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Die besten Outdoor-Gadgets

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Das braucht Mann in der Wildnis

15.07.2014, 13:41 Uhr | Marc Reisner, wanted.de

Die besten Outdoor-Gadgets. Die besten Outdoor-Gadgets (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die besten Outdoor-Gadgets (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ab in den Urlaub – aber mal ganz anders. Hotel, Ferienhaus oder Glamour-Camping sind out. Echte Kerle suchen Einsamkeit und Wildnis, Spaß macht, was richtig kernig ist. Wir sagen, mit welchen Outdoor-Gadgets Sie bestens gerüstet sind.

Foto-Serie mit 12 Bildern

Die Fahrt ins Abenteuer beginnt. Jede Menge Platz auch bei kleinen Fahrzeugen bringt der Anhänger Go von Sylvansport mit. Bis zu 630 Kilogramm Ausrüstung können in den laut Eigenwerbung "Coolest Camper Ever" gepackt werden. Dabei erweist sich der Go als echter Verwandlungskünstler, weil er zum Transport von Motorrädern oder einem Quad ebenso geeignet ist wie für Kajaks oder Fahrräder.

Camp Mobil mit Grill

Der Clou: Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Anhänger zum Camp-Mobil aufbauen. Dazu werden vier Stangen an den Ecken hochgekurbelt, die Betten aufgeklappt, eine Zeltplane aufgespannt und der Tisch eingehängt – das geht fast genauso flott, wie es klingt, bis zu vier Leute finden im Go-Zelt Platz. Das aus Aluminium gefertigte Vehikel gibt es in zwei Versionen für 9900 und für 11.500 Euro über www.sylvansport.eu. Und wir haben noch eine besonders robuste Alternative aus Down Under für Sie.

Dort baut die Firma Conqueror Australia Camping-Anhänger für härteste Einsätze. Einen bulligen Offroader als Zugfahrzeug braucht es da schon. Das Export-Modell Commander S kommt zunächst in eher unscheinbarem Olivgrün daher, schließlich rühmt sich der Hersteller seines militärischen Off-road-Erbes.

Seine wahre Stärke entfaltet der Commander im wahrsten Sinne des Wortes, wenn die Einschübe herausgezogen, die Klappen geöffnet werden. Dann wird aus dem Anhänger ein Caravan - inklusive einer heißen Dusche, Waschtisch und Grill. Der Preis beginnt bei knapp 47.000 Australischen Dollar, das sind gut 32.000 Euro, zuzüglich Versand. Infos unter uev.com.au/commander.

Ein Bike mit drei Rädern

Der Wagen ist abgestellt, jetzt steht eine Radtour an. Nicht irgendeine natürlich – mit herkömmlichen Mountain-Bikes können wahre Abenteurer längst nicht jede Route bewältigen. Denn bei tiefem Sand, Matsch oder Schnee geht es damit nicht weiter.

Abhilfe schafft – ein Dreirad. Klingt komisch, aber ein Blick auf das RideRungu Juggernaut lässt schon ahnen, dass dieses Bike so schnell nichts ausbremst. Die amerikanische Manufaktur Standard Bearer Machines verspricht, dass mit kleinen Übersetzungen im Kriechgang Hindernisse bis zu 15 Zentimeter Höhe kein Problem sind. Mit den zwei wuchtigen Vorderrädern wühlt sich der Juggernaut – auf deutsch etwa: schwerer Brummer oder Kampfmaschine – unkompliziert auch durch schweres Gelände. Bestellen dürfen Sie allerdings in den USA unter www.riderungu.com. Zu haben ist der beeindruckende Koloss für mindestens 2500 US-Dollar (knapp 1840 Euro) plus Steuern und Versand.

