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Digitalradio: Das müssen Sie wissen

29.07.2011, 17:35 Uhr | Christian Fenselau

Digitalradio DAB+ startet: Das müssen Sie wissen. Aus für UKW-Radio? Digitalradio DAB+ startet in Deutschland (Quelle: imago)

UKW-Radio am Ende? DAB+ startet in Deutschland (Foto: imago) (Quelle: imago)

Am 1. August startete in Deutschland das Digitalradio DAB+. Wie schon zuvor beim Fernsehen wird auch der Radioempfang im Laufe der nächsten Jahre von analog auf digital umgestellt. Grund zur Panik gibt es aber nicht, die UKW-Ausstrahlung wird auch auf weiteres bestehen bleiben. Wir erklären, was Sie zum Thema Digitalradio wissen müssen.

Das größte Ärgernis des UKW-Radios ist wohl die regionale Beschränkung der Frequenzen. Radiohören im Auto ist deshalb unkomfortabel, denn nach wenigen Autobahnkilometern stellt sich störendes Rauschen ein, kurze Zeit später ist der Sender weg. Die RDS-Funktion in den Radios, die selbsttätig nach einer stärkeren Frequenz sucht, kann das nicht immer ausreichend kompensieren. Mit digitalem Radioempfang hat sich das Problem erledigt, der Sender bleibt, wo er ist. Außerdem verbessert sich der Klang und die Senderauswahl wird größer.

Fehlende Akzeptanz für Digitalradio

Ärgerlich ist sicherlich, dass für DAB+ neue Geräte fällig werden. Mit dem bisherigen UKW-Radio können Sie kein DAB+-Digitalradio empfangen. Das ist auch der Grund für die bisher zögerliche Abkehr vom UKW-Radio, dem Digitalradio mangelt es an Akzeptanz. Das ist kein Wunder: Anders als beim Fernsehen gibt es in fast jedem Haushalt eine Vielzahl von UKW-Empfängern. Die Stereoanlage hat ein Empfangsteil, dazu kommen das Küchenradio, der Radiowecker, das Radio im Auto sowie in anderen mobilen Geräten. Sie alle zu ersetzen, wird teuer. Zu weiteren Akzeptanzproblemen des Digitalradios dürfte führen, dass selbst ein Digitalradio für den Empfang von DAB+ nicht ausreicht. Wer also seine Hoffnungen in den DAB+-Vorgänger DAB gesetzt und sich ein Radio gekauft hat, kann es für DAB+ nicht nutzen.

DAB und DAB+

Der Wechsel von DAB zu DAB+ ist technisch bedingt: mit DAB+ steigt die Empfangsleistung. Viel wichtiger für die Umstellung und den jetzigen Digitalradio-Neustart dürfte aber vielmehr der neue Name sein, denn DAB gilt schon lange als gescheitert. Schon seit den neunziger Jahren ist DAB zu empfangen, durchgesetzt hat es sich aber nie.

Mit Einführung von DAB+ gibt es 15 neue DAB+-Programme, alle sind bundesweit auf identischen Frequenzen zu empfangen. Hinzu kommen bisherige DAB-Kanäle, die auch mit DAB+-Empfängern empfangen werden können – DAB+ ist abwärtskompatibel. Umgekehrt geht es jedoch nicht, DAB-Radios können mit dem DAB+-Signal nichts anfangen. Welche Sender auf welchen Frequenzen zu hören sind, erklärt die Internetseite www.digitalradio.de.

Neue Digitalradios empfangen auch UKW

Schon zum DAB+-Start bietet der Handel passende Empfänger an, sie kosten etwa ab 50 Euro. Mit den Radios lassen sich ebenfalls DAB- und üblicherweise auch UKW-Sender empfangen, die Hersteller bauen entsprechende Empfangsteile gleich ein. Für einen mittelfristigen Umstieg lohnt es daher schon jetzt, ein DAB+-Radio zu kaufen, wenn ein altes Radio ersetzt werden soll. Ihren Lieblingssender können Sie in jedem Fall weiter empfangen. Allerdings sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Radio DAB+ unterstützt. Es sind noch alte Ladenhüter im Handel, die nur den alten DAB-Standard kennen.

Umstieg schon 2015?

Eile ist beim Umstieg nicht geboten, denn die Sender werden noch lange auf analogen UKW-Frequenzen ausgestrahlt. Als letzte Übergangsfrist für den Umstieg war 2015 geplant. Es sieht aber nicht danach aus, dass die UKW-Ausstrahlung tatsächlich 2015 abgeschaltet wird. Es ist auch nicht abzusehen, ob 2015 die gleiche Sendervielfalt digital zur Verfügung steht wie derzeit für UKW.

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