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Light L16: Diese Kamera fotografiert mit 16 Objektiven

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Neue Megapixel-Knipse  

Diese Kamera fotografiert mit 16 Objektiven

08.10.2015, 16:25 Uhr | t-online.de

Light L16: Diese Kamera fotografiert mit 16 Objektiven. Die Light L16 ist so kompakt wie ein Smartphone, soll aber viel bessere Fotos machen. (Quelle: Hersteller)

Die Light L16 ist so kompakt wie ein Smartphone, soll aber viel bessere Fotos machen. (Quelle: Hersteller)

Sie ist klein und kompakt, hat aber ein großes Ziel: Die Kamera namens "L16" will die Fotografie revolutionieren. In ihrem Innern stecken 16 Objektive mit verschiedenen Fix-Brennweiten, von denen immer zehn gleichzeitig fotografieren. So sollen Aufnahmen entstehen, die gängige digitale Spiegelreflexkameras übertreffen.

Die L16 der Firma Light hat die Größe eines Smartphones, ist allerdings rund 1,5 Zentimeter dick. Sechs der 16 Kameras haben eine Brennweite von 150 Millimetern, arbeiten also als starkes Teleobjektiv. Weitere fünf Kameras haben eine Brennweite von 70 Millimetern. Die letzten fünf sind mit 35 Millimetern Brennweite als Weitwinkel ausgelegt.

Die Idee dahinter: Aus den gleichzeitigen Aufnahmen mehrerer kleiner Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten wird per Software ein optimales Bild erzeugt. So können Fotos eine Auflösung von bis zu 52 Megapixeln (MP) haben. Auch bei Dämmerung und wenig Licht sollen so beste Aufnahmen gelingen. Und wenn statt einem sehr großen Kamerasensor viele kleine verbaut werden, kann das Gehäuse entsprechend kompakt sein.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Wischgesten zur Bedienung

Ein großes, hochauflösendes 5-Zoll-Display auf der Rückseite der Kamera dient als Sucher. Der Nutzer kann mit der vom Smartphone bekannten "Zwick-Geste" zoomen, woraufhin die Kamera die entsprechend passende Auswahl von zehn der 16 Kameramodule zusammenstellt und das Bild aufnimmt. Mit Wischgesten kann der Fotograf die Belichtung verstellen, bevor er den Auslöser auf der oberen Gehäusekante drückt.

Interessant ist, dass der Fotograf die Aufnahmen nachträglich verändern kann. So lässt sich die Tiefenschärfe ändern, also beispielsweise der unscharfe Hintergrund einer Aufnahme nachträglich scharf stellen. Das funktioniert, weil die Light L16 nicht eine, sondern zehn leicht variierende Aufnahmen macht. Neben Fotos sind auch Videoaufnahmen in 4K-Qualität möglich.

So teuer wie eine DSLR

Die am Mittwoch vorgestellte Kamera arbeitet mit Googles Mobil-Betriebssystem Android und kann über WLAN mit dem Internet verbunden werden. Der integrierte Speicher beträgt 128 Gigabyte (GB), der festverbaute Akku soll für 400 Aufnahmen langen.

Was die Kamera mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera gemeinsam hat, ist der Preis: Die Light L16 soll 1699 US-Dollar kosten, wenn sie im Sommer 2016 in den Handel kommt. Vorbestellern bietet das Unternehmen einen Sonderpreis von 1299 US-Dollar an. Ob und wann die Kamera nach Deutschland kommt, ist bislang nicht bekannt.

Die Firma Light ist nicht die erste, die das Fotografieren mit einer neuen Technik revolutionieren will. Lytro hat das mit seiner Lichtfeldkamera ebenfalls vor.

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