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Facebook-News-Archiv: Türkisches Gericht droht mit Facebook-Sperre

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Facebook-Video "Chewbacca Mask Lady" stellt Weltrekord im Internet auf

01.10.2016, 10:41 Uhr | t-online.de

Facebook-News-Archiv: Türkisches Gericht droht mit Facebook-Sperre. Facebook: News und Hintergründe auf einen Blick. (Quelle: imago/blickwinkel)

Facebook: News und Hintergründe auf einen Blick. (Quelle: blickwinkel/imago)

+++ Facebook-Video "Chewbacca Mask Lady" stellt Weltrekord im Internet auf +++

Das Video einer begeisterten Texanerin mit einer Maske der Star-Wars-Figur Chewbacca hat im Internet abgeräumt. Bis zum Sonntag wurde es bei Facebook mehr als 126 Millionen Mal angeklickt - das ist einsamer Weltrekord. In dem vier-minütigen Stück geschieht nicht viel mehr, als dass Candace Payne (37) in einem Auto auf einem Parkplatz sitzt und sich die soeben selbst gekaufte Maske aufsetzt. Das tut sie allerdings mit unglaublich ansteckender Fröhlichkeit. "Es sind die einfachen Freuden", sagt Payne zum Schluss, als sie sich nach ihrem Lachanfall die Tränen abwischt.

"Ich bin so dankbar und überwältigt", schreibt sie auf ihrer Facebookseite. Sie hätte niemals gedacht, dass ein kleines Facebook-Video mehr Klicks bekomme als Firmengründer Mark Zuckerberg Follower habe (64,5 Millionen). Payne: "Findet auch ihr eure einfachen Freuden!"

Die "Washington Post" befand am Sonntag: "Ein Internet-Hit ausschließlich aus den richtigen Gründen". CBS News: "Endlich mal wird etwas geteilt, was anders als so viele Videos nicht zynisch ist, sondern positiv und mitreißend lustig." Die Chewbacca-Masken, die das typisch kehlige Geräusch der fiktionalen Figur eines Wookiees machen, waren angeblich rasch ausverkauft.

+++ Facebook weist Bericht zu Manipulation von Nachrichten-Trends zurück +++

Facebook hat den Vorwurf zurückgewiesen, seine Mitarbeiter hätten in den USA Nachrichten-Trends auf der Plattform manipuliert, um Mitgliedern Berichte mit konservativem Einschlag vorzuenthalten. Das Online-Netzwerk habe keine Belege dafür gefunden, schrieb der zuständige Manager Tom Stocky in einem Facebook-Eintrag am späten Montag (Ortszeit). In einem Bericht des Blogs "Gizmodo" erklärten namentlich nicht genannte frühere Mitarbeiter, bei der Überprüfung der News-Trends seien Nachrichten über Politiker wie den einstigen republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten Mitt Romney oder Treffen konservativer Gruppen herausgefiltert worden. Dagegen seien Themen wie die Bewegung gegen Rassen-Diskriminierung "Black Lives Matter" künstlich hinzugefügt worden. Die Nachrichten-Trends sollen widerspiegeln, welche Ereignisse gerade die Nutzer interessieren und sind zugleich ein wichtiger Kanal, über den Nachrichten sie erreichen.

Facebook-Manager Stocky betonte nun, solche Manipulationen seien nach den internen Richtlinien verboten und es gebe technische Barrieren dagegen. Zudem würden die Aktionen der Mitarbeiter aufgezeichnet und kontrolliert. Aufgabe des Teams sei es vor allem, die von einer Software ermittelten Trend-Nachrichten lediglich auf Doppelungen, Fälschungen oder schwache Quellenlage zu prüfen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte vor einigen Wochen für Aufsehen mit Kritik an Politikern, die Mauern bauen wollten, gesorgt. In Amerika wurde das als Breitseite gegen den republikanischen Präsidentschafts-Anwärter Donald Trump aufgefasst, der eine Mauer zwischen den USA und Mexiko vorgeschlagen hatte. Mit über 1,6 Milliarden Mitglieder weltweit wäre Facebook in der Lage, die Ansichten vieler Menschen über eine gezielte Nachrichten-Auswahl zu beeinflussen.

+++ Belgischer Justizminister will mehr Kontrolle über Facebook, WhatsApp und Co. +++

Der belgische Justizminister Koen Geens will im Kampf gegen den Terrorismus eine bessere Überwachung sozialer Netzwerke. "Terroristen verwenden Viber, WhatsApp, Twitter, Skype oder Facebook, um miteinander zu kommunizieren", sagte Geens am Montag vor EU-Abgeordneten. Die EU müsse mit den Anbietern dieser Dienste ein gemeinsames Vorgehen beraten. Bisher seien diese alles andere als kooperativ, was die Ermittlungen behindere. Eine Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Anti-Terror-Ermittlern könne dazu beitragen, Anschläge wie jenen in Brüssel zu verhindern, sagte Geens.

+++ Polizei Hagen schimpft bei Facebook über Gaffer +++

Weil Hunderte Schaulustige einen Rettungseinsatz behindert haben, wird die Hagener Polizei im Internet nun deutlich: "Schämt Euch, ihr Gaffer vom Hauptbahnhof!", schrieben die Beamten am Donnerstag bei Facebook über einen Fall vom Vortag. Ein zehnjähriges Mädchen war von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Schaulustige hatten sofort ihr Smartphone gezückt, um das Opfer zu filmen. Einige hätten sogar die Rettungskräfte aufgefordert, zur Seite zu gehen, damit sie besser filmen könnten, schreibt Polizeikommissar Tino Schäfer. Um das Mädchen vor Blicken und Kameras zu schützen, verdeckte die Feuerwehr die Unfallstelle mit weißen Tüchern. Doch auch das hielt die Schaulustigen nicht ab. Im Gegenteil: Die Gaffer hätten versucht, über die Tücher hinweg zu filmen. Mehrere Polizisten hätten zusätzlich in den Einsatz gehen müssen, um die Schaulustigen zu vertreiben. Die Polizei der Ruhrgebietsstadt sagt dazu: "Wir haben im Einsatz echt was Besseres zu tun, als uns auch noch um Euch zu kümmern. Lasst zukünftig die Smartphones in der Tasche und geht einfach weiter." Bei Facebook gab es bis zum frühen Donnerstagmittag bereits Tausende empörte Kommentare über die Gaffer: "Die Polizei hätte sofort für jeden ein fettes Bußgeld verhängen sollen", oder "Da schämt man sich richtig mit", heißt es dort.

+++ Facebook setzt künftig stärker auf Sprachsteuerung a la "Siri" +++

Facebook will sich künftig stärker der Kommunikation zwischen Mitgliedern und Firmen widmen. Die Messenger-App werde für Entwickler geöffnet, um sogenannte Chatbots zu entwickeln, kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Dienstag auf der firmeneigenen Entwicklerkonferenz in San Francisco an. Dabei handelt es sich um automatisierte Programme, die Nutzern die Kommunikation mit Unternehmen erleichtern und beispielsweise auch beim Online-Einkauf helfen. Niemand müsse mehr bei der Telefonvermittlung nach einem Floristen in der Nähe fragen, nannte Zuckerberg ein Beispiel, wo Chatbots künftig von den 1,6 Milliarden Mitgliedern eingesetzt werden könnten. Facebook setzt darauf, durch das zusätzliche Angebot mehr Transaktionen über seine Plattform abwickeln zu können und einen Fuß in den Dienstleistungssektor zu bekommen.

Experten sind der Meinung, dass es Facebook aufgrund seiner schieren Datenmengen leichter als der Konkurrenz fallen dürfte, Chatbots zu entwickeln und dabei Interaktionen und Einkaufsempfehlungen zu personalisieren. Facebook zufolge sind mehr als 50 Millionen Firmen Mitglieder bei dem Netzwerk.

+++ Facebook-Livevideo von "explodierender Wassermelone" bricht Rekorde +++

Millionen Nutzer haben im Internet gebannt verfolgt, wie Mitarbeiter der Nachrichtenseite BuzzFeed eine Wassermelone zur Explosion brachten. Die Liveübertragung der Show auf dem neuen Videodienst des Onlinenetzwerks Facebook zog an einem Punkt gleichzeitig mehr als 800.000 Zuschauer in ihren Bann. Insgesamt verfolgten 4,4 Millionen Nutzer, wie die BuzzFeed-Mitarbeiter so lange Gummibänder um die Mitte der Melone legten, bis sie schließlich explodierte. "Ich würde so gerne aufhören zuzuschauen, doch bin ich schon anheimgefallen", schrieb ein Facebook-Nutzer. "Wenn mein Ehemann nach Hause kommt und mich fragt, was ich heute getan habe, bin ich nicht sicher, dass er versteht, warum ich nicht aufhören konnte, nachdem ich einmal angefangen hatte", schrieb eine andere Nutzerin. Insgesamt wurde die Show 314.000 Mal auf Facebook kommentiert, während auf Twitter der Hashtag #watermelon zum Renner wurde.

+++ Facebook will Manipulation von Posts Einhalt gebieten +++

Künftig sollen auf Facebook gepostete Medienberichte nicht mehr mit gefälschten Überschriften versehen werden können. "Wir arbeiten daran, diese Funktion zu ändern", sagte eine Unternehmenssprecherin "Spiegel Online". Das soziale Netzwerk will demnach "dabei helfen, dass Medieninhalte nicht verfälscht werden". Es geht dem Bericht zufolge um eine Funktion, mit der Betreiber von Fanpages und Gemeinschaftsseiten beim Posten von Medienberichten die Überschrift des Artikels ändern können. Dies hatte in Deutschland mehrfach zu Fälschungen geführt, mit denen zum Beispiel auch Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht wurde.

"Wir arbeiten daran, dass künftig nur noch die Fanpages der Medienhäuser ihre eigenen Links editieren können", zitierte "Spiegel Online" am Donnerstag das Unternehmen. Wann die Änderung in Kraft trete, sei nicht bekannt, hieß es in dem Bericht. Facebook wird in Deutschland seit geraumer Zeit vorgeworfen, nicht in ausreichendem Maße einzugreifen, wenn Nutzer gegen Flüchtlinge hetzen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Unmuts hatte das Unternehmen Ende November zugesagt, schärfer gegen solche Hassbotschaften vorzugehen.

+++ Facebook baut Live-Stream-Funktion aus +++

Seit Anfang Dezember können Nutzer von Facebook über das soziale Netzwerk eigene Live-Videos teilen. Nun stellt das Unternehmen diese Möglichkeit stärker in den Mittelpunkt.

Ähnlich wie beim Konkurrenzdienst Periscope von Twitter wird es eine Karte geben, auf der aktuelle Übertragungen angezeigt werden, teilte Facebook am Mittwoch mit. Die Videos können live kommentiert werden, zudem werden die Kommentare archiviert und sind damit später noch nachlesbar. Hat ein Stream viele Zuschauer, wird er besonders groß dargestellt.

Nutzer von Live-Videos zum Teil genervt

In der Facebook-App wird es dazu einen eigenen Bereich geben. Dort sind nicht nur die Live-Streams von Freunden zu sehen, sondern auch von Prominenten oder Events, die Facebook als interessant einschätzt.

Im Newsfeed werden die Video-Streams bevorzugt angezeigt – ein Umstand, der nicht alle Facebook-Nutzer freut. Auf Twitter suchen bereits einige, wie sie die automatischen Hinweise auf die Live-Videos loswerden können.

+++ Facebook beschreibt Blinden die Inhalte von Fotos +++

Blinde und sehbehinderte Nutzer sollen bei Facebook künftig besser erfahren, was auf Fotos zu sehen ist. Facebook bietet dazu eine neue Funktion an, die bestimmte Dinge auf den Bildern erkennen kann. Über Software, die Bildschirminhalte vorliest, werden dem Nutzer dann die Fotoinhalte mitgeteilt. Bei einer Präsentation für Journalisten am Montag, konnte die neue Funktion unter anderem erkennen, dass auf einem Foto der Himmel und ein Baum zu sehen waren. Auch Abbildungen einer Pizza sowie von drei Menschen, die sich lächelnd im Freien aufhielten, wurden erfasst.

Zunächst funktioniert die Technik nur auf Mobilgeräten von Apple und nur auf Englisch. Sie ist in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar; Facebook will sie zügig um weitere Sprachen und Betriebssysteme erweitern. Vorerst können ungefähr einhundert verschiedene Bildelemente erkannt werden, unter anderem aus den Bereichen Verkehr (Auto, Schiff, Flugzeug), Natur (Berge, Meer, Sonne), Sport (Tennis, Golf) und Essen (Pizza, Sushi, Kaffee). Außerdem kann das System feststellen, ob jemand eine Brille oder einen Bart trägt und ob er lächelt. Auch Babys werden erkannt. Die Liste orientiert sich nach Facebook-Angaben daran, wie oft bestimmte Dinge auf Fotos in dem Netzwerk vorkommen und welche Elemente von der neuen Funktion zuverlässig erkannt werden können. Mit der Zeit sollen weitere Elemente hinzukommen.

+++ VR-Brille Oculus Rift: Umfangreiche Datensammlung bei Nutzung +++

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift hat offenbar sehr rigide Nutzungsbedingungen. Neben mittlerweile relativ üblichen Dingen wie dem Verzicht auf bestimmte Rechte, unzähligen Gründen für die Stilllegung eines Nutzerkontos und der weitreichenden Sammlung von personen- und nutzungsbezogenen Daten räumt sich das Unternehmen umfangreiche Nutzungsrechte für über die Plattform erstellte Inhalte ein. Wie aus den Nutzungsbedingungen hervorgeht, erhält Oculus und damit auch die Mutterfirma Facebook die kompletten Nutzungsrechte für jegliche Form von nutzergeneriertem Inhalt - kostenlos.

Wie "gizmodo.com" berichtet, erhebt Oculus außerdem Informationen über Interaktionen mit Spielen, Filmen oder Apps, die spezifische Nutzung der Brille inklusive detaillierten Daten über verwendete Computer und IP-Adressen sowie Standortdaten. Auch Bewegungsdaten des Nutzers werden erfasst, während mit der Brille Filme geschaut werden oder gespielt wird. Das Ziel: Personalisierte Werbung und Auswertung der Nutzerreaktion auf Marketingkampagnen - das schreibt Oculus sehr unumwunden in seinen Nutzungsbedingungen.

+++ Panne bei Facebook-Sicherheitscheck +++

Nach dem blutigen Selbstmord-Attentat auf Christen im pakistanischen Lahore hat es eine Panne beim Facebook-Sicherheitscheck gegeben: Nicht nur Facebook-Nutzer in Lahore, sondern auch in Brüssel, Honolulu, Kairo oder Hongkong wurden am Sonntag aufgefordert, ihren Freunden mitzuteilen, dass sie in Sicherheit sind.

Facebook sprach von einem "Fehler" und entschuldigte sich bei allen Nutzern, die die Benachrichtigung irrtümlich erhielten. "Bedauerlicherweise" sei die Benachrichtigung nicht nur an Nutzer am Anschlagsort verschickt worden. An einer Lösung des Problems werde gearbeitet.

Mit dem Sicherheitscheck können Facebook-Nutzer in Sekundenschnelle ihren sämtlichen Kontakten mitteilen, dass sie "ok" sind. Ursprünglich wurde die Anwendung für Naturkatastrophen entwickelt. Wie schon nach den Anschlägen in Brüssel aktivierte Facebook den Sicherheitscheck auch nach dem Attentat in Lahore. 

+++ Facebook warnt bald vor kopierten Profilseiten +++

Facebook-Nutzer sollen besser vor kopierten Profilen geschützt werden. Wird ein Konto entdeckt, das Namen und Profilfoto eines anderen Nutzers verwendet, wird der Betroffene automatisch von Facebook informiert. Dieser kann dann das markierte Profil überprüfen und gegebenenfalls als Fälschung an Facebook melden - in einem letzten Schritt prüft ein Mitarbeiter den Vorgang. Laut "mashable.com" ist die Sicherheitsfunktion seit November im Testbetrieb und für rund drei Viertel aller Nutzer verfügbar.

Laut Facebook-Managerin Antigone Davis soll die Sicherheitsfunktion Nutzer der Plattform besser vor Belästigung und Identitätsdiebstahl schützen. Besonders Frauen hätten in einigen Teilen der Welt unter gefälschten Profilen zu leiden. Über solche Profile versuchen Kriminelle zum Beispiel, an persönliche Daten anderer Nutzer zu gelangen. Schon jetzt können Nutzer verdächtige Profilseiten an Facebook melden und auf möglichen Identitätsdiebstahl hinweisen. Durch die Automatisierung soll der Vorgang künftig beschleunigt werden.

+++ Facebook schaltet "Safety Check" nach Anschlag in Brüssel an +++

Facebook hat nach den Explosionen in Brüssel am späten Dienstagvormittag seinen "Sicherheitscheck" eingeschaltet, über den Nutzer Freunden mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind. Der Service war unter anderem nach den Terroranschlägen in Paris im vergangenen November aktiviert worden und zuletzt auch bei den Explosionen in Ankara. Der "Safety Check" war ursprünglich unter dem Eindruck des Tsunami 2011 in Japan für den Fall von Naturkatastrophen entwickelt worden. Der erste Einsatz war nach dem Erdbeben in Nepal 2015.

+++ Budde löscht nach Rückzug von der SPD-Spitze Facebook-Profil +++

Nach dem Rückzug von der Partei- und Fraktionsspitze der SPD in Sachsen-Anhalt hat Katrin Budde (50) auch ihre Facebook-Präsenz aufgegeben. Ihre Fan-Seite wurde in dieser Woche gelöscht, wie ein Parteisprecher am Freitag in Magdeburg bestätigte. Sein Kommentar: "Auf dem Profil präsentierte sie sich als Spitzenkandidatin, warum hätte sie das jetzt fortsetzen sollen?" Nach dem Absturz der SPD bei der Landtagswahl am Sonntag hatte Budde nach internem Druck ihre Spitzenämter aufgegeben. Die SPD hatte ihr Ergebnis in Sachsen-Anhalt auf 10,6 Prozent halbiert. Der Onlineexperte Martin Fuchs hatte den Facebook-Rückzug Buddes entdeckt und verbreitete seine Erkenntnisse über Twitter.

+++ Brief an Trump vermutlich meist geteilter Facebook-Post +++

Der offene Brief des New Yorker Fotografen Brandon Stanton an den US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist vermutlich der am meisten geteilte Post auf Facebook. Das bestätigte eine Sprecherin im Auftrag des sozialen Netzwerks der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Eine offizielle Statistik liege aber nicht vor. Außerdem gebe es Fotos, die deutlich mehr "Likes" erhalten hätten als der Brief.

Stanton, der mit dem 2010 gestarteten Blog "Humans of New York" über die Bewohner der Millionenmetropole bekannt wurde, greift Trump in dem am Montag veröffentlichten Brief scharf an. Der Republikaner sei rassistisch, von Hass erfüllt und habe "im Streben nach persönlicher Macht Vorurteile und Gewalt gefördert". Am Donnerstag war der Brief Stantons, der sich sonst öffentlich nicht zu politischen Themen äußert, auf Facebook mehr als eine Million Mal geteilt worden und zählte mehr 2,1 Millionen Likes.

Dass der Rekord durch automatisches Teilen mit Hilfe von Computer-Programmen herbeigeführt wurde, ist der Sprecherin zufolge unwahrscheinlich. Auf der Online-Plattform laufe im Hintergrund Software, um den Einsatz solcher sogenannten Bots zu verhindern.

+++ Facebook schnappt sich Marketing-Chef von Rocket Internet +++

Der Marketing-Chef der Berliner Internet-Schmiede Rocket Internet, Arthur Gerigk, geht nach Informationen der "Wirtschaftswoche" zu Facebook. Gerigk habe sich von Facebook-Chef Mark Zuckerberg abwerben lassen und wechsle demnächst in die Zentrale des sozialen Netzwerks im kalifornischen Silicon Valley, berichtete das Blatt am Mittwoch unter Berufung auf Unternehmenskreise. Rocket Internet wollte dies gegenüber der "Wirtschaftswoche" nicht bestätigen. Gerigk hatte demnach seit Oktober 2013 alle Marketingaktivitäten von Rocket Internet geleitet. 

+++ Rund jede dritte Firma nutzt Social Media +++

Fast jede dritte Firma mit Internetzugang (31 Prozent) ist in den sozialen Medien aktiv. Das geht aus einer repräsentativen Unternehmensumfrage des Statistischen Bundesamts hervor. Von denen, die soziale Medien nutzen, präsentieren 70 Prozent auf diesem Weg ihre Firmenprodukte, und 45 Prozent wollen so neues Personal gewinnen. Rund jedes vierte Unternehmen mit Internetzugang (26 Prozent) nutzt Plattformen wie Facebook, Xing oder LinkedIn. Knapp ein Zehntel (9 Prozent) ist bei Multimedia-Portalen wie Youtube oder Picasa aktiv, eher wenige (4 Prozent) bei Weblogs und Mikroblogging-Diensten wie Twitter oder Communote. Für die Umfrage wurden rund 10 000 Unternehmen befragt.

+++ Facebook "Like"-Button: Gericht gibt Verbraucherzentrale weitgehend recht +++

In einer Klage wegen des "Gefällt mir"-Buttons von Facebook hat das Landgericht Düsseldorf der Verbraucherzentrale NRW weitgehend rechtgegeben. Diese hatte gegen den Bekleidungshändler Peek & Cloppenburg Klage eingereicht, weil über das Plugin Daten über das Surfverhalten des Kundens schon beim einfachen Aufrufen einer Seite an Facebook weitergeleitet werden. Unternehmen müssten den Seitenbesucher über die Weitergabe von Daten aufklären, erklärte das das Gericht am Mittwoch und unterstützte damit die Ansicht der Verbraucherschützer. Die Integration des "Like"-Buttons verletze Datenschutzvorschriften, weil dadurch unter anderem die IP-Adresse des Nutzers ohne ausdrückliche Zustimmung an Facebook weitergeleitet werde, hieß es in der Begründung des Urteils.

"Keiner weiß, was Facebook mit den Daten macht", sagte Rechtsanwältin Sabine Petri von der Verbraucherzentrale. Sie sei zufrieden mit dem Urteil. Unternehmen könnten sich nicht einfach aus der Verantwortung ziehen, indem sie auf Facebook verweisen. Bei Peek & Cloppenburg ging es um die Website Fashion ID (Az. 12O 151/15). Mittlerweile muss der Nutzer dort Social-Media-Dienste explizit aktivieren und stimmt damit zu, "dass Daten an die Betreiber der sozialen Netzwerke übertragen werden". Insgesamt hatte die Verbraucherzentrale NRW sechs Unternehmen wegen des "Like"-Buttons abgemahnt.

+++ Kursierender Widerspruch gegen Facebook-Richtlinien ist Unsinn +++

Ein aktuell bei Facebook kursierender Widerspruch gegen angebliche neue Nutzungsbedingungen ist wirkungslos. Wer den Text auf seiner Pinnwand veröffentlicht, widerspricht nicht wirksam einer kommerziellen Nutzung seiner Daten und Inhalte durch Facebook, wie "irights.org" erklärt. Tatsächlich handelt es sich bei dem Text um ein weiteres Internetgerücht (Hoax). Zum einen gibt es aktuell keine neuen Nutzungsbedingungen. Die letzte Änderung erfolgte im Januar 2015. Zum anderen existieren die im Dokument zitierten Paragrafen aus dem Strafgesetzbuch gar nicht und betreffen auch keine anderen Bereiche. Wer Facebook nutzt, hat einer umfangreichen Nutzung seiner persönlichen Daten, Bilder und Texte bereits durch einen Klick zugestimmt.

Unabhängig davon sind Widerspruchstexte auf der eigenen Pinnwand nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbandes ohnehin wirkungslos. Sie sind nur gültig, wenn sie dem Adressaten auch wirklich zugegangen sind. Die reine Veröffentlichung auf der eigenen Profilseite reicht nicht aus.

