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Die Privatjet-Revolution

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Die Privatjet-Revolution

09.05.2014, 07:41 Uhr | Sascha Schulz, wanted.de

Die Privatjet-Revolution. Der PC-24 eröffnet völlig neue Reiseziele. (Quelle: Hersteller)

Der PC-24 eröffnet völlig neue Reiseziele. (Quelle: Hersteller)

Zeitenwende in der Privatfliegerei: In wenigen Wochen kommt der erste Privatjet auf den Markt, der auch auf kurzen Graspisten landen kann. Solvente Privatiers und erfolgreiche Manager erhalten damit erstmals einen schnellen und flexibel einsetzbaren Flieger für den Trip in die Alpen oder ans Mittelmeer an die Hand. wanted.de hat sich umgeschaut.

Wenn Ihre Ziele fernab von Autobahnen liegen und Sie gerne Ihre Privatsphäre genießen, dann haben wir etwas für Sie: In der Schweiz kommt die Firma Pilatus Aircraft mit einer im wahrsten Sinne des Wortes bahnbrechenden Innovation auf den Markt: Das Unternehmen hat den ersten "Offroad-Jet" entwickelt - und damit in der Fachwelt die neue Kategorie der "Super Versatile Jets" geschaffen.

Roll Out zum Nationalfeiertag

Der neue Flieger heißt PC-24, das Original hat am 1. August 2014 seinen Roll Out - pünktlich zum Schweizer Nationalfeiertag; und auch wanted.de ist dazu eingeladen, diesem Spektakel beizuwohnen. Wir hatten auf einer Messe schon vorab die Möglichkeit, einen näheren Blick auf und in ein Modell der PC-24 zu werfen und mit dem Management zu plaudern - und wir sind begeistert. Die wichtigsten Fakten möchten wir hier mit Ihnen teilen - nur für den Fall, dass Sie schnell zugreifen wollen: Bestellen können Sie

erstmals ab 20. Mai in Genf auf der EBACE European Business Aviation Convention & Exhibition. Listenpreis pro Stück: 8,9 Millionen Dollar. Klar ist, dass der Kundenkreis betucht ist.

"Namen unserer Kunden geben wir grundsätzlich nicht heraus", sagte Jérôme Zubinden im Gespräch mit wanted.de. Der Pressesprecher zeigte sich aber zuversichtlich, dass die PC-24 ein voller Erfolg für das Unternehmen wird.

Die absolute Freiheit

Das spektakuläre an der PC-24: Sie ist eine Mischung aus Hummer, Range Rover und Bentley - natürlich in der Luft. Nicht First Class, sondern die noch bessere Crystal Class ist hier der Maßstab. Mit der PC-24 reisen Sie, Ihre Geschäftspartner oder Freunde, Ihre Familie und selbst Ihre Haustiere wie im pfeilschnellen persönlichen Luxus-Geländebus bei einer Geschwindigkeit von rund 790 Kilometern pro Stunde. Und zwar ohne die lästigen Limitierungen einer Straße – kein Stau, keine Maut und nun auch noch keinerlei Beton.

Kein anderer Business-Jet mit Turbine ist in der Lage, von kurzen und unbefestigten Pisten zu operieren, die nur 820 Meter lang sind, staubig oder steinig. Das Flugzeug ist hierdurch flexibel einsetzbar, denn es kann auch abseits der großen Airports genutzt werden - auf über 21.000 regionalen Kleinst-Flugplätzen und Provinz-Pisten weltweit, die fernab der Zivilisation liegen. Und wenn es sein muss, auch auf der grünen Wiese – je nach der Rechtslage der Gastländer.

Somit erhöht sich der Reiseradius für alle Piloten enorm. Wer also schon immer von einem entlegenen Strandhäuschen im wunderbaren, dünn besiedelten Estland geträumt hat oder von einem schnellen Trip an Silvester ins idyllische, aber verkehrstechnisch schlecht erschlossene Zakopane in Polen, der findet hier das richtige Fluggerät.

Die Piloten können dank der Offroad-Qualitäten mit dem neuen Jet näher am endgültigen Reiseziel landen, der typische Administrationsaufwand großer Flughäfen wird auf ein Minimum reduziert. Hinzu kommt, dass - wie bei allen Pilatus-Flugzeugen - auch die PC-24 von nur einem Piloten geflogen werden darf. Soll heißen: Vielbeschäftigte Manager mit Fluglizenz sitzen selbst hinter dem Steuerknüppel. Obwohl die meisten Kunden solcher Jets einen Piloten anstellen.

Großzügiges Interieur und riesiger Frachtraum

Die Kabine ist luxuriös und großzügig gestaltet. Die Materialen sind sorgfältig ausgewählt, von bester Qualität und hervorragend verarbeitet. So viel Platz haben sonst nur Jets, die vielfach teurer sind. Je nach Konfiguration, können es sich sechs bis acht Personen bequem machen. Innerhalb weniger Minuten können Sitze verschoben oder ausgebaut werden. Dreizehn extra große Fenster erhellen das Interior mit Tageslicht. Der beheizte und bedruckte Frachtraum, dessen Größe auch variabel ist, kann während des Fluges jederzeit aufgesucht werden; er wird von außen durch eine geräumige Frachttür sehr einfach be- und entladen.

Je nach Zuladung fliegt der Jet mit seinen beiden Williams International FJ44-4A Triebwerken rund 3300 bis 3600 Kilometer weit und erreicht eine maximale Höhe von genau 13.716 Metern. Am Boden laufen die Triebwerke in einem eigens entwickelten Flüstermodus - ein externer Generator ist überflüssig, die Triebwerke erzeugen autonom genug Strom für alle Bordsysteme und betreiben Lüftung und Heizung.

Innovatives Cockpit-Design Das Cockpit der PC-24 ist intuitiver als in vergleichbaren Modellen dieser Klasse. Vier große Bildschirme, Flugmanagement-System (IRS), "Synthetic Vision" zur virtuellen Darstellung des vor einem liegenden Geländes, Autopilot, Kollisionswarner - alles bereits in der Grundausstattung vorhanden. Arbeitspsychologen und andere Experten haben daran gearbeitet, die Belastung des Piloten durch eine sinnvollere Anordnung der Bedienungselemente zu reduzieren. Neben einer Privatpiloten-Lizenz (PPL) sind entweder eine theoretische Ausbildung für High Performance Aeroplanes (HPA) erforderlich, die Airline Transport Pilot License (ATPL) Theorieprüfung muss bestanden sein oder eine Commercial Pilot-Lizenz (CPL) mit ATPL Theorie muss vorhanden sein. Hinzu kommt das Type-Rating, das nach einer Gesamtflugerfahrung von mindestens 200 Flugstunden abgelegt werden kann. Flugtraining direkt beim Hersteller

Innerhalb von ein bis zwei Monaten wird dabei ein Grundkurs bei Pilatus absolviert, eine praktische Ausbildung auf dem Flugzeug und ein Skill-Test. Die Kosten variieren stark - abhängig von der vorhandenen Flugerfahrung und vom Land, in dem die Ausbildung stattfindet. Ein Gesamtbudget von rund 25.000 – 30.000 Euro sollten Sie für den Flugschein allerdings einplanen. Doch das sollte angesichts des Kaufpreises noch zu stemmen sein.

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