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Die besten Spiegelreflexkameras im Vergleichstest

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Die besten Spiegelreflexkameras  

Die besten Spiegelreflexkameras im Vergleichstest

14.06.2011, 12:47 Uhr | pcwelt.de, PC-Welt

Die besten Spiegelreflexkameras im Vergleichstest. Die beste Spiegelreflexkamera (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Die beste Spiegelreflexkamera (Foto: pcwelt) (Quelle: pc-welt.de)

Spiegelreflexkameras, kurz DSLRs genannt, haben gegenüber Kompaktkameras viele Vorteile: Sie arbeiten sehr schnell, was Auslöseverzögerung und Bereitschaft zwischen zwei Aufnahmen angeht. Außerdem produzieren Spiegelreflexmodelle aufgrund ihrer größeren Bildsensoren selbst bei hoher Lichtempfindlichkeit nur geringes Bildrauschen. Das Hauptargument für Spiegelreflexkameras ist jedoch ihre Flexibilität: Je nach Motiv können Sie das dafür optimale Objektiv verwenden.

Die besten Spiegelreflexkameras mit Videofunktion

Nun gelten diese Vorteile auch für die relativ neue Kameraklasse der Systemkameras. Im Vergleich zu diesen haben digitale Spiegelreflexkameras jedoch zwei weitere große Vorteile: Sie sind bereits deutlich günstiger zu haben. Zudem sind DSLRs immer noch mit einem Sucher ausgestattet. Und den bieten nur wenige Systemkameras.

Die besten Systemkameras

Allerdings haben Spiegelreflexkameras auch ihre Nachteile: Da die Kameragehäuse wie die Objektive relativ groß sind, benötigen sie reichlich Platz in der Kameratasche. Daraus ergibt sich auch ein nicht unerhebliches Gewicht. Außerdem kosten gute Objektive, vor allem, wenn sie etwas "exotischer" sind, viel Geld. Und DSLRs benötigen eine Einarbeitungszeit, wenn Sie Kameraneuling oder "Kompakt-Umsteiger" sind. Das Fotografieren im Automatikmodus ist zwar auch bei einer DSLR möglich (zumindest im Einstiegs- und Mittelklassesegment). Es wird dem Gerät jedoch nicht wirklich gerecht.

Testsieger: Canon EOS 600D

Canon hat mit der EOS 600D eine tolle Spiegelreflexkamera im Sortiment. Ausstattung und Bildqualität stimmen gleichermaßen, und auch die Handhabung ist einsteigerfreundlich. Allerdings dürfen Sie für eine derartige Leistung auch einen angemessenen Preis zahlen.

Preis-Leistungs-Sieger: Canon EOS 1100D

Canon bringt mit der EOS 1100D eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger, die zumindest bei der Bildqualität den Vergleich mit einem höherpreisigen Modell nicht scheuen muss. Einschnitte müssen Sie dagegen bei der Ausstattung und der Haptik hinnehmen: Das Kunststoffgehäuse, die abgespeckte HD-Videofunktion und das Standard-Display sind für den Preis jedoch okay.

Bildqualität: Neue Kit-Objektive für bessere Bilder

Die Bildqualität von Spiegelreflexkameras ist unerreicht. Grund für die tollen Bilder sind ein verhältnismäßig großer, lichtstarker Bildsensor und hochwertige Elektronik. Kommt dann noch ein gutes, lichtstarkes Objektiv dazu, steht der herausragenden Bildqualität nichts im Wege. Dann sorgen die drei Komponenten dafür, dass eine Kamera auch bei schlechten Lichtverhältnissen wenig Bildrauschen produziert. Oder dass von den vom Hersteller angegebenen Megapixeln auch genügend für Bildinfos verwendet werden (Wirkungsgrad).

