten, und auch von der Bildqualität ist die DSLR vielversprechend – vorausgesetzt, Sie nutzen ein gutes Objektiv. Das Kit-Objektiv AF-S DX Nikkor 18-105 Millimeter enttäuschte uns dagegen mit starker Verzeichnung und Vignettierung

Platz 10: Canon EOS 1000D

Canons "kleinste" Spiegelreflexkamera ist dank ihrer einfachen Bedienung und des geringen Gewichts nicht nur für Einsteiger geeignet. Ihre überwiegend gute Bildqualität und der Knallerpreis machen die EOS 1000D auch zur perfekten Zweitkamera für fortgeschrittene Nutzer.

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