+++ Facebook-Chef lehnte in Berlin Begrüßung am Flughafen ab +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (31) hat bei seinem jüngsten Berlin-Besuch eine Begrüßung durch den Flughafenchef abgelehnt. Der Manager Karsten Mühlenfeld war mit seinen beiden Pressesprechern in der Nacht zum 25. Februar zum Flughafen Schönefeld gekommen, um Zuckerberg bei seiner Ankunft willkommen zu heißen, wie Sprecher Lars Wagner am Sonntag sagte. Ein Mitarbeiter von Zuckerberg sei dann aus dem Privatflieger gestiegen und habe erklärt, der Facebook-Chef wolle nicht in Empfang genommen werden. Diesen Wunsch habe Mühlenfeld respektiert und sei sofort wieder gegangen. Die "Bild am Sonntag" hatte berichtet, Zuckerberg habe sich von Mühlenfeld belästigt gefühlt und sich geweigert, auszusteigen, bevor dieser verschwinde. Mühlenfeld sei erst nach 15 bis 20 Minuten gegangen. Das sei "völliger Unsinn", erklärte Wagner. Mühlenfeld habe niemanden belästigt. Nach Angaben von Wagner schrieb ein Vertreter von Zuckerberg am folgenden Tag in einer Nachricht an die Flughafengesellschaft: "Ich verstehe natürlich, dass es keine böse Absicht gab. Wegen der Uhrzeit und weil nichts angekündigt war, wurde es einfach zu einer unangenehmen und unbehaglichen Situation."

+++ Facebook darf an Klarnamenpflicht festhalten +++

Facebook darf von Nutzern in Deutschland vorerst weiterhin verlangen, sich mit ihren echten Namen anzumelden. Das Verwaltungsgericht Hamburg gab einem Eilantrag des Online-Netzwerks statt und stoppte damit eine Datenschützer-Anordnung, die eine Nutzung auch unter Pseudonym vorschrieb. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hatte sich dabei im vergangenen Jahr auf das deutsche Telemediengesetz berufen. Das Verwaltungsgericht entschied jedoch nun, dass deutsche Recht gelte in diesem Fall nicht. Es sei das Recht des EU-Landes anzuwenden, "mit dem die streitige Datenverarbeitung am engsten verbunden sei". Und hinsichtlich der Klarnamenpflicht sei dies die Niederlassung Facebooks in Irland. Die deutsche Niederlassung sei überwiegend nur im Bereich der Werbung tätig, erklärte das Gericht. Eine Beschwerde gegen die Entscheidung kann beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

+++ Facebook-Manager in Brasilien festgenommen +++

In Brasilien ist ein Topmanager von Facebook festgenommen worden, weil er die Zusammenarbeit mit den Behörden bei der Jagd auf eine Drogenbande verweigert. Die Mitglieder eines Drogenkartells sollen über die Facebook-Anwendung WhatsApp kommuniziert haben, berichteten brasilianische Medien am Dienstag. Die Nutzerdaten sollten als Beweise bei Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität dienen. Diego Dzodan, Facebook-Vizepräsident für Lateinamerika, sei ins Polizeipräsidium in São Paulo gebracht worden und werde dort bis auf weiteres festgehalten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Haftbefehl sei von einem Richter in Lagarto im Staat Sergipe ausgestellt worden, wo die Drogenbande aktiv sei.

+++ Facebook verliert vor Gericht gegen Verbraucherschützer +++

Verbraucherschützer haben vor dem Landgericht Berlin einen Sieg gegen Facebook errungen. Das Netzwerk muss ein Ordnungsgeld in Höhe von 100.000 Euro zahlen, wie der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Montag mitteilte. Grund für die Geldstrafe ist demnach, dass Facebook trotz rechtskräftiger Verurteilung eine umstrittene Klausel in seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geändert habe. (Az. 16 O 551/10) "Facebook versucht sehr beharrlich, Verbraucherrechte in Deutschland und Europa zu umgehen. Ein Ordnungsgeld von 100.000 Euro ist ein deutliches Signal. Unternehmen müssen gerichtliche Entscheidungen umsetzen und können sie nicht einfach aussitzen", erklärte der vzbv-Vorstand Klaus Müller. Facebook äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

In der beanstandeten Klausel geht es um die Nutzungsrechte des Unternehmens an den Inhalten seiner Nutzer. Facebook-Nutzer gewähren dem Konzern eine "weltweite Lizenz für die Nutzung jedweder IP-Inhalte", die Nutzer auf Facebook oder im Zusammenhang mit dem Netzwerk posten - beispielsweise Bilder. Zwar habe Facebook die Klausel in der Zwischenzeit geändert, aber nicht ausreichend, heißt es in der Begründung des Landgerichts. Die "erhebliche Ordnungsmaßnahme" sei gerechtfertigt, da die Klausel eine sehr große Anzahl von Nutzern betreffe und deren Rechte "ganz erheblich" einschränke. Der Beschluss der Gerichts ist noch nicht rechtskräftig.

+++ Facebook-Boss Zuckerberg und die Hasskommentare +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Probleme des sozialen Netzwerks beim Vorgehen gegen ausländerfeindliche Hassparolen eingeräumt. "Bis vor kurzem haben wir das in Deutschland nicht gut genug gemacht", sagte Zuckerberg. "Wir hören die Botschaft laut und deutlich und wir sind entschlossen, besser zu werden", sagte er mit Blick auf Vorwürfe, das Unternehmen tue hier nicht genug. Facebook wird in Deutschland seit geraumer Zeit vorgeworfen, nicht in ausreichendem Maße einzugreifen, wenn Nutzer gegen Flüchtlinge hetzen. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Unmuts hatte das Unternehmen Ende November zugesagt, schärfer gegen solche Hassbotschaften vorzugehen. Laut Zuckerberg wurden für Deutschland inzwischen etwa 200 Stellen eingerichtet, um sicherzustellen, dass "schlechte Inhalte" nicht auf Facebook stehen.

+++ EU-Parlamentspräsident Schulz mahnt Datenschutz bei Facebook an +++

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Daten der Nutzer aufgefordert. Wer persönliche Daten nutze, um einen siebenstelligen Gewinn zu erwirtschaften, müsse sicherstellen, dass die Eigentümer der Daten ausdrücklich zustimmten, sagte Schulz am Donnerstagabend bei der Verleihung des Innovationspreises "Axel Springer Award" in Berlin. "Wir in Europa messen dem Datenschutz große Bedeutung bei", betonte Schulz. Zuckerberg ging bei seinem Auftritt im Axel-Springer-Haus nicht auf die Bemerkungen von Schulz ein. Das Thema dürfte allerdings auch bei einem Townhall-Meeting mit Facebooknutzern in Berlin zur Sprache kommen. Dort soll Zuckerberg auch zum Thema Hasskommentare befragt werden.

+++ Facebook-Chef Mark Zuckerberg kommt nach Berlin +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg besucht am Donnerstag und Freitag Berlin. In einem Gespräch mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstagnachmittag (14 Uhr) dürfte es um Hassbotschaften bei Facebook und die Flüchtlingskrise in Europa gehen. Danach hat Zuckerberg zu einem Kamingespräch in das Berliner Facebook Innovation Center geladen, in dem sich der Konzern auch mit Wissenschaftlern austauscht. Abends nimmt Zuckerberg einen neu geschaffenen Innovationspreis des Medienkonzerns Axel Springer entgegen (20 Uhr). Der Vorstandsvorsitzende von Springer, Mathias Döpfner, hatte im Vorfeld erklärt, Zuckerberg habe mit Facebook das wichtigste Kommunikationsmittel einer neuen Generation geschaffen. Höhepunkt seiner Berlin-Visite ist am Freitag eine Fragerunde mit Nutzern des weltgrößten Online-Netzwerks am Freitag. Dabei dürfen eingeladene Nutzer bei dem Townhall Meeting Fragen stellen. Der Ort für die Veranstaltung blieb aus Sicherheitsgründen zunächst geheim.

+++ Facebook bringt neue "Like"-Alternativen +++

Facebook hat zusätzlich zu seinem bekannten "Like"-Button fünf neue Symbole eingeführt, die Gefühle wie Mitgefühl, Wut oder Freude ausdrücken sollen. Die Erweiterungen des bekannten Like-Buttons wurden am Mittwoch weltweit aktiviert und werden nach und nach bei den Anwendern erscheinen. Die "Facebook Reactions" sehen wie typische Emoji-Zeichen aus - eine Art weiterentwickelte "Smileys". Damit löst das weltgrößte Online-Netzwerk die Ankündigung von Gründer und Chef Mark Zuckerberg ein, der Mitte September Alternativen zum "Gefällt mir"-Knopf angekündigt hatte. Damals war noch von sechs Symbolen die Rede.

Die neuen Symbole stehen für Liebe (ein Herz), Lachen (ein entsprechendes Emoji-Symbol mit der Bezeichnung "Haha"), Überraschung ("Wow"), "Traurig" (Gesicht mit Träne) und "Wütend" (rot im Gesicht). Zur Begründung für die Auswahl hatte Facebook unter anderem darauf verwiesen, dass es zum Beispiel problematisch sei, unter einem Trauer-Eintrag ein "Gefällt mir" anzuklicken. Die Nutzer bekommen die "Facebook Reactions" sehen, wenn sie auf dem Smartphone einen "Like"-Button lange gedrückt halten oder mit dem Mauszeiger darüber gleiten. Von den ursprünglichen Vorschlägen wurde das Zustimmungs-Symbol mit dem Untertitel "Yay" am Ende nicht umgesetzt.

+++ Facebook will 2016 ersten Satelliten für Internet in Afrika ins All schießen +++

Facebook will in diesem Jahr seinen ersten Satelliten zur günstigen Internet-Versorgung entlegener Gebiete in Afrika starten. Außerdem werde dafür gerade die zweite Test-Drohne mit Antennen gebaut, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona. Er startete die Initiative Internet.org, die mehr Menschen ins Netz bringen soll. Vier Milliarden Menschen hätten nach wie vor keinen Zugang zum Internet.

+++ Facebook bildet Allianz mit Samsung beim Focus virtuelle Realität +++

Mark Zuckerberg tauchte am Sonntagabend überraschend bei der Präsentation neuer Geräte von Samsung in Barcelona auf. "Virtuelle Realität ist die nächste Plattform", verkündete Zuckerberg. Das 3D-Brillen-Gehäuse Gear VR soll zusammen mit den neuen Galaxy-S7-Smartphones von Samsung ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

+++ Facebook öffnet Plattform Instant Articles für alle +++

Facebook will künftig allen Verlagen weltweit die Möglichkeit geben, Texte als Instant Articles in seinem Netzwerk zu veröffentlichen. Start ist am 12. April während der jährlichen Entwicklerkonferenz F8, wie Facebook am Mittwoch ankündigte. Ab dann werde jeder Publisher unabhängig von Größe und Standort multimediale Artikel zum mobilen Lesen auf Smartphone oder Tablet über die Plattform anbieten können. Bei Instant Articles werden die Inhalte direkt bei Facebook statt bei den Medienhäusern gespeichert, um die Ladezeiten zu verkürzen. Facebook kann - wenn erwünscht - auch die Vermarktung der Werbung übernehmen. Skeptiker warnen vor einem Kontrollverlust für die Verlage. Bisher hat Facebook in einer Testphase mit einer Reihe von Medien zusammengearbeitet, die mit Instant Articles Erfahrungen sammeln wollten. Dazu gehörten in Deutschland als erste "Spiegel Online" und "Bild.de". Im November hatte Facebook den Kreis der Medien, die Instant Articles testen, noch einmal deutlich erweitert. Facebook ist mit geschätzten 1,6 Milliarden Nutzern das größte Online-Netzwerk der Welt.

+++ Französischer Lehrer darf Facebook in Frankreich verklagen +++

Facebook darf künftig auch in Frankreich verklagt werden. Ein Berufungsgericht in Paris entschied am Freitag, dass die französische Justiz bei Rechtsstreitigkeiten zwischen dem sozialen Netzwerk und französischen Nutzern grundsätzlich zuständig ist. Dass Facebook in seinen Nutzungsbedingungen als Gerichtsstand den US-Bundesstaat Kalifornien angebe und damit rechtliche Auseinandersetzungen in anderen Ländern ausschließe, sei nicht zulässig. Das Berufungsgericht bestätigte damit eine Entscheidung der Vorinstanz. Im vergangenen Jahr hatte sich das Pariser Landgericht mit der Klage eines französischen Lehrers gegen Facebook befasst und die entsprechende Klausel in den Nutzungsbedingungen im März für "missbräuchlich" erklärt. Facebook hatte gegen die Entscheidung Rechtsmittel eingelegt.

Der Lehrer hatte 2011 auf seiner Facebook-Seite das berühmte Bild "Der Ursprung der Welt" des Malers Gustave Courbet (1819-1877) veröffentlicht, das ein weibliches Geschlecht zeigt. Sein Nutzerkonto wurde daraufhin gesperrt, woraufhin der Lehrer Facebook verklagte und 20.000 Euro Schadenersatz forderte. Bei einer Gerichtsanhörung im Januar 2015 argumentierte eine Facebook-Anwältin, dass das Pariser Gericht nicht zuständig sei. Der Lehrer habe die Nutzungsbedingungen akzeptiert, die als Gerichtsstand Kalifornien vorsehen.

Das Pariser Landgericht wies diese Argumentation jedoch zurück. Ein Verbraucher könne sich an die Justiz an dem Ort wenden, an dem er zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder des strittigen Vorgangs wohnhaft gewesen sei, urteilten die Richter. Also könne auch vor einem französischen Gericht geklagt werden. Dieser Auffassung schloss sich nun auch das Berufungsgericht an. Der Anwalt des Lehrers erklärte, mit ihrer Entscheidung habe die französische Justiz ihre "Souveränität" unter Beweis gestellt. Facebook und andere Internetgiganten müssten sich von nun an auch an französische Gesetze halten.

+++ Zuckerberg weist Facebook-Investor nach Indien-Entgleisung zurecht +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich in der Diskussion um den in Indien untersagten kostenlosen Internet-Service des Online-Netzwerks von einem seiner wichtigsten Investoren distanziert. Webbrowser-Pionier und Risikokapitalist Marc Andreessen hatte nach der Entscheidung in einem schnell wieder gelöschten polemischen Tweet geschrieben: "Anti-Kolonialismus war für das indische Volk über Jahrzehnte wirtschaftlich katastrophal." Vor allem dieser Satz löste neben weiteren Vorwürfen Andreessens an die indische Regierung einen Sturm der Kritik aus. Zuckerberg nannte Andreessens Äußerungen am Mittwoch "sehr bestürzend" und betonte, sie entsprächen nicht den Ansichten von Facebook oder von ihm persönlich. Andreessen gehört dem einflussreichen Verwaltungsrat von Facebook an. Er entschuldigte sich bei Twitter für seinen Kommentar und versicherte, er sei "zu 100 Prozent gegen Kolonialismus". Der 44-jährige Andreessen gehört zur Elite des Silicon Valley als Miterfinder des ersten Web-Browsers. Als Mitgründer der Risikokapital-Firma Andreessen Horowitz investierte er frühzeitig unter anderem in Facebook und Twitter sowie in die Spielefirma Zynga oder die Schnäppchen-Website Groupon. Indische Behörden hatten Facebooks Projekt für den kostenlosen Zugang zu einigen Online-Diensten am Montag einen Riegel vorgeschoben. Die Regulierer untersagten Telekom-Anbietern grundsätzlich Ausnahmeregelungen für einzelne Services. Davon ist auch Facebooks Angebot "Free Basics" betroffen, das neben dem weltgrößten Online-Netzwerk auch Zugang zu ausgewählten Bildungs-, Gesundheits- und Job-Diensten bot.

+++ Facebook-Gründer peilt die 5-Milliarden-Marke an +++

Nach Angaben der Vereinten Nationen könnte im Jahr 2030 die Weltbevölkerung auf 8,5 Milliarden Menschen anwachsen. Nach den Vorstellungen von Mark Zuckerberg soll dann weit mehr als die Hälfte der Menschheit Facebook nutzen: 5 Milliarden Nutzer seien das Ziel, erklärte der 31-Jährige der Tageszeitung "USA Today".

Er wolle dies schaffen, indem er weltweit "Partnerschaften mit Regierungen und Unternehmen" eingehen werde, zitiert das Blatt den Facebook-Chef. Zuletzt konnte das Netzwerk seine Mitgliederzahlen vor allem dank WhatsApp kräftig steigern.

Nach der Übernahmen des SMS-Dienstes im Jahr 2014 stiegen die Benutzerzahlen von ursprünglich 450 Millionen auf momentan eine Milliarde Teilnehmer an. Der von Zuckerberg angekündigte Wechsel, Facebook für große Institutionen öffnen zu wollen, setzt das Tochterunternehmen schon um. Neuerdings sind Gruppen-Chats mit bis zu 256 Teilnehmern möglich.

+++ Facebook & Co können Nutzern Schlafstörungen bereiten +++

Viel Zeit in sozialen Netzwerken zu verbringen, macht junge Erwachsene anfällig für Schlafstörungen. Das haben Forscher der Universität Pittsburgh (Pennsylvania) herausgefunden. In einer Vergleichsstudie stellten sie fest, dass regelmäßige Nutzer von Facebook, Instagram, Twitter und Co. eher zu Schlafstörungen neigen als Gleichaltrige, die sich weniger in diesen Netzwerken bewegen. Besonders Extremnutzer sind gefährdet. Für ihre Forschung befragten die Wissenschaftler 1788 US-Bürger im Alter von 19 bis 32 Jahren über ihre Social-Media-Gewohnheiten und ihr Schlafverhalten. Abgefragt wurden die elf populärsten Netzwerke Facebook, Youtube, Twitter, Google+, Instagram, Snapchat, Reddit, Tumblr, Pinterest, Vine und Linkedin. Rund 30 Prozent der Befragten wiesen dabei teils starke Schlafstörungen auf.

Im Durchschnitt verbrachten die Studienteilnehmer pro Woche rund 61 Minuten mit der Nutzung dieser Dienste und loggten sich rund 30 Mal in ihre verschiedenen Onlinekonten ein. Auffällig dabei: Besonders eifrige Nutzer, die ihre Konten in regelmäßigen kurzen Abständen nutzen, sind der Studie zufolge dreimal so anfällig für Schlafstörungen als eher zurückhaltende Nutzer. Immerhin eine doppelt so hohe Chance auf schlechten Schlaf haben solche Nutzer, die zwar nicht kurz und oft ihre Timelines prüfen, sondern insgesamt viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen. Als weiteres Forschungsziel soll nun ermittelt werden, was genau die Schlafstörungen auslöst. Mögliche Gründe sind etwa emotionale Erregung oder auch ein technischer Hintergrund. So könnte eine Ursache des Schlafmangels auch von Bildschirmen ausgestrahltes Licht sein, das die natürlichen Schlafrythmen stört.

+++ Mark Zuckerberg kündigt Besuch in Berlin an +++ 

Facebook-Chef Mark Zuckerberg kommt Ende Februar oder Anfang März nach Deutschland. Er wolle sich in Berlin einer öffentlichen Fragerunde stellen, kündigte der 31-Jährige am Montag in einem Facebook-Eintrag an. Details zu der Reise solle es später geben. Facebook habe in Deutschland über 27 Millionen Nutzer, schrieb Zuckerberg. Das ist die Zahl, die das weltgrößte Online-Netzwerk seit Ende 2014 nennt.

Deutschland sei eine Inspiration, weil sich dort zu seinen Lebzeiten gezeigt habe, wie die Macht einer Gemeinschaft Mauern niederreißen könne, erklärte der Facebook-Gründer. Facebook stand zuletzt in Deutschland unter massiver Kritik. Nutzer und Politiker warfen dem Netzwerk vor, fremdenfeindliche Kommentare nicht konsequent genug zu löschen. Inzwischen sicherte Facebook eine härtere Gangart zu und setzt dafür zusätzliche Mitarbeiter ein.

Vor dem Besuch in Deutschland fährt Zuckerberg Ende Februar zum Mobile World Congress in Barcelona, dem Spitzentreffen der Mobilfunk-Industrie. Dort will er - wie schon vor einem Jahr - über seine Pläne für günstige oder kostenlose Internet-Zugänge in Entwicklungsländern sprechen. Facebooks dafür gegründete Initiative Internet.org traf bisher auf eher wenig Zuspruch bei den Mobilfunkern. In Indien sorgt sie für Streit mit den Behörden.

+++ Indiens Telekom-Aufsicht kritisiert Facebook scharf +++

In einem schonungslos offenem Brief hat Indiens Telekom-Aufsicht das Vorgehen von Facebook auf dem Subkontinent kritisiert. Facebook will mit seiner Plattform Free Basics der Initiative Internet.org möglichst allen Indern kostenloses, aber eingeschränktes Internet zur Verfügung stellen. Wie Facebook dafür werbe, sei "völlig unangebracht", schrieb die Telekom-Aufsicht TRAI in einem Brief, den sie am Mittwoch öffentlich machte. Mit Free Basics erhalten Nutzer Zugang zu einigen Internet-Diensten wie etwa Wetter und Bildungsangeboten, ohne dafür zahlen zu müssen. Kritiker meinen, das verstoße gegen die Netzneutralität, da Facebook die Angebote aussucht. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg erklärte hingegen, dies sei "digitale Gleichheit", weil so rund eine Milliarde Inder erstmals Zugang zum Internet erhalten könnten.

TRAI hatte die Menschen in Indien aufgefordert, dazu Stellung zu beziehen, ob Telekommunikationsanbieter für verschiedene Internet-Dienste unterschiedlich viel Geld verlangen dürfen. Facebook bat daraufhin seine Nutzer, ein vorgefertigtes Schreiben an TRAI zu senden. 16 Millionen Mal sei das passiert, behauptet der Konzern. Dadurch habe Facebook die Befragung auf eine Meinungsumfrage reduziert, meint TRAI. Die Facebook-Nutzer hätten die E-Mail an TRAI geschrieben, ohne zu wissen, worum es gehe. Derzeit ist Free Basics in Indien nicht verfügbar. TRAI hatte dem einzigen Anbieter im Dezember vorübergehend die Lizenz entzogen. Laut Zuckerberg läuft die Plattform in mehr als 30 anderen Ländern; dadurch seien mehr als 15 Millionen Menschen online. In Indien leben noch immer Hunderte Millionen Menschen unter der absoluten Armutsgrenze. Für sie sind Internet-Datenpakete unerschwinglich.

+++ Facebook-Eintrag der AfD zu Köln-Übergriffen nicht strafbar +++

Wegen eines Facebook-Eintrags zu den massenhaften Silvester-Übergriffen auf Frauen in Köln muss der Thüringer Jugendableger der AfD keine strafrechtlichen Konsequenzen befürchten. Die Prüfung des Sachverhalts habe keinen Straftatverdacht ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Gera am Dienstag mit. Daher werde kein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Jugendorganisation der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland hatte nach den Vorfällen ein Schwarz-Weiß-Foto mit ihrem Logo gepostet, auf dem eine Hand mit einer Pistole zu sehen ist. Hinzugefügt war der Satz: "Wenn die Politik nicht handelt, halten die Menschen vielleicht in Zukunft wirklich eine "Armlänge Abstand", Frau Reker." Der Eintrag bezog sich auf eine Äußerung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), als Frau eine "Armlänge Abstand" zu halten, um möglichst nicht belästigt zu werden. Die Staatsanwaltschaft hatte untersucht, ob der Kommentar einen öffentlichen Aufruf zu Gewalttaten darstellte.

+++ Facebook startet neue Initiative gegen Hasskommentare im Internet +++

Facebook verstärkt seine Anstrengungen gegen Hasskommentare im Internet. Mit mehr als einer Million Euro sollen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in ihren Bemühungen unterstützt werden, Extremismus und Hassreden im Netz zu bekämpfen. Der US-Konzern stellte dazu am Montag in Berlin die europaweite "Initiative für Zivilcourage Online" vor, die Facebook gemeinsam mit renommierten Instituten sowie der Amadeu Antonio Stiftung ins Leben gerufen hat. Die Initiative soll nach Angaben der Initiatoren auch Experten im Bereich der Bekämpfung des gewaltbereiten Extremismus zusammenbringen, um gute Praxisbeispiele zu erarbeiten. NGOs, Regierungen und Onlinedienste sollen diese dann zur Verfügung gestellt werden. "Hassrede hat in unserer Gesellschaft keinen Platz - auch nicht im Internet", sagte die für das operative Geschäft zuständige Facebook-Chefin Sheryl Sandberg. Das soziale Netzwerke sei kein Ort für die Verbreitung von Hassrede oder Aufrufe zu Gewalt.

