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Digitalfotografie: So werden Urlaubsfotos schöner

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Fotografie im Urlaub  

Mit einfachen Tipps zum Postkartenfoto

| Andreas Lerg

Digitalfotografie: So werden Urlaubsfotos schöner. Foto-Tipps für den Urlaub. (Quelle: imago)

Mit einfachen Tipps zu schöneren Urlaubsfotos. (Quelle: imago)

Der Urlaub war traumhaft, doch auf den Fotos kommt das nicht rüber. Der azurblaue Himmel und das türkisfarbene Meer haben auf den Bildern einen Grauschleier, das gigantische Bergmassiv wirkt nur halb so imposant und die Kathedrale hat das Bild gesprengt. Damit Ihnen das in Zukunft nicht mehr passiert, geben wir einfache Tipps, wie Reisefotos besonders gut gelingen.

Entscheidend für ein gutes Foto ist nicht die perfekte Ausrüstung, sondern der Fotograf. Auch mit einer kompakten Digitalkamera und deren Automatikmodus lassen sich schöne Aufnahmen machen, wenn man beim Fotografieren ein paar Regeln beachtet. Wichtig sind vor allem Motivwahl, Perspektive, Bildaufteilung – und der richtige Zeitpunkt der Aufnahme.

Das richtige Fotolicht

Flaue Farben gehören zu den häufigsten Ärgernissen bei Aufnahmen im Freien. Wenn das Meer eher gräulich als türkis erscheint, ist die Digitalkamera meist unschuldig. Für leuchtende Farben braucht es vor allem das richtige Licht, und das sollte nicht zu grell sein. Wer kann, meidet daher die pralle Mittagssonne. Der frühe Vormittag, wenn die Sonne nach dem Aufgang etwas höher steht, liefert viel schöneres Fotolicht.

Alternativ kommt auch der frühe Abend in Frage. Mit einem Aufhellblitz lässt sich selbst gegen die untergehende Sonne fotografieren, so dass Personen dennoch im rechten Licht erscheinen. Falls die automatische Lichtmessung der Kamera nicht den Blitz aktiviert, lässt sich bei den meisten Digitalkameras der Blitz mit einem Tastendruck manuell erzwingen.

Filter gegen Dunst und Reflektionen

Bei Digitalkamera mit Filtergewinde gehören zwei Filter ins Gepäck. Ein UV-Filter, auch Haze-Filter genannt, sorgt so für klarere und brillantere Aufnahmen, wenn das Wetter diesig ist oder Dunst über der Landschaft liegt.

Ein Polfilter bewährt sich, wenn spiegelnde Flächen wie Glasfenster oder Wasseroberflächen abgelichtet werden sollen. Der Polfilter ist drehbar und lässt nur Licht bestimmter Wellenlängen durch. Der Fotograf dreht den Filter so lange, bis die Reflektionen verschwinden und so vorher spiegelnde Fenster durchsichtig und Wasseroberflächen knackig blau werden.

Fotografieren unter Wasser

Wenn Sie unter der Wasseroberfläche mit einer dafür geeigneten Unterwasserkamera fotografieren wollen, lautet der wichtigste Tipp für die Unterwasserfotografie: Schalten Sie den Blitz beziehungsweise die Blitzautomatik aus. Wasser ist optisch dichter als Luft und der Blitz einer Kompaktkamera hat kaum mehr Reichweite als ein oder zwei Meter.

Eine Unterwasserkamera kostet kein Vermögen. Kompaktkameras, die bis zehn und mehr Meter Tiefe wasserdicht sind, gibt es bereits ab 130 Euro. Da diese Kameras gleichfalls sehr gut gegen Staub, Sand, Schmutz und Stürze geschützt sind, sind sie auch gute Reisebegleiter für Safaris oder andere Outdoor-Aktivitäten.

Bildgestaltung bei Landschaftsfotos

Ein häufiger Fehler bei Landschaftsfotos: Mit Weitwinkel fotografieren, weil möglichst viel auf das Foto passen soll. Am Strand oder in den Bergen mag die Weite der Landschaft beeindrucken, auf dem fertigen Bild wirken diese Totalen aber oft total langweilig, weil der Tiefeneindruck verloren geht. Ein Landschaftsbild sollte daher immer einen Blickfang bieten.

Die Szenerie wirkt räumlicher, wenn Sie Objekte im Vordergrund mit aufs Bild nehmen, etwa die Zweige eines Baumes. Dazu lohnt es sich, mal die Perspektive zu wechseln, etwa in die Knie zu gehen oder einen erhöhten Standort zu wählen. Ideal ist es, wenn Sie regelrechte Fluchtlinien zeigen können, etwa eine Straße, die sich ins Tal schlängelt. Auch mit dem Teleobjektiv in der Landschaft fotografierte Details können auf Fotos faszinierend wirken.

Dom passt nicht aufs Bild

Ganz andere Probleme ergeben sich in engen Altstädten. Deren Sehenswürdigkeiten sind oft schlichtweg zu groß, um aufs Bild zu passen. Um beispielsweise eine gothische Kathedrale komplett aufs Bild zu bekommen, braucht es ein Weitwinkelobjektiv. Von einem Weitwinkelobjektiv spricht man bei einer Brennweite von unter 35 mm.

Allerdings erscheinen von unten fotografierte Gebäude immer mehr oder weniger stark verzerrt. Solche Verzerrungen lassen sich nur mit teuren Shift-Objektiven vermeiden oder nachträglich per Software korrigieren, etwa mit dem kostenlosen Programm ShiftN. Überlegen Sie sich, ob Sie nicht auf die Totale ganz verzichten und stattdessen interessante Details ablichten. Eine markante Steinfigur am Turm kann spannender sein als der ganze Dom.

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