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Amazon arbeitet an einer neuen, kleineren Version von Amazon Echo

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Neue Musik-Funktionen  

Software-Update für Amazon Echo

27.08.2017, 16:55 Uhr | Helge Denker, t-online.de

Amazon arbeitet an einer neuen, kleineren Version von Amazon Echo. Amazon Echo (Quelle: dpa)

Hört auf's Wort: Amazons Echo, genannt Alexa. (Quelle: dpa)

Amazon macht mit einem Software-Update den smarten Lautsprecher "Echo" fit für die Musikwiedergabe in mehreren Räumen. Doch auch damit kann sie noch kein Multiroom-System ersetzten.

Bisher lässt sich Musik nicht auf mehreren "Echo"-Systemen gleichzeitig und synchron abspielen. Doch nach mit dem jüngsten Software-Update können "Echo" und "Echo Dot" Musik auch auf anderen Echo-Geräten in Haus oder Wohnung kontrollieren. Dazu müssen diese mit dem gleichen Nutzer-Account angemeldet sein.

Eigene Playlisten abzuspielen, ist aber laut Berichten noch nicht möglich. Es soll aber klappen, Alexa zu befehlen, Musik in einem bestimmten Raum abzuspielen, zum Beispiel dem Wohnzimmer.

Das jüngste Update kann offenbar nicht über die Alexa-App ausgelöst werden. Erst wenn Alexa neu gestartet wird, verbindet sich das Gerät mit den Amazon-Servern und lädt die neue Version des Betriebssystems herunter.

+++Neue Version von Amazon Echo+++ 

Amazon arbeitet laut Insider-Informationen an einer kleineren und dünneren Version von Amazon Echo.

Der neue Amazon Echo soll ungefähr die Größe von Amazon Dot haben, aber über abgerundete Kanten verfügen und mehrere Hochmittelton-Lautsprecher und bessere Mikrofone besitzen, schreibt engadget.com. Der Preis für das neue Modell sei noch offen.

+++Amazon Echo Show vorgestellt+++ 

In wenigen Tagen wird Amazon seinen sprechenden Lautsprecher "Amazon Echo Show" mit einem Bildschirm vorstellen. Bereits heute präsentiert das Unternehmen in den USA eine lang ersehnte Funktion: die Haussprechanlage.

Die Haussprechanlage arbeitet mit den drei Amazon-Lautsprechern mit Sprachfunktion zusammen:  "Echo", "Echo Dot" und "Echo Show". Dazu muss lediglich jedem Echo ein Name gegeben werden, beispielsweise "Echo Wohnzimmer", "Echo Küche" oder "Echo Kinderzimmer". Schon kann mit einem Zuruf wie "Amazon ruf das Kinderzimmer an" die Kinder zum Essen gerufen werden.

+++Amazon Echo und IKEA+++

Den sprachgesteuerten Computer Echo gibt es bei Amazon für knapp 180 Euro. Die kleinere Version "Dot" kostet knapp 60 Euro. Jetzt lässt sich die Smart-Lightning-Serie von Ikea mit Alexa, Google Assistant und Apple Home steuern. Die passende App nennt sich "TRÅDFRI".

Ikea baut seine intelligente Lichtsteuerung "Smart Lightning" weiter aus und integriert neue Funktionen. Die Produkte lassen sich zukünftig per Sprache über Amazon Alexa und Google Assistant steuern. Ab Sommer 2017 sollen die erschwinglichen Produkte in den schwedischen Möbelhäusern angeboten werden.

Multitalent Amazon Echo

Amazon Echo Show heißt der neueste sprachgesteuerte Computer von Amazon, er ist in den USA für 229 US-Dollar erhältlich. "Echo Show bietet Alles, was sie an Alexa lieben und sie kann Ihnen jetzt auch Sachen zeigen", bewirbt Amazon die neuen Möglichkeiten des Echo Show. Videos auf YouTube, Songtexte, Bilder einer Überwachungskamera, Fotos, Wetterdaten, To-Do- und Einkaufslisten -  Vieles war unnötig kompliziert oder unmöglich, als Alexa nur per Sprache antworten konnte.

