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Verbraucherzentrale kritisiert iPhone-Apps als "Datenstaubsauger"

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Spiele-Apps für iPhone und Android  

Verbraucherzentrale kritisiert iPhone-Apps als "Datenstaubsauger"

13.03.2014, 10:10 Uhr | dpa-tmn, AFP

Verbraucherschützer haben den Datenhunger von Spiele-Apps für iPhone und Android-Smartphones gerügt. "Viele Apps sind wie kleine Datenstaubsauger, die möglichst alle Informationen über ihre Nutzer sammeln möchten", erklärte Claudia Elbrecht vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Mittwoch. Dass Spiele Standortdaten abfragten oder sogar auf Kalendereinträge zugriffen, lasse sich mit der Funktion der kleinen Programme allein nicht erklären.

Der vzbv untersuchte insgesamt 50 Apps für Smartphones und die Berechtigungen, die Nutzer den Apps zwingend einräumen müssen, um sie benutzen zu können. Als Auswahlkriterium dienten Download-Ranglisten in den App-Stores. Es seien überwiegend kostenlose und kostenpflichtige Spiele untersucht worden sowie zehn Apps aus anderen Bereichen, erklärten die Verbraucherschützer.

Kontakt zu App-Anbietern mangelhaft

In Apples iTunes Store fanden die Tester vor dem Herunterladen einer App keine direkten Kontaktmöglichkeiten für Verbraucher, sondern nur den Namen des Anbieters. Googles Play Store gibt immerhin überwiegend verlinkte E-Mail-Adressen an. Viel weiter bringen diese Kontakte Nutzer aber auch nicht, bemängeln die Verbraucherschützer. Denn von 43 im Play Store gefundenen und angeschriebenen E-Mail-Kontakten kam von 25 Anbietern gar keine Reaktion. Und 4 Entwickler vertrösteten per Autoreply auf eine spätere Antwort.

10 Anbieter sendeten automatisierte, meist englischsprachige Anwortmails. In der Regel waren diese ohne Bezug zur Fragestellungen, mit falschen Antworten oder mit Links auf teilweise unbrauchbare Hilfebereiche oder Kontaktformulare auf den Internetseiten der Anbieter. Diese hatten aber wenig mit der Fragestellung zu tun. Lediglich 4 Entwickler schickten den Testern mehr oder weniger zufriedenstellende Antworten.

Handy-Apps müssen transparenter werden

Von den 50 Anbietern habe sich nur die Hälfte auf Nachfragen zu den Zugriffsberechtigungen zurückgemeldet. Nur vier Anbieter hätten hilfreiche Antworten gegeben. Der App-Test habe gezeigt, dass die Nutzung der Programme transparenter und sicherer gemacht werden müsse, erklärte Elbrecht. Die Anbieter müssten auch eine für Verbraucher einfach zugängliche Kontaktmöglichkeit anbieten. Beim Android-Betriebssystem sei zudem zu beanstanden, dass der Nutzer keine Möglichkeit habe, einzelne Zugriffsberechtigungen für Apps zu verweigern.

Smartphone-Einstellungen überprüfen

Smartphone-Besitzer sollten immer kritisch prüfen, welche Rechte sich Apps herausnehmen. iOS-Nutzer können in den Einstellungen unter Datenschutz etwaige Zugriffe jeder einzelnen App auf Ortungsdienste, Kontakte, Kalender, Erinnerungen, Fotos, Bluetooth-Verbindungen oder auf andere Apps ein- oder ausschalten.

Android-Nutzer haben diese Möglichkeit nicht und sollten neugierige Anwendungen am besten gar nicht erst installieren oder sie gleich wieder löschen. Berechtigungen können bei Android unter "Einstellungen/Apps" kontrolliert werden. Allerdings können Laien oft nicht einschätzen, ob eine bestimmte Berechtigung wirklich notwendig ist oder missbraucht werden könnte.

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