+++ Facebook-Bild kann bei Bewerbungen helfen +++

Ein attraktives Profilbild in sozialen Netzwerken kann die Jobchancen erhöhen. Das legt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) nahe. Forscher der Universität Gent hatten 2000 fiktive Bewerbungen auf Stellenanzeigen aus unterschiedlichen Branchen gesendet. Die Jobsuchenden hatten eine ähnliche Qualifikation, unterschieden sich jedoch hinsichtlich ihrer Facebook-Bilder. Im Ergebnis zeigte sich, dass Personaler in sozialen Netzwerken nach Kandidaten suchen. Außerdem bekam derjenige mit dem attraktivsten Profilbild über 20 Prozent mehr positive Rückmeldungen als der am wenigsten attraktive Bewerber. Die direkte Einladung zum Vorstellungsgespräch erhielt er sogar fast 40 Prozent häufiger.

+++ Facebook löscht Hasskommentare jetzt von Berlin aus +++

Facebook geht künftig mit eigens engagierten Kontrolleuren von Deutschland aus gegen Hasskommentare in seinem Online-Netzwerk vor. Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten sogenannte Customer Care Agents vom externen Dienstleister Arvato eingestellt, um gezielt deutschsprachige Hetze auf Facebook aufzuspüren und zu löschen, berichtete der "Spiegel". Ein solcher Schritt war zuvor unter anderem von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) gefordert worden. Eine dreistellige Zahl von "Agents" werde von Berlin aus ausschließlich für Facebook Inhalte überprüfen, bestätigte die Bertelsmann-Tochter Arvato. Dabei würden nicht nur deutsche Muttersprachler eingesetzt, sondern auch Kontrolleure, die fließend Arabisch, Französisch oder Türkisch beherrschen. Eine Facebook-Sprecherin sagte, mit der Investition wolle das Unternehmen sicherstellen, dass Verstöße gegen "unsere Gemeinschaftsstandards" effektiver bearbeitet würden.

+++ Facebook bereitet sich auf Ausstieg aus Google Play Store vor +++

Facebook bereitet sich nach einem Bericht des Branchendienstes "The Information" seit Jahren auf einen möglichen Rückzug aus dem Google Play Store für Android-Apps vor. Hintergrund des geheimen Projektes seien Spannungen zwischen Facebook und Google. Im Rahmen der Ausstiegsvorbereitungen wurde dem Bericht zufolge auch mit absichtlich verursachten Störungen getestet, ob die Anwender der Facebook-App bereit sind, auf einen mobilen Web-Browser zu wechseln, um das soziale Netzwerk weiter zu nutzen. Dieser einmalige Test, der die App abstürzen ließ und für mehrere Stunden unbenutzbar machte, habe aber bereits schon vor Jahren stattgefunden. Facebook versucht seit geraumer Zeit, möglichst unabhängig von Google agieren zu können. In diesem Zusammenhang habe Facebook sich darauf vorbereitet, seinen Nutzern den Download einer App auch außerhalb von Google Play anzubieten. Im Gegensatz zum Apple-System iOS für iPhone und iPad, wo Apps nur aus dem offiziellen Store von Apple heruntergeladen können, haben Nutzer von Android-Geräten die Auswahl zwischen mehreren Download-Optionen. Facebook habe außerdem daran gearbeitet, Google Maps durch eine eigene Karten-Anwendung auszutauschen. Auch bei den Benachrichtigungen auf den Android-Geräten und der Bezahl-Infrastruktur suche Facebook nach Alternativen zu den Google-Diensten. Zuletzt hätten die Teams von Google und Facebook allerdings intensiv zusammengearbeitet, um die Facebook-App für die Vielzahl unterschiedlicher Varianten von Android-Geräten zu optimieren, berichtet "The Information" weiter. Trotzdem sei es möglich, dass Facebook-Chef Mark Zuckerberg einen Rückzug aus Google Play anordnen könne, um eine stärkere Kontrolle über die Facebook-App und das damit verbundene Geschäft zu haben. Ein Facebook-Sprecher habe den Bericht nicht kommentieren wollen.

+++ Gericht: Eltern erben Facebook-Konto des Kindes +++

Eltern haben einen Anspruch auf Zugang zum Facebook-Konto ihres verstorbenen Kindes. Das geht aus einem am Mittwoch bekanntgewordenen Urteil des Landgerichts Berlin hervor. Der Vertrag mit dem Sozialen Netzwerk sei Teil des Erbes, heißt es in der Entscheidung. Die Richter wollten den digitalen Nachlass nicht anders behandelt sehen als etwa Briefe oder Tagebücher. Geklagt hatte eine Frau, deren Tochter 2012 unter bisher ungeklärten Umständen tödlich verunglückt war. Die Mutter hofft, über das Facebook-Konto etwaige Hinweise auf Motive für einen möglichen Suizid ihrer Tochter zu bekommen. Das Persönlichkeitsrecht des verstorbenen Kindes stehe der Entscheidung nicht entgegen, so die Richter. Als Sorgeberechtigte seien die Eltern berechtigt zu wissen, wie und worüber ihr minderjähriges Kind im Internet kommuniziere - sowohl zu Lebzeiten als auch nach dessen Tod. Der Zugriff der Eltern auf Pinnwandeinträge und Chats der Tochter verletzt nach Ansicht der Richter auch nicht die Datenschutzrechte der Kommunikationspartner der Tochter. Facebook äußerte dagegen Bedenken: "Wir bemühen uns darum, eine Lösung zu finden, die der Familie hilft und gleichzeitig die Privatsphäre Dritter, die möglicherweise betroffen sind, schützt", teilte ein Sprecher mit. Dem Anwalt der Eltern, Christian Pfaff, zufolge, ist es das erste Urteil in Deutschland, das die Vererbbarkeit eines Facebook-Kontos feststellt. Auch eine gesetzliche Regelung gebe es bisher nicht. Weiter offen sei allerdings, ob Facebook auch den Erben eines Erwachsenen vollständigen Zugang zum Konto des Verstorbenen gewähren muss.

+++ 46 Jahre lange Facebook-Freundschaften? Es war ein Software-Fehler +++

Facebook hat zum Jahreswechsel viele Nutzer mit dem Vorschlag amüsiert, das 46-jährige Bestehen von Freundschaften bei dem Netzwerk zu feiern. Abgesehen von der ungewöhnlichen Zahl kam der Aufruf über 30 Jahre zu früh - Facebook gibt es erst seit 2004. Das Online-Netzwerk räumte am späten Donnerstag (Ortszeit) einen Software-Fehler ein. Er werde schnell behoben, "damit alle ins Jahr 2016 mit dem Gefühl gehen können, wieder jung zu sein", sagte eine Sprecherin dem Finanzdienst Bloomberg. Facebook machte keine Angaben zu der Ursache des Problems. Im Netz breitete sich jedoch die Vermutung aus, dass der Fehler etwas mit dem Betriebssystem Unix zu tun haben könnte, mit dem viele Server laufen. Bei Unix ist der 1. Januar 1970 grundsätzlich als Ausgangstermin eingetragen, zu dem Zeitabstände berechnet werden. Eine Theorie ist, dass durch den Programmierfehler Freundschaftseinträge ohne festgelegten Termin auf dieses Datum zurückgesetzt worden sein könnten.

+++ Vermummte greifen Facebook-Zentrale in Hamburg an +++

Eine Gruppe vermummter Unbekannter hat in Hamburg das Gebäude der deutschen Facebook-Zentrale beschädigt. Die 15 bis 20 Personen hätten am Samstagabend das Gebäude mit Steinen, Rauchbomben und mit Farbe gefüllten Gläsern attackiert, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Dazu wurde an eine der Außenwände der Schriftzug "Facebook Dislike" als Ablehnung des sozialen Netzwerks aufgesprüht. Die Täter ergriffen zu Fuß die Flucht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

+++ Facebook gibt drei Apps auf +++

Facebook schraubt seine Ambitionen bei der Entwicklung zusätzlicher Apps zurück und hat drei Anwendungen aufgegeben. Dazu gehört die für anonyme Nutzung ausgelegte Chat-App "Rooms", die vor gut einem Jahr gestartet worden war. Außerdem zog Facebook aus den App-Plattformen die Anwendung "Slingshot" zurück - bereits den zweiten fehlgeschlagenen Versuch, mit Snapchat und seinen von alleine verschwindenden Fotos zu konkurrieren. Als dritte wurde am späten Montag die erst im April vorgestellte Video-App "Riff" entfernt. Vor kurzem schien es noch, Facebook wolle eine ganze Familie von Apps neben der Hauptanwendung für seine Plattform mit über 1,5 Milliarden Nutzern etablieren. Dafür wurde die experimentierfreudige Abteilung Creative Labs geschaffen. Jetzt wurde Creative Labs aufgelöst und es heißt, Elemente der Apps seien in die zentrale Anwendung eingeflossen. "Slingshot" und "Riff" sollen für die Nutzer, die sie installiert haben, weiter funktionieren. Bei "Rooms" wird man ab dem 23. Dezember nur noch frühere Einträge lesen können. Zugleich betonte Facebook, es solle auch weiterhin neue Apps geben. Andere Anwendungen wie die Foto-App "Moments" oder die Chat-App "Groups" werden weiterhin unterstützt.

+++ Facebook-Chef Zuckerberg: "Wir werden Steuern zahlen" +++

Mark Zuckerberg hat nach Kritik an seinen Milliarden-Spendenplänen betont, er werde Steuern bei den Aktienverkäufen zahlen. Er und seine Frau Priscilla Chan hatten ihr Wohltätigkeits-Projekt in der Rechtsform einer LLC (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) aufgesetzt, statt als traditionelle Stiftung. Das war in den vergangenen Tagen kritisiert worden. Zuckerberg erklärte in einem Facebook-Eintrag, die Rechtsform gebe dem Ehepaar mehr Freiheiten beim Anlegen der Mittel. Sie könnten damit in Non-Profit-Organisationen investieren, private Investitionen machen und sich in politische Debatten einbringen. Alle Gewinne aus Investitionen würden jedoch nur für die wohltätigen Zwecke verwendet. Außerdem bekämen er und seine Frau keinen Steuervorteil, wenn sie Aktien an die LLC abgeben, betonte Zuckerberg. Und sie würden Steuern zahlen, wenn ihre Anteile verkauft würden.

+++ Facebook will Nutzer ohne Profil in Belgien blockieren +++

Facebook will in Belgien Internetnutzer ohne eigenes Profil in seinem sozialen Netzwerk blockieren, nachdem ein belgisches Gericht dem Unternehmen das Aufzeichnen von deren Surfverhalten untersagt hat. Dies gelte, sobald der Beschluss beim Unternehmen eintreffe, was noch für diese Woche erwartet werde, teilte das US-Unternehmen am Mittwochabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP in einer E-Mail mit. Internetnutzer müssten sich dann ein eigenes Facebook-Konto einrichten. Anderenfalls könnten sie nicht mehr auf die bislang öffentlich zugänglichen Inhalte zugreifen, erklärte Facebook. Bislang können Internetnutzer in Belgien und anderswo auch ohne Facebook-Profil auf einen Teil der Seiten zugreifen. Sie können beispielsweise die öffentlichen Auftritte von Prominenten, Politikern, Sportvereinen oder bestimmten Unternehmen ansehen, ohne Mitglied bei Facebook zu sein. Grundsätzlich will Facebook den Gerichtsentscheid anfechten, sich in der Zwischenzeit aber daran halten. Sonst drohen dem Unternehmen Strafzahlungen von bis zu 250.000 Euro täglich.

+++ Mark Zuckerberg will Vermögen spenden +++

Anlässlich der Geburt seines ersten Kindes hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg angekündigt, fast alle seine Anteile an dem Internetkonzern zu spenden. Zuckerberg verkündete am Dienstag, dass seine Frau Priscilla Chan die Tochter Max auf die Welt gebracht habe. In einem offenen Brief an die Neugeborene versprachen sie, ihren Teil dazu beizutragen, dass ihre Tochter in einer besseren Welt aufwachse. Priscilla und er würden im Laufe ihres gemeinsamen Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Aktien im Wert von derzeit rund 45 Milliarden Dollar (42,5 Milliarden Euro) spenden. Zu diesem Zweck gründeten sie die Stiftung Chan Zuckerberg Initiative, die sich für die Chancengleichheit von Kindern in aller Welt einsetzen soll. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC erklärte Facebook, dass Zuckerberg fast alle seine Anteile dem Ziel verschreibe, "das Potenzial der Menschen voranzubringen und Gleichberechtigung zu fördern". Die Macht im Konzern werde er dabei aber auf "absehbare" Zeit nicht aus der Hand geben. Den Angaben zufolge will Zuckerberg in den kommenden drei Jahren nicht mehr als eine Milliarde Dollar jährlich an Anteilen spenden und die Stimmrechte der an die Stiftung gegebenen Aktien weiter kontrollieren.

+++ Facebook geht schärfer gegen Hetze-Posts in Deutschland vor +++

Facebook kündigt nach monatelanger Kritik einen härteren Kurs gegen Hasskommentare an. In Zukunft würden "in Deutschland Androhungen von physischer Gewalt als glaubhafte Drohungen eingeschätzt und entfernt", teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit. Bisher sollten bei der Abwägung, ob ein Eintrag entfernt wird, mehrere Faktoren berücksichtigt werden - zum Beispiel, wie realistisch es erscheine, dass eine Drohung umgesetzt werde. "Ich bin überzeugt, dass dies zur Folge hat: Es werden deutlich mehr kontroverse Inhalte auf Facebook in Deutschland gesperrt", erklärte Facebook-Sprecherin Tina Kulow. Auch die Toleranz gegenüber leichtfertig dahingeschriebenen Kommentaren mit fremdenfeindlichen Unterton werde eingeschränkt. Dabei würden Facebooks sogenannte Gemeinschaftsstandards nicht geändert, "aber wir verbessern die Art und Weise, wie wir sie in Deutschland umsetzen, nachhaltig". Facebook wurde massiv vorgeworfen, fremdenfeindliche Inhalte auch nach Hinweisen von Nutzern nicht konsequent genug zu entfernen. Zudem stellte ein Würzburger Anwalt Strafanzeigen gegen Manager des Online-Netzwerks. Die neue Richtlinie zur Entfernung von Gewaltdrohungen sei zusammen mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) entwickelt worden, der Facebook beigetreten sei, hieß es.

+++ Facebook testet Funktion für Beziehungsende im Internet +++

Facebook will seinen Nutzern das jüngste Beziehungsende erleichtern. Es werde eine Funktion getestet, die Fotos und Beiträge des Ex-Partners automatisch aus dem Nachrichtenstrom herausfiltert, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Damit solle Nutzern dabei geholfen werden, den Umgang mit ihren früheren Partnern auf Facebook zu regeln, erklärte Facebook-Managerin Kelly Winters. Nutzer können in dem sozialen Netzwerk schon seit langem Angaben zu ihrem Beziehungsstatus machen - von Single über "in einer Partnerschaft" über "getrennt" bis hin zu "es ist kompliziert". Den Angaben zufolge will Facebook Nutzern die neue Funktion nun automatisch vorschlagen, sobald diese ihren Beziehungsstatus auf "getrennt" oder "geschieden" ändern. So sollen Nutzer künftig wählen können, ob sie die Aktivitäten ihrer oder ihres Verflossenen im Netz weiter verfolgen oder herausfiltern wollen. Zudem können sie entscheiden, ob der Ex-Partner weiterhin ihre eigenen Fotos oder Einträge sehen können soll. Ein drittes Werkzeug ermöglicht es, im Block oder von Fall zu Fall alte Einträge so zu ändern, dass beispielsweise der Ex-Partner nicht mehr erwähnt oder auf Fotos nicht mehr identifiziert wird.

+++ Facebook "Safety Check" von mehr als 4 Millionen Menschen genutzt +++

Innerhalb von 24 Stunden nach der verheerenden Anschlagsserie in Paris am Freitagabend haben mehr als vier Millionen Menschen auf Facebook den "Safety Check" aktiviert und ihren Freunden mitgeteilt, dass sie in Sicherheit sind. 360 Millionen Menschen seien von ihren Freunden als "In Sicherheit" markiert worden, teilte das soziale Netzwerk mit. "Wir sind geschockt und traurig nach den Geschehnissen in Paris", sagte eine Facebook-Sprecherin. Kommunikation sei in solchen Momenten sowohl für die Menschen vor Ort als auch für ihre Freunde und Angehörigen von größter Bedeutung. Deshalb habe Facebook den "Safety Check" am Freitagabend für die Menschen in Paris aktiviert. Die Funktion hatte das Unternehmen 2014 speziell für Naturkatastrophen wie etwa starke Erdbeben entwickelt. Facebook arbeite nun daran, dass sie besser und nützlicher werde, teilte Facebook-Manager Alex Schultz in einem Beitrag mit.

+++ Facebook löscht immer mehr illegale Einträge auf Behördenwunsch +++

Die Zahl illegaler Einträge, die Facebook in Deutschland auf Behördenwunsch löscht, ist deutlich angestiegen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 188 Mal Inhalte entfernt, wie das weltgrößte Online-Netzwerk am Donnerstag mitteilte. Das ist mehr als das dreimal soviel, wie im zweiten Halbjahr 2014 (60). Zwischen Januar und Juni 2014 waren es sogar nur 34 gelöschte Inhalte. Anfragen würden gründlich geprüft, um festzustellen, ob die angegebenen Inhalte tatsächlich gegen lokale Gesetze verstieße, heißt es bei Facebook. "So ist beispielsweise die Verleugnung des Holocaust in Deutschland rechtswidrig; und wenn uns also ein solcher Fall gemeldet wird, werden wir diese Inhalte für Personen in Deutschland einschränken." Insgesamt stellten die deutschen Behörden 2344 Anfragen zu 2716 Konten. Die Mehrheit der Anfragen bezieht sich laut Facebook auf strafrechtliche Fälle, wie etwa Entführungen oder Raubüberfälle.

+++ Facebook startet News-App "Notify" in den USA +++

Facebook hat in den USA eine News-App gestartet, bei der die Nutzer die Auswahl der Nachrichten stark an ihre Interessen anpassen können. Sie können sich zum Beispiel nur Informationen aus bestimmten Medien oder zu ausgewählten Themen und Regionen anzeigen lassen. Die "Notify"-App macht auf neue Inhalte per Benachrichtigung im Sperrbildschirm aufmerksam, sie können dann in der App genauer angesehen werden. Die App ist vorerst nur für das iPhone von Apple erhältlich. Eine Version für Android soll später folgen. Unter den gut 70 Nachrichtenquellen sind zum Start der Nachrichtensender CNN, Zeitungen wie die "New York Times" und die "Washington Post" sowie Magazine wie "Time", "People" oder "Vanity Fair" mit dabei. Facebook preschte im Mediengeschäft bereits mit dem Angebot "Instant Articles" vor, bei dem Inhalte direkt auf der Facebook-Plattform vorgehalten werden können, um in dem weltgrößten Online-Netzwerk schneller angezeigt zu werden. Auch andere Internet-Dienste wie Twitter, Google oder Snapchat bemühen sich verstärkt darum, eine größere Rolle als Plattform für Medien zu spielen. Apple startete vor kurzem ebenfalls zunächst nur in den USA eine eigene News-App für Geräte des Konzerns.

+++ Facebook bringt "Nearby Friends" nach Deutschland +++

Eineinhalb Jahre nach dem Start in den USA gibt Facebook auch Nutzern in Europa die Möglichkeit zu sehen, welche ihrer Freunde in der Nähe sind. Die Funktion mit dem Namen "Nearby Friends" werde schrittweise in der Europäischen Union eingeführt, teilte Facebook am Dienstag mit. Wenn Mitglieder sie in der Facebook-App einschalten, können sie die Namen und die Entfernung zu den Freunden sehen und ihnen für einen bestimmten Zeitraum auch den exakten eigenen Aufenthaltsort anzeigen lassen. Es gibt bereits eine breite Auswahl von Smartphone-Diensten wie etwa Foursquare, bei denen man sich gegenseitig den Aufenthaltsort anzeigen kann - meist, wenn man an einzelnen orten "eincheckt". Bei Apples "Freunde"-App hingegen sieht man immer automatisch die aktuellen Aufenthaltsorte auf einer Karte.

+++ Facebook wehrt sich gegen Gerichtsurteil in Belgien +++

Facebook will eigenen Angaben zufolge gegen die Entscheidung eines belgischen Gerichts zum Schutz von Daten von Nicht-Mitgliedern Rechtsmittel einlegen.

+++ Gericht in Belgien verbietet Facebook Verfolgung von Nicht-Mitgliedern +++

Ein Gericht in Belgien verbietet Facebook, das Surfverhalten von Internetnutzern zu verfolgen, die nicht Mitglied sind. Facebook habe 48 Stunden Zeit, diese Praxis abzustellen, entschied das Gericht am Montag. Sollte das Unternehmen dies nicht tun, drohe eine Strafe in Höhe von 250.000 Euro täglich. Geklagt gegen Facebook hatte der oberste belgische Datenschützer.

Die Behörde hatte dem sozialen Netzwerk im Juni vorgeworfen, es zeichne das Surfverhalten auch von Internetnutzern auf, die auf Facebook-Seiten nach Informationen suchen, ohne Mitglied des sozialen Netzwerks zu sein. Personenbezogene Daten dürften von Internet-Nutzern in Belgien nur nach eindeutiger Zustimmung der Betroffenen aufgezeichnet werden.

Bei der Auseinandersetzung geht es um das seit Jahren umstrittene Identitäts-Cookie "datr" – eine kleine Datei, die Facebook im Web-Browser der Nutzer speichert. Die belgische Datenschutz-Kommission will Facebook den Einsatz des "datr"-Cookies verbieten lassen, das einige Informationen über das Verhalten von Nutzern auf Seiten mit dem "Like"-Button sammelt. Ihr ist ein Dorn im Auge, dass auch Nicht-Mitglieder das Cookie installiert bekommen, wenn sie die Facebook-Website besuchen. Die Datenschützer stören sich auch daran, dass das "datr"-Cookie für zwei Jahre auf dem Computer bleibe, wenn ein Nutzer sein Facebook-Konto deaktiviert.

+++ Börsenwert von Facebook springt über 300 Milliarden Dollar +++

Nach Vorlage glänzender Quartalszahlen ist der Börsenwert von Facebook erstmals über die Marke von 300 Milliarden Dollar (276 Milliarden Euro) gesprungen. Der Kurs der Facebook-Aktie stieg am Donnerstag bis Handelsschluss an der Wall Street um 4,64 Prozent auf einen neuen Höchststand von 108,76 Dollar. Damit erreichte der Börsenwert rund 306 Milliarden Dollar.

+++ Facebook-Drohnen sollen auch ohne Erlaubnis fliegen +++

Facebook will bei seinem Drohnen-Internet-Projekt niemanden um Erlaubnis fragen und könnte sich dabei mit totalitären Staaten anlegen. Denn der Plan von Facebook ist, Internetverbindungen mit Hilfe von Drohnen auch in entlegene Gebiete zu bringen. Doch in einigen Staaten ist freies Internet nicht gewünscht. Facebook will darauf keine Rücksicht nehmen.

Sollte das Netzwerk das Projekt tatsächlich realisieren, bleibt abzuwarten, wie Staaten wie Nordkorea oder China reagieren. Facebook dürfte jede Maßnahme recht sein, um zu bewerben, wie es sich für Bürgerrechte einsetzt. 

