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Apple iPhone: FBI knackt die Verschlüsselung selbst

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Nach wochenlangem Streit  

FBI knackt Apples Verschlüsselung im iPhone

29.03.2016, 11:42 Uhr | AFP

Apple iPhone: FBI knackt die Verschlüsselung selbst. Seit Wochen weigert sich Apple, in iOS eine Hintertür für das FBI zu schaffen. (Quelle: dpa)

Seit Wochen weigert sich Apple, in iOS eine Hintertür für das FBI zu schaffen. (Quelle: dpa)

Der wochenlange Streit zwischen Apple und der US-Regierung ist vorerst vorbei: Die US-Bundespolizei FBI hat das Smartphone des Attentäters von San Bernardino auch ohne Hilfe von Apple geknackt. Dies teilten die US-Jusitzbehörden in Kalifornien mit. 

Apple hatte sich einer gerichtlichen Anordnung widersetzt, dem FBI bei der Entschlüsselung des iPhones von Sayed Farook zu helfen. Farook hatte Anfang Dezember mit seiner Ehefrau bei einem islamistischen Anschlag in San Bernardino 14 Menschen erschossen.

Anwälte des Justizministeriums hatten kürzlich mitgeteilt, von dritter Seite Tipps erhalten zu haben, wie sich das iPhone auch ohne Mithilfe des Herstellers entschlüsseln ließe. Diese Methode war nun offenbar erfolgreich. Die Behörden verzichten damit auf das Gerichtsverfahren gegen Apple, wie aus der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden Unterlagen hervorgeht.

Schutz der Kundendaten im iPhone ausgehebelt

Apple sah die Gefahr, dass ein Präzedenzfall geschaffen werden soll, um generell den Zugriff der Sicherheitsbehörden auf die iPhones zu erleichtern. Laut Konzernchef Tim Cook hat sein Unternehmen die Pflicht, die Daten seiner Kunden gegen den Zugriff der US-Behörden zu schützen.

Unterstützt wurde Apple in seinem Widerstand gegen die Forderung der Regierung von anderen Internet-Giganten wie Facebook, Google und Yahoo sowie von Bürgerrechtlern.

Das US-Justizministerium hatte argumentiert, die Entschlüsselung von Farooks iPhone könnte möglicherweise wichtiges Beweismaterial ans Licht bringen. Mehrere Angehörige der Anschlagsopfer von San Bernardino stellten sich hinter die Regierung.

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