Outdoor-Akku und Schwimmweste

Jetzt müssen die Bikes abgestellt werden: ein reißender Fluss will überwunden werden. Rettungsring oder Schwimmweste gehören meist nicht zum kleinen Gepäck. Wer im Wasser dennoch auf Nummer sicher gehen will, schnallt sich den Restube Sports an den Gürtel. Dabei handelt es sich um eine kleine Tasche, die es in sich hat. Im Notfall zieht der Träger am Auslöser, binnen einer Sekunde füllt sich ein Schwimmkörper aus einer CO2-Patrone mit Luft und wird so zur Rettungsboje, die auch muskelbepackte Männer an der Oberfläche halten. Entwickelt hat den Nothelfer Christopher Fuhrhop, der beim Kitesurfen fast ertrunken wäre. Der Restube Sports kostet 79,90 Euro (shop-eu.restube.eu) und kann durch Ersetzen der Gaspatrone wiederverwendet werden. Abends am Lagerfeuer, punkten dann eher kleine Annehmlichkeiten. Zeit zum Lesen - doch das stoß-, staub- und wasserfest verpackte iPad hat keinen Strom mehr? Dann hilft der PowerTrekk der schwedischen Firma myFC. Der Name macht dabei deutlich, woher die elektrische Energie stammt: aus einer Brennstoffzelle (Fuell Cell). Das kompakte Gerät in Schwarz und Neongrün verfügt als Energieträger über einen sogenannten Puck. Zwei Teelöffel Wasser in das eigentliche Gerät einfüllen, dann den Puck drauf – und schon startet eine chemische Reaktion, die den Strom liefert. Smartphone, Kamera oder GPS-Empfänger werden dann einfach per USB-Kabel angeschlossen und geladen.

Zwei kleine Haken hat das System: Die Pucks sind (noch) relativ teuer, und bei einer Ausgangsspannung von rund fünf Volt werden höchstens 2700 mAh (Milli-Amperestunden) abgegeben. Immerhin: Im Oktober soll das Nachfolgemodell mit 5200 mAh auf den Markt kommen. Cool ist das kleine Energiepaket allemal. Über die Hersteller-Homepage (www.powertrekk.com) kostet der PowerTrekk inklusive drei Pucks 199 Euro, bei Amazon werden derzeit nur rund 135 Euro fällig.

Pfeilspitzen zur Jagd und als Belohnung eine Dusche

Die elektronischen Geräte sind geladen, das Lagerfeuer brennt – aber der Magen ist genauso leer wie die Vorratstasche. Zeit zum Jagen... Glücklich ist dann der, der eine sogenannte Pfeilkarte in der Beintasche hat. Das ist eine kreditkartengroße Karte aus Stahl, die über eine kleine Klinge, eine Minisäge und vor allem über drei Pfeilspitzen verfügt. Falls tatsächlich eine Notlage eintritt, lässt sich daraus mit etwas Geschick ein durchaus tauglicher Pfeil oder Speer basteln, mit dem Enten, Kaninchen oder gar Rehe erlegt werden können. Achtung: Die Bogenjagd ist längst nicht in allen europäischen Ländern erlaubt und nur für den Notfall bestimmt. Gesehen bei Bushcraft Essentials für 18,40 Euro. Die Jagd hat Schweiß gekostet, das Grillen über dem offenen Feuer hat mächtig gequalmt. Eine Dusche wäre jetzt nicht schlecht. Schnell im Rucksack gekramt, und da ist sie schon, die PocketShower von Sea to Summit (www.seatosummit.com.au). Das Prinzip ist simpel: Wasser einfüllen, Dusche aufhängen und schon startet das nasse Vergnügen. Bei voll aufgedrehtem Duschkopf plätschert das Nass etwa sieben Minuten. Wer es lieber wärmer mag, der stellt einen Topf mit Wasser aufs Feuer und füllt dann um. Oder der gerade 120 Gramm schwere Beutel aus schwarzem Nylon wird an einem sonnigen Platz aufgehängt – dann erwärmt sich der Inhalt von ganz allein. Die Dusche wird mit Kordel, Packsack und stabilen Befestigungsringen geliefert; es gibt sie im Versandhandel für rund 19 Euro.

Sie sehen schon: wanted.de lässt Männer auch in der Wildnis nicht allein. Die schönsten Outdoor-Gadgets für das Abschalten in freier Natur sehen Sie in unserer Fotoshow.

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