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All-In-One-PCs im Vergleichstest

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All-In-One-PCs  

All-In-One-PCs im Vergleichstest

11.04.2011, 10:39 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

All-In-One-PCs im Vergleichstest. Schön, schlank und leistungsfähig: Bildschirm-PCs liegen im Trend (Quelle: pc-welt.de)

Schön, schlank und leistungsfähig: Bildschirm-PCs liegen im Trend (Quelle: pc-welt.de)

Teuer, aber gut: Auch bei Bildschirm-PCs setzt Apple Maßstäbe. Die Verarbeitung und die Bildschirmqualität des Apple iMac 21,5 Zoll beispielsweise sucht im Testfeld seinesgleichen. Wie beim iPhone und den Macbooks hat das alles aber einen hohen Preis.
In punkto Bildqualität kann der Sony VPCJ11M1E noch mithalten. Aber auch die anderen Testkandidaten liefern eine ordentliche Helligkeit und guten Kontrast: Sie liegen damit auf dem Niveau von gleichgroßen PC-Monitoren aus der 300-Euro-Klasse. Alle Bildschirme im Test zeigen übrigens die Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten.

Foto-Serie mit 6 Bildern

Der perfekte Bildschrim-PC

Bis auf den Acer Aspire Z3750 haben übrigens alle Bildschirme eine glänzende Oberfläche: Sie sollten den PC also nicht direkt neben dem Fenster oder einer anderen Lichtquelle positionieren, ansonsten spiegelt sie sich deutlich im Monitor.

All-In-One-PCs: Bedienung

Außer dem Apple iMac und dem Acer Aspire Z3750 lassen sich die Geräte im Test auch per Finger bedienen. Die Hersteller nutzen dafür das optische Touch-Verfahren. Unter Windows klappte das eher schlecht als recht: Zwar sind beispielsweise bei den Geräten von Acer und Asus die Elemente in der Titelleiste vergrößert und so leichter zu treffen. Doch in den Untermenüs muss man sehr genau zielen, um die gewünschte Option zu treffen. Mehr Sinn und Spaß machte die Fingersteuerung bei Multimediaprogrammen. Dafür sind auf den Touch-Geräten spezielle Benutzeroberflächen installiert, die durch große Icons und einfache Menügestaltung die Bedienung per Finger erleichtern sollen. Allerdings funktionierte bei allen Geräten beispielsweise das Foto-Vergrößern zäher als unter Windows. Die Sony Media Gallery verstand im Gegensatz zur Windows-Oberfläche keine Eingaben mit zwei Fingern. Als weitere Fingeroberfläche haben die Geräte das Microsoft Touch Pack an Bord: Das ist eine Sammlung von Programmen, überwiegend Spielen, die sich besonders gut mit den Fingern steuern lassen. Das macht wie die ganze Fingerbedienung eine kurze Zeit großen Spaß. Doch letztendlich bleibt sie nur eine witzige Zusatzfunktion, ein echter Ersatz für Maus und Tastatur ist sie nicht.

All-In-One-PCs: Rechenleistung

Drei Geräte verwenden einen Notebook-Prozessor und -Grafikkarte, nämlich die Bildschirm-PCs von Dell und Sony. Der Acer Aspire Z5710 und der Asus ET2400INT paaren einen Desktop-Prozessor mit einer Notebook-Grafikkarte. Der Acer Aspire Z3750 und der Apple iMac setzen ausschließlich auf PC-Komponenten. Die Entscheidung für einen Bildschirm-PC mit Notebook-Komponenten zahlt sich vor allem bei der Stromrechnung aus: Diese Geräte verbrauchten rund 30 bis 40 Watt weniger.
Beim Leistungstest mit Multimedia- und Büroprogrammen war der Apple iMac am schnellsten. Doch der Dell Inspiron One 23 oder der Bildschirm-PC von Sony, die mit einer Notebook-Variante des Core i5 beziehungsweise Core i3 arbeiten, waren nur rund 15 Prozent langsamer.