+++ 15 Millionen Menschen durch Facebook-Initiative "Free Basics" online +++

Durch eine Initiative von Facebook haben 15 Millionen Menschen auf der ganzen Welt erstmals Zugang zum Internet erhalten. Das sagte der Gründer des weltgrößten sozialen Netzwerks, Mark Zuckerberg, am Mittwoch bei einer Fragestunde an einer Universität in Delhi. Die Plattform Free Basics, über die ausgesuchte Dienste kostenlos erreichbar sind, gebe es mittlerweile in 24 Ländern. Im August lag die Zahl der Nutzer noch bei 9 Millionen. Die Initiative ist umstritten, weil nicht alle Webseitenbetreiber davon profitieren. Zuckerberg hatte die Initiative 2013 zunächst unter dem Namen Internet.org gestartet. Sie soll Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern Internetzugang verschaffen - etwa auch mit Hilfe von Drohnen und Satelliten. "Durch Free Basics bekommen Menschen Zugang zu Funktionen wie Kommunikations- und Bildungsangeboten", sagte Zuckerberg.

+++ Facebook überarbeitet Suche: Jetzt Einstellungen überprüfen +++

Bisher eignet sich Facebooks Suchfunktion allenfalls zum Auffinden von Personen oder Interessensgruppen. Künftig soll die weiße Box aber auch offenbaren, worüber die Nutzer des sozialen Netzwerks sprechen und welche Themen gerade angesagt sind. Etwa zwei Billionen Einträge wurden dafür indiziert, wie Facebooks Suchverantwortlicher Tom Stocky erklärt. Für Nutzer des Netzwerks heißt es nun, einen schnellen Blick in ihre Privatsphäre-Einstellungen zu werfen. Denn mit der zunächst für Facebook-Nutzer mit der Spracheinstellung "US English" eingeführten Neuerung werden auch sämtliche öffentlichen Einträge ins Netzwerk durchsuchbar. Es gibt allerdings drei verschiedene Wege, dies einzuschränken.

  • Zukünftige Beiträge: Damit künftige Beiträge nicht von außerhalb durchsucht werden können, dürfen sie nicht als "öffentlich" gekennzeichnet sein. Mit einem Klick auf das Schlosssymbol in der Menüleiste wird das Schnelleinstellungsmenü für die Privatsphäre aufgerufen. Hier sollte beim Punkt "Wer kann meine zukünftigen Beiträge sehen?" die Option "Freunde" ausgewählt werden.
  • Ältere Beiträge: Damit nicht das schreckliche Partyfoto aus der Studentenzeit plötzlich in der Suche auftaucht, können ältere Beiträge auch nachträglich nur für Freunde sichtbar gemacht werden. Dazu genügen ein Klick auf das Schlosssymbol in der Menüleiste und ein weiterer auf "Weitere Einstellungen anzeigen". Mit einem Klick auf "Vergangene Beiträge einschränken" werden ältere Beiträge nur noch für Freunde sichtbar gemacht - auch wenn sie vorher als "öffentlich" eingestuft waren.
  • Selbst auswählen: Das Aktivitätenprotokoll (erreichbar über einen Klick auf das Dreiecksymbol in der Menüleiste und dort auf "Aktivitätenprotokoll") gibt einen Überblick über Aktionen im Netzwerk. Hier lassen sich öffentliche Beiträge auch nachträglich von Hand nur noch für Freunde sichtbar machen. Das ist auch beim Verfassen eines Beitrages möglich. Links neben dem blauen "Posten"-Knopf lässt sich vor dem Absenden einstellen, wer später mitlesen darf.

+++ Facebook baut Suchfunktion aus +++

Facebook baut seine Suchfunktion aus. Neben den Beiträgen und Seiten aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis werden künftig bei den Suchanfragen auch deutlich mehr Inhalte von "vertrauenswürdigen Quellen" sowie dem großen Kreis der Facebook-Anwender insgesamt angezeigt. Das kündigte Facebook-Manager Tom Stocky in einem Blog-Eintrag an. Die neue Suchfunktion "Search FYI" können vorerst nur Facebook-Anwender in den USA nutzen. Die Abkürzung "FYI" steht für "For Your Information" ("Zu Deiner Information"). Nach Angaben von Stocky werden auf Facebook täglich zwei Billionen Beiträge erfasst, dazu kommen 1,5 Milliarden Suchanfragen. "Wenn etwas passiert auf der Welt, schauen die Menschen meist auf Facebook nach, wie ihre Freunde und Familie reagieren." Die neue Suchfunktion werde schon beim Eintippen der Anfrage personalisierte Vorschläge machen. Außerdem könne man alle öffentlichen Konversationen auf Facebook durchsuchen. Das neue Such-Feature steht auf den Facebook-Apps auf dem iPhone und den Android-Smartphones sowie im Browser zu Verfügung. Die Suchergebnisse werden in Kategorien angezeigt. Zunächst erscheinen die "vertrauenswürdige Quellen", bei denen es sich meistens um Nachrichtenseiten handelt. Danach erscheinen die Beiträge von Freunden. Zuletzt werden öffentliche Beiträge von allen Nutzern dargestellt. Mit dem Ausbau verschärft Facebook seine Konkurrenz mit Google. Die beiden kalifornischen Internetriesen buhlen um die Werbeeinnahmen im Netz. Die Werbeanzeigen im Umfeld von Suchanfragen werden bislang von Google dominiert.

+++ Facebook stoppt zu hohen Energieverbrauch seiner iOS-App +++

Facebook hat das Problem gefunden und behoben, das seine App für Apples iPhones und iPads zu einem Energiesauger machte. Durch Software-Fehler habe die Anwendung den Prozessor stärker ausgelastet als nötig, erklärte ein Konzern-Techniker in einem Blogeintrag am späten Donnerstag. Außerdem habe die App auch nach dem Schließen einen Audio-Kanal offengelassen, was die Batterie schneller leermachte. Das Problem war vergangene Woche aufgefallen.

+++ HSV-Coach Labbadia kein Social-Media-Freund +++

Der Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, Bruno Labbadia, ist kein Freund von Facebook, Twitter und Co. Im Internet kommuniziere er höchstens per E-Mails, "das reicht mir", sagte der 49-Jährige im Interview der "Hamburger Morgenpost". "Von allem anderen halte ich mich fern." Labbadia bevorzugt stattdessen "ein gutes Gespräch, das ist ehrlich". Als Kind habe er sich früher mit Freunden spontan auf dem Kirchplatz getroffen und dummes Zeug gequatscht, heute gehe alles nur noch über Facebook-Events. "Das ist Wahnsinn", sagte Labbadia.

+++ ARD: "Tagesschau" zeigt "Zurück in die Zukunft"-Spezial +++

Am 21. Oktober 2015 war die Zukunft: Die ARD-"Tagesschau" hat eine "Zurück in die Zukunft"-Sondersendung auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Hommage an die bekannte Science-Fiction-Kino-Trilogie aus den späten 1980ern, wie die Redaktion der "Tagesschau"  bestätigte. Die Nachrichtensprecherin Linda Zervakis meldet hier fiktive Ereignisse, die sich eng an die Filmreihe anlehnen. Zervakis berichtet in gewohnt seriösem Nachrichtenton: Königin Diana werde in Washington bald von der US-Präsidentin zu einem Staatsbesuch erwartet, eine Preissteigerung für Seetang sei Folge der globalen Umweltverschmutzung und ein Geisterfahrer mit einem Sportwagen der Marke DeLorean sorge im kalifornischen Hill Valley für Gesprächsstoff. Er sei "wie aus dem Nichts" aufgetaucht. Zum Ende der Sendung verabschiedete sich Zervakis mit: "Das waren die Nachrichten - und damit zurück in die Zukunft." Produzent Steven Spielberg und Regisseur Robert Zemeckis hatten mit "Zurück in die Zukunft" eine Reihe geschaffen, die heute Kultstatus genießt. Im zweiten Teil der Trilogie reist der Schauspieler Michael J. Fox als Marty McFly mit einer Zeitmaschine - die in einem DeLorean untergebracht ist - aus dem Jahr 1985 in die Zukunft: den 21. Oktober 2015. Auch Privatsender machten Sonderaktionen zum Stichtag. RTL II rief sogar eine "Back to the Future"-Woche aus.

+++ Irland lässt gegen Facebook wegen Datentransfer ermitteln +++

Nach dem EuGH-Urteil zur Übermittlung von Daten in die USA hat das oberste irische Gericht Ermittlungen wegen der Geschäftspraktiken bei Facebook angeordnet. Dazu sei die Aufsichtsbehörde verpflichtet, nachdem der Europäische Gerichtshof in einer Grundsatzentscheidung Anfang Oktober der Weitergabe von personenbezogenen Daten Grenzen gesetzt habe, teilte der irische High Court am Dienstag mit. Die irische Datenschutzbehörde hatte Ermittlungen zunächst abgelehnt. Der Rechtsanwalt von Facebook kündigte eine "konstruktive Mitarbeit" bei den Untersuchungen an. Facebook hat seine Europa-Zentrale in Irland. Deshalb hatte ein österreichischer Student vor einem irischen Gericht gegen das Sammeln seiner Daten durch das soziale Netzwerk geklagt, nachdem 2013 die Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden über die Internet-Spähaktionen der NSA ans Licht gekommen waren. Das oberste EU-Gericht erklärte nun vor zwei Wochen das "Safe Harbour"-Abkommen zwischen den USA und EU zum Austausch von persönlichen Daten für ungültig.

+++ Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Facebook-Manager +++

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat gegen drei Facebook-Manager nach einer Strafanzeige wegen der vorsätzlichen Beihilfe zur Volksverhetzung ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach einem Bericht von "Spiegel Online" handelt es sich dabei um die Geschäftsführer der Facebook Germany GmbH, die in Deutschland Werbeanzeigen für Facebook akquiriert. Dabei geht um Hassbotschaften, die Nutzer im sozialen Netzwerk veröffentlicht haben und die von Facebook nicht gelöscht wurden. Das Netzwerk selbst wird in Deutschland allerdings nicht von der Facebook Germany GmbH betrieben, sondern von Facebook Limited mit Sitz in Irland. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nana Frombach, bestätigte auf Anfrage, dass die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen habe, weil in der Anzeige konkrete Beispiele genannt wurden. "Ob sich daraus ein konkreter Tatverdacht ergibt, ist allerdings noch völlig offen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Strafanzeige war von einem Anwalt aus Würzburg gestellt worden. Er argumentiert, dass ohne die Werbeeinnahmen, die die Facebook-Firma in Hamburg erzeuge, das Portal nicht betrieben werden könne. "Die Facebook Germany GmbH fördert somit die Verbreitung von volksverhetzenden, strafbaren Inhalten durch Handlungen in Deutschland ausgehend vom deutschen Unternehmenssitz in Hamburg", heißt es in seiner Anzeige.

+++ Verbraucherzentralen verklagen Facebook wegen Datenschutz +++

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat Facebook nach eigenen Angaben wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Daten- und Verbraucherschutzgesetze verklagt. Eine Sprecherin des Verbandes bestätigte am Freitag eine entsprechende Vorabmeldung des Nachrichtenmagazines "Der Spiegel". Demnach stoßen sich die Verbraucherschützer in der Klage beim Landgericht Berlin unter anderem an Voreinstellungen und Werbeversprechen des Unternehmens. So sei die Behauptung, der Dienst sei kostenlos, irreführend. Facebook verdiene Geld, indem Nutzerdaten ausgewertet und andere Unternehmen personalisierte Werbung schalten könnten. Außerdem seien 19 Klauseln der Datenrichtlinie und der Nutzungsbedingungen rechtswidrig, etwa die Klarnamenpflicht oder eine Klausel zur Datenweitergabe in die USA. Facebook verwies auf Anfrage auf eine Erklärung vom Februar. Darin zeigte sich das US-Unternehmen überrascht, dass sich der VZBV auf Richtlinien und Funktionen fokussiert, die seit zehn Jahren von Facebook und anderen Onlinediensten verwendet würden. Dazu gehöre, dass man den echten Namen verwenden müsse. Eine Sprecherin des Landgerichtes konnte einen Eingang der Klage weder bestätigen noch dementieren.

+++ Facebook-Hetze gegen Flüchtlinge: Berlinerin verurteilt +++

Eine Berlinerin ist nach Hetze gegen Flüchtlinge im Internetportal Facebook zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Amtsgericht sprach die 29-Jährige am Freitag der Volksverhetzung schuldig. Die geständige Angeklagte aus dem Stadtteil Marzahn hatte im April 2015 auf Facebook einen Zeitungsartikel kommentiert, in dem über die Festnahme eines Asylbewerbers nach einem angeblichen Vergewaltigungsversuch berichtet wurde. Dabei schrieb die 29-Jährige unter anderem: "Weg mit dem Dreck!" Wenn der Staat das nicht kapiere, würden "noch viel mehr Asylheime brennen". Die Frau sagte im Prozess, sie habe sich im Ton vergriffen. Es tue ihr leid.

+++ Polizei Hagen hatte Erfolg mit Facebook-Post "erwartet" +++

Hunderttausendfach ist der Facebook-Appell der Hagener Polizei wegen Kinderfotos im Netz geklickt, Zehntausende Male geteilt worden. Vom Erfolg sind die Polizisten dennoch nicht überrascht: "Dass es erfolgreich wird, das haben wir uns gedacht. Dass es so durchschlagen könnte, hatten wir dagegen nicht erwartet", sagte Hagens "Social-Media"-Kommissar Tino Schäfer am Donnerstag. Hinter dem Erfolg steckt auch eine Taktik, verrät er: "Wir nutzen Facebook, um Emotionen zu treffen und Botschaften zu platzieren, deshalb sind unsere Appelle auch provokativ - egal ob's um Winterreifen geht oder Kinderfotos." Mit dem Appell an Eltern, keine Fotos ihrer Kinder in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, hatte die Polizei den Nerv Hunderttausender Nutzer getroffen. Bis Donnerstagmorgen hatten 183.000 Menschen den Aufruf geteilt, mehr als 3300 kommentierten ihn. Einen aktuellen Anlass gab es nach Angaben Schäfers nicht. "Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!", hatte die Polizei gepostet. Daneben ist ein dick durchgestrichenes Foto eines Mädchens zu sehen. "Vielleicht finden Sie die Fotos heute süß, Ihrem Kind sind sie in ein paar Jahren aber endlos peinlich", warnten die Beamten.

+++ Polizei Hagen bekommt für Facebook-Appell viel Zustimmung +++

Mit einem Appell an Eltern, keine Fotos ihrer Kinder in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, hat die Polizei bei Facebook den Nerv Hunderttausender Nutzer getroffen. Bis Mittwochabend hatten 140 000 Menschen den Aufruf geteilt, 2500 haben einen Kommentar hinterlassen. "Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!", hatte die Polizei am Dienstag gepostet. Daneben ist ein dick durchgestrichenes Foto eines kleinen Mädchens zu sehen. "Vielleicht finden Sie die Fotos heute süß, Ihrem Kind sind sie in ein paar Jahren aber endlos peinlich. Oder Ihr Kind wir damit sogar gemobbt", warnten die Beamten. Denn was einmal im Internet auftauche, verschwinde dort nicht mehr. Viele User zollten Beifall: "Super Beitrag und ein Warnschuss, um manchen nochmals die Augen zu öffnen!", kommentierte eine Frau.

+++ Facebook verteidigt sein "Datr"-Cookie +++

Nach dem spektakulären EuGH-Urteil, das die Position europäischer Datenschützer gegenüber US-Konzernen stärkte, streitet Facebook sich mit belgischen Regulierern. Das Vorgehen der Datenschützer in Belgien gegen Facebook würde die Sicherheit des Internets insgesamt beeinträchtigen, argumentierte das weltgrößte Online-Netzwerk in einem Blogeintrag. Bei der Auseinandersetzung geht es um das seit Jahren umstrittene Identitäts-Cookie "Datr" - eine kleine Datei, die Facebook im Web-Browser der Nutzer speichert. Die belgische Datenschutz-Kommission will Facebook vor Gericht den Einsatz des "Datr"-Cookies verbieten lassen, das einige Informationen über das Verhalten von Nutzern auf Seiten mit dem "Like"-Button sammelt. Ihr ist vor allem ein Dorn im Auge, dass auch Nicht-Mitglieder das Cookie installiert bekommen, wenn sie die Facebook-Website besuchen. Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos argumentierte, das "Datr"-Cookie mache das Netzwerk sicherer. Es helfe, falsche Profile herauszufiltern und verhindere Cyber-Attacken. Die Daten, die das Cookie sammele, würden nicht einzelnen Personen zugeschrieben und könnten auch nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden.

+++ Facebook setzt auf Shopping: neues Anzeigenformat gestartet +++

Facebook will seinen Nutzern mehr Möglichkeiten geben, direkt auf der Plattform des weltgrößten Online-Netzwerks einzukaufen. Zusammen mit ersten Partnern wie der Modemarke Michael Kors und der Supermarkt-Kette Carrefour startete Facebook ein neues Anzeigen-Format, bei dem man auf Smartphones und Tablets ein Produktangebot durchblättern kann. Zudem wird Shopping als neue Kategorie zum Favoriten-Menü hinzugefügt, hieß es in einem Blogeintrag. In den USA startete Facebook bereits einen "Kaufen"-Button. Die Marken hoffen mit Blick auf die gewaltige Nutzer-Basis von rund 1,5 Milliarden Mitgliedern, bei Facebook leichter Käufer für ihre Produkte zu finden. Auch andere Online-Netzwerke wie Twitter oder der Fotodienst Pinterest experimentierten mit direkten Einkaufsmöglichkeiten.

+++ Facebook stellt Emoticons als Alternative zum "Gefällt mir"-Button vor +++

Facebook führt zusätzlich zu seinem bekannten "Like"-Button sechs neue Symbole ein, die Gefühle wie Mitgefühl, Wut oder Freude ausdrücken sollen. Sie sehen zumeist wie typische Emoji-Zeichen aus - eine Art weiterentwickelte "Smileys". Damit löst das weltgrößte Online-Netzwerk die Ankündigung von Gründer und Chef Mark Zuckerberg ein, der Mitte September Alternativen zum "Gefällt mir"-Knopf angekündigt hatte. Das wurde zunächst als Aussicht auf einen "Gefällt mir nicht"-Button verstanden, gegen den sich Facebook immer gesträubt hatte. Doch das Unternehmen stellte ziemlich schnell klar, dass dabei eher an Sympathie-Bekundungen gedacht werde und man auf jeden Fall eventuelles Mobbing verhindern wolle. Die neuen Symbole stehen für Liebe (ein Herz), Lachen (ein entsprechendes Emoji-Symbol mit der Bezeichnung "Haha"), Zustimmung ("Yay"), Überraschung ("Wow"), Traurigkeit (Gesicht mit Träne) und Wut (rot im Gesicht). Zur Begründung für die Auswahl hatte Facebook unter anderem darauf verwiesen, dass es zum Beispiel problematisch sei, unter einem Trauer-Eintrag ein "Gefällt mir" anzuklicken. Die neuen Symbole wurden zunächst in Irland und Spanien eingeführt, schrieb Facebook-Manager Chris Cox am Donnerstag. Die Nutzer bekämen sie zu sehen, wenn sie einen "Like"-Button lange gedrückt halten oder mit dem Mauszeiger darüber gleiten. Mit Reaktionen aus den beiden Ländern solle die Funktion verbessert und bald auch allen anderen Facebook-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

+++ Facebook: "Safe Harbor"-Urteil des EuGH trifft uns nicht +++

Facebook sieht sich nicht von dem EuGH-Urteil betroffen, mit dem die Regeln für die einfache Übermittlung von Daten europäischer Nutzer in die USA für ungültig erklärt wurden. "Facebook verlässt sich wie Tausende europäische Unternehmen auf eine Reihe von Mitteln nach EU-Recht, um unabhängig von Safe Harbor legal Daten von Europa in die USA zu übermitteln", erklärte ein Sprecher am Dienstag. Die EU und die US-Regierung müssten dafür sorgen, dass es verlässliche Wege für den Datentransfer gebe. 

+++ Facebook: Verlässliche Regeln für Transfer von Nutzerdaten notwendig +++

Facebook verlangt nach dem Urteil des europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu Datentransfers in die USA verlässliche Regeln für solche Übermittlungen. Es sei "zwingend erforderlich", dass die EU und die USA "weiterhin verlässliche Methoden für rechtskonforme Datentransfers zur Verfügung stellen", erklärte eine Sprecherin von Facebook in Europa auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Das Unternehmen stütze sich ebenso wie "viele tausend europäische Firmen" auf diverse EU-Vorschriften zu diesem Thema. Die Sprecherin betonte zugleich, es gehe in dem Fall "nicht um Facebook". Der EuGH hatte am Morgen sein Urteil verkündet, wonach personenbezogene Daten in den USA - entgegen einer Entscheidung der EU-Kommission - nicht unbedingt sicher vor unrechtmäßigem Zugriff sind. Als Konsequenz muss die irische Datenschutzbehörde eine Beschwerde des österreichischen Aktivisten und Juristen Maximilian Schrems gegen das soziale Netzwerk Facebook prüfen und dann entscheiden, ob "die Übermittlung der Daten der europäischen Nutzer von Facebook in die Vereinigten Staaten auszusetzen ist, weil dieses Land kein angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten bietet", wie das Gericht mitteilte. Die irische Behörde ist zuständig, weil Facebook in dem Land seine Europazentrale betreibt.

+++  EuGH kippt Regelung für Datentransfer in die USA +++

Private Daten sind in den USA nicht ausreichend vor dem Zugriff der Behörden und Geheimdienste geschützt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärte daher am Dienstag in Luxemburg die sogenannte Safe-Harbor-Regelung für ungültig, die bislang den Rechtsrahmen für Datentransfers zwischen der Europäischen Union und den USA bildete. Danach muss der irische Datenschutzbeauftragte die Übermittlung europäischer Facebook-Daten auf Server in den USA überprüfen und kann dies gegebenenfalls verbieten. (Az: C-362/14) Facebook forderte verlässliche und rechtssichere Regeln für die Übermittlung von Daten in die USA. Dies sei auch für tausende andere europäische Firmen "zwingend erforderlich", erklärte eine Sprecherin von Facebook Europa. Anlass des Luxemburger Urteils war eine Beschwerde des österreichischen Datenschutz-Aktivisten Maximilian Schrems beim irischen Datenschutzbeauftragten. Schrems hatte verlangt, die Übermittlung seiner Facebook-Daten durch die europäische Facebook-Zentrale in Dublin auf US-Server zu unterbinden. Nach den Enthüllungen von Edward Snowden sei davon auszugehen, dass die Daten dort nicht ausreichend geschützt sind und dem Zugriff etwa des US-Geheimdienstes NSA unterliegen.

+++ Facebook und Eutelsat kooperieren bei Internet in Afrika +++

Der europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat und Facebook wollen gemeinsam schnelles Internet ins südliche Afrika bringen. Es gebe südlich der Sahara eine "hohe Nachfrage" nach schneller Internetanbindung, teilten die Unternehmen am Montag mit. Sie vereinbarten demnach mit dem privaten Anbieter Spacecom, für das Projekt dessen Satelliten Amos-6 zu nutzen, der nächstes Jahr ins All gebracht werden soll. Zu den Kosten des Vorhabens machten Facebook und Eutelsat keine Angaben. Mit Hilfe der Satellitennutzung werde es möglich sein, stabile Internetverbindungen zu "günstigen Preisen" anzubieten, erklärten die Unternehmen. In der fraglichen Region lebten viele Nutzer, die keinen Zugang zum Internet über Kabel oder mobile Anbindung hätten.