7-Zoll-Touchscreen, 5-Megapixel-Kamera

Amazon verbaut einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit 7 Zoll Diagonale und stockt auch den Lautsprecher auf. Echo Show bietet Stereoton und Dolby-Klangverbesserungen. Oberhalb des Displays findet sich eine 5-Megapixel-Kamera für Fotos und Video-Telefonie. In einem englischen Produktvideo zeigt Amazon die neuen Möglichkeiten:

Für Vorbesteller ist der Amazon Echo Show auf Amazon.com für 229 US-Dollar in den Farbvarianten Schwarz und Weiß erhältlich. Bei zwei bestellten Echo-Show-Geräten sparen Kunden 100 US-Dollar. Als Lieferdatum gibt Amazon den 28. Juni an. Ob und wann das Gerät nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

Erste Infos zu "Echo Show"

"Amazon Knight" lautete der Codename des Echo mit Bildschirm. Erste Gerüchte gaben eine Diagonale von 7 Zoll für den Touchscreen an, was der Assistentin Alexa eine große Bandbreite an visuellem Feedback erlaubt.

Das "Wall Street Journal" berichtete vorab über eine Video-Telefon-Funktion, neben Amazons Mikrofonen solle auch eine Kamera verbaut sein. Die Gerüchte stellten sich am selben Tag als zutreffend heraus.

Alexa gibt den Status von Paketen an

Per Amazon Echo und Echo Dot können Sender und Empfänger von Paketen nach deren Status fragen. "Alexa, frag DHL, wo mein Paket ist", heißt die Anfrage, nach der dem DHL-Skill die Sendungsnummer durchgegeben werden muss.

Die Konkurrenz bietet da etwas mehr Komfort: Auch für DPD gibt es seit ein paar Tagen einen Skill, in dem Zustelltag und präzises Zeitfenster auf die Stunde genau abgefragt werden können. „Dein Paket hat den Status ‚in Zustellung‘. Es kommt heute zwischen 16:26 und 17:26 Uhr“, lautet eine mögliche Antwort. Bedingungslos ist aber auch dieser Service nicht. DPD-Kunden müssen sich im Paketnavigator des Unternehmens registrieren. Ein Facebook-Account ist dafür zwingende Voraussetzung.

Amazon ist laut eMarketer mit Abstand Marktführer in den USA bei den Sprachcomputern. Von den 35,6 Mio US-Konsumenten mit einem smarten Lautsprecher hätten über 70 Prozent ein Modell der Echo-Reihe. Google erreiche mit seinen Home-Geräten einen Marktanteil von 23,8 Prozent.

Amazon verbessert Erkennung des Startbefehls

Amazon will laut einem Bericht die Erkennung des gesprochenen Befehls „Alexa“ deutlich verbessern. Bisher treten offenbar zu häufig Falsch-Erkennungen auf, bei denen Alexa fälschlicherweise in den "Zuhören-Modus" schaltet. Finde diese Wake-Wort-Erkennung bisher nur auf dem Gerät statt, soll die nächste Version cloudbasiert arbeiten. Das Update soll online an die verkauften Geräte verteilt werden.

"Alexa, gib mir mal die Aktienkurse" 

Auf viele Fragen gibt Alexa heute schon als Sprachassistentin zufriedenstellende Antworten. Und sie kann über so genannte "Skills" neue Fähigkeiten dazulernen.

Für die angebotenen Versionen von Echo und Echo Dot hat zum Beispiel die comdirect-Bank einen "Alexa Skill" entwickelt. Damit lassen sich Aktienkursen in Echtzeit abfragen. Über 10.000 soll Alexa damit ansagen können.

Um Alexa zum sprechenden Börsenbarometer zu machen, müssen Echo-Nutzer den kostenlosen Skill „comdirect“ in der Alexa-App aktivieren. Per Sprachbefehl lassen sich dann die gewünschten Aktienkurs abfragen – entweder über den Namen oder die WKN der Aktie.

Amazon verbietet fast alle Werbung in Alexa-Skills

Nach ersten Berichten über geplante Werbeeinblendungen in Alexa hat Amazon dem jetzt einen Riegel vorgeschoben. Das Startup "Voice Labs" wollte Werbebotschaften in Alexa-Skills ermöglichen. Doch nun hat Amazon die Richtlinien für Entwickler geändert. Danach ist Werbung nur noch in wenigen Ausnahmen gestattet. Damit sind Audio-Anzeigen als Einnahmequelle für Alexa-Entwickler so gut wie ausgeschlossen.

Praxistest: Das können Echo und Echo Dot

Amazons Echo, der sprachgesteuerter Computer, sieht aus wie ein kleiner Luftfilter. Er reagiert auf den Namen "Alexa" wird per WLAN mit dem Internet verbunden und kann gesprochenen Befehle erkennen. Das macht viel Spaß und klappte im Test ziemlich gut. Nur in größeren Räumen hatte Alexa manchmal Probleme, ein Kommando zu verstehen und spielte "Star Wars"-Musik statt "Starboy". Sieben eingebaute Mikrofone sollen erkennen, woher eine Stimme kommt, ein leuchtender Kreis auf der Oberseite des Geräts zeigt die Richtung an. Alexa spielt auf Kommando Musik von Amazon Music oder Spotify. Der Klang ist mit dem eines guten Bluetooth-Lautsprechers vergleichbar. 