All-In-One-PCs: Ausstattung

Alle Geräte besitzen einen DVD-Brenner, nur das Laufwerk im Dell Inspiron One 23 spielt Blu-rays ab. Den Bildschirm-PC von Dell und den Acer Z5710 kann man auch zum Fernsehen nutzen: Sie besitzen einen Empfänger für analoges Kabelfernsehen sowie DVB-T, eine passende Antenne liegt allerdings nicht bei. USB 3.0 gab’s bei keinem Testgerät, E-SATA nur beim Acer Aspire Z5710.

Der teure Bildschirm-PC von Apple bot die beste Kombination aus hochwertigem Bildschirm, schnellen Komponenten und eleganter Verarbeitung. Allerdings bringt er trotz des hohen Preises nicht mehr Ausstattung mit als günstigere All-in-One-Rechner.

Testsieger: Apple iMac 21,5

Top-Bildschirm plus schnelle Hardware, trotzdem leise: Der Apple iMac setzt das Konzept eines All-in-One-PCs fast perfekt um. Dafür müssen Sie allerdings tief in die Tasche greifen. Und trotz des hohen Preises bietet der iMac ein kleineres Display und weniger Ausstattung als andere Bildschirm-Rechner.

Der Apple iMac ist deutlich teurer als andere Bildschirm-PCs, die zudem mehr Ausstattung, ein größeres Display und Touch-Eingabe mitbringen. Allerdings ist der Apple iMac in seinem Aluminiumgehäuse aus einem Guss zweifellos einer der schönsten Bildschirm-PCs. Den Gesamteindruck stört auch keine schnöde Laufwerksschublade, denn der DVD-Brenner im iMac ist ein Slot-in-Laufwerk.

Die Bildqualität des iMac ist über jeden Zweifel erhaben: Das Display strahlte mehr als 300 cd/m2 hell, bot einen sehr hohen Kontrast und war sehr gleichmäßig ausgeleuchtet. Allerdings sollte man den iMac so aufstellen, dass Lichtquellen nicht reflektiert werden: Denn Display und Display-Rahmen haben eine spiegelnde Oberfläche.

Im Test zeigte der iMac ein hohes Arbeitstempo. Die Leistung der Grafikkarte ATI Radeon HD 4670 reichte für aktuelle Spiele nicht immer aus, ältere Spiele liefen aber selbst in hoher Auflösung problemlos. Auch unter voller Last arbeitete das Gerät sehr leise. Allerdings lag sein Stromverbrauch mit 141 Watt recht hoch, was an der hohen Bildschirmhelligkeit lag und daran, dass Apple im Gegensatz zu anderen Herstellern auf Notebook-Komponenten verzichtet.

Platz 2: Dell Inspiron One 2310

Für rund 1000 Euro bringt der Dell Inspiron One 2310 eine üppige Ausstattung mit: Das darf man zu diesem Preis aber erwarten. Wer einen Bildschirm-PC für Multimedia-Aufgaben sucht, kann deshalb zugreifen, auch wenn das Display bei weitem nicht die Klasse eines Apple iMac erreicht.

Der Rechner lässt sich mit der mitgelieferten kabellosen Tastatur und Maus bedienen. Dell legt außerdem eine Infrarot-Fernbedienung bei, mit der sich die Multimedia-Funktionen steuern lassen. Schließlich kann man den Inspiron One 2310 direkt per Finger bedienen, denn der Bildschirm versteht Multitouch-Eingaben von zwei Fingern gleichzeitig.

Die Ausstattung des Dell Inspiron One 23 ist üppig: Er besitzt nicht nur einen DVD-Brenner, der auch Blu-ray-Discs abspielt. Man kann den Bildschirm-PC auch zum Fernsehen machen: Dell baut einen hybriden TV-Empfänger für Analog-Kabel und DVB-T ein, eine passende Antenne liegt aber nicht bei. Außerdem passen knapp 1 Terabyte Daten auf die Festplatte. Auch einen HDMI-Anschluss besitzt der Dell Inspiron One 23: Er ist aber nicht wie bei einem PC oder Notebook als Ausgang für einen zweiten Bildschirm ausgelegt, sondern wie bei einem Monitor oder Fernseher als Eingang. Man kann daran beispielsweise eine Konsole oder einen Camcorder anschließen, um auf dem 23-Zoll-Bildschirm zu spielen oder Filme auszugeben.