+++ Facebook down: Nächster Ausfall verärgert Nutzer +++

Facebook hat seine Nutzer mit dem dritten massiven Ausfall in weniger als zwei Wochen verärgert. Diesmal war das weltgrößte Online-Netzwerk am Montagabend europäischer Zeit rund eine Stunde offline, bis zunächst die Web-Version und dann auch die Apps wieder ansprangen. Facebook-Mitglieder machten sich in der Zeit beim Kurznachrichtendienst Twitter Luft. Facebook erklärte ohne nähere Details, Konfigurations-Probleme seien die Ursache gewesen. Facebook wird seit einigen Wochen verstärkt von technischen Problemen geplagt. Schon am 17. und 24. September hatte es kurze flächendeckende Ausfälle gegeben. Zwischenzeitlich wurden Einträge verzögert angezeigt und auch die Bezahlfunktion stotterte. Für Facebook bedeutet die Funkstille neben verärgerten Nutzern auch entgangenes Geschäft. Der kalifornische Konzern finanziert sich vor allem durch Werbung, die im Nachrichtenstrom der Nutzer angezeigt wird. Also ist Zeit buchstäblich Geld: Im vergangenen Quartal machte Facebook binnen einer Stunde im Schnitt über 1,8 Millionen Dollar Umsatz und gut 327.000 Dollar Gewinn.

+++ Facebook-Grüner Zuckerberg trifft die Mächtigen der Welt +++

Am Rande der UN-Vollversammlung treffen sich die Mächtigen der Welt untereinander - und mit dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Angela Merkel holte sich von Zuckerberg die Zusicherung, dass sich sein Unternehmen um eine schärfere Kontrolle rassistischer Kommentare im Internet kümmern werde. Zuckerberg: "Ich denke, daran müssen wir arbeiten", sagte er. Mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping hatte Zuckerberg ein paar Tage zuvor einen Meinungsaustausch auf chinesisch. Es sei das erste Mal gewesen, dass er mit einem Weltführer ausschließlich in einer Fremdsprache gesprochen habe, schrieb Zuckerberg auf Facebook.

+++ Facebook kündigt neue Inhalte für Oculus Rift an +++

Facebook will seine 3D-Brille Oculus für das Eintauchen in virtuelle Welten mit Sendungen von Netflix und dem Spiel "Minecraft" attraktiver machen. Konzernchef Mark Zuckerberg bekräftigte, Facebook setze auf das Geschäft mit virtueller Realität. Er hatte im vergangenen Jahr rund zwei Milliarden Dollar für die Oculus-Entwicklerfirma bezahlt. Die erste Verbraucherversion der Brille soll Anfang kommenden Jahres erscheinen. Einen Preis gab es auch bei der Veranstaltung am Donnerstag in Los Angeles nicht. Dafür wurde angekündigt, dass auch Filme der Studios 20th Century Fox und Lions Gate wie die Reihen "Hunger Games", "Alien" oder "Stirb Langsam" auf die Brille kommen. Dabei geht es allerdings - genauso wie beim Netflix-Programm - darum, das Erlebnis einer großen Kinoleinwand nachzustellen und nicht darum, die Nutzer mitten ins Geschehen zu bringen. An solchen interaktiven Kurzfilmen lässt Facebook aber bereits auch in einem eigenen Studio arbeiten. Im Spiel "Minecraft" soll der Oculus-Nutzer sich hingegen in den aus Klötzen erschaffenen virtuelle Welten bewegen können. Damit man in Games virtuelle Gegenstände berühren und aufheben kann, soll es für die Hände die Controller Oculus Touch geben. Samsung stellte eine neue Version der mit Oculus entwickelten Brille Gear VR vor, die ein Plastik-Gestell für ein Smartphone ist, für 99 Dollar vor.

+++ Mobbing im Netz betrifft fast jeden fünften Teenie +++

Fast jeder fünfte Jugendliche in Deutschland ist im Netz bereits Opfer von Cybermobbing geworden. Etwa 34 Prozent der Teenager im Alter von 13 bis 18 Jahren ist ein Fall aus dem engen Freundes- und Familienkreis bekannt. Das ergab eine internationale Online-Studie von Vodafone mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov, die der britische Telekomkonzern am Dienstag in Berlin vorstellte. Mehr als die Hälfte der fast 5000 befragten Teenager aus insgesamt elf Ländern fanden demnach fiese Kommentare über Facebook, Whatsapp oder Twitter schlimmer als Mobbing im realen Leben. Etwa 43 Prozent sehen darin ein größeres Problem als im Konsum illegaler Drogen. Fast jeder Fünfte habe über Selbstmord nachgedacht, viele fühlten sich völlig hilflos oder schwänzten die Schule. In der Vergangenheit traten immer wieder Fälle von Cybermobbing an die Öffentlichkeit: 2013 nahm sich eine 17-jährige Kanadiern das Leben, ein Jahr zuvor beging der damals 20 Jahre alte Niederländer Tim Ribberink Selbstmord. Was die Zahl der Mobbingfälle betrifft, liegt Deutschland im Internationalen Vergleich noch im Mittelfeld. Am häufigsten leiden Jugendliche in Neuseeland.

+++ Facebook arbeitet an "Gefällt mir nicht"-Button +++

Seit Jahren fordern Nutzer einen "Gefällt mir nicht"-Button - nun arbeitet Facebook tatsächlich an seiner Einführung. "Wir haben euch endlich gehört", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Dienstag bei einer Diskussionsveranstaltung im kalifornischen Menlo Park. Er räumte ein, dass es unpassend sei, den "Gefällt mir"-Button ("Like") zu nutzen, wenn es um einen Todesfall oder die gegenwärtige Flüchtlingskrise gehe. In solchen Fällen müsse es für Facebook-Nutzer einen besseren Weg geben auszudrücken, dass sie Verständnis haben. Zuckerberg antwortete auf die online gestellte Frage eines Nutzers, warum Facebook neben dem Button "Gefällt mir" ("Like") nicht auch die Möglichkeit gebe, Einträge anderer mit "Tut mir leid", "Interessant" oder "Gefällt mir nicht" ("Dislike") zu kommentieren. Bisher verfügt das Netzwerk nur über den "Like"-Knopf mit dem Bild eines nach oben gerichteten Daumens. Das könnte sich bald ändern. "Wahrscheinlich haben hunderte danach gefragt und heute ist ein besonderer Tag, denn heute ist der Tag, an dem ich tatsächlich sagen kann, dass wir daran arbeiten und kurz vor dem Beginn eines Tests stehen", sagte Zuckerberg mit Blick auf einen "Gefällt mir nicht"-Button. Sein Unternehmen habe dafür eine Weile gebraucht, "weil wir Facebook nicht in ein Forum verwandeln wollen, in dem Leute über die Einträge anderer Leute abstimmen". Dies sei nicht "die Art von Gemeinschaft, die wir schaffen wollen". Zuckerberg führte aber auch technische Gründe dafür ins Feld, dass es bislang keinen "Dislike"-Button gibt. "Es ist überraschend kompliziert", sagte er. "Aber wir haben eine Vorstellung, die wir wohl bald so weit fertig haben, dass wir sie bald testen können, und je nachdem, wie das läuft, werden wir das größer aufziehen", kündigte der Facebook-Gründer an.

+++ 800 Euro Strafe für ein Foto von falsch geparktem Polizeiauto +++

Auf Grundlage eines umstrittenen neuen Gesetzes ist eine Spanierin zu 800 Euro Strafe verurteilt worden, weil sie ein Foto von einem falschparkenden Polizeiwagen ins Internet gestellt hatte. Die Bewohnerin des kleinen südostspanischen Ortes Petrer hatte das Foto von dem auf einem Behindertenparkplatz abgestellten Fahrzeug auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht. Dazu stellte sie den Kommentar, die Polizisten dürften ungestraft parken wo sie wollten. Obwohl sie den Eintrag schon am nächsten Tag wieder gelöscht hatte, wurde sie unter dem im Juli verabschiedeten "Gesetz zum Schutz der Bürger" mit einer Strafzahlung belegt. Ein Vertreter der örtlichen Polizei, Fermin Bonet, sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP, die beiden Beamten hätten wegen eines dringenden Einsatzes gegen Vandalen ihren Wagen rasch abstellen müssen. Sie hätten Anzeige erstattet, weil sie in dem Foto und dem Kommentar eine "Verunglimpfung der Polizei" gesehen hätten. Das seit dem 1. Juli geltende "Knebel-Gesetz" ist bei Journalisten, Rechtsanwälten und Bürgerrechtsaktivisten sehr umstritten. Sie sehen darin einen Angriff auf die Rede- und Meinungsfreiheit, weil es in einigen Fällen nicht genehmigte Kundgebungen mit bis zu 600.000 Euro Strafe belegen kann, die Störung der öffentlichen Ordnung mit bis zu 30.000 Euro, sowie "mangelnden Respekt" gegenüber der Polizei mit 600 Euro.

+++ Facebook-Fake gaukelt Löschung von Reschke-Kommentar vor +++

Eine gefälschte Facebook-Seite hat am Montag den Eindruck erweckt, das Online-Netzwerk habe den vielbeachteten Flüchtlings-Kommentar der Journalistin Anja Reschke gelöscht. Noch während sich die Empörung im Netz aufbaute, dementierten Facebook und der NDR dies allerdings. Die Fake-Seite mit immerhin mehr als 6000 "Likes" war wenig später nicht mehr erreichbar. Wie ein NDR-Sprecher mitteilte, hatte der Sender bereits am Wochenende die Löschung der gefälschten Seite beantragt. Reschke hatte am vergangenen Mittwoch in den "Tagesthemen" zum Widerstand gegen fremdenfeindliche Botschaften im Internet aufgerufen. Binnen Stunden war der Beitrag mehrere Millionen Mal angesehen worden. Auf den Facebook-Seiten von "Tagesschau" und "Panorama" ist das Video weiterhin zu sehen.

+++ Facebook lässt Promis Live-Videos zeigen +++

Facebook ermöglicht zum ersten Mal die Übertragung von Live-Videos. Die neue Funktion ist allerdings nur Prominenten mit einem bestätigten Benutzerkonto vorbehalten, wie das US-Unternehmen mitteilte. Hollywood-Stars könnten zum Beispiel ihren Fans zeigen, wie sie über den roten Teppich schlendern und gleichzeitig mit ihnen chatten, schlug Facebook vor. Dazu müssen sie die App "Facebook Mentions" installieren. Diese App gibt es nur für Nutzer, die eine verifizierte Seite betreiben - etwa Politiker, Stars oder Sportler. Facebook versucht seit einiger Zeit, Videos stärker in das Netzwerk zu integrieren. Als einer der ersten nutzte der spanische Fußballer Gerard Piqué die Übertragung in Echtzeit. Er zeigte sich am Mittwochabend während der Autofahrt zu einem Testspiel seiner Mannschaft, dem FC Barcelona. Das zeigte gleichzeitig die Fallstricke der Technik: Der kurze Clip ist verkehrt herum gefilmt. Die Videos werden automatisch in den Profilen der Stars veröffentlicht, können aber nachträglich gelöscht werden.

+++ Facebook-Gründer lockert eigene Privatsphäre-Einstellungen +++

Mark Zuckerberg lebt vor, was er schon lange von Facebook-Nutzern erwartet: mehr Offenheit im Privatleben. Zusammen mit der freudigen Ankündigung, er werde bald Vater, gab der 31 Jahre alte Gründer des weltgrößten Online-Netzwerks auch preis, dass seine Frau Priscilla in den vergangenen Jahren drei Fehlgeburten erlitten habe. "Es ist eine einsame Erfahrung", schrieb Zuckerberg - bis das Paar sich Freunden anvertraut und festgestellt habe, dass mehr Menschen als gedacht ein solches Schicksal widerfahre. "In der heutigen offenen und verbundenen Welt trennen uns solche Dinge nicht mehr, sondern sie bringen uns zusammen." Die Wortwahl ist kaum zufällig: Die Welt "offener und vernetzter" zu machen, ist die von Zuckerberg ausgerufene Mission von Facebook. Es ist das zweite Mal, das jemand aus der Facebook-Spitze seine Gefühle vor Hunderten Millionen Menschen ausschüttet. Erst vor wenigen Monaten verabschiedete sich Zuckerbergs rechte Hand Sheryl Sandberg in mehreren aufwühlenden Facebook-Einträgen von ihrem bei einem Sportunfall gestorbenen Ehemann David Goldberg.

+++ Facebook stellt riesige Internet-Drohne vor +++

Facebook hat die erste Version seiner Drohne vorgestellt, die Internet in entlegene Gebiete bringen soll. Das unbemannte Fluggerät mit dem Namen "Aquila" habe die Spannweite einer Boeing 737, erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am späten Donnerstag. Die solarbetriebene Drohne wiege weniger als ein Auto und könne monatelang in der Luft bleiben. Außerdem habe Facebook ein extrem präzises Laser-System entwickelt, das Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 Gigabit Pro Sekunde übertragen könne. Das weltgrößte Online-Netzwerk mit rund 1,5 Milliarden Mitgliedern verfolgt schon lange das Projekt, Internet aus der Luft in Gebiete mit schwacher Infrastruktur zu bringen. Dafür kaufte Facebook im vergangenen Jahr den britischen Drohnen-Entwickler Ascenta. Google setzt in einem ähnlichen Programm ebenfalls auf Drohnen - aber auch auf riesige Ballons mit Antennen. Hunderte Millionen neue Internet-Nutzer dürften auch den Online-Riesen mehr Geschäft bringen. Die "Aquila"-Drohne solle bis zu drei Monate lang am Stück in Höhen zwischen etwa 18 000 und 28 000 Metern fliegen, berichtete das Technologie-Blog "Mashable" aus einer Präsentation bei Facebook. In die Luft werde sie von einem Helium-Ballon gebracht, von dem sie sich dann abkoppele.

+++ Facebook verdient weniger - Investitionen in WhatsApp +++

Facebook muss wegen steigender Investitionen einen Gewinnrückgang hinnehmen. Unter dem Strich blieben im abgelaufenen Quartal 719 Millionen Dollar und damit neun Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der US-Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. Die Kosten stiegen zugleich um mehr als vier Fünftel. Der Betreiber des weltweit größten sozialen Netzes hatte Aktionäre bereits gewarnt, in diesem Jahr stünden größere Investitionen an. So treibt Facebook die Werbung auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablet-PCs voran und entwickelt Angebote wie den SMS-Ersatz WhatsApp oder den Fotodienst Instagram weiter. Analysten gehen davon aus, dass der Umsatz dadurch in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Die Werbung auf mobilen Geräten wird für das Unternehmen von Mark Zuckerberg immer wichtiger. Inzwischen entfallen auf sie 76 Prozent der Werbeumsätze. Vor einem Jahr waren es noch 62 Prozent. Die Zahl der Nutzer insgesamt wuchs um 13 Prozent auf 1,49 Milliarden. Davon loggten sich 1,31 Milliarden mit einem Mobilgerät ein. Facebook-Aktien gaben im nachbörslichen Handel zunächst rund vier Prozent nach, drehten später aber leicht ins Plus.

+++ Hamburger Datenschützer: Facebook muss Pseudonyme erlauben +++

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte geht wegen der Klarnamen-Pflicht gegen das Online-Netzwerk Facebook vor. Facebook müsse zulassen, dass Menschen den Dienst auch mit einem Pseudonym nutzen, forderte der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar in einer Verwaltungsanordnung an das Netzwerk. Das Unternehmen dürfe pseudonyme Profile nicht sperren und auch keine Kopie des Personalausweises als Beleg für den Namen der Nutzer fordern. Konkret geht es um eine Nutzerin, die unter Pseudonym bei Facebook angemeldet war. Ihr Konto wurde gesperrt. Facebook habe einen amtlichen Ausweis gefordert und das Profil auf den echte Namen der Frau umgestellt. Das hält Caspar für unzulässig. Er ordnete an, dass Facebook diese Schritte rückgängig machen müsse. Facebook kann sich beim Verwaltungsgericht dagegen wehren. Das Netzwerk erklärte, die Pflicht für echte Namen sei bereits von deutschen Gerichten geprüft worden.

+++ Pflanze auf Facebook entdeckt +++

Außergewöhnlicher Fund auf Facebook: Ein brasilianischer Pflanzenliebhaber und Naturforscher hatte die Berge nahe seiner Heimatstadt im Südosten des Landes bestiegen und von dort Fotos auf Facebook gepostet, wie die Botanische Staatssammlung München am Freitag mitteilte. Auf einem Foto war ein Sonnentau zu erkennen - den Experten sofort als neue Art erkannten. Eine wissenschaftlichen Beschreibung und die Geschichte der ungewöhnlichen Entdeckung wurde in der Fachzeitschrift "Phytotaxa" veröffentlicht. "Es ist die erste Pflanze, die auf Facebook entdeckt wurde", sagte Mitautor Andreas Fleischmann von der Botanischen Staatssammlung am Freitag. "Es ist der größte Sonnentau Amerikas, und die zweitgrößte fleischfressende Pflanze Amerikas. Insofern ist es auch ein spektakuläre Pflanze." Die als Drosera magnifica (Prächtiger Sonnentau) benannte Art erreicht eine Länge von bis zu eineinhalb Metern. Die fadenförmigen Fangblätter werden bis zu 24 Zentimeter lang. Das Ganze ergebe ein Medusa-artiges Gewirr von klebrigen, glitzernden, fleischfressenden Blättern. Sie können Insekten bis zu Libellengröße fangen. Die Beute erstickt im klebrigen Schleim; die Nährstoffe daraus kompensieren die Nährstoffarmut der Böden, auf denen die meisten fleischfressenden Pflanzen vorkommen. Die Wissenschaftler erstaunte, dass eine so große und auffällige Pflanzenart so lange unentdeckt blieb - obwohl sie auf einem nicht gerade abgelegenen Berg inmitten des Amazonas-Dschungels vorkommt. Kaum entdeckt sei sie auch schon vom Aussterben bedroht. Sie finde sich nur auf einem einzigen noch natürlich bewachsenen Berggipfel, umgeben von landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftetem Gebiet mit Rinderfarmen, Kaffee-Plantagen und Eukalyptus-Pflanzungen.

+++ Facebook muss Nutzerdaten in Betrugsfall herausgeben +++

Facebook darf die Durchsuchung der Statusmeldungen von fast 400 Nutzern des sozialen Netzwerks in einem Betrugsfall nicht blockieren. Das entschied ein Berufungsgericht am Dienstag in New York. Die Richter sagten nach ihrem Urteil jedoch auch, dass sie das Unbehagen des sozialen Netzwerks wegen der umfangreichen Bitte von Staatsanwälten verstünden. Es geht um massiven Betrug bei Berufsunfähigkeitsrenten. "In vielen Fällen widersprachen Anhaltspunkte auf den Facebook-Accounts direkt den Lügen, die die Beschuldigten der Sozialversicherung erzählt haben", sagte die Bürosprecherin des Bezirksstaatsanwaltes, Joan Vollero, am Dienstag. 381 Befugnisse halfen, den Betrugsfall von pensionierten Polizisten und Feuerwehrmännern aufzudecken. 108 Verdächtige haben sich bislang schuldig bekannt. Manche der Verdächtigen schrieben auf Facebook, dass sie Hubschrauber geflogen oder ins Ausland gereist sind. Manche berichteten auf dem Netzwerk davon, dass sie Martial Arts betrieben hätten. Die Richter schrieben in ihrem Urteil, Facebook könne mehr persönliche Informationen beinhalten als das eigene Haus von jemandem. Nur 62 Personen seien bislang angeklagt worden.

+++ Til Schweiger: "Ihr seid zum Kotzen!" +++

Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger ist stinksauer auf manche seiner Facebook-Fans. Auf seiner Seite hatte er die Bewohner Hamburgs dazu aufgefordert, bei einer Hilfsaktion für Flüchtlinge mitzumachen. Das Ergebnis: Jede Menge rassistische Kommentare wurden unter seinem Post abgegeben. Kein Wunder, dass er nun mit deutlichen Worten dagegen hält: "Oh Mann - ich hab's befürchtet!! Ihr seid zum Kotzen! Wirklich! Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht!!!", schrieb er. Außerdem ergänzte er seine er Wuttirade mit folgenden Zitaten von Albert Schweitzer und Albert Einstein: "Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht." Und: "Freude an der Freude und Leid am Leid des Anderen, das sind die besten Führer des Menschen."

+++ Facebook weist Artikel über eigenen Streaming-Musikdienst zurück +++

Facebook hat Spekulationen über einen Musikdienst in Konkurrenz zu Spotify und Apple dementiert. "Wir haben keine Pläne, ins Musik-Streaming einzusteigen", sagte ein Sprecher des Online-Netzwerks dem Technologieblog "The Verge". Das Blog hatte vor einigen Tagen über Gespräche von Facebook mit Musikkonzernen berichtet. Danach legte der Online-Dienst "Music Ally" mit einem Bericht nach, wonach Facebook einen Streaming-Dienst plane, bei dem die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden. "The Verge" bekräftigte unter Berufung auf die eigenen Quellen zugleich, dass Facebook in frühen Gesprächen mit der Musikindustrie sei - aber einen Service entwickeln wolle, der anders als aktuelle Angebote funktioniere. Zwischen ersten Berichten über Facebooks Pläne für neue Dienste und deren Markteinführung vergingen in der Vergangenheit zum Teil Jahre.

+++ Facebook gibt Nutzern mehr Kontrolle über den Newsfeed +++

Facebook erleichtert Nutzern die Kontrolle darüber, welche Inhalte in ihrem Nachrichtenstrom auftauchen. Sie können nun unter anderem auswählen, Neuigkeiten von welchen Freunden prominenter dargestellt werden sollen. Bisher wurde die Reihenfolge oft nur von Facebooks Software bestimmt. Die Nutzer können nun unter anderem Freunde auswählen, von denen sie alle bei Facebook geposteten Inhalte ohne Auslassungen sehen wollen, wie das weltgrößte Online-Netzwerk am Donnerstag erläuterte. Diese Inhalte werden dann im Nachrichtenstrom oben angezeigt. Zugleich soll es ein neuer Auswahlbildschirm mit einer Liste "entfolgter" Facebook-Freunde einfacher machen, sie wieder ins Blickfeld aufzunehmen. Eine weitere neue Funktion soll personalisierte Vorschläge machen, welchen Künstlern, Medien oder Unternehmen ein Nutzer bei Facebook folgen könnte.

+++ Facebook-Seite von Tindog boomt +++

Auf Smartphones boomt die Dating-App Tinder, die Singles anhand von Bildern zusammenführen will. Auf diesem Wege sollen Hundebesitzer nun Gefährten für ihre Vierbeiner finden. Die App Tindog will ihnen auf schnellem Weg andere Hundebesitzer in der Nähe zeigen. Wie bei Tinder können Interessierte Bilder von anderen Nutzern in der Nähe begutachten und sich dann für oder gegen ein erstes Beschnuppern entscheiden - in dem Fall eben mit Hund. Vorteile hat die App nach Angaben des Anbieters vor allem für die Zweibeiner: Sie treffen jemanden, der ihr Haustier mag und der Gesprächsstoff dürfte so schnell auch nicht ausgehen. Herrchen und Frauchen scheint das zu gefallen: Die gleichnamige Facebook-Seite haben seit dem Start im Mai mehr als 10 000 Menschen mit "Gefällt mir" markiert. 

+++ Facebook steckt halbe Milliarde Dollar in fünftes Rechenzentrum +++

Facebook steckt 500 Millionen Dollar in den Bau seines fünften Rechenzentrums. Die riesige Anlage wird in Fort Worth im Bundesstaat Texas angesiedelt, wie Facebook mitteilte. Dank neuer Windkraft-Anlagen soll es mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Insgesamt habe ein Jahr Facebook-Nutzung den Umwelt-Effekt eines mittleren Latte-Kaffees, versicherte das Unternehmen in einem Blogeintrag. Von Facebooks vier bisherigen Rechenzentren stehen drei in den USA und eins in Schweden, wo die niedrigen Außentemperaturen zur Kühlung beitragen sollen. Die Eindämmung der Wärme, die die Computer produzieren, verschlingt traditionell besonders viel Strom in Rechenzentren.