Aber Alexa kann auch Fragen beantworten, zum Beispiel nach dem Wetter, aktuellen Nachrichten oder Sportergebnissen. Die Informationen bezieht der kleine Computer dabei blitzschnell aus dem Internet und liest sie vor. Auch Termine im Kalender und Verkehrsnachrichten behält Alexa im Blick. Auch eine Fahrt mit der Bahn oder dem Taxi soll Alexa ordern können.

Mit Kamera "Echo Look" wird Alexa zur Style-Beraterin

Amazon verpasst seiner digitalen Assistentin Alexa auch "Augen" und lässt sie bei der Kleidungs-Auswahl ihrer Nutzer mitmischen. "Echo Look" besteht aus einer Kamera und einem Mikrofon. Per Sprachbefehl kann man damit Fotos und Videos machen, die in einer Begleit-App angesehen werden können. Auf Basis der Bilder will Amazon auch helfen, zwischen zwei Outfits zu entscheiden. Dieser "Style Check" funktioniere mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Experten-Empfehlungen. Fotos und Videos werden zur Bild-Analyse auf Amazons Server in die Cloud hochgeladen und dort gespeichert.

Alexa steuert das smarte Haus

Alexa kann aber auch die Steuerung in einem vernetzten Haushalt ("Smart Home") übernehmen. Sie steuert dann Licht, Heizung und Klimaanlagen, zum Beispiel von Systemen wie Philips Hue, Netatmo, WeMo und anderen. 

Und Alexa lernt laufend dazu, wird laufend aktualisiert und bekommt gratis neue Funktionen und Fähigkeiten. So kann man den kleinen Helfer zum Beispiel neue Inhalte von bestimmten Webseiten beibringen. 

Sprachsteuerung macht Spaß

Im Praxis-Test klappte diese Lernphase sehr gut und sorgte für Begeisterung in der Redaktion. Die Bedienung von Alexa nur per Sprache ohne lange Texteingaben macht viel Spaß und sorgt dafür, dass sie häufig benutzt wird. Eine Liste mit möglichen Befehlen hilft bei der ersten Bedienung.

Um den Aktivierungsbefehl "Alexa..." zu verstehen, muss der Computer laufend "mithören". Amazon versichert aber, dass keine Mitschnitte gemacht werden und diese nicht gespeichert werden. Sehr wohl gespeichert werden aber alle Anfragen und Suchen, die über Alexa laufen.

Übrigens: In den häufig gestellten Fragen zu Alexa bei Amazon taucht an erster Stelle die Frage auf, was man tun soll, wenn die Freundin "Alexa" heißt. Amazon rät im Scherz dazu, sich in diesem Fall eine neue Freundin zu suchen oder einen anderen Namen für sie zu finden.

Keine Mängel in der Sicherheit

In einem Test nahm das unabhängige Prüflabor AV-Test Amazons "Dot" genau unter die Lupe. Das Ergebnis: Alexa versteht Kommandos aus bis zu 30 Meter Entfernung, zum Beispiel “Alexa”, “Echo”, “Amazon” oder “Computer”. Die sieben Spezial-Mikrophone lassen sich über einen Knopf auf dem Gerät ausschalten. Die Übertragung an die Server von Amazon in den USA läuft sicher verschlüsselt, Schwachstellen wurden nicht gefunden.

 (Quelle: AV-Test) (Quelle: AV-Test)

Die kleine Echo "Dot" und die Alexa-App erhielten das AV-Sicherheits-Prüfsiegel mit drei Sternen

Bemängelt wurde nur eine Schwäche im Datenschutz, die das Testergebnis nicht negativ beeinflusste. "Amazon sollte für die Sicherheit der Apps von Drittanbietern garantieren. Denn mit bestimmten Apps könnte Alexa missbraucht werden, um zum Beispiel Zugang zu fremden Häusern zu bekommen", so die AV-Tester.

Tipp: Wem Alexa etwas zu teuer und zu groß ist, kann zu der kleineren Variante "Echo Dot" greifen. Sie wird bereits für knapp 60 Euro angeboten und bietet fast die gleichen Funktionen wie der Echo. Allerdings ist der Lautsprecher deutlich kleiner, tiefe Töne kann "Dot" damit kaum wiedergeben.

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