Dell setzt im Inspiron One 2310 auf einen Notebook-Prozessor und eine Notebook-Grafikkarte. Damit arbeitete er im Test rund 15 bis 20 Prozent langsamer als Bildschirm-PCs mit vergleichbaren Desktop-Komponenten. Der positive Effekt: Der Inspiron One 2310 arbeitete recht sparsam – unter Last verbrauchte er beispielsweise nur rund 90 Watt. Dummerweise hat Dell die Lüftersteuerung nicht im Griff: Der Luftquirl bläst fast immer mit hörbaren 1,5 Sone – egal, ob der Rechner viel oder gar nichts zu tun hat.

Platz 3: Asus ET2400INT

Der Asus ET2400INT bringt eine ordentliche Rechenleistung mit, ist für aktuelle Spiele allerdings zu langsam. Seine Besonderheit ist die Touch-Bedienung. Im Test konnte er insgesamt überzeugen, eine bessere Note verhinderten der zu dunkle Bildschirm und der hohe Stromverbrauch.

Im Test mit Büro- und Multimedia-Programmen lieferte der PC ein gutes Arbeitstempo. Asus übertaktet den Prozessor übrigens ab Werk: Die CPU läuft mit 3,58 statt der vorgesehenen 3,2 GHz, weil das Energieschema „Höchstleistung“ als Standard eingestellt ist. Bei den Spieletests half das aber auch nichts: Die 3D-Leistung ist bescheiden. Besonders sparsam arbeitete der Asus ET2400INT trotzdem nicht: Unter Last verheizte er 128 Watt und selbst im Standby zog er noch 4,1 Watt. Der Lüfter war deshalb häufig im Betrieb, allerdings nie so laut, dass er störte.

Statt mit Maus und Tastatur kann man den PC auch per Fingereingabe auf dem Bildschirm steuern. Da Windows nicht ideal für die Fingerbedienung ist, auch wenn die Menüfenster beim ET2400INT mit vergrößerten Steuerelementen versehen sind, hat Asus Eee Cinema installiert: Diese Bedieneroberfläche erhöht mit großen, verschiebbaren Icons die Treffsicherheit und bringt fingeroptimierte Programme für Musik, Filme und Fotos mit.

Nicht nur der große Bildschirm hatte ein glänzende Oberfläche, auch der Rahmen spiegelte: Das ist ergonomisch ebenso unvorteilhaft wie die recht niedrige Bildschirmhelligkeit, die nur in der Mitte deutlich über 200 cd/m2 lag.

Auf HD-Filme am Asus-PC muss man nicht verzichten: Zwar besitzt er kein Blu-ray-Laufwerk, sondern nur einen DVD-Brenner. Man kann aber über den HDMI-Eingang einen Blu-ray-Spieler oder eine Konsole anschließen. Außerdem gibt es sechs USB-2.0-Anschlüsse, zwei davon gut erreichbar an der linken Gehäuseseite, neben den analogen Audioanschlüssen.

Platz 4: Acer Aspire Z5710

Der Acer Aspire Z5710 eignet sich als Allround-PC: Der Bildschirm hat eine gute Qualität, das Rechentempo ist okay. Für aktuelle Spiele ist der Rechner aber nicht geeignet. An der Ausstattung gefallen die vielen Anschlüsse, die den Aspire Z5710 unter anderem zum Fernseher machen. Schwachpunkte sind die recht kleine Festplatte sowie der langsame DVD-Brenner.

Für die Touchbedienung installiert Acer mit der Software Touchportal eine eigene Bedienoberfläche: Sie enthält mehrere Programme, die sich mit großen Icons besser für die Fingerbedienung eignen - auch mit zwei Fingern, denn der Aspire Z5710 unterstützt Multitouch-Eingaben.

Bei Büro- und Multimediaprogrammen zeigte der Acer Aspire Z5710 dank der Desktop-CPU Core i3-530 ein ordentliches Tempo. Für aktuelle Spiele ist er dagegen kaum geeignet. Der schubladenlose DVD-Brenner passt gut zum eleganten Erscheinungsbild des Bildschirm-PCs, arbeitete beim Lesen und Schreiben aber nicht besonders schnell. Außerdem hatte es problemlose, zerkratzte Medien einzulesen.