+++ Clinton macht schwulem Jungen per Facebook-Eintrag Mut +++

Eine Geste der Solidarität mit einem homosexuellen Jungen hat Hillary Clinton viel Zuspruch in den sozialen Medien beschert. Anlass der Aktion war ein Foto eines verängstigt wirkenden Jungen, das auf der Facebook-Seite des populären Blogs "Humans of New York" zu sehen ist: "Ich bin homosexuell und habe Angst davor, wie meine Zukunft sein wird und dass die Leute mich nicht mögen werden", steht in der Bildunterschrift. Unter das Foto schrieb die Präsidentschaftsbewerberin am Freitag: "Vorhersage einer Erwachsenen: Deine Zukunft wird toll sein. Du wirst dich selbst überraschen mit dem, was Du zu leisten imstande bist. Finde Menschen, die Dich lieben und an Dich glauben - von ihnen wird es viele geben." Das Wahlkampfteam Clintons bestätigte am Sonntag, dass der mit "H" signierte Post tatsächlich von ihr stamme. Der Eintrag bekam bis Sonntagabend mehr als 68 000 Likes, zudem war er Thema zahlreicher Medienberichte. Clinton hat den Einsatz für die Homo-Ehe zu einem der Themen ihrer Kampagne gemacht. Für die Gleichstellung trat die Ex-Chefdiplomatin erstmals 2013 nach ihrem Abschied aus dem US-Außenministerium ein.

+++ Facebook will Werbeerlöse mit Video-Produzenten teilen +++

Facebook nimmt das Geschäft der Videoplattform YouTube ins Visier. Das weltgrößte Online-Netzwerk teilt zunächst testweise die Werbeerlöse bei einigen Videos mit den Autoren. Anfangs gilt das nur für ein Experiment mit vorgeschlagenen Videos, die Nutzern auf Basis der bisher angesehenen Clips vorgeschlagen werden, wie Facebook ankündigte. Da die Produzenten der Videos 55 Prozent vom Umsatz bekommen sollen, könnte das mehr neue Inhalte auf die Facebook-Plattform anlocken. Facebook wird inzwischen vor allem auf mobilen Geräten genutzt. Für den Test arbeitet das Online-Netzwerk mit mehreren Medienunternehmen zusammen. Facebook hat rund 1,4 Milliarden aktive Mitglieder, die Google-Tochter YouTube ist die weltweit führende Videoplattform mit ebenfalls mehr als einer Milliarde Nutzer. Das Teilen der Werbeeinnahmen erlaubt es Autoren von Videos, ein Geschäft mit Hilfe der Plattformen aufzubauen.

+++ Zuckerberg will Denken der Menschen mit Formel knacken +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ist davon überzeugt, dass sich mit einer Formel erklären lässt, wie Menschen denken. In einem Chat mit dem britische Astrophysiker Stephen Hawking auf seiner Facebook-Seite antwortete Zuckerberg am Dienstagabend auf dessen Frage, welches für ihn die großen Wissenschaftsthemen seien: "Am meisten interessieren mich Fragen zu Menschen." So frage er sich, ob es ein mathematisches Grundgesetz für zwischenmenschliche Beziehungen gebe. Er wette, dass es so etwas gebe. Auch Arnold Schwarzenegger, der Schauspieler und ehemalige Gouverneur von Kalifornien, beteiligte sich an dem Chat. Er fragte Zuckerberg, der wohl "einer der beschäftigsten Typen auf dem Planeten" sei, wie er die Zeit finde, sich fit zu halten. Der Selfmade-Milliardär teilte mit, er trainiere drei Mal die Woche, in der Regel morgens. Außerdem laufe er so oft wie möglich mit seinem Hund in der Gegend herum. Das habe den zusätzlichen Mehrwert, "urkomisch" zu sein, weil er dabei aussehe wie ein "Mops". Der Frage-und-Antwort-Chat stieß bei der Facebook-Gemeinde auf derart großes Interesse, dass Zuckerbergs soziales Netzwerk unter der Fülle der "Gefällt-mir"-Eintragungen für einige Minuten technisch zusammenbrach.

+++ Sammelklage gegen Facebook zurückgewiesen +++

Ein österreichisches Gericht hat eine Sammelklage von Datenschutz-Aktivisten gegen das soziale Netzwerk Facebook abgewiesen. Die Klage sei aus formellen Gründen unzulässig, entschied das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien nach Angaben der Kläger vom Mittwoch. Der junge österreichische Jurist Max Schrems, der die Schadenersatz-Sammelklage von 25.000 Menschen gegen Facebooks Umgang mit Nutzerdaten initiiert hatte, kündigte Rechtsmittel gegen das Urteil an. Er will das Verfahren nun vor das zuständige Oberlandesgericht bringen.

+++ Facebook eröffnet Büro in Johannesburg +++

Facebook nimmt Afrika ins Visier. Um das Wachstum auf dem Kontinent zu forcieren, eröffnet das Online-Netzwerk im nächsten Monat ein Büro in Südafrikas Metropole Johannesburg, wie die für die Region zuständige Managerin Nicola Mendelsohn dem Finanzdienst Bloomberg sagte. Von mehr als einer Milliarde Menschen in Afrika nutzten bislang 120 Millionen Facebook, heißt es in dem Bericht. Das Unternehmen habe es dort zwar wegen der vergleichsweise schwachen Internetverbreitung schwerer, Fuß zu fassen. Afrika sei aber wegen seiner Wachstumsmöglichkeiten sehr lukrativ. Zumal sich Facebook in anderen großen Märkten wie Russland oder China wegen der Dominanz heimischer Rivalen und Zensur schwer tue. Um die Kosten für den Datenverkehr zu senken und auch in Gegenden mit schlechtem Internetempfang verfügbar zu sein, werde Facebook in Afrika Partnerschaften mit Mobilfunk-Anbietern eingehen. Zudem solle eine App eingeführt werden, die weniger Daten braucht und somit in Gegenden mit schwacher Internetverbindung besser läuft.

+++ "Regenbogen-Terminator" wird zum Internet-Hit +++

Arnold Schwarzenegger (67) hat sein Profilfoto bei Facebook geändert und sorgt damit für Gesprächsstoff. Der Schauspieler färbte am Wochenende sein Foto, das ihn in seiner Rolle als "Terminator" zeigt, in Regenbogenfarben - als Zeichen der Solidarität mit Schwulen und Lesben. Bis Montagmorgen drückten rund 300.000 Anhänger dafür den "Gefällt mir"-Button, mehr als 10.000 Nutzer teilten das Foto. "Darum finde ich Arnold Schwarzenegger toll. Selbst Terminators diskriminieren nicht", schrieb ein User. In den vergangenen Tagen färbten zahlreiche Facebook-Nutzer ihr Profilfoto in Regenbogenfarben. Das US-Unternehmen hatte eine entsprechende App zur Verfügung gestellt, passend zu zahlreichen Schwulenparaden am vergangenen Wochenende in den USA und Europa. Das höchste US-Gericht in Washington hatte am Freitag die Ehe auch für schwule und lesbische Paare im ganzen Land geöffnet.

+++ Facebook-Messenger auch ohne Facebook nutzen +++

Das soziale Netzwerk Facebook will künftig seine Messenger-App auch dann nutzbar machen, wenn der Nutzer gar nicht angemeldet ist. Das soll vorerst allerdings nur in den USA, Kanada, Peru und Venezuela möglich sein, wie der Konzern mitteilte. Anstelle eines Facebook-Accounts reiche die Angabe von Vor- und Zunamen und Mobilfunknummer.

+++ Facebook holt Sicherheitschef von Yahoo +++

Facebook hat seinen neuen Sicherheitschef bei Yahoo abgeworben. Dort war Alex Stamos bislang ebenfalls für die Informationssicherheit verantwortlich. Wie Stamos am Mittwoch selbst via Facebook mitteilte, tritt er die neue Stelle bereits am Montag an. Seinen Posten bei Yahoo hatte der Manager erst im vergangenen Jahr übernommen. Bei Facebook ersetzt Stamos Joe Sullivan, der bereits im April zum Fahrdienstanbieter Uber gewechselt ist. Beide Unternehmen waren für nähere Informationen zunächst nicht zu erreichen.

+++ Facebook-Plattform Instagram will wichtiger werden +++

Facebooks Fotoplattform Instagram will sich als Medium zum Beobachten des Nachrichtengeschehens etablieren. Zunächst nur in den USA bekommen die Nutzer eine erweiterte Suchfunktion, mit der sie auch nach Bildern von einzelnen Orten oder mit bestimmten Hashtag-Schlagworten suchen können. Es könnten so unterschiedliche Ereignisse wie eine Überschwemmung in Houston oder ein Konzert von Taylor Swift sein, sagte Instagram-Gründer Kevin Systrom dem "Wall Street Journal". Die Menschen seien hungrig danach, zu wissen, was gerade in der Welt passiere, betonte er. "Wir alle in sozialen Medien und klassischen Medien stehen im Wettbewerb, Lücke zu schließen zwischen dem, was in der Welt geschieht und was man darüber weiß." Bei Instagram würden rund 70 Millionen Bilder pro Tag hochgeladen.

+++ Facebook-Algorithmus kann Personen ohne Bild von Gesicht erkennen +++

Forscher bei Facebook haben einen Algorithmus entwickelt, der Menschen auf Fotos auch dann erkennen kann, wenn ihr Gesicht nicht klar zu sehen ist. Das berichtet das Fachblatt "New Scientist". Mitarbeiter in Facebooks Forschungslabor zu Künstlicher Intelligenz hätten diese Methode zur Personenerkennung entworfen, schreibt die Zeitschrift. Das Programm sei aktuell aber nicht im Einsatz, erklärte Facebooks PR-Agentur auf dpa-Anfrage. Der Algorithmus verwendet dem Bericht zufolge Eigenschaften wie die Frisur, Kleidung, Figur und Körperhaltung, um eine Person zu identifizieren. "Es gibt viele Hinweise. Menschen haben charakteristische Aspekte, selbst wenn man sie von hinten sieht", sagte der Leiter des Forschungslabors, Yann LeCun, dem "New Scientist". Als Beispiel nannte er Facebook-Chef Mark Zuckerberg: Ihn könne man gut erkennen, weil er immer ein graues T-Shirt anhabe. Die Facebook-Forscher entwickelten das Programm anhand von 40.000 öffentlich hochgeladenen Bildern von der Fotoseite Flickr. In 83 Prozent der Fällen habe das Programm Personen korrekt identifiziert. Facebook setzt in den USA und einigen anderen Ländern auch Verfahren zur klassischen Gesichtserkennung ein, um beispielsweise in der Foto-App "Moments" Aufnahmen mit ähnlich aussehende Gesichtern zu gruppieren. In Deutschland verzichtet das Netzwerk allerdings auf die Gesichtserkennung. Deshalb ist die App "Moments" auch hierzulande nicht verfügbar.

+++ Facebook Instant Articles: Für Verlage gelten Richtlinien +++

Verlage und andere Medien müssen sich bei der Veröffentlichung von Artikeln auf Facebook an die Richtlinien des führenden sozialen Netzwerks halten. Das hat Facebook-Topmanager Chris Cox am Montag bei einem Auftritt an der Technischen Universität Berlin deutlich gemacht. Wenn ein Inhalt den redaktionellen Grundsätzen eines Publishers genüge, dabei aber gegen die Facebook-Regeln verstoße, müsse sein Unternehmen den Inhalt leider entfernen, sagte der Chief Product Manager. Die Richtlinien von Facebook seien aber nicht starr, sondern entwickelten sich ständig weiter. Facebook hatte vor gut einer Woche den Dienst "Instant Articles" für Smartphones eingeführt, mit dem Medien direkt auf Facebook Inhalte veröffentlichen können. Bei der Entwicklung des Dienstes habe das Erlebnis der Anwender im Vordergrund gestanden. "Auf dem Smartphone zählt jede Sekunde (Wartezeit)." Wenn man auf Inhalte warten müsse, werde jedes positive Benutzererlebnis zerstört. Den Studenten im Hörsaal der TU Berlin empfahl Cox, ihr unternehmerisches Glück nicht unbedingt im kalifornischen Silicon Valley zu suchen, sondern in Berlin zu bleiben. Für die Entwicklung der Branche sei es besser, wenn es eine Vielfalt von Standorten mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund gebe.

+++ Facebook-Betrug: Polizei warnt vor falschen Freunden +++

Die Lübecker Polizei warnt vor falschen Facebook-Freunden, die es auf das Geld ihrer Opfer abgesehen haben. Die Täter bitten Mitglieder des sozialen Netzwerks unter einem Vorwand um deren Handynummern und aktivieren damit beim Internet-Bezahlservice Zong eine Geldtransaktion. Kurz darauf erschleichen sie sich bei ihren Opfern den von Zong an deren Handynummer verschickten Zahlencode, der die Zahlung freigibt. "Uns wurden in den vergangenen zwei bis drei Wochen in Lübeck rund zehn solcher Fälle gemeldet", sagte Polizei-Pressesprecher Ulli Fritz Gerlach am Montag. Dabei sei es meist um Summen zwischen 20 und 30 Euro gegangen, sagte er. Der Bezahlservice Zong, der zur Ebay-Tochter Paypal gehört und das mobile Bezahlen im Internet ermöglicht, bucht die Zahlungen von der Mobilfunkrechnung ab. Die Lübecker sind nicht die ersten, die auf diese Betrugsmasche hereingefallen sind. Die Betrüger sind nach Angaben der Polizei seit längerer Zeit in ganz Deutschland aktiv. "Wir raten deshalb erneut dazu, mit persönlichen Daten vorsichtig umzugehen und gerade im Internet nicht allzu vertrauensselig zu sein", sagte Gerlach.

+++ Facebook-Verbot im Hause Wortmann +++

Der Filmemacher Sönke Wortmann, der für sein neues Kinoprojekt unter anderem Facebook als Partner hat, verzichtet selbst auf Soziale Netzwerke. "Ich bin in keinem sozialen Netzwerk aktiv. Ich lese lieber ein Buch", sagte er der "Hamburger Morgenpost". Auch seine drei Kinder - eine 16-jährige Tochter und 12 Jahre alte Zwillinge - dürften Facebook nicht benutzen. Das habe aber generell damit zu tun, dass er glaube, "dass wir heute insgesamt zu viel Zeit vor dem Computer verbringen". Wortmann: "Deshalb gibt es bei uns zu Hause Einschränkungen."

+++ Mark Zuckerberg zahlt Einwanderern die College-Gebühren +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla wollen Einwanderern helfen, die College-Ausbildung zu finanzieren. Sie gaben am Mittwoch bekannt, zu diesem Zweck fünf Millionen Dollar (4,4 Mio Euro) in einen Förderfonds eingezahlt zu haben. Das "Investment" ermögliche über das Förderprogramm "TheDream.US" Stipendien für mehr als 400 junge Immigranten aus der Bay Area, schrieb Mark Zuckerberg in einem Facebook-Post. Das Magazin "Forbes" schätzte sein Vermögen zuletzt auf 36 Milliarden Dollar (32 Mrd Euro).

+++ Facebook lässt Fotos mit Freunden über neue App teilen +++

Facebook baut sein App-Arsenal mit einer Anwendung zum Teilen von Fotos mit Freunden aus. Die neue App "Moments" gruppiert mit dem Smartphone aufgenommene Bilder nach Orten und fotografierten Personen, die sie per Gesichtserkennung unterscheiden kann. Danach kann man die Fotos zum Beispiel von einer Hochzeit oder einem Ausflug mit ausgewählten Freunden teilen. "Moments" wurde zunächst nur in den USA eingeführt, weitere Länder sollen folgen, wie Facebook erläuterte. In Europa hatte das Online-Netzwerk seine Gesichtserkennungs-Software nach Kritik von Datenschützern abgestellt. Facebook bietet seinen Mitgliedern neben der Haupt-App eine immer größere Palette spezialisierter Anwendungen für mobile Geräte an. Dazu gehören neben der Foto-App "Instagram" etwa auch der "Messenger" für Kurzmitteilungen oder die Zeitraffer-Anwendung "Hyperlapse". Vor zwei Wochen hatte der Facebook-Konkurrent Google einen Foto-Dienst vorgestellt, der auch als App auf dem Smartphone (Android und iOS) verfügbar ist.

+++ "FAZ"-Onlinechef: Facebook wird zu einer Gefahr für die Medien +++

Facebook wird nach Ansicht des "FAZ"-Onlinechefs Mathias Müller von Blumencron (54) zusehends zu einer Gefahr für die Medien. Möglicherweise beginne gerade die "radikalste Attacke auf die Medienwelt, wie wir sie kennen", sagte der Chefredakteur der digitalen Produkte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und frühere "Spiegel"-Chefredakteur am Donnerstag beim Medienforum NRW in Köln. "Wir könnten Zeugen sein, wie riesige hochprofitable Konzerne mit ihren unendlichen Profiten aufbrechen, um das zu tun, was bisher eigentlich der medialen Welt, wie wir sie kennen, vorbehalten war, und faktisch und genuin selbst zu Medien zu werden." Man habe Facebook als Interaktionskanal kennengelernt. "Nun plötzlich werden wir aufgefordert, für Facebook direkt zu produzieren, zu einer verlängerten Werkbank von Facebook zu werden." Das Netzwerk sei für die Medien sowohl "Partner" wie auch "sehr, sehr gefährlicher Gegner", sagte der Online-Journalist. "Was wir sehen können, ist, dass 1,4 Milliarden Menschen eine Plattform zu einem mehr oder weniger zentralen Teil ihres Lebens gemacht haben, die von einem Menschen an der Spitze gesteuert wird", nämlich Mark Zuckerberg. "Niemand ist uns bisher so nahe an uns herangekommen." Blumencron betonte: "Soziale Plattformen kennen keine Redakteure, sie kennen nur Programmierer, sie kennen nur Algorithmen."

+++ Facebook-App Messenger mehr als eine Milliarde Mal heruntergeladen +++

Die vom Online-Netzwerk Facebook angebotene Chat-Anwendung Messenger ist mittlerweile eine Milliarde Mal für Smartphones und Tablets mit dem Betriebssystem Android heruntergeladen worden. "Froh, in den sehr exklusiven Club (...) einzutreten", erklärte der zuständige Facebook-Vizechef David Marcus auf der Facebook-Seite von Messenger. Bei der Zählung werden nur die Downloads betrachtet. Ob die Anwendung wieder deinstalliert wurde oder nicht benutzt wird, wird nicht berücksichtigt. Im April hatte Facebook erklärt, Messenger habe 600 Millionen aktive Nutzer. In den vergangenen Monaten bemühte sich Facebook darum, Messenger auszubauen, etwa mit seiner Erweiterung um Videotelefonate. Facebook besitzt neben Messenger mit Whatsapp noch eine andere Telekommunikationsanwendung. Das Online-Netzwerk hatte Whatsapp vergangenes Jahr für 22 Milliarden Dollar (19,5 Milliarden Euro) gekauft.

+++ Facebook-Post kann Verstoß gegen Bewährungsauflage sein +++

Ein Eintrag auf einer Facebook-Seite kann ein Verstoß gegen Bewährungsauflage sein. Das gilt zumindest dann, wenn einem Verurteilten verboten wurde, Kontakt mit bestimmten Personen aufzunehmen. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamm hervor (Az.: 3 Ws 168/15). In dem verhandelten Fall war ein Mann wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Der Mann hatte seine damalige Ehefrau aus Eifersucht niedergestochen. Nachdem die Haftstrafe zu zwei Dritteln verbüßt war, wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. In der vierjährigen Bewährungszeit wurde ihm verboten, direkt oder indirekt Kontakt zu seiner früheren Frau aufzunehmen. Allerdings postete der Mann nach seiner Freilassung verschiedene Nachrichten auf seiner Facebook-Seite, in denen er seine Ex-Frau und deren Schwester namentlich immer wieder beschimpfte. Das Gericht wertete dies als Verstoß gegen die Bewährungsauflagen. Über die Einträge auf seiner Facebook-Seite habe der Verurteilte wiederholt Kontakt zur seiner Ex-Partnerin aufgenommen. Ihm sei bewusst gewesen, dass zumindest Verwandte und Bekannte der Geschädigten die Einträge lesen und sie der Geschädigten übermitteln würden. Darauf sei es ihm angekommen. Da die Gefahr bestehe, dass er erneut gewalttätig gegenüber der Geschädigten wird, müsse der Mann wieder ins Gefängnis.

+++ Facebook sorgt für Urlaubs-Neid +++

Wer ständig unbeschwerte Urlaubs- und Partyfotos seiner Kontakte in den Sozialen Medien sieht, spürt manchmal Neid. Vielen bekannt ist auch das sogenannte FOMO-Phänmomen: FOMO steht für Fear of Missing Out - die Angst, etwas zu verpassen, das andere gerade bei Facebook & Co. vorzeigen. Wer anfällig für FOMO sei, sollte vielleicht einige Online-Kontakte aussortieren, rät Sonja Utz, Psychologin und Professorin für Social-Media-Kommunikation an der Universität Tübingen in der Zeitschrift "Emotion" (Ausgabe 7/2015). Nur noch die Fotos echter Freunde zu sehen, könne helfen, sich besser mit ihnen freuen.

+++ Facebook-Managerin schreibt nach Tod ihres Mannes über Trauer +++

Einen Monat nach dem Tod ihres Mannes hat Facebook-Managerin Sheryl Sandberg (45) ihre Trauerarbeit beschrieben. "Nach einer Tragödie gibt es die Wahl: Du kannst dich der Leere hingeben (...) oder du kannst versuchen, einen Sinn zu finden", schrieb sie in ihrem Facebook-Profil. Sie habe in den vergangenen Tagen viele Momente in dieser Leere verbracht und werde das sicher auch künftig tun. "Aber wenn ich kann, dann will ich mich für das Leben und den Sinn entscheiden." Sandbergs langjähriger Ehemann, der Manager David Goldberg, war Anfang Mai während eines gemeinsamen Urlaubs von einem Laufband im Fitness-Studio gestürzt und starb wenig später im Krankenhaus. Sie habe nach dem plötzlichen Verlust vieles gelernt, schrieb die zweifache Mutter: Hilfe zu erbitten, das Muttersein besser zu verstehen und die Vergänglichkeit aller Dinge. "Ich schaue jeden Tag auf meine Kinder und bin glücklich, dass sie am Leben sind. Ich schätze jedes Lachen, jede Umarmung." Zum Donnerstag brachte es der Eintrag Sandbergs auf über eine halbe Milliarde Likes, unter anderem von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. "Deine Fähigkeit, Sinn und Klarheit zu finden, sind zutiefst inspirierend. Du bist eine unglaubliche Person", schrieb der 31-Jährige seiner Kollegin.

+++ Instagram weitet Werbung aus - Daten aus Facebook-Profilen +++

Nutzer der Fotoplattform Instagram werden in Zukunft wahrscheinlich mehr Werbeanzeigen zwischen den Fotos ihrer Kontakte sehen. Die Foto-App weitet ihr Werbeprogramm aus, wie Instagram auf einem eigenen Blog für Firmenkunden ankündigte. Wo vorher nur ausgewählte Kunden wie Mercedes oder Levi's Anzeigen schalten konnten, sollen künftig alle Unternehmen werben können. Anzeigen sollen künftig genauer auf die Nutzer zugeschnitten werden. Dazu will Instagram zusätzlich zu Alter, Geschlecht und Aufenthaltsort auch Informationen über Interessen seiner Nutzer auswerten. Dazu zählen auch Informationen aus den Facebook-Profilen der Nutzer. Facebook hat Instagram 2012 gekauft.

+++ Facebook will in Paris künstliche Intelligenz erforschen +++

Facebook eröffnet in Paris ein Forschungslabor für künstliche Intelligenz. Das Team solle an ehrgeizigen langfristigen Projekten in den Bereichen Sprachverarbeitung, Sprach- und Bilderkennung arbeiten, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk am Dienstag mit. Zwei solche Facebook-Forschungsteams gibt es bereits in Kalifornien und New York. Das Unternehmen entschied sich nach eigenen Angaben für Paris, weil in Frankreich "einige der besten Forscher der Welt" zu Hause seien. Facebook will die gewonnenen Erkenntnissen auch für seine Produkte nutzen. "Wir hoffen, dass diese Forschung uns letztlich helfen wird, Dienste wie den Nachrichten-Feed, Fotos und Suche noch besser zu machen", hieß es in der Mitteilung weiter. Facebook hat rund 1,4 Milliarden aktive Nutzer.

