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Meteoritenschwarm der Perseiden im Google Doodle

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Astronomie für Jedermann  

Google Doodle für ein Himmelsspektakel: der Meteoritenschwarm der Perseiden

11.08.2014, 15:58 Uhr | t-online.de, AFP

Meteoritenschwarm der Perseiden im Google Doodle. Google erinnert mit seinem Doodle an den Meteoritenschwarm der Perseiden. (Quelle: Google)

Google erinnert mit seinem Doodle an den Meteoritenschwarm der Perseiden. (Quelle: Google)

Wie immer im August warten Himmelsgucker in diesen Tagen gespannt auf den Meteorschwarm der Perseiden, einen der prächtigsten Sternschnuppenströme des gesamten Jahres. Mit Dutzenden Sternschnuppen pro Stunde haben die Perseiden schon oft ein kosmisches Feuerwerk an den sommerlichen Nachthimmel gemalt.

Kein Wunder also, dass der Suchmaschinen-Gigant Google heute mit seinem Google Doodle an dieses Himmelsspektakel erinnert. Wer die Seite aufruft, wird mit einer kleinen Animation der Sternschnuppen begrüßt.

In diesem Jahr werden die meisten Meteore in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch erwartet - allerdings dürften diesmal nur die besonders hellen Sternschnuppen zu sehen sein. Denn ausgerechnet in der Nacht mit den meisten Perseiden-Meteoren stört in diesem Jahr der helle Mond bei deren Beobachtung. Der Erdtrabant steht fast die gesamte Nacht am Himmel und wird so die lichtschwachen unter den vielen Sternschnuppen überstrahlen.

Mond steht für Sternschnuppen-Beobachter ungünstig

Seinen Namen hat der sommerliche Meteorschwarm vom Sternbild Perseus. Dort liegt der scheinbare Ausgangspunkt der Perseiden-Meteore, den die Astronomen Radiant nennen. In Wahrheit kommen die Meteore freilich nicht aus der fernen Fixstern-Welt, sondern aus der unmittelbaren Umgebung der Erde: Auf seiner Bahn um die Sonne kreuzt unser Planet alljährlich zwischen Mitte Juli und Ende August eine Wolke winziger Teilchen, die der Komet Swift-Tuttle auf seiner Bahn um unser Zentralgestirn zurückgelassen hat.

In "normalen" Jahren dürfen ungeübte Beobachter mit bis zu zwei Dutzend Perseiden-Meteoren pro Stunde rechnen. "Diesmal werden es deutlich weniger sein", sagt die Bochumer Astronomin Susanne Hüttemeister. "Für Sternschnuppen-Beobachter steht der Mond in diesem Jahr wirklich denkbar ungünstig."

Meteore werden auch "Laurentius-Tränen" genannt

Dennoch dürfte sich für Astronomie-Fans ein Blick zum Himmel lohnen. Für die Beobachtung des Himmelsphänomens braucht es keine besondere Ausrüstung: Ein Liegestuhl und eine gute Rundumsicht ohne künstliches Licht reichen aus. Ferngläser oder gar Teleskope sind beim Aufspüren der in Sekundenschnelle verglühenden Meteore sogar hinderlich - das Blickfeld solcher Instrumente ist viel zu klein, um die flinken Himmelskreuzer einzufangen.

Wer den Meteorstrom fotografieren will, sollte eine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv auf ein Stativ montieren und eine Langzeitbelichtung wählen. Im Volksmund heißen die August-Meteore übrigens "Laurentius-Tränen": Der Heilige Laurentius starb am 10. August 258 unter der Herrschaft des römischen Kaisers Valerian den Märtyrertod - seither soll es an diesem Tag stets feurige Tränen vom Himmel geregnet haben.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse und (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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