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Smart Home im Realitätscheck: Sinnvoll oder nicht?

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Sinnvoll oder nicht?  

Smart Home im Realitätscheck

03.12.2014, 11:38 Uhr | t-online.de

Smart Home im Realitätscheck: Sinnvoll oder nicht?. Smart Home (Quelle: dpa)

Im Smart Home lassen sich viele Funktionen zentral steuern, beispielsweise über ein Tablet. (Quelle: dpa)

Die Idee vom "Smart Home" ist nicht neu. Fast alle Energieanbieter, über Sicherheitstechniker bis hin zum Entertainment-Ausstatter bieten vernetzte Lösungen für das Zuhause an. Doch wie steht der Verbraucher zur Technologie? Eine im Sommer 2014 vom Immobilienportal Immonet beauftragte Umfrage macht deutlich: Kenntnis und Interesse sind vorhanden, doch bei der Nutzung klaffen Wunsch und Wirklichkeit derzeit noch auseinander.

Fast die Hälfte der Deutschen hat eine relativ genaue Vorstellung davon, was Smart Home bedeutet. So benennen 28 Prozent es als zentrale Steuerung des Hauses via Smartphone bzw. Internet. Weitere 19 Prozent beschreiben den Begriff als ein vernetztes Haus oder als die Vernetzung von Haushaltsgeräten und anderer Technik innerhalb der eigenen vier Wände.

Dennoch liegt ein nicht unbeachtlicher Anteil der Befragten (32 Prozent) mit seiner Erklärung vom Smart Home – beispielsweise als kleines oder gemütliches Eigenheim – daneben. Ein Viertel der Befragten gibt zu, nicht zu wissen, worum es sich bei der Bezeichnung handelt.

Mit Smart Home Strom einsparen

Neben der Abfrage des Kenntnisstandes erwies sich die Frage nach sinnvollen Einsatzmöglichkeiten sowie nach den tatsächlich verwendeten und gewünschten Nutzungsbereichen von Smart Home als spannend. Mit Blick auf die stetig steigenden Energiekosten keine Überraschung: 40 Prozent der Befragten sind sich einig, dass Smart Home am sinnvollsten für die Optimierung der Energieeffizienz von Wohnräumen eingesetzt würde.

Die Nutzung der Smart Home-Technologie für die eigene Sicherheit steht bei 18 Prozent der Befragten an erster Stelle. Mit 16 Prozent Zustimmung folgt das Thema Komfort, also etwa das Öffnen und Schließen von Rollläden per Smartphone-App.

Wie funktioniert Smart Home?

Die diversen Smart-Home-Lösungen haben zwei Gemeinsamkeiten: Es braucht eine zentrale Instanz, die alle anderen Komponenten steuert die alle miteinander vernetzt sein müssen. Letztere bestehen aus zwei Gruppen von Komponenten: Den Sensoren und den Aktoren.

Obwohl die Themen Energieeffizienz und Sicherheit auf den vorderen Plätzen rangieren und der Wunsch nach sinnvollem Einsatz der Technologie durchaus gegeben ist, sieht die Realität anders aus. Der größte Teil der Befragten, die sie heute schon nutzen (13 Prozent), gebraucht sie im Bereich der Unterhaltungselektronik. Tatsächlich gibt es neben drahtlos über das Internet steuerbare TV-Anlagen längst auch steuerbare Licht- und Alarmanlagen.

Warum Sensoren und Aktoren?

Für eine Smart Home Basis wie etwa der QIVICON Home Base sind Sensoren unerlässlich. Sie sind sozusagen die Augen und Ohren und manchmal auch die Nase des Systems. Dazu zählen vor allem Bewegungsmelder, Rauch- und Temperaturfühler und eventuell sogar Magnetkontakte an Türen und Fenstern.

Die zweite große Gruppe von Komponenten sind die Aktoren, also die Schaltelemente, über die die Smart-Home-Lösung etwas schalten und steuern kann. Es gibt hunderte Aktoren verschiedener Marken, darunter LED-Leuchten, Rollläden, Alarmsysteme und Heizungsanlagen, die über den Funkstandard IEEE 802.15.4 alias ZigBee steuerbar sind. Eine vollständige Liste von ZigBee-zertifizierten Produkten finden Anwender auf der Internetseite der ZigBee-Allianz.

Was kostet mich Smart Home?

Smart Home Starter-Pakete sind ab 300 bis 500 Euro erhältlich. Sie umfassen in der Regel ein Hauptsteuerungselement sowie einzelne Elemente für Heizung, Telekommunikation sowie Unterhaltungs- und teilweise Beleuchtungselektronik. Mit der Smart Home Grundausstattung der Deutschen Telekom beispielsweise kann der Käufer aus einem Sicherheitspaket mit Rauch- und Bewegungsmelder inklusive ZigBee-Funkstick für 229,96 Euro und einem Energiesparpaket (159,95 Euro) mit Heizkörperthermostat und programmierbaren Zwischenstecker wählen.

Als Einstieg in den smarten Wohnraum stellt die Telekom das Komfortpaket für 99,95 Euro bereit. Es besteht aus Bewegungsmelder und Zwischenstecker mit Dimm-Funktion, ideal also um die Beleuchtung eines Zimmers zu automatisieren oder aus der Ferne zu steuern.

UMFRAGE
Nutzen Sie bereits intelligente Technik, um beispielsweise Strom zu sparen, das Licht oder die Heizung zu steuern?

Den Wunsch nach Energieeffizienz und Sicherheit erfüllt dieses Paket allemal: Ein Licht bei Anbruch der Dunkelheit suggeriert auf der Straße der Bewohner sei anwesend. Ist der Bewegungsmelder in Betrieb, schaltet die zentrale Steuerbox das Licht an und aus, sobald eine Person den Raum betritt oder verlässt.

Weitere Informationen und Tipps zu QIVICON-Produkten finden Sie hier.

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