+++ Facebook kann künftig E-Mails an Nutzer verschlüsseln +++

Facebook-Mitglieder können E-Mail-Benachrichtigungen künftig auch in verschlüsselter Form erhalten. Facebook sei dabei, Mailverschlüsselung mit der Software OpenPGP für seine Nutzer freizuschalten, kündigten mehrere Mitarbeiter des Sicherheitsteams an. Damit führt Facebook für seine 1,44 Milliarden Mitglieder ein Programm ein, das bisher vor allem von Aktivisten, Journalisten und Datenschützer genutzt wird. Der berühmteste PGP-Nutzer ist der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden, der seine brisanten Nachrichten an die Journalistin Laura Poitras verschlüsselt verschickte. Zudem funktioniert die PGP-Verschlüsselung nicht besonders gut auf Handys. Auch daran will Facebook arbeiten, erklärten die Mitarbeiter am Montag. PGP ist der bekannteste offene Verschlüsselungsstandard. Damit kann man E-Mails so schützen, dass nur Sender und Empfänger sie lesen können. Dazu benötigen beide jeweils einen eigenen Schlüssel, um die Nachrichten zu ver- und entschlüsseln. Facebook veröffentlichte seinen Schlüssel und rief Nutzer dazu auf, ihre PGP-Keys im eigenen Facebook-Profil einzutragen. Dann können Nutzer Benachrichtigungs-Mails von Facebook verschlüsselt empfangen. Das heißt, dass auch Hacker oder der eigene E-Mail-Dienst diese Nachrichten nicht lesen können, wenn das Passwort lang und kompliziert genug ist. Seit die Snowden-Enthüllungen die massive Spionage von Geheimdiensten im Internet offenlegten, stößt Verschlüsselungssoftware wie PGP vermehrt auf Interesse. Obwohl die Zahl der Nutzer anstieg, sind es immer noch vergleichsweise wenige. Nur vier Millionen Schlüssel sind im Umlauf, wie eine Statistik auf einem wichtigen Schlüssel-Server zeigt. Diese Server sind eine Art Telefonbuch für PGP-Nutzer, die dort die Schlüssel ihrer Kontakte herunterladen können.

+++ "Wer ist dein wahrer Seelenverwandter?": Vorsicht mit den Daten +++

"Wer ist dein wahrer Seelenverwandter?" Diese Frage macht gerade über die Anwendung der Website Captainquizz auf Facebook die Runde - und die Antwort scheint ziemlich viele Nutzer zu interessieren. Aber Vorsicht, warnt das Portal Checked4You der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Man muss der Anwendung den Zugriff auf das Facebook-Profil sowie auf die Freundesliste erlauben. Daraus zieht Captainquizz dann die Fotos von Freunden. Man gibt also Fotos anderer an einen Dienst weiter, ohne zu wissen, was damit passiert. Im schlimmsten Fall könnten damit etwa Profile nachgebaut werden. Anhaltspunkte, dass das gemacht wird, gibt es laut dem Portal nicht. Eine Information über die Datenerhebung und Erfassung findet man auf Captainquizz nicht. Wer nicht möchte, dass die eigenen Fotos in solchen Anwendungen genutzt werden, sollte seine Freundesliste unsichtbar machen. Das geht, wenn man über die Einstellungen bei Facebook oben in der Leiste auf seinen eigenen Benutzernamen klickt, danach rechts unterhalb des Profilfotos "Freunde" auswählt und dann rechts das Symbol mit dem kleinen Stift ("verwalten") anklickt und "Privatsphäre bearbeiten" auswählt. Bei der Frage "Wer kann deine Freundesliste sehen?" über den Button rechts "Nur ich" auswählen. Ebenso bei "Wer kann die von dir abonnierten Personen und Listen sehen?" rechts "Nur ich" anklicken. Klingt kompliziert, geht aber fix.

+++ Facebook-Aktion für todkranken Autor bringt Tausende Euro +++

Eine Hilfsaktion im Internet hat der Familie eines todkranken Autors mehrere Tausend Euro gebracht: Mehr als 12.000 Euro kamen an Spenden zusammen. Der Gesundheitszustand des Oldenburger Schriftsteller Kai-Eric Fitzner ist allerdings weiter kritisch, wie der Bochumer Blogger Johannes Korten der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch sagte. Korten hatte den Spendenaufruf gestartet. Nach einem Facebook-Aufruf vomn Fitzners Frau Raja war sein Roman "Willkommen im Meer" im Internet zum Bestseller geworden. Wegen des großen Erfolgs hat Korten die Spendenaktion jetzt gestoppt. Fitzner hatte sein Buch vor neun Jahren geschrieben und im Februar im Selbstverlag veröffentlicht. In der vergangenen Woche stieg es von einem Tag auf den anderen in der Amazon-Bestsellerliste von Platz 60 755 auf Platz 1.

+++ Facebook-Geschäftsführerin Sandberg achtmächtigste Frau der Welt +++

Richtig knapp war es nicht, am Ende landete Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg im Ranking der mächtigsten Frauen der Welt aber auf einem guten achten Platz. Die vom "Forbes"-Magazin aufgestellt Liste wird wie schon in den vier Jahren zuvor von Bundeskanzlerin Angela Merkel angeführt. US-Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton ist ihr allerings dicht auf den Fersen. Auf Platz drei der prestigeträchtigen Liste landete in diesem Jahr Melinda Gates, die mit ihrem Mann Bill eine philanthropische Stiftung leitet. Von Platz zwei auf Platz vier rutschte die Präsidentin der US-Notenbank, Janet Yellen. Rang fünf belegte die Chefin des US-Autokonzerns General Motors, Mary Barra. Die zweite Europäerin in dem erlauchten Kreis ist Christine Lagarde aus Frankreich. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) rutschte von Platz fünf auf Platz sechs ab. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff landet auf Position sieben. Es folgen Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg, YouTube-Chefin Susan Wojcicki und US-Präsidentengattin Michelle Obama.

+++ Facebook verliert für Unternehmen und PR-Agenturen an Wert ++

Das soziale Netzwerk Facebook verliert an Bedeutung - zumindest aus Sicht von Unternehmen und PR-Agenturen. news aktuell und Faktenkontor haben bei eben jenen nachgefragt, welche Plattformen in den kommenden zwölf Monaten an Bedeutung für die PR-Arbeit gewinnen und welche verlieren werden. Das Ergebnis: YouTube und Twitter werden wichtiger, Facebook und Stayfriends büßen an Stellenwert ein. An der Umfrage haben mehr als 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen und Agenturen teilgenommen.

+++ Verbraucherschützer mahnen Unternehmen wegen "Like"-Button ab +++

Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen klagen gegen das Bonus-System Payback und den Bekleidungshändler Peek & Cloppenburg wegen der "Gefällt mir"-Buttons von Facebook. Schon beim Aufrufen von Websites bekomme das Online-Netzwerk Daten über das Surfverhalten des Kunden, kritisierten sie. Eine Sprecherin der Payback-Gesellschaft in München sagte, das Unternehmen begrüße es, wenn eine Klage Klarheit schaffe. "Es geht hier um eine Funktion, die von Millionen Unternehmen weltweit zum Nutzen der Kunden eingesetzt wird." Die Verbraucherzentrale kritisiert, dass der Nutzer von der Verwertung seiner Daten für Werbezwecke nichts mitbekomme. "Wer im Netz nach Reisezielen sucht, eine Konzertkarte kauft oder nach dem passenden Outfit stöbert, geht nicht davon aus, dass diese Aktivitäten sofort auch von Facebook mitgelesen werden", kritisierte Vorstand Wolfgang Schuldzinski. Mit dem "Like"-Button setze Facebook sogenannte Cookies auf die Rechner der Besucher selbst wenn sie nicht bei Facebook registriert seien. Das sorgt schon länger für Kritik. Facebook entgegnete, solche Dienste würden von vielen Websites eingesetzt und seien ein "akzeptierter, legaler und wichtiger Teil des Internets". Insgesamt hatte die Verbraucherzentrale NRW sechs Unternehmen abgemahnt. Das Hotelportal HRS und der Tickethändler Eventim hätten inzwischen Unterlassungserklärungen abgegeben, erklärte Schuldzinski. Mit dem "Nivea"-Anbieter Beiersdorf und dem Discounter Kik liefen noch Gespräche über eine außergerichtliche Einigung. Bei Peek & Cloppenburg geht es um die Website Fashion ID.

+++ Facebook Messenger kann nun auch Videotelefonie +++

Nutzer der App Facebook Messenger können nun auch per Videoanruf miteinander sprechen. Nachdem der Service in ausgewählten Ländern bereits Ende April gestartet war, hat das Netzwerk ihn nun auch in Deutschland freigeschaltet. Wer Videoanrufe von unterwegs tätigen möchte, sollte die Datenmengen im Hinterkopf behalten. Die Übertragung von Bild- und Tonsignal im Datenstrom zehrt kräftig am gebuchten Datenvolumen.

+++ Aktivisten kritisieren Facebook-Initiative "Internet.org" +++

Aktivisten haben das Projekt von Facebook-Chef Mark Zuckerberg für einen kostenfreien Internetzugang in Entwicklungsländern kritisiert, weil es keinen echten Zugang zum Netz biete. Das Programm trägt den Namen "Internet.org" und soll Millionen Handynutzern in ärmeren Ländern den Weg ins Internet ebnen. Sie können damit ausgewählte Webseiten kostenlos ansurfen. Dazu zählt auch Facebook. Erst kürzlich hatte Facebook die Regeln geändert: Nun können sich auch andere Webdienste für "Internet.org" bewerben. "Internet.org ist nicht neutral, nicht sicher und nicht das Internet", schreiben die Netzaktivisten der Electronic Frontier Foundation (EFF) auf ihrer Webseite. Ein kostenfreier Internetzugang könnte etwa mit einem begrenzten Freivolumen fürs Surfen geschaffen werden, mit dem Nutzer dann auf allen Webseiten gleichermaßen unterwegs sein können, schlugen sie vor. "Internet.org" ist auf die teilnehmenden Seiten begrenzt. Auch in den Zielländern ist Facebook-Chef Zuckerberg auf Widerstand gestoßen. "Facebook ist nicht das Internet, und sollte es auch nicht sein", schrieben indische Netzaktivisten an ihn. Die Kritik war so heftig, dass Zuckerberg das Programm schließlich änderte. Nun können sich auch andere Webdienste für "Internet.org" bewerben. Für die EFF ist "Internet.org" damit immer noch kein echter Netzzugang. Die Aktivisten merkten außerdem an, dass der Datenstrom der Nutzer zuerst durch Rechner von "Internet.org" fließt. Viele Billig-Handys könnten diese Anfragen nicht verschlüsselt schicken. So könnten Behörden die Daten mitlesen, warnte die EFF. Sie fürchtet, dass Facebook zu einem Schrankenwärter für das Internet in Entwicklungsländern wird und Regierungen Druck auf das Unternehmen ausüben könnten, bestimmte Inhalte nicht kostenfrei anzubieten.

+++ "Spiegel" und "Bild" veröffentlichen Artikel direkt auf Facebook +++

Medien in den USA, Großbritannien und Deutschland erproben mit dem Internet-Riesen Facebook eine neue Art der Online-Berichterstattung. Sie werden künftig in der Facebook-App nicht nur Anreißer ihrer Inhalte veröffentlichen, sondern komplette Artikel, Foto-Galerien und Videos. In Deutschland beteiligen sich die reichweitenstarken Medienportale "Bild.de" und "Spiegel Online" an dem Projekt "Instant Articles". In den USA sind die "New York Times", "National Geographic" und das Portal "Buzzfeed.com" dabei, in Großbritannien sind die BBC und die Zeitung "Guardian" mit an Bord. Facebook bietet den Medien dabei auch eine Vermarktung der Inhalte an. Verkaufen die Partner die Werbung selbst, dürfen sie sämtliche Erlöse behalten. Wird die Online-Anzeige durch das Facebook-Werbenetzwerk besorgt, reicht der Internet-Konzern 70 Prozent der Erlöse an die Publisher weiter. Das Angebot richtet sich vor allem an mobile Nutzer: Facebook-Manager Justin Osofsky sagte, bei der Entwicklung von "Instant Articles" habe das Erlebnis der Anwender im Vordergrund gestanden. Wenn Facebook-User auf einen Medien-Link in der mobilen App klicken, dauere es bislang oft mehrere Sekunden, bis die Inhalte auf dem Smartphone erscheinen.

+++ Facebook-Nutzer schränken selbst Informations-Vielfalt ein +++

Online-Netzwerke zeigen ihren Nutzern Studien zufolge vorrangig Informationen, die sie in ihrem bestehenden Weltbild bestätigen und ihnen keine neuen Sichtweisen bieten. Doch wer ist für die sogenannte Filter-Blase verantwortlich? Forscher um Eytan Bakshy von der University of Michigan kamen zu dem Schluss, dass sich Facebook-Nutzer selbst stärker einschränken und Informationen weit mehr selektieren, als die Algorithmen von Facebook dies tun. Die Forscher analysierten sechs Monate lang das Verhalten von mehr als 10 Millionen Facebook-Nutzern in den USA. Sie untersuchten, welche von Freunden geposteten Inhalte bei den Nutzern ankamen und hielten außerdem fest, welche Inhalte von den Nutzern tatsächlich angeschaut wurden. Das Ergebnis: 15 Prozent der Informationen, die nicht dem Weltbild der Nutzer entsprachen, wurden von Facebook aussortiert. 70 Prozent der Inhalte, die eine gegenteilige Meinung vertraten und trotzdem bei den Nutzern ankamen, wurden jedoch von ihnen selbst ignoriert. Menschen kontroverse Themen vorzuenthalten, sei eine Gefahr für die Demokratie, schrieben die Forscher im Magazin "Science". Diese Gefahr sei in Sozialen Netzwerken jedoch weit weniger ausgeprägt als beispielsweise beim Lesen von Blogs. Welche Informationen sie bekämen und anschauten, hätten die Nutzer von Facebook schließlich offenbar in erster Linie selbst in der Hand.

+++ Facebook lässt Nutzerdaten für Werbung von IBM auswerten +++

Facebook will Nutzerdaten zu Werbezwecken noch professioneller auswerten. Das Unternehmen gab dafür am Mittwoch eine Zusammenarbeit mit dem IT-Konzern IBM bekannt. IBM werde mit seinen "tiefgehenden Analysemöglichkeiten" die anonymisierten Daten von Facebook-Nutzern auswerten, um Werbetreibenden ein besseres Bild ihrer Zielgruppe geben zu können, hieß es in einer Mitteilung beider Unternehmen. So soll beispielsweise ein Modehändler sportinteressierte Kunden finden und ihnen entsprechende Angebote zu Kleidung oder Zubehör machen können. Ziel sei "bessere Werbung", erklärten Facebook und IBM. Über die Datenanalyse sollen demnach "die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt" erreicht werden. Facebook schloss sich zudem als erstes Unternehmen dem neuen IBM Commerce ThinkLab an - einer Forschungsgruppe, die mit Werbetreibenden zusammenarbeitet. Facebook-Manager Blake Chandlee begründete den Schritt damit, dass das Netzwerk Marken dabei helfen wolle, ihre Geschäftsziele durch "optimierte personenbezogene Werbung" zu erreichen.

+++ Deutsche Verbraucherschützer wollen gegen Facebook klagen +++

Im Streit um die Nutzungsregeln von Facebook haben sich deutsche Verbraucherschützer zu einer Klage gegen das weltgrößte Online-Netzwerk entschlossen. Facebook habe die geforderte Unterlassungserklärung nicht abgegeben, erklärte eine Sprecherin von Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). "Der VZBV wird die Angelegenheit gerichtlich klären lassen und prüft derzeit den Umfang der Klageerhebung." Die Verbraucherschützer hatten Facebook bereits Ende Februar wegen 19 Klauseln in den Datenschutz- und Nutzungsregeln abgemahnt, die sie für unzulässig halten. Facebook wies die Vorwürfe umgehend zurück: Das Unternehmen sei sich sicher, dass die seit Ende Januar geltenden neuen Nutzungsbedingungen den Gesetzen entsprächen. Der Verband kritisiert insbesondere die Auswertung von Nutzerdaten zur Verknüpfung mit Werbung. Zudem bemängeln die Verbraucherschützer die Klarnamenpflicht sowie diverse Voreinstellungen, die von den Nutzern erst rückgängig gemacht werden müssten. So sehen sie ein Problem darin, dass das Auffinden durch Suchmaschinen wie Google bereits voreingestellt ist - genauso wie der Kreis der Nutzer, die Beiträge eines neuen Mitglieds sehen können.

+++ Internetunternehmer Goldberg starb nach Sportunfall an Hirntrauma +++

Der US-Internetunternehmer David Goldberg starb an den Folgen einer beim Sport erlittenen Kopfverletzung. Das teilte ein Behördenvertreter in Mexiko am Montag mit. Demnach hatte der Mann der Facebook-Topmanagerin Sheryl Sandberg mit seiner Familie in einem Luxushotel im Kurort Punta Mita die Ferien verbracht. Am vergangenen Freitag habe Goldberg gegen 16:00 Uhr sein Zimmer verlassen, um im Fitness-Bereich zu trainieren, hieß es. Doch sei er nicht mehr zurückgekommen, woraufhin Angehörige nach ihm gesucht hätten. Zweieinhalb Stunden später wurde Goldberg neben dem Laufband in einer Blutlache liegend aufgefunden, an seinem Hinterkopf klaffte eine Wunde. Er habe noch Lebenszeichen von sich gegeben, doch sei er später in einer Klinik in Nuevo Vallarta seiner Verletzung erlegen, sagte der Beamte. Todesursache war demnach ein schweres Hirntrauma und eine Blutung. Den Angaben zufolge glitt Goldberg offenbar auf dem Laufband aus und schlug mit dem Kopf auf dem Gerät auf. Goldberg war Geschäftsführer der Online-Firma SurveyMonkey und galt im Silicon Valley als geschätzter Unternehmer. Mit Sandberg, die bei Facebook für das operative Geschäft zuständig ist, war er seit 2004 verheiratet.

+++ Sperrung sozialer Netzwerke angesichts von Protesten in Burundi +++

Offenbar als Reaktion auf die gewaltsamen Oppositionsproteste der vergangenen Tage haben die Behörden im ostafrikanischen Burundi am Mittwoch mehrere soziale Onlinenetzwerke gesperrt. Ein Mitarbeiter der Telefongesellschaft sagte, dass auf Anweisung der Telekommunikationsbehörde unter anderem der Zugang zu Twitter, Facebook und Whatsapp blockiert worden sei. Offizielle Angaben zu dem Schritt lagen nicht vor. Die Opposition in Burundi stemmt sich gegen eine neuerliche Kandidatur von Staatschef Pierre Nkurunziza für das Präsidentenamt. Sie organisiert ihren Protest vornehmlich über soziale Netzwerke. Seit dem Beginn der Unruhen am Sonntag wurden mindestens fünf Menschen getötet. Die Präsidentenpartei CNDD-FDD hatte am Samstag Nkurunziza als ihren Kandidaten für die Präsidentenwahl am 26. Juni bestimmt. Die Verfassung erlaubt nur zwei Amtszeiten. Die Opposition betrachtet daher die Kandidatur des Staatschefs für ein drittes Mandat als illegal.

+++ Facebook Messenger kann nun auch Videotelefonie +++

Nutzer der App Facebook Messenger können sich nun auch per Videotelefonat unterhalten. Facebook schaltete die Funktion am Montag in 18 Ländern frei, zunächst aber nicht in Deutschland. Jede Unterhaltung könne "mit nur einem Klick" in einen Video-Chat umgewandelt werden, erklärte Facebook. "Wenn du jemandem schreibst und merkst, dass Worte nicht mehr ausreichen, kannst du einfach den Video-Knopf in der rechten Ecke auf den Bildschirm drücken und der Videoanruf in der Messenger-Unterhaltung startet sofort", schrieb das Netzwerk. Die Funktion ist seit Montag unter anderem in den USA, Kanada, Mexiko, im Oman und in zahlreichen europäischen Ländern verfügbar, darunter Belgien, Großbritannien, Frankreich und Polen. Weitere Länder sollen folgen. Videochats sind sowohl auf Smartphones mit dem Apple-Betriebssystem als auch auf Android-Handys möglich. Eine ähnliche Videofunktion bieten bereits auch Skype von Microsoft, Googles Chatprogramm Hangouts und Apples Facetime an. Der Messenger von Facebook hat weltweit etwa 600 Millionen Nutzer. Er wurde im vergangenen Jahr von der Facebook-App abgespalten und als eigenständiges Programm etabliert. Seit zwei Jahren können Messenger-Nutzer bereits kostenlos miteinander telefonieren. Gebühren fallen allenfalls für den Datenverkehr an.

+++ Facebook und Google helfen bei Freunde-Suche in Erdbebengebiet +++

Facebook und Google helfen mit zusätzlichen Funktionen bei der Suche nach Freunden im Erdbebengebiet im Himalaya. Das soziale Netzwerk Facebook startete einen "Safety Check": Damit können Nutzer ihren Status auf "sicher" stellen, um ihre Freunde wissen zu lassen, dass es ihnen gut geht. Googles "Personenfinder" lässt auch zu, dass Nutzer Informationen über Dritte angeben - etwa wenn sie mit jemandem im betroffenen Gebiet telefoniert haben. Der deutsche Reisefotograf Jordane Schönfelder ist derzeit in Nepal und sagte, für zahlreiche Touristen in der Hauptstadt Kathmandu seien die Funktionen sehr wichtig, um Bekannten Zuhause Bescheid zu geben. Die Informationen in Googles Funktion können von allen öffentlich eingesehen werden.

+++ Junge Frauen und Mädchen bei digitalen Angeboten skeptischer +++

Facebook, Twitter und Co.: Mädchen und junge Frauen sind bei solchen Anwendungen skeptischer. Laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest unter 14- bis 23-Jährigen haben 85 Prozent der weiblichen Befragten Sicherheitsbedenken bei sozialen Medien. Unter den männlichen Teilnehmern waren es 73 Prozent. Auch beim Bezahlen im Internet äußerten die weiblichen Befragten größere Skepsis (67 Prozent) als die männlichen (60 Prozent). TNS Infratest befragte im Auftrag der Initiative Deutschland sicher im Netz 404 Menschen zwischen 14 und 23 Jahren.

+++ Facebook-Umsatz schießt hoch - Ausgaben drücken Gewinn +++

Das Geschäft mit Smartphone-Werbung bei Facebook boomt. Im ersten Quartal schoss der Umsatz des weltgrößten Online-Netzwerks im Jahresvergleich um 42 Prozent auf gut 3,5 Milliarden Dollar hoch. Allerdings lasten die hohen Ausgaben auf dem Gewinn. Mit 512 Millionen Dollar verdiente Facebook ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Der Konzern investiert unter anderem viel in Rechenzentren. Die weltweite Nutzerzahl stieg auf 1,44 Milliarden im Monat. Das waren 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

+++ Instagram jetzt mit Werbung in Deutschland +++

Zwischen die Bilder bei der Fotoplattform Instagram wird sich künftig auch in Deutschland Werbung mischen. Zum Start sind Firmen wie Zalando, Samsung, Rewe sowie die Automarken Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen als Partner an Bord. Die Werbung werde aber "langsam und mit Bedacht" eingeführt, versicherte der zu Facebook gehörende Fotodienst am Montag. Die Anzeigen werden als gesponserte Instagram-Fotos platziert und sollen den Interessen der Nutzern entsprechen. Instagram hat über 300 Millionen Nutzer weltweit. Werbung wurde zunächst 2013 in den USA eingeführt und seitdem auf Großbritannien, Australien und Brasilien ausgeweitet.

+++ WhatsApp mit mehr als 800 Millionen aktiven Nutzern +++

WhatsApp hat die Marke von 800 Millionen aktiven Nutzern geknackt. Mitgründer Jan Koum gab den nächsten Meilenstein in der Nacht zum Samstag über seine Facebook-Seite bekannt. Damit behält WhatsApp weiter das Tempo bei, die Zahl der Nutzer etwa alle vier Monate um 100 Millionen Nutzer zu steigern. Facebook hatte WhatsApp im vergangenen Jahr für knapp 22 Milliarden Dollar gekauft.

