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Jetlev-Flyer: Neues Luxusspielzeug

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Jetlev-Flyer: Neues Luxusspielzeug

28.09.2012, 08:14 Uhr | mk (CF)

Bisher ist der Flugverkehr viel zu wenig individualisiert. Der Jetlev-Flyer ändert das nun. Vorbei die Zeiten, in denen man nur mit Drachenflieger oder Segelflugzeug allein durch die Luft cruisen konnte. Eine neue Ära beginnt!

Nun gut, werden Sie einwenden, wenn es nur darum geht, alleine zu fliegen, kann man sich auch alleine einen Heißluftballon oder Hubschrauber mieten oder gar in ein Kampfflugzeug steigen. Aber das ist alles nicht dasselbe. Im Gegenteil: Es ist alles eine Mogelpackung. Denn irgendwie ist der uralte Menschheitstraum vom Fliegen bis heute nicht richtig in Erfüllung gegangen. Denn immer war da diese störende Hülle zwischen Mensch und Äther, die eigentlich das Fliegen übernommen und den Menschen nur verschluckt hatte. Vielleicht wurde er in die Luft katapultiert, aber ein Flug war das noch lange nicht. Egal, ob Sie sich im Airbus einen Kaffee servieren lassen oder es sich in der Gondel eines Heißluftballons wie in der eines Riesenrades gemütlich machen: Sie sind doch weit davon entfernt, mit Ihren eigenen Armen den Flug zu steuern. Aber erst, wenn Sie das vollbringen, fliegen Sie – und werden nicht geflogen! Mehr als 200 Jahre nach den Brüdern Montgolfier und mehr als hundert Jahre nach den Brüdern Wright wurde jetzt ein Fluggerät entwickelt, das bereits sogar Serienproduktion gegangen ist, mit dem man zum ersten Mal das Gefühl hat, wirklich selbst zu fliegen. Doch natürlich gibt es auch beim Jetlev-Flyer Kleingedrucktes.

Beispielsweise grübelten die Herren Bürokraten, die für die Zulassung technischer Wunderwerke zuständig sind, darüber nach, ob sie jetzt ein Fluggerät oder doch eher ein Schiff vor sich hätten, so ungewöhnlich war das Gerät. Überraschenderweise entschieden sie sich dann nach zweijähriger Prüfung sogar dafür, dass es sich beim Jetlev-Flyer zweifelsohne um ein Schiff handeln müsse. Und in der Tat hat der Jetlev-Flyer einen "schiffbaren Untersatz". Er besteht nämlich aus zwei Teilen: Einem "Raketenrucksack", ähnlich dem aus James Bonds "Thunderball", und eben einer Art Jetski Untersatz. Das Ganze funktioniert nun folgendermaßen: Der Raketenrucksack ist über einen zehn Meter langen Schlauch mit dem Beiboot verbunden, das Wasser in den Schlauch pumpt. Dieses wird wiederum als hydraulischer Strahl aus zwei Düsen heraus geschossen, die das Fluggerät in der Luft halten. Die Düsen sind am Rucksack befestigt, werden aber über zwei armlange Griffe bedient, sodass Ihre Armbewegungen tatsächlich eins zu eins als Bewegungen im Raum übersetzt werden. Einziger Haken: Das Ganze funktioniert nur über Wasser und eine Fortentwicklung als fliegender Staubsauger ist noch in weiter Ferne.

Unidentifiziertes Fluggerät auf Steuerbord!

Und natürlich steigt das Fluggerät nur auf eine Höhe von maximal zehn Metern. Mehr gibt der Schlauch nicht her. Auch wird die Schallmauer nicht zu knacken sein, knapp 45 Kilometer pro Stunde sind alles. Aber was für eine Gaudi! Der geilste Kick seit Kokain, falls man den enthusiastischen Kommentaren aus Internetforen Glauben schenken darf. Na ja, jedenfalls begeistert sich die internationale High Society für dieses neue Luxusspielzeug, das in seiner günstigsten Variante immer noch 80.000 Euro kostet. Vor allem in Russland, China und den Arabischen Emiraten wird der Jetlev-Flyer stark nachgefragt. Und entwickelt hat ihn auch tatsächlich ein Chinese. Anders als beim legendären Faxgerät und anderen Innovationen Made in Germany waren es aber diesmal Deutsche, die das Marktpotenzial entdeckten. Und so startete der Itzehoer Tüftler und Unternehmer Lars Ramcke ein Joint-Venture und brachte das Fluggerät zur Marktreife. Mittlerweile werkeln in Itzehoe mehr als fünfzig Angestellte. Die Verzückung kennt keine Grenzen. Selbst das "Lev" in "Jetlev" steht noch für Levitation - also das Kunststückchen, das Jesus auf dem See Genezareth vorführte.

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