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Urlaub im Stasi-Bunker

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Skurrile DDR-Nostalgie  

Abenteuer-Urlaub im ehemaligen Stasi-Bunker

01.11.2013, 18:20 Uhr

Urlaub im Stasi-Bunker. Die 37-jährige Andrea Friebe arbeitet im realen Leben als Fitness-Coach. (Quelle: Reuters/Ina Fassbender)

Die 37-jährige Andrea Friebe arbeitet im realen Leben als Fitness-Coach. (Quelle: Ina Fassbender/Reuters)

In diesem "Hotel" ist die Zeit stehen geblieben: Es ist ein alter Bunker der Stasi, der heute als Museum und skurriles "Bed & Breakfast" eingerichtet wurde.

Eine junge Frau salutiert in einer Originaluniform der Nationalen Volksarmee. Sie steht in einem Raum, der ohne Tageslicht in zweckmäßig-kaltem Neonlicht erstrahlt. Statt schickem Hotelambiente und ausgewählten Designstücken sind Restbestände aus der Ära der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Bunker zu bestaunen: ein alter Trabbi, Schreibmaschinen zum Verfassen der Abhörprotokolle, Kopfhörer und anderes Abhörinstrumentarium, Waffen, alte Pässe und eine Ahnengalerie der Regierungschefs, die ihrem Volk den real existierenden Sozialismus priesen.

Nostalgie statt Luxus

Beim Check-in erscheint der Portier in Uniform eines DDR-Generals, ein Übernachtungsgast zeigt seine Blechmarke, die ihn als Mitglied der NVA ausweist, doch die existiert seit 24 Jahren nicht mehr. 16 Stunden lang dürfen die Besucher des "Bunker-Museums" DDR spielen - inklusive Übernachtung in kargen Stockbetten und zweckmäßiger Verpflegung aus der unterirdischen Bunkerkombüse mit streng rationierten Getränken.

Die 3.600 Quadratmeter große Bunkeranlage des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit, erbaut in den 70er Jahren, ist deutschlandweit einmalig. Tauchen Sie mit uns ein in die skurrile Herberge mit DDR-Historie und Wachpersonal!

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