+++ "Hol Dir meinen Job" wirbt fürs Handwerk +++

Das deutsche Handwerk sucht sein Glück auf Facebook und YouTube: Mit einer Internet-Werbeaktion macht der Verband gegen seine Nachwuchsprobleme mobil. Unter dem Motto "Abklatschen! Hol Dir meinen Job" suchen zwölf junge Handwerker kurz vor dem Abschluss der Lehre Nachfolger für ihre Ausbildungsplätze. In einem kurzen Video – neben der Facebook- und YouTube-Seite des Handwerks auch abrufbar auf www.handwerk.de/holdirmeinenjob – zeigen sie, welche Eigenschaften für den Beruf wichtig sind und wie dieser funktioniert. Etwa 150.000 Lehrstellen in 130 Berufen werden jedes Jahr im Handwerk angeboten. "Immer mehr Betriebe haben allerdings Schwierigkeiten, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Die demografische Entwicklung und der Trend zur Akademisierung stellen insbesondere die Fachkräftesicherung im Handwerk vor wachsende Herausforderungen", sagte der Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer.

+++ "Like mich am Arsch" erobert Facebook +++

Mit einem spöttischen Musikvideo über die Kommentarkultur im Netz hat das Hamburger Elektro-Hip-Hop-Kollektiv Deichkind einen Hit im Internet gelandet. In den ersten vier Tagen wurde der Clip zum facebook-kritischen Song "Like mich am Arsch" ausgerechnet bei Facebook etwa 1,2 Millionen Mal aufgerufen und weit mehr als 10.000 Mal "geliket". Im Liedtext von "Like mich am Arsch" (LMMA) gibt es Sätze wie "Über Meinung lässt sich generell streiten. Wie viel Petitionen soll ich denn noch unterschreiben?", "Gefällt mir, dein neues Tattoo am Arm, guck' mal hier das süße Lamababy, wie es zahnt", "Gefällt mir! Riesen-Oktopus entdeckt. Like den Button. Scroll to the next" oder auch "Was meinst du mit schaden? Er hat es doch selbst hochgeladen!"

+++ Facebook-Event für Spargelparty lässt Ansturm befürchten +++

Ein Event in Brandenburg könnte aus dem Ruder laufen: Per Facebook haben sich bereits mehr als 19.700 Menschen zu einem Spargelfest in den Beelitzer Heilstätten bei Potsdam angemeldet. "Dass unsere Veranstaltung ankommen würde, wussten wir vorher", sagte der Berliner Immobilienentwickler Frankl Duske. Mit einem derart großen Interesse hat der Veranstalter jedoch nicht gerechnet - zumal es eigentlich um die Vermarktung von exklusiven Wohnungen geht, die auf dem Gelände entstehen sollen. Bei einem eintägigen "Food Festival" am 9. Mai sollen die Besucher das Gelände erkunden können. Angesichts des drohenden Ansturms sind nun aber Stadtverwaltung und Polizei eingeschaltet, wie Medien berichteten. "Ich freue mich über das große Interesse an unserem Städtchen - aber die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung muss begrenzt werden", sagte Bürgermeister Bernhard Knuth (parteilos). Das etwa 44.000 Quadratmeter große Gelände, das Duske und sein Kompagnon gekauft haben, ist aus Sicht der Verwaltung zu klein für einen derartigen Ansturm. Facebook sei offensichtlich der falsche Ort für die Einladung gewesen, meinte Knuth. Der Bürgermeister und der Projektentwickler haben sich bereits verständigt, die Teilnehmerzahl auf 5000 zu beschränken. In etwa zwei Wochen wollen sich Veranstalter und Bürgermeister mit der Polizei beraten. Die frühere Lungenheilanstalt in Beelitz ist mit ihrem verwitterten Charme ein beliebtes Fotomotiv.

+++ Facebook in Wien vor Gericht +++

Der Streit um mögliche Datenschutzverstöße des Online-Netzwerks Facebook geht in Österreich vor Gericht. Vor dem Landgericht Wien haben acht Datenschutz-Aktivisten unter anderem aus Österreich und Deutschland das US-Unternehmen auf Schadenersatz verklagt, weil es aus ihrer Sicht ohne Einverständnis der Nutzer zahlreiche Daten abgreife. Dazu haben bereits 25.000 weitere Facebook-Nutzer ihr Interesse angemeldet, sich der Klage später anzuschließen. Facebook sieht sich zu Unrecht an der Pranger gestellt und betont, dass es sich an alle Vorschriften halte. Zum Auftakt geht es darum, ob das Wiener Gericht den Fall annehmen wird. Bisher liefen Beschwerden gegen Facebook über Irland, weil das Online-Netzwerk dort seinen Europasitz hat. Für Kläger ist das aber teurer und aufwendiger.

+++ Facebook integriert WhatsApp: Button sorgt für Wirbel +++

Facebook testet offenbar eine engere Verzahnung mit dem Kurznachrichtendienst WhatsApp. Ein Nutzer entdeckte eine WhatsApp-Funktion in einer neuen Facebook-App, berichtete das US-Blog "GeekTime". Die Funktion sei in der Vorab-Version der neuen App für Android-Handys (Version 31.0.0.7.13) aufgetaucht. Unter Fotos finde sich neben den bekannten Facebook-Funktionen für "Likes" und Kommentare auch ein "Senden"-Knopf mit WhatsApp-Logo. Damit könnten Fotos oder Kommentare an WhatsApp-Kontakte geschickt werden.
In der offiziellen Android-App von Facebook in Deutschland war das neue Feature am Dienstagvormittag noch nicht zu sehen. Das Netzwerk erklärte auf Anfrage: "Facebook kommentiert wie immer keine Gerüchte oder Spekulationen." Facebook hatte WhatsApp vor einem Jahr gekauft, aber betont, dass der Dienst eigenständig bleiben solle. WhatsApp-Mitgründer Jan Koum und Facebook-Chef Mark Zuckerberg beteuerten, dass die Kundendaten von WhatsApp und Facebook nicht unter dem gemeinsamen Konzerndach zusammengelegt werden. Im Januar wiederholte der Facebook-Manager David Marcus, der für Facebooks Kurznachrichtendienst Messenger zuständig ist: "Wir haben keine Pläne, die beiden Dienste zusammenzuführen." Auf der Entwicklermesse F8 kündigte Facebook an, den Messenger auszubauen. Die Einführung eines "Senden"-Knopfes via WhatsApp in Facebook würde nicht das Ende für WhatsApp als eigenständiger Dienst bedeuten. Allerdings würden Befürchtungen von Facebook-Kritikern bestärkt, dass die beiden bislang getrennten Datenbestände von Facebook und WhatsApp doch zusammengeführt werden sollen. Die unlängst aktualisierten Datenschutzregeln von Facebook würden ein Zusammenführen der Datenbestände ermöglichen. Dort heißt es generell, dass Daten zwischen verschiedenen Angeboten aus dem Hause Facebook fließen können. WhatsApp betont weiterhin, möglichst wenig Daten über seine Nutzer zu sammeln, während Facebook davon lebt, Werbepartnern gezielten Zugang zu gewünschten Nutzergruppen zu gewähren.

+++ Frau darf Scheidungspapiere per Facebook schicken +++

Weil ihr Mann seit der Hochzeit unauffindbar ist, darf eine New Yorkerin ihre Scheidungspapiere mit einer Direktnachricht über Facebook verschicken. Die Frau sei zwar seit 2009 mit dem Mann verheiratet gewesen, beide hätten aber nie zusammen gewohnt, heißt es in der am 27. März gefällten Entscheidung des New Yorker Supreme Court. Weil der Aufenthaltsort des Mannes seit 2011 unbekannt ist, kein Arbeitgeber ausfindig gemacht werden konnte und auch ein Privatdetektiv erfolglos war, erlaubte Richter Matthew Cooper die Übermittlung der Scheidungspapiere über das Internet. Es sei zudem nicht davon auszugehen gewesen, dass eine Information per Zeitungsanzeige den Ehemann erreicht. Der Anwalt der Frau muss nun drei Wochen lang wöchentlich eine Nachricht schicken und zusätzlich versuchen, ihn telefonisch sowie per Textnachricht auf dem Handy zu erreichen, dann gelten die Papiere als übermittelt. Laut "New York Daily News" vom Montag fand der erste Kontaktversuch bereits statt, brachte aber aber kein Ergebnis. Die Beiden hatten sich demnach angeblich zerstritten, weil der Mann eine von seiner Frau gewünschte Hochzeitszeremonie in Ghana ablehnte, dem Heimatland der beiden.

+++ Facebook soll Dokumente über angeblichen Teilhaber herausgeben +++

Die Firma Facebook und ihr Chef Mark Zuckerberg sollen gerichtlich gezwungen werden, Dokumente für den Prozess gegen einen angeblichen Teilhaber des Internetgiganten herauszugeben. Der New Yorker Bundesrichter Vernon Broderick erließ eine entsprechende Anordnung. Damit geht ein verworrener Rechtsstreit um die Anfangszeit von Facebook in die nächste Runde. Zuckerberg hatte das soziale Netzwerk 2004 als Student an der Universität Harvard gegründet und später Milliarden damit verdient. Der Programmierer Paul Ceglia machte in einer Zivilklage gegen Zuckerberg geltend, dass er dem damaligen Gründer 1000 Dollar als Startkapital gegeben und dafür 50 Prozent der Facebook-Anteile bekommen habe. Die Klage wurde 2010 abgewiesen. In dem Zivilprozess stellte sich jedoch heraus, dass Ceglia Dokumente gefälscht haben soll, um seine angeblichen Ansprüche geltend zu machen. Deshalb droht ihm nun ein Strafverfahren, das am 4. Mai beginnen soll. Der Angeklagte ergriff jedoch mit seiner Familie die Flucht - nach Angaben seines Vaters, weil er befürchtete, keinen fairen Prozess zu bekommen.

In dem Zusammenhang verdonnerte Richter Broderick Zuckerberg nun, die gesamte Korrespondenz zu seiner Zusammenarbeit mit Ceglia in den 18 Monaten nach 2003 an den Verteidiger des Angeklagten herauszugeben. Denn festzustehen scheint, dass Zuckerberg an Ceglia 2003 einen Auftrag zum Programmieren von Software erteilt hatte. Zuckerberg erklärt jedoch, dieser habe mit Facebook nichts zu tun gehabt. Die Facebook-Anwälte wehren sich nach Angaben des Richters gegen die Herausgabe der Dokumente. Dabei haben sie die Unterstützung der Staatsanwaltschaft, die Richter Broderick drängte, Facebook nicht zur Übergabe zu zwingen. Der Angeklagte Ceglia befürchtet, so sagte es sein Vater nach Angaben von Richter Broderick, dass Facebook und die Ankläger gemeinsam gegen ihn arbeiten und ihm damit die Chance auf einen fairen Prozess nehmen. Der Richter betonte jedoch, einen ungerechten Prozess werde er nicht zulassen. Von Facebook war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung in dem Prozess äußerten sich ebenfalls nicht.

+++ Facebook veröffentlicht Kettenvideo-App "Riff" +++

Videos filmen, sie mit Freunden teilen und dabei einen immer längeren Kettenfilm produzieren - Facebooks neue App "Riff" soll genau das können. Die Idee hinter der von Facebooks Creative Lab programmierten Video-App: Es soll nicht bei einzelnen Clips bleiben. Freunde und Bekannte können Clips um eigene Aufnahmen ergänzen und weiter verbreiten. Das Programm für iOS und Android ist kostenlos und erlaubt die Markierung der Videos mit themenbezogenen Schlagwörtern, über die man auch nach Filmen suchen kann. Auf Wunsch gibt es Empfehlungen der Entwickler. Um die App zu nutzen, braucht man ein Facebook-Konto, iOS 8 oder Android ab Version 4.3.

+++ Facebook ist umgezogen +++

Facebook ist umgezogen und ab sofort in einem Megakomplex von Architekt Frank Gehry zu finden. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg erklärte am Montag in dem sozialen Netzwerk, bei dem neuen Büro handle es sich um den "größten offenen Raum der Welt". Demnach besteht der Hauptsitz nun aus nur einem riesigen Raum, in dem tausende Menschen gemeinsam arbeiten können. Auf dem Dach befindet sich nach Zuckerbergs Angaben ein mehr als dreieinhalb Hektar großer Park - trotzdem bezeichnete er den Komplex als "ziemlich einfach" und "nicht ausgefallen". Das sei Absicht. "Wir möchten, dass sich unser Raum wie Arbeit im Prozess anfühlt." Wer in das neue Büro trete, solle spüren, wie viel noch zu tun sei, um die Mission von Facebook, Menschen weltweit zu vernetzen, zu vollenden. Der neue Hauptsitz befindet sich direkt neben dem alten Gebäude in Menlo Park. Facebook hatte Gehry 2012 angeheuert. Der US-kanadische Architekt ist für seine schwungvollen Formen bekannt - kastenförmige Bauten lehnt er ab. Weltberühmt wurde er unter anderem mit dem Guggenheim-Museum im nordspanischen Bilbao.

+++ Facebook Messenger bekommt neue Funktionen +++

Facebook baut seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger mit neuen Funktionen deutlich aus. So sollen Verknüpfungen mit anderen Apps das Teilen animierter Bilder, Videos und anderer Multimedia-Inhalte vereinfachen, kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Mittwoch an. Außerdem sollen Unternehmen über den Messenger mit ihren Kunden kommunizieren können. Zum Beispiel könnten Online-Händler über Facebooks Kurzmitteilungsdienst Versand-Informationen an die Käufer schicken, erläuterte Messenger-Chef David Marcus. Genauso könnten Kunden auf diesem Weg Reklamationen loswerden.

+++ Facebook im Visier des Europäischen Gerichtshofs +++

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) prüft in Luxemburg, inwieweit sich das US-Unternehmen Facebook an EU-Rechte zum Schutz personenbezogener Daten halten muss. Im Ausgangsfall hatte ein österreichischer Datenschutz-Aktivist geklagt, weil die Europa-Zentrale von Facebook in Irland personenbezogene Daten von europäischen Nutzern unverschlüsselt in die USA sendet und dort speichern lässt. Damit bestehe die Gefahr, dass der US-Geheimdienst NSA dieses Daten abgreift. Der höchste irische Gerichtshof schloss sich dieser Befürchtung an und legte den Fall dem EuGH vor. Das Verfahren dürfte auch Auswirkungen auf die Verhandlungen von EU und USA zum Schutz gewerblicher Datenübermittlungen haben. Das Urteil wird in einigen Monaten erwartet.

+++ Facebook Messenger bekommt Überweisungsfunktion +++

Facebook gibt US-Nutzern seines Kurzmitteilungsdienstes Messenger die Möglichkeit, einander kostenlos Geld zu überweisen. Der Service solle in den kommenden Monaten an den Start gehen, erklärte das weltgrößte Online-Netzwerk am späten Dienstag. Facebook kooperiert dabei mit Visa und Mastercard. Allerdings können die Facebook-Anwender keine Kreditkarten mit ihrem Konto verknüpfen, sondern nur Debitkarten, bei denen das Girokonto bei Transaktionen ohne Zeitverzögerung belastet wird. Das Verfahren soll mit wenigen Klicks auskommen. Die App werde einen Button mit dem Dollar-Symbol bekommen, damit müsse man nur noch einen Chat mit einem Freund starten, den Betrag eintragen und die Zahlung abschicken, hieß es. Beim ersten Mal muss allerdings noch die Debitkarte hinzugefügt werden. Sie kann danach mit einem PIN-Code geschützt werden - oder auf Apple-Geräten mit Hilfe des Figerabdruck-Sensors. Es könne mehrere Tage dauern, bis die Bank des Nutzers die Zahlung durchgeführt habe und das Geld verfügbar ist, schränkte Facebook ein.

+++ Facebook informiert Nutzer ausführlicher über Regeln für Inhalte +++

Facebook informiert seine Nutzer künftig ausführlicher darüber, welche Inhalte im weltgrößten Online-Netzwerk verboten sind und entfernt werden. In der Nacht zum Montag wurde dafür eine neue Version der sogenannten "Gemeinschaftsstandards" veröffentlicht. "Wir ändern unsere Regeln nicht, sondern wollen den Nutzern nur mehr Klarheit darüber verschaffen, wo und warum wir Grenzen einziehen", sagte die zuständige Facebook-Managerin Monika Bickert der Deutschen Presse-Agentur. Statt eines einzelnen Textes mit elf Kapiteln gibt es nun eine Website mit Links zu verschiedenen Themen und mehr Beispielen als bisher. Neu sei ein Abschnitt über sexuelle Ausbeutung - es seien aber die selben Regeln, nach denen Facebook schon vorher gehandelt habe, betonte Bickert. Ihr Team mit "Hunderten" Mitarbeitern ist dafür zuständig, untersagte Inhalte bei Facebook zu entfernen. Ausführlicher wird nun zum Beispiel auch der Umgang mit Nacktheit erklärt: "Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind." Fotos von Frauen beim Stillen oder Vernarbungen nach Brustamputationen seien jedoch in jedem Fall erlaubt.

+++ Facebook wischt bei "Likes" feucht durch +++

Betreiber von Fanseiten auf Facebook müssen jetzt stark sein: In den kommenden Wochen könnte die Zahl ihrer Fans sinken. Facebook will inaktive Profile von der Anzahl der Fans auf Facebook-Seiten abziehen. Das gelte für Accounts, die vorübergehend deaktiviert seien, erklärte das Online-Netzwerk. Auch Profile von Personen, die gestorben sind, sollen entfernt werden. Familie und Freunde können ein Profil einer gestorbenen Person als eine Art Gedenkbuch auf Facebook erhalten.

Mit der Aufräum-Aktion will Facebook dafür sorgen, dass Firmen genauere Zahlen zu ihren Fanseiten erhalten. Auch die Foto-App Instagram, die zu Facebook gehört, hatte bei einer kürzlichen Lösch-Aktion zahlreiche Profile entfernt. Vor allem Spam-Accounts wurden gelöscht. Dadurch purzelten auch die Follower-Zahlen von Stars wie Justin Bieber oder Kim Kardashian.

+++ Facebook-Chef spricht mit Telekom-Firmen über günstiges Internet +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg scheint erste Verbündete in der Mobilfunk-Branche für seine Pläne zur günstigen Vernetzung entlegener und armer Weltregionen zu finden. Bei seinem Auftritt auf der Branchenmesse Mobile World Congress in Barcelona wurde er von drei Managern aus der Mobilfunk-Branche begleitet. Zuckerberg warb erneut für seine Organisation Internet.org, die auch mit Drohnen und Satelliten günstiges Internet in schwach entwickelte Regionen bringen soll. Man rede mit Facebook über eine Partnerschaft bei Internet.org, sagte der Chef des norwegischen Netzbetreibers Telenor, Jon Fredrik Baksaas. Er ist aktuell auch Vorsitzender des Mobilfunker-Verbandes GSMA. Zuckerberg kam im zweiten Jahr in Folge nach Barcelona, um für Internet.org zu werben.

+++ Facebook von Verbraucherschützern abgemahnt +++

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat das Online-Netzwerk Facebook abgemahnt. Nach Auffassung der Verbraucherschützer verstoßen 19 Klauseln aus den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie von Facebook gegen geltendes Recht. Der Verband kritisiert insbesondere die Auswertung von Nutzerdaten zur Verknüpfung mit Werbung. "Für den Verbraucher erschließt sich nicht auf den ersten Blick, wann welche Daten für welche Zwecke verwendet werden", erklärte der Verband. Nach deutschem Recht dürfen Unternehmen persönliche Daten nur verwerten, wenn die Nutzer dem zustimmen. Diese Einwilligung fehle bei Facebook. Die Verbraucherschützer werfen Facebook außerdem vor, das eigene Geschäftsmodell zu verharmlosen. "Facebook ist und bleibt kostenlos", heißt es auf der Anmelde-Seite des Netzwerks. "Nutzerinnen und Nutzer zahlen zwar kein Geld für die Benutzung von Facebook. Dafür nutzt Facebook sämtliche Daten der Nutzer und verkauft diese in Form von personalisierten Werbeplätzen an werbetreibende Unternehmen", erklärte der Verbraucherzentralen Bundesverband. Die Informationen über die Nutzer seien für Facebook "bares Geld" wert. Anlass der Abmahnung war auch die neue Datenschutzrichtlinie, die Facebook zum 31. Januar eingeführt hatte. Datenschützer und Politiker hatten die neuen Regeln deutlich kritisiert.

+++ "Facebook ist viel gefährlicher als Google" +++

Der frühere Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, hat davor gewarnt, die Macht des sozialen Netzwerks Facebook zu unterschätzen. "Ich halte die Position von Facebook für viel gefährlicher als die von Google", sagte Haucap der "Rheinischen Post". Wer Google nicht benutze wolle, könne problemlos andere Suchmaschinen verwenden. "Facebook kann man hingegen nur ohne Verluste verlassen, wenn es die Freunde auch tun." Die Datenschutzproblematik sei bei Facebook groß. Auch Google habe allerdings eine marktbeherrschende Stellung: "Die Anreize, zu verzerren, sind auf jeden Fall vorhanden." Vorschläge, den Internetkonzern zu entflechten, lehnte Haucap jedoch ab: "Das wäre auch verbraucherfeindlich."

+++ Facebook-Post bringt zwei Studenten in Haft +++

Die Polizei in Malaysia hat zwei Studenten festgenommen, die im Internet aufrührerische Kommentare gegen die Justiz gepostet haben sollen. Die beiden Malaysier hätten auf Facebook Plakate gezeigt, die dazu aufforderten, in jedem Gerichtsgebäude des Landes Feuerwerkskörper zu zünden. Das sagte der Polizeichef des südostasiatischen Staates, Khalid Abu Bakar. Die Studenten seien am Dienstag festgenommen worden und säßen jetzt in Untersuchungshaft. Der Polizeichef teilte nicht mit, ob die jungen Männer zu einem ähnlichen Video auf Youtube in Verbindung stehen. Dort war damit gedroht worden, Gerichte überall in Malaysia anzugreifen. In dem Film, der am Sonntag veröffentlicht wurde, treten vier maskierte Männer vor einer malaysischen Flagge auf. Einer von ihnen beschuldigte die Justiz, ein Instrument der Politik gegen die Demokratie zu sein.

+++ Facebook erhält neue Chefin für deutschsprachigen Raum +++

Eine Medienexpertin übernimmt die Führung von Facebook im deutschsprachigen Raum. Die 47-jährige Marianne Dölz werde künftig für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständig sein, gab das weltgrößte Online-Netzwerk bekannt. Dölz leitete bei der Verlagsgruppe Handelsblatt die Werbevermarktungs-Tochter IQ Media Marketing und war zuvor bei Mediaagenturen aktiv. Der Facebook-Manager F. Scott Woods, der den Job seit 2009 hielt, wolle sich auf eigenen Wunsch neuen Aufgaben innerhalb des Unternehmens widmen, hieß es weiter.

+++ Ärger um Buch mit Facebook-Bildern +++

Ein Buch voller lustiger Fotos und Kommentare aus einer Facebook-Gruppe bringt seinen Herausgebern erheblichen Ärger ein. Auf 160 Seiten zeigt das Buch "Da kotzt das Texterherz" unfreiwillig komische Schilder und Kommentare aus der gleichnamigen Facebook-Gruppe. "Weine nicht, wenn der Winter kommt, Dämm Dämm", heißt es etwa auf einem Werbeplakat. Das Problem: Die Herausgeber des Buches haben die Urheber nicht gefragt, ob sie deren Fotos und Sprüche abdrucken und als Buch verkaufen dürfen. Das wird in der geschlossenen Facebook-Gruppe heftig kritisiert. "Wir haben einen großen Fehler gemacht", schrieb einer der Herausgeber, Peter Berberich, den Gruppenmitgliedern kