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Polfilter nach Käsemann - Lohnt sich das?

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Polfilter nach Käsemann: Lohnt sich das?

06.02.2012, 12:24 Uhr | fk (CF)

Polfilter nach Käsemann gehören zur Standardausrüstung professioneller Fotografen. Doch lohnt sich die Anschaffung auch für Hobby- und Gelegenheitsfotografen? Schließlich sind solchen Polarisationsfilter aufgrund des aufwendigen Herstellungsverfahrens und der speziellen Verkittung deutlich kostspieliger als bei herkömmlichen Ausführungen.

Polarisationsfilter entfalten große Wirkung

Polarisationsfilter – kurz „Polfilter“ – gehören in der gehobenen Analog- und Digitalfotografie zum Standardwerkzeug. Ein solcher Filter, der an die Spitze des jeweiligen Objektivs einer Spiegelreflexkamera aufgesetzt wird, kann verschiedene Wirkungen haben: So lassen sich damit beispielsweise unerwünschte Reflexionen an nicht-metallischen und glatten Oberflächen (zum Beispiel Wasser) abschwächen. Bei Landschaftsaufnahmen verstärkt ein Polfilter das Grün von Wiesen und das Blau des Himmels deutlich. Das Foto erhält im Zuge dessen eine stärker gesättigte, natürlichere Färbung, wodurch die Wirkung verstärkt wird. Herkömmliche Polarisationsfilter sind bereits ab 50 Euro erhältlich. Profis greifen dagegen zum kostspieligeren Polfilter nach Käsemann.

Lohnt sich die aufwendigere Fertigung?

Polfilter nach Käsemann folgen dem 1937 entwickelten Konzept von Erwin Käsemann. Dabei werden zwei Polarisationsfolien zwischen zwei Deckgläser gelegt und anschließend verkittet. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Tatsache, dass weder Staub noch Feuchtigkeit in den empfindlichen Filter eindringen können. In Anbetracht der Drehvorrichtung, mit der ein Polfilter verstellt wird, gestaltet sich eine solche Abdichtung besonders aufwendig in der Herstellung. Daraus resultiert der erhöhte Anschaffungspreis für einen Polfilter nach Käsemann.

Dem höheren Preis stehen eine farbneutralere Polfolie und ein höherer Wirkungsgrad entgegen: Die Löschung störender Reflexe ist bei einem solchen Filter für gewöhnlich effizienter als bei herkömmlichen Ausführungen. Im Endeffekt wird die Bildschärfe des eigentlichen Objektivs so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

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