Über seine vielen Anschlüsse lässt sich der PC einfach erweitern: Am HDMI-Ausgang kann man einen zweiten Monitor anschließen, an die drei Audiobuchsen auf der Rückseite ein Heimkino-Lautsprecher-Seit und eine schnelle Festplatte an die E-SATA-Buchse. Der eingebaute Empfänger für analoges Kabel- und digitales Antennenfernsehen macht den Acer Aspire Z5710 zum TV.

Die Helligkeit des Bildschirms mit Full-HD-Auflösung war gut, allerdings fiel sie zu den Rändern hin deutlich ab. Beim Kontrasttest schnitt der Acer Aspire Z5710 aber gut ab. Durch seine ordentliche Reaktionszeit eignet er sich außerdem gut fürs Filme schauen.

Platz 5: Sony VPCJ11M1E

Der Sony VPCJ11M1E konnte im Test nicht überzeugen – vor allem nicht zu diesem Preis. Er bot weniger Ausstattung und Rechenleistung als ähnlich teure Bildschirm-PCs. Die Qualität des Bildschirms ist gut, die Fingerbedienung verbesserungswürdig.

Der Bildschirm spiegelte zwar, war aber hell. Außerdem war er sehr gleichmäßig ausgeleuchtet, was beispielsweise beim Betrachten und Bearbeiten von Fotos vorteilhaft ist. Außerdem versteht er Fingereingaben.

Gemessen am Preis fällt die Ausstattung des Sony VPCJ11M1E bescheiden aus: Die eingebaute Festplatte beispielsweise ist nicht besonders groß: Man kann sie aber gegen eine größere tauschen. An den Einbauschacht kommt man, wenn man den Standfuß des PCs abmontiert. Außerdem hat der Sony-PC nicht besonders viele Anschlüsse: Beispielsweise bietet er nur fünf USB-2.0-Buchsen. Zwei davon sind von Maus und Tastatur belegt, denn Sony liefert nur kabelgebundene Eingabegeräte mit.

Notebook-Komponenten sorgen dafür, dass der Sony VPCJ11M1E für einen Bildschirm-PC verhältnismäßig sparsam arbeitete. Der geringe Verbrauch schlägt sich aber nur in der Stromrechnung, nicht in einem leisen Betrieb nieder: Der Lüfter im Sony VPCJ11M1E lief fast ständig, und war dabei mit rund einem Sone auch hörbar.

Platz 6: Acer Aspire Z3710

Wer einen Bildschirm-PC als kompakte Alternative zu einem Arbeitsrechner sucht, wird beim günstigen Acer Aspire Z3710 fündig: Sein Display ist entspiegelt und bietet eine ordentliche Qualität. Außerdem arbeitete er sehr leise.

Schon beim ersten Blick fällt am Acer Aspire Z3750 auf, was ihm gegenüber teureren Bildschirm-PCs fehlt: Er hat ein kleineres Display, das keine Fingereingaben versteht. Tastatur und Maus sind per Kabel, nicht bequem per Funk mit dem Rechner verbunden.

Sein größtes Defizit liegt aber in der vergleichweise mittelmäßigen Geschwindigkeit. Zu den schnellsten Bildschirm-PCs fehlen ihm beim Arbeitstempo rund 20 bis 30 Prozent. Auch für halbwegs aktuelle Spiele kommt der Acer-PC nicht in Frage.

Wer nicht ständig spielt oder mit rechenintensiven Programmen arbeitet, muss sich daran nicht stören. Im Arbeitsalltag fällt schon eher ins Gewicht, dass die Festplatte mit rund 500 GB nicht besonders viel Speicherplatz bietet. Zwei USB-2.0-Anschlüsse sind zwar bereits durch Maus und Tastatur belegt. Aber sechs Buchsen sind noch frei.

Der helle und entspiegelte Bildschirm gefiel mit ordentlichem Kontrast, er eignet sich gut als Arbeitsmonitor. Ebenfalls hilfreich für konzentriertes Arbeiten: Der Lüfter im Acer Aspire Z3710 arbeitete sehr leise – selbst wenn der Bildschirm-PC viel zu tun hatte.

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