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Handy Test für Sony Ericsson G700

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Handy Test für Sony Ericsson G700

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Sony Ericsson G700Sony Ericsson G700

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Was verbirgt sich hinter dem "G" der 700er-Serie von Sony Ericsson? Steht es für die Farbe des Modells, das einzig in Goldbraun ausgeliefert wird? Nicht ganz, der Buchstabe ist eine Abkürzung für "Generation Web", also Menschen, die täglich mehr mit ihrem Handy machen wollen als nur zu telefonieren und Kurznachrichten schreiben. Interessenten von Business-Handys dürften sich aber auch angesprochen fühlen. Wie schlägt sich das Handy im Alltagstest? Hält es alle Versprechen des Herstellers und erweist sich als ein praktisches Smartphone, der auch Business-Nutzer zufrieden stellen wird oder ist die goldene Farbe nur ein täuschender Schein? Lesen Sie mehr im Gesamten inside-handy.de Handy-Test zum Sony Ericsson G700.

Um den Anfang wieder aufzugreifen, kann man abschließend behaupten, dass die 80er Jahre nur die Hülle des SE G700 ausmachen, der Rest am Gerät ist durch und durch modern. Die Messlatte in dem Test ist der Business-Anspruch an das Gerät und wie dieser erfüllt wird. Folglich ein Resümee: Bei der Verpackung ist es fragwürdig, ob sie die richtige Klientel anspricht, da es sich immerhin um ein Business-Handy handelt und das Design doch eher recht flippig wirkt. Aber Geschmäcker gibt es viele und auch unter den härtesten Geschäftsleuten wird es den einen oder anderen Glitzerliebhaber geben. Was den mitgelieferten Inhalt angeht ist sämtliches Zubehör vorhanden, das ein Geschäftsmann für das Bedienen des Gerätes braucht. Sogar am optionalen Zubehör wie einem Headset wurde nicht gespart, was ein Sony Ericsson großes Plus bringt.Das Design und die Verarbeitung wirken im Gegensatz zur Farbe recht klassisch. Es gibt also keine überflüssigen Knöpfe am Gerät oder ein experimentelles Layout der Tasten. Alles ist so, wie man es von einem Handy gewohnt ist, wodurch der Umstieg von einem älteren Business-Handy zum G700 erleichtert wird. Das große entspiegelte Display bietet eine große Anzeigefläche, auf der sich sogar Office-Dateien einsehen lassen. Für ausgiebige Arbeit an solchen Dokumenten ist der Bildschirm aber doch etwas zu klein, allerdings eignet er sich wunderbar zur Kenntnisnahme neuer Dokumente außerhalb des Büros. Ein interessantes Merkmal dieser Serie ist auch der Touchscreen, der sämtliche Bedienung des Telefons über das Display ermöglicht und Funktionen wie Handschrifterkennung bietet. Bei der Navigation durch die Menüebenen steht der Touchscreen der klassischen Bedienung in nichts nach, allerdings ist die Umsetzung der Schreibsoftware nicht so gelungen, da man erst - wie im Kindergarten - mit Buch und Stift lernen muss, wie dieser und jener Buchstabe geschrieben werden soll, damit das Handy es richtig erkennt. Die graphische Präsentation des Displays ist scharf, farbecht und in der Farbpracht schlicht gehalten - halt ein Arbeitsgerät. Wer mehr aus dem Handy machen möchte, kann dies per Einspielen neuer Themen machen. Die Verarbeitung zeigt ein edles und robustes Chassis mit feinen Knöpfen und zugleich wird der klassische Look hier fortgesetzt. Generell vermittelt das G700 den Eindruck, dass dieses Gerät viele Arbeitsstunden und ein eventuelles Hinfallen locker hinnimmt.Die Kamera ist ein zusätzliches Plus, das wahrscheinlich bei diesem Gerät eher für das Abfotografieren von Diagrammen oder Schemata verwendet wird als für große Foto-Shootings. Dennoch ist sie mit ihren 3, 2-Megapixel gut ausgestattet und ermöglicht zwar durch wenige aber wichtige Funktionen bei Tag und Nacht gute Fotos. Die Sprachqualität ist nicht so glänzend wie das Design, dennoch bleibt der Gesprächspartner trotz leichter Rauschkulisse verständlich. Hintergrundgeräusche bereiten dem G700 im Gegenzug kein Problem. Der Ausgang des Headsets fällt trotz Einstellungsmöglichkeiten recht leise aus, erbringt aber gleichwertige Sprachqualität wie das Telefon selbst. Tatsächliche Standby-Zeiten weichen deutlich von den angegebenen Werten ab und liefern ein nur mittelmäßiges Ergebnis: Nach drei Tagen muss das Gerät spätestens an die Steckdose, wenn man unterwegs nicht ein "Office-Crash" erleben möchte. Wer aber ein Gerät mit zahlreichen Funktionen und großem Bildschirm haben möchte, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein schicker Touchscreen und UMTS-Betrieb etc. große Stromfresser sind. Die Shortcuts sind teilweise unglücklich