In den PC-WELT-Tests bescheinigen die Prüfer den Spiegelreflexkameras manchmal einen zu niedrigen Wirkunsgrad oder einen nur mittelmäßigen Dynamikumfang. Daran ist meist das mitgelieferte Objektiv schuld: Die so genannten Kit-Objektive sind oft nicht sehr hochwertig. Umso erfreulicher ist die Tendenz der letzten Zeit, die Kit-Objektive zu überarbeiten und Wert auf mehr Qualität zu legen. Im Falle von Canon wurde dies von Erfolg gekrönt - die ersten beiden Plätze gehen an die EOS-Modelle mit dem neuen Kit-Objektiv:

Platz 1: Canon EOS 600D

Die Canon EOS schnitt bei den Rauschmessungen sehr gut ab. Selbst bei der höchst möglichen Lichtempfindlichkeit von ISO 3200 waren die Bildfehler zu vernachlässigen. Der Dynaikumfang war hoch. Auch die Helligkeit blieb in allen drei Messbereichen nahezu konstant. Der Wirkungsgrad der Canon EOS 600D war gut und entspricht umgerechnet einer Auflösung von 10,1 Megapixeln.

Platz 2: Canon EOS 1100D

Die Spiegelreflexkamera erzielte einen hohen Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 7,8 Megapixeln entpricht. Der Dynamikumfang war ebenfalls hoch, so dass die Canon EOS 1100D auch Motive mit hohem Kontrast abbilden kann, ohne dass Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Auch das Rauschverhalten der Kamera war vorbildlich: Bei allen ISO-Einstellungen blieben die Bildfehler vernachlässigbar.

Platz 3: Sony Alpha A380

Bei kurzer und mittlerer Brennweite erzielte die Sony Alpha A380 eine fast gleichmäßig verlaufende Auflösung. Im Telebereich war der Messwert jedoch deutlich niedriger, weshalb der Wirkungsgrad nur befriedigend ausfiel. Sehr gut war dagegen das Ergebnis bei der Rauschmessung. Auch der Dynamikumfang war hoch. Damit hat die Sony Alpha A380 auch bei stärkeren Kontrasten keine Probleme.

Die besten Spiegelreflexkameras: Ausstattung

Wer mit einer Spiegelreflexkamera liebäugelt, sollte bereit sein, manuelle Einstellungen vorzunehmen. Zwar bieten DSLRs aus dem Einstiegs- und Mittelklassesegment auch eine Vollautomatik. Damit reizen Sie jedoch das Potential der Kamera in keinster Weise aus. Als "Kompromiss" lassen sich hier auch die Halbautomatiken - Blenden- und Zeitvorwahl - sowie verschiedene Motivprogramme einsetzen. Wer jedoch die komplette Kontrolle über die Belichtung haben möchte, kümmert sich selbst um alle nötigen Einstellungen.

In Sachen Ausstattung hat sich in den letzten Jahren auch einiges im DSLR-Segment getan: Die Videofunktion hat Einzug gehalten, hier war Nikon mit der D90 der Vorreiter. Auch die Anzahl der Motivprogramme und Filter wird immer höher - hier "lernen" die DSLRs von ihren kleinen Schwestern, den Systemkameras. Die Bildschirme werden immer größer und arbeiten mit immer höherer Auflösung. Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis der 3D-Trend auch das DSLR-Segment erreicht.

Die größte Neuerung bei den Spiegelreflexkameras war im letzten Jahr jedoch der lichtdurchlässige Spiegel aus dem Hause Sony. Zusammen mit weiteren tollen Ausstattungsmerkmalen hat er der SLT-A55 das Sigertreppchen beschert:

Platz 1: Sony Alpha SLT-A55

Sony bringt mit der SLT-A55 einen neue Kameratyp auf den Markt: SLT steht für Single Lens Translucent. Die A55 ist also eine Spiegelreflexkamera mit festmontiertem, lichtdurchlässigem Spiegel. Das hat den Vorteil, dass der Spiegel beim Auslösen nicht hochklappen muss, wodurch die Kamera superschnell arbeitet. Der 3D-Schwenkpanoramamodus der Kamera setzt Serienbilder, die während eines Schwenks aufgezeichnet wurden, automatisch zu einem stereoskopischen Panoramabild zusammen. Ist die Full-HD-Videofunktion aktiviert, arbeitet die Sony SLT-A55 mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 25 Bildern pro Sekunde.

