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Samsung Galaxy Tab 10.1: iPad-Konkurrenz

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Samsung Galaxy Tab 10.1: iPad-Konkurrenz

25.04.2012, 13:18 Uhr | lm (CF)

Wer sich für einen Tablet-PC interessierte, kam lange Zeit kaum um das Gerät mit dem Apfel herum. Mit dem Samsung Galaxy Tab 10.1 bekommt das iPad nun echte Konkurrenz. Was macht den flachen Südkoreaner so stark?

Muss es unbedingt ein iPad sein? "Stiftung Warentest" wollte es wissen und ließ Ende 2011 14 Tablet-PCs zum Vergleich antreten. Der überraschende Sieger war das Samsung Galaxy Tab 10.1, das in Deutschland wegen eines Rechtsstreits mit Apple nicht verkauft werden darf und deshalb als Version 10.1N vertrieben wird. Das iPad 2 landete nur auf dem zweiten Platz. Auch wenn Apple mittlerweile ein Nachfolgemodell herausgebracht hat, entpuppt sich der südkoreanische Flachmann als ernsthafte Konkurrenz auf einem Markt, der bisher eindeutig von Apple dominiert wurde. Das Samsung Galaxy Tab 10.1N kann mit einer makellosen Verarbeitung aufwarten, auch wenn bei vielen Bauteilen Plastik zum Einsatz gekommen ist. Billig wirkt das Tablet dadurch nicht, stattdessen kann es mit dem eingesparten Gewicht punkten und wird so zu einem Leichtgewicht von nur 570 Gramm – so haben Sie auch mit nur einer Hand alles sicher im Griff. Die Abmessungen des Tablet betragen übrigens 25,7 mal 17,5 Zentimeter. An seiner dicksten Stelle misst es gerade einmal 8,6 Millimeter. Hier bringt Samsung ein 1,1-Zoll-Display 1.280 mal 800 Pixeln unter. Damit kann es zwar nicht mehr mit dem Retina-Display des iPad 3 mithalten, liefert aber trotzdem ein gutes Bild, das zudem gute Helligkeitswerte aufweist und außerdem mit HD-Inhalten umgehen kann.

Voraussetzung ist allerdings, dass Sie sich einen entsprechenden Zusatzadapter für HDMI zulegen. Denn wie bei Tablet-PCs üblich hat man auch beim Samsung Galaxy Tab 10.1 mit Schnittstellen gegeizt: Sowohl für USB als auch für Speicherkarten müssen Sie entsprechendes Zubehör hinzukaufen. Lediglich eine Multifunktionsschnittstelle bietet Samsung hier an, die zum Aufladen des Akkus und der Verbindung mit einem anderen PC dient. Die Entscheidung, ob Sie sich für eine Version mit 16, 32 oder 64 Gigabyte Speicherplatz entscheiden, ist daher durchaus von Bedeutung, da Sie den Speicher nur umständlich über einen Adapter erweitern können. Unter der Haube des Tablets arbeitet ein Tegra-2-Prozessor von NVIDIA. Zwei Kerne sorgen für eine Taktfrequenz von einem Gigahertz. Auch für die Grafik bedient sich Samsung bei NVIDIA und hat eine Ultra-Low-Power GeForce-GPU verbaut, die sich leistungstechnisch mittlerweile im Mittelfeld der machbaren Grafikleistung wiederfindet. Für die Alltagsaufgaben und die gängigsten Spiele-Apps ist dies jedoch völlig ausreichend. Der Akku schafft es bei einer durchschnittlich wechselhaften Belastung auf eine Laufzeit zwischen fünf und sechs Stunden. In dieser Hinsicht bleibt das iPad nach wie vor unübertroffen.

Samsung Galaxy Tab 10.1N: Günstiger Flachmann

Als Bedienoberfläche setzen die Südkoreaner beim Samsung Galaxy Tab 10.1N auf Altbewährtes: Die TouchWIZ-Oberfläche arbeitet mittlerweile auf der aktuellen Android-4.0-Version. Damit lässt sich problemlos arbeiten. Auch wenn die neue Prozessorgeneration mittlerweile weiter fortgeschritten ist, läuft alles flüssig und die Bedienung funktioniert intuitiv. Sicher erhalten Sie mit dem iPad 3 einen Tablet-PC, der vieles noch besser kann, doch hat das auch seinen Preis. Und genau hier kann das Samsung Galaxy Tab 10.1N auftrumpfen. Das Einstiegsmodell mit 16 Gigabyte Speicher und Internetzugang ausschließlich über W-LAN erhalten Sie bereits für unter 400 Euro. Bei Apple zahlen Sie rund 100 Euro mehr. Wer jedoch nicht auf hochwertige Bauteile aus Aluminium und auf die nach wie vor etwas mystische Aura des Apple-Produktes verzichten möchte, für den ist der Aufpreis sicher eine lohnende Investition. Wer sich hingegen dem Hype entziehen will, und lediglich einen soliden, aber nicht weniger schicken Tablet-PC sucht, für den ist das Samsung Galaxy Tab 10.1N vielleicht die bessere Wahl.

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