ausgefallen, da man für bestimmte Funktionen mehrere Zugangsmöglichkeiten hat, während es für andere - je nach Bedarf eventuell auch wichtigere - nur eine gibt (man beachte den Zugang zum Adressbuch). Auch die Namensgebung der Funktionen lässt nicht immer auf das schließen, was man eigentlich erwartet hätte. Die Menüebenen sind dagegen klassisch ausgefallen und führen zu keinen Findungsschwierigkeiten. Die Kommunikationstauglichkeit des Telefons ist gut, denn von einer simplen SMS bis zur E-Mail mit Anhang kann das Gerät alles. Auch die Einrichtung und Verwaltung der verschiedenen Nachrichtenkonten verläuft unkompliziert. Das Verfassen von Nachrichten ist ebenfalls einfach - beschränkt man sich auf die numerische Tastatur. Hingegen sind die verschiedenen Schreibfunktionen des Touchscreens (Handschrifterkennung und Bildschirmtastatur) vom Faktor Zeitaufwand noch sehr unergiebig. Beim Schreiben einer Nachricht hat man die Möglichkeit mehrere T9-Sprachen zu verwenden und auch eine Liste mit eigenen Begriffen zu erstellen, was bei Geschäftsreisenden sicherlich Anklang finden wird. Auch die Anruffunktionen wie kontaktbezogene Notizvorlagen, Teilnehmerstummschaltung oder die zweite Leitung des Telefons bieten Profis die nötigen Konferenzwerkzeuge. Es fehlt lediglich die Möglichkeit ein Anruf mitzuschneiden. Bei den Anruflisten wäre eine Einteilung nach den unterschiedlichen Kriterien schön gewesen, anstatt dessen hat man eine Liste mit allen Einträgen, die mit allen wichtigen Informationen zur Unterscheidung der Gespräche bestückt ist. Das Adressbuch hat zahlreiche Felder, in denen viele unterschiedliche Informationen zu einem Kontakt gespeichert werden können. Sollten die vorgegebenen Einträge nicht genug sein, gibt es die Möglichkeit ein Notizfeld des Kontaktes für weiterführende Vermerke zu nutzen.Das Verwalten von Dateien bewegt sich durch den vorinstallierten Explorer mit Stammbaum-Ansicht und Inhaltsfenster in Richtung Computerstandards. Dies ist sicherlich ein großes Plus, denn hiermit wird eine intuitive Bedienung erzielt, die vom Computer aus transferiert wird. Bei der Medienverwaltung gelangt man zu einer Benutzeroberfläche, die an das Windows-Media-Center erinnert und mit graphisch schön gestalteter Bedienung und vielfältigen Anzeigenoptionen überzeugt. Die vom Handy vielfältig unterstützten Musik-Formate ermöglichen die Erstellung einer kleinen Reise-Musikbibliothek, die durch das Auslagern der Dateien auf dem externen Speicher beliebig erweitert werden kann. Sämtliche Dateiformate fungieren dabei auch ausnahmslos als Klingelton.Konvektivität ist das "A" und "O" eines Business-Handys. Das G700 schneidet in diesem Bereich bestens ab und zeigt, dass diverse Standardverbindungen wie Bluetooth, UMTS und USB-Datentransfer kein Problem für ihn darstellen, weswegen das "Mobile-Office" auch an allen PCs im Datenübertragungsmodus angeschlossen werden kann. Zur Synchronisation des Gerätes mit Outlook und anderen Programmen ist allerdings Software von Nöten, mit der man auch auf andere praktische Funktionen des Telefons zugreifen kann.In den Komfortfunktionen bietet das Sony Ericsson G700 eine Menge interessanter Punkte, die es sehr alltagstauglich machen. Allerdings ergeben sich bei der Vielfalt einige Probleme: Während der Bedienung (Steuerknopf oder Bildschirm) löst man auf dem Touchscreen oft ungewollt eine Funktion aus, die nicht gewünscht war. Die Trägheit der Software zeigt das G700 nicht gerade als einen flotten Business-Hengst, sondern eher als den lahmen Büro-Esel. Dabei tauchen vom Computer her altbekannte Probleme wie ruckeln oder extremes Langsamwerden des Bildschirmes auf. Sollte ein Business-Handy nicht stets bereit und schnell sein? Auch das Einschalten des Handys vollzieht sich nur sehr langsam. Die Sprachesteuerung hat auch ihre Tücken, denn Sprachbefehle werden nicht immer sofort erkannt, im Gegenzug funktioniert die Freisprechanlage gut. Die Umgebungsprofile bieten nur zwei Optionen: "Laut" oder "Lautlos". Dafür kann man aber beide an die individuellen Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Der Organizer bietet die üblichen Funktionen, die ein Geschäftiger braucht und welche Pragmatikern viel Freude bei der Bedienung bereiten werden. Weitere interessante Funktionen wie die Anzeige zweier Zeitzonen runden die Qualitäten des G700 als Business-Handy ab und lassen ihn zu einem treuen Begleiter werden, der zwar einige Macken hat, sich aber dennoch im Alltag gut schlägt. Man muss nur wissen, diese zu handhaben.

Zum Datenblatt für Sony Ericsson G700

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