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Öffentliches WLAN - So schützen Sie Ihr Smartphone

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Risiko  

Öffentliches WLAN: So schützen Sie Ihr Smartphone

06.02.2012, 12:35 Uhr | iw (CF)

Besitzer eines modernen Smartphones, die sich öfters in ein öffentliches WLAN-Netzwerk einwählen, müssen ihr Gerät mehr denn je schützen: Denn immer wieder gibt es gehörige Sicherheitslücken in den Betriebssystemen. Findige Hacker können sich im Zuge dessen Zugriff zu Ihren sensiblen Daten verschaffen. Doch auch andere Geräte wie das iPhone sind ein Ziel potentieller Angriffe.

Viele Smartphones sind betroffen

So war etwa eine Sicherheitslücke im Google-Betriebssystem Android bekannt geworden, konnte aber auch schnell gefunden werden: Bei der Nutzung von Google-Diensten wie „Kalender“, „GMail“ oder „Picasa“ wurden die Anmeldedaten unverschlüsselt übertragen. Wer sein Gerät gerade über ein öffentliches WLAN-Netzwerk nutzte, riskierte das Abfangen dieser Anmeldedaten durch dritte Personen. Im nächsten Schritt könnten jene Personen ohne weiteres auf die privaten Daten des Smartphones zugreifen, so beispielsweise auf E-Mails und SMS. Doch nicht nur Android-Geräte sind betroffen: Ähnliche, wenn auch zumeist weniger gefährliche Sicherheitslücken gibt es auch auf dem iPhone sowie Mobiltelefonen mit anderen Betriebssystemen. Das Android-Loch ist übrigens mittlerweile gestopft. (WLAN funktioniert nicht? So gehen Sie vor)

Öffentliches WLAN vermeiden und gezielt schützen

Wenn Sie sich künftig möglichst effektiv schützen möchten, vermeiden Sie nach Möglichkeit das Einwählen in ein öffentliches WLAN. Besonders an großen, öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen oder Flughäfen lauern professionelle Datendiebe. Sollte die Nutzung eines offenen WLAN-Netzwerks einmal unvermeidlich sein, sehen Sie zumindest von der Durchführung sensibler Transaktionen (zum Beispiel Online-Banking) ab.

Genauso sollten Sie keine Passwörter, PINs oder etwas dergleichen über die Notiz-Funktion des Geräts speichern: Auch wenn eine solche Gedächtnisstütze überaus praktisch ist – potentiellen Hackern bieten Sie damit eine besonders einfache Angriffsfläche. Besser: Verwenden Sie mobile Datendienste wie GPRS und UMTS, auch wenn diese in der Regel langsamer sind als ein öffentliches WLAN-Netzwerk.

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