Platz 2: Canon EOS 600D

In der Canon EOS 600D arbeitet ein 18-Megapixel-Sensor im APS-C-Format. Der Autofokus berechnet die Schärfe mittels neun Messfeldern und wird von einem Belichtungsmesser unterstützt, der bereits in Canons Semiprofi-DSLR EOS 7D zum Einsatz kam. Er arbeitet mit 63 Messzonen. Während die Technik den ambitionierten Hobbyfotografen anspricht, richten sich die Motivprogramme und Filter eher an Kameraneulinge, die sich erst langsam an die Fähigkeiten einer Spiegelreflexkamera herantasten wollen. So bietet die Canon EOS 600D verschiedene Modi, die den Bildern beispeilsweise einen Fischaugeneffekt verpassen oder sie in eine Miniatur verwandeln.

Platz 3: Nikon D90

Die D90 ist das erste DSLR-Modell mit HD-Videofunktion. Diese arbeitet mit 1280 x 720 Pixeln und 24 Bildern pro Sekunde. Zur Übertragung auf den TV lässt sich die HDMI-Schnittstelle der Kamera nutzen. Die Bildoptimierungsoptionen umfassen eine Rote-Augen-Retusche, den Belichtungsausgleich D-Lighting und eine Verzeichnungskorrektur. Zum Verschönern stehen Filtereffekte, eine Montagefunktion, ein Monochrom- und ein Fisheye-Modus zur Auswahl.

Die besten Spiegelreflexkameras: Handhabung

Eine Spiegelreflexkamera ist nicht mehr nur Fotoprofis vorbehalten. Durch den immensen Preissturz der letzten Jahre sind DSLRs erschwinglich geworden - Kameragehäuse mit Standard-Objektiv gibt's schon ab 350 Euro. Das zieht auch Hobbyfotografen an, die sich von der überragenden Bildqualität einer Spiegelreflexkamera zu einem günstigen Preis überzeugen wollen.

Um dieser Käuferschicht weiter entgegen zu kommen, haben die Kamerahersteller auch Hand an die Bedienung der DSLRs gelegt: Die Gehäuserückseiten sind übersichtlich gestaltet, alle wichtigen Knöpfe gut zugänglich. Und auch das Bedienmenü muss sich beweisen. Zuguterletzt wurde an Größe und Gewicht der Gehäuse geschraubt. Ein Hersteller, der auf dem Gebiet der Handhabung offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht hat, ist Canon. Die ersten drei Plätze gehen an EOS-Modelle aus dem Einsteigersegment:

Platz 1: Canon EOS 600D

Wie von Canon gewohnt, ließ sich die EOS 600D sehr gut bedienen. Das wertige Metallgehäuse macht sich jedoch im Gewicht der Kamera bemerkbar: 763 Gramm inklusive Kit-Objektiv, Akku und Speicherkarte sind vergleichsweise viel, jedoch in der Haptik einem leichteren "Plastikbomber" allemal vorzuziehen. Die Gehäuserückseite ist nicht überladen und bietet direkten Zugriff auf die wichtigsten Bildparameter. Für die Belichtunsgkorrektur steht beispielsweise eine eigene Taste zur Verfügung, ebenso für die Wahl der Lichtempfindlichkeit auf der Oberseite des Gehäuses.

Platz 2: Canon EOS 1000D

Die wichtigsten Motivprogramme lassen sich über das Moduswählrad einstellen. Mehr Funktionen stehen Ihnen im Bedienmenü zur Verfügung. Auf der Kamerarückseite befinden sich unter anderem die Knöpfe für die Belichtungskorrektur und den Weißabgleich. Im Automatikmodus klappt der Blitz selbständig auf, sobald er vonnöten ist. Allerdings überstrahlte er im Test stark. Die DSLR wiegt 735 Gramm inklusive Kit-Objektiv, Akku und Speicherkarte.

Platz 3: Canon EOS 500D

Haben Sie die 500D per Moduswählrad in den Videomodus versetzt, starten Sie die Videoaufnahme über einen extra Knopf, der mit einem roten Punkt gekennzeichnet ist. Auch der Autofokus lässt sich im Videomodus nutzen, den Sie - wie auch bei der Direktvorschau (Live View) - über die AE-Speichertaste (Stern-Taste) aktivieren.

Weitere Kamera-Modelle finden Sie auf unserer Digitalkamera-Test-Seite

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