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Niki de Saint Phalle: Nana-Künstlerin erhält eigenes Google Doodle

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Erinnerung am 84. Geburtstag  

Google Doodle für Niki de Saint Phalle zeigt bunte Nanas

29.10.2014, 14:09 Uhr | dapd, t-online.de

Niki de Saint Phalle: Nana-Künstlerin erhält eigenes Google Doodle. Das Google Doodle zum 84. Geburtstag von Niki des Saint Phalles zeigt farbenfrohe Nanas. (Quelle: Google)

Das Google Doodle zum 84. Geburtstag von Niki des Saint Phalles zeigt farbenfrohe Nanas. (Quelle: Google)

Sie war Missbrauchsopfer, Top-Model und ein Vorbild der Emanzipation: So gegensätzlich wie das Leben der deutsch-französische Künstlerin Niki de Saint Phalle war, sind auch ihre Arbeiten. An ihrem 84. Geburtstag widmet Google der Nana-Erschafferin posthum ein Google Doodle.

Auf der Google-Startseite tanzen am Mittwoch die Nanas von Niki de Saint Phalle. In bunten Farben und mit drei Rubensfrauen anstelle der beiden "O" und des zweiten "G" in Google wirkt das Logo des Suchmaschinen-Riesen absolut fröhlich und freundlich. Mit den farbenfrohen Nana-Skulpturen wurde de Saint Phalle in den 1960er Jahren weltberühmt. Sie zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

De Saint Phalle erlebte schwere Kindheit

Niki de Saint Phalle wurde am 29. Oktober 1930 als Spross einer französischen Adelsfamilie als Catherine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle in Neuilly-sur-Seine, einem Vorort von Paris, geboren. Die Künstlerin durchlebte eine schwere Kindheit: Im Alter von elf Jahren wurde sie von ihrem Vater sexuell missbraucht. Die Traumata ihrer Kindheit verarbeitete de Saint Phalle mit ihrer Kunst. Ihr Werk, das aus Gemälden, Collagen und Skulpturen aus den unterschiedlichsten Materialien besteht, vermittelt aber keineswegs den Eindruck von Trauer. Vielmehr werden Betrachter mit einem Farbenfeuerwerk konfrontiert.

Nana-Figuren waren Fluch und Segen zugleich

Auch ihre Erlebnisse als Model verarbeitete de Saint Phalle in ihrer Kunst. Ende der 1940er Jahre arbeitete die Künstlerin in der Modebranche, allerdings entsprach das Dürre der Models nicht ihrem Schönheitsideal. Die Rundungen einer Frau lebte Niki de Saint Phalle in ihren Nana-Figuren aus. Seit 1974 stehen diese in Hannover am Leibnizufern.

Doch die Figuren sollten für de Saint Phalle zum Fluch werden. Die Künstlerin erkrankte an einem Lungenleiden, das durch die Verarbeitung von Polyester und dessen giftigen Dämpfen ausgelöst wurde. Niki de Saint Phalle starb am 21. Mai 2002 in San Diego.

So entstand die Idee zum Google Doodle

Das Google Doodle soll an besondere Ereignisse, (National-)Feiertage erinnern, oder bekannte Persönlichkeiten der Weltgeschichte an deren Geburts- oder Todestagen ehren. Das erste Doodle entstand schon vor der offiziellen Gründung des Unternehmens: Die Gründer Larry Page und Sergej Brin spielten 1998 am Firmenlogo herum, um ihre Anwesenheit beim Burning Man Festival in der Wüste Nevadas darzustellen und somit den Google-Usern ihre Abwesenheit in der Firma zu signalisieren.

Zwei Jahre später baten die Gründer ihren Webmaster Dennis Hwang, damals ein Praktikant, ein Doodle zum Tag des Sturms auf die Bastille zu entwerfen. Das wurde von den Usern so gut aufgenommen, dass Dennis Hwang zum "Chief-Doodler" ernannt wurde. Seitdem erscheinen national und international zahlreiche Doodles, die von einem eigens dafür verantwortlichen talentierten Team von Grafikdesignern und Illustratoren erstellt werden. Mitglieder dieses Teams werden firmenintern "The Doodlers" genannt.

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