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Die größten Elektronik-Flops aller Zeiten

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Video 2000, Zune und Xelibri  

Die größten Flops der Elektronik-Geschichte

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Die größten Elektronik-Flops aller Zeiten. Touchscreen-Smartphone Nokia 7710 (Quelle: Hersteller)

Zur falschen Zeit am falschen Ort: Das Touchscreen-Smartphone Nokia 7710 (Quelle: Hersteller)

Die Welt der Elektronik ist reich an abstrusen Produkten und durchgeknallten Ideen. Aber manchmal scheitern selbst sinnvolle Innovationen, wenn sie nicht in die Zeit passen oder zu teuer sind.

Es gibt viele Gründe, warum eine Erfindung zum Fehlschlag wird. Einige Rohrkrepierer erleiden schon vor der Markteinführung einen schnellen Tod und bleiben weitgehend unbeachtet, sie gehen als Vaporware in die Geschichte ein. Es gibt aber auch technische Errungenschaften, die jeder kennt, aber niemand haben will. Wir zeigen die größten Flops der Elektronik-Geschichte.

Einige Errungenschaften ereilt ein bemitleidenswertes Schicksal. So bauten etwa Nokia und Ericsson schon vor vielen Jahren Smartphones mit Touchscreen, Nokia versuchte sich auch mit Internet-Tablets. Damals wollte sie niemand haben. Jetzt boomt die Touchscreen-Branche, aber die Vorreiter von einst schaffen den Anschluss nicht oder sind längst vom Markt verschwunden – das große Geld verdienen andere.

Nokia setzt auf Windows-Phones

Im Smartphone-Geschäft war Nokia zunächst erfolgreich, doch mit der aufkommenden Konkurrenz durch Apple und Samsung sahen die Finnen ihre Marktanteile schwinden. Sie besetzten daraufhin den Chefsessel mit dem einstigen Microsoft-Manager Stephan Elop, der radikal die Strategie wechselte und ausschließlich auf Windows-Smartphones setzte.

Doch die ersten Modelle mit Windows Phone 7 erwiesen sich als Flops. Der einst dominierende Marktführer wurde zu einer Randexistenz auf dem Smartphone-Markt. Erst durch die neuen Modelle mit Windows Phone 8 geht es wieder leicht aufwärts, doch mittlerweile hat Microsoft die Lumia-Sparte aufgekauft.

Schon zuvor wollte Microsoft bei Touchscreen-Handys mitmischen. Doch die beiden Smartphones Kin One und Kin Two lagen wie Blei in den Regalen, die Auslieferung wurde nur wenige Tage nach Verkaufsstart wieder gestoppt.

Größter Handy-Flop: Das Siemens Xelibri

Einen Flop ganz besonderer Güte leistete sich Siemens mit seinen Xelibri-Handys. Das war kein Einzelgerät, sondern eine ganze Serie. Die Designer-Modelle sollten eher ein Mode-Accessoire als ein Mobiltelefon sein.

Der Bedarf nach dieser Geräte-Kategorie wurde völlig falsch eingeschätzt. Niemand wollte fast unbedienbare Geräte mit unpraktischen angeordneten Tasten und winzigen Displays, die unpraktischen "Telefon-Eier" ernteten vor allem Spott. 2003 wurde die Produktion eingestellt.

Pleitenserie beim deutschen Tablet

Das WeTab sollte die deutsche Antwort auf das Apple iPad werden, verkam aber zu einer Ansammlung von Pleiten und Pannen. Zunächst wurde das Gerät von WePad in WeTab umbenannt, dann geriet die erste Vorstellung zum Desaster, weil kein funktionsfähiges System gezeigt wurde, sondern nur ein Video abgespielt wurde. Das Tablet selbst war zu schwer und die Software fehleranfällig, erhielt aber trotzdem viele gute Bewertungen bei Amazon. Als bekannt wurde, dass Helmut Hoffer von Ankershoffen, einer der beiden Geschäftsführer, selbst diese Rezensionen unter falschem Namen verfasst hatte, war die Blamage perfekt.

Der Laser-Fernseher

Laser-Fernseher sollen demnächst in Serie produziert werden – kommt Ihnen die Nachricht auch bekannt vor? Sie wurde schon mehrfach wiederholt, auf den Durchbruch wartet Laser-TV immer noch. 6000 Dollar verlangte Mitsubishi für das erste Serienmodell mit 75 Zoll. Bereits im Jahr 2010 hatte der Hersteller HDI Laserfernseher angekündigt, die noch größer sein sollen. Es wäre ein mittleres Wunder, wenn sich diese Technik irgendwann doch noch durchsetzt.

Betamax, Video 2000 und S-VHS

Häufig ist eine bessere Technik kein entscheidendes Argument für erfolgreiche Produkte. So setzte sich bei den Videobändern das System VHS durch, obwohl die Konkurrenzformate Video 2000 von Grundig und Sonys Betamax bessere Bilder lieferten. Doch VHS-Geräte waren billiger, auch die Videotheken führten mehr VHS-Filme im Sortiment.

Der Erfolg von VHS wurde auch dem weiterentwickelten S-VHS zum Verhängnis, selbst der vermeintliche Nachfolger fand kaum Käufer und reiht sich in die Liste der Technik-Flops ein. Erst die DVD sorgte dafür, dass VHS-Videorekorder langsam aus den Wohnzimmern verschwanden.

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