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Lichtfeld-Digitalkamera von Lytro für 290 Euro

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Digitalkamera  

Revolutionäre Lichtfeld-Kamera zum Schnäppchenpreis

20.10.2011, 09:20 Uhr | Andreas Lerg

Lichtfeld-Digitalkamera von Lytro für 290 Euro. Der Fokus lässt sich nach dem Fotografieren ändern. (Quelle: Hersteller)

Der Fokus lässt sich nach dem Fotografieren ändern. (Quelle: Hersteller)

Das kalifornische Start-up-Unternehmen Lytro sagt mit einer revolutionären Kamera herkömmlichen Digitalkameras den Kampf an. Die Lichtfeldkameras, die das Unternehmen jetzt zu einem Preis ab 400 Dollar auf den Markt gebracht hat, erlauben das nachträgliche Fokussieren von bereits aufgenommenen Bildern.

Die Kamera, die wie das Unternehmen Lytro heißt, sieht aus wie eine längliche, rechteckige Schachtel. Sie hat die Maße von 11,2 Zentimeter Länge und 4,1 Zentimetern Breite und Höhe. Auf der Rückseite ist ein Touchscreen-Display, auf der Vorderseite das Objektiv. Schalter und Drehknöpfe sucht man vergeblich, es gibt nur einen Knopf zum Auslösen.

Einfach draufhalten reicht

"Draufhalten, abdrücken, fertig." Nach diesem Prinzip funktioniert die Lytro-Kamera. Der Fotograf muss keine Schärfe regeln, keine Blende oder Verschlusszeit einstellen, nicht blitzen oder sonstige Einstellungen vornehmen. Er kann lediglich ein achtfaches optisches Zoom nutzen und damit den Bildausschnitt bestimmen. Die mit dieser Kamera fotografierten Bilder können nachträglich fokussiert werden. Ist zunächst der Vordergrund scharf und der Hintergrund unscharf, kann der Betrachter das nach Belieben stufenlos ändern.

Lytro revolutioniert die Fotografie

Die ungewöhnliche Kamera revolutioniert die Fotografie, denn sie macht die so genannte Lichtfeld-Technologie erschwinglich. Das Einstiegsmodell mit acht Gigabyte Speicher kostet 399 Dollar, etwas mehr als 290 Euro. Das Modell mit 16 GB Speicher kostet 100 Dollar mehr. Die Kameras können ab sofort bestellt werden, die Auslieferung startet Anfang 2012. Die Lichtfeld-Technologie ist zwar keine neue Erfindung, war aber bisher nur mit sehr teuren Spezialkameras nutzbar. Unsere Foto-Show zeigt, wie die Lichtfeld-Technik funktioniert.

Die revolutionäre Lichtfeld-Kamera Lytro hat ein ungewöhnliches Design. (Quelle: Hersteller)Die revolutionäre Lichtfeld-Kamera Lytro hat ein ungewöhnliches Design. (Quelle: Hersteller) Megarays statt Megapixel

Der Wert Megapixel ist bei dieser Kamera kaum von Bedeutung. Statt dessen gibt der Hersteller eine Leistung von elf Megarays an. Das bedeutet, der Lichtsensor kann 11 Millionen Lichtstrahlen aufnehmen. Dadurch das der Sensor nicht nur die Intensität des einfallenden Lichtes, sondern zusätzlich auch die Ausrichtung der vom Motiv abgestrahlten Lichtstrahlen erfassen kann, entsteht ein digitales dreidimensionalen Abbild des Motivs. Die Bildinformationen enthalten also nicht nur Helligkeit und Farbe eines Bildpunktes, sondern auch dessen räumliche Lage. Damit erst wird die nachträgliche Fokussierung möglich.

Idee ist 100 Jahre alt

Die Lichtfeld-Technik selbst ist schon vor über hundert Jahren entwickelt worden. Der französische Physiker und Nobelpreisträger Gabriel Lippmann stellte bereits 1908 mit der "Integralen Photografie" das Aufnahmeprinzip vor, das hinter der Lichtfeld-Fotografie steckt. Bis zur technischen Umsetzung dauerte es aber noch lange. Das deutsche Unternehmen Raytrix www.raytrix.de bietet seit über zwei Jahren Lichtfeld-Kameras für professionelle Anwendungen in Bereichen wie industrieller Bilderkennung, Medizintechnik oder 3D-Sensorik an. Das Einstiegsmodell "R5" kostet immerhin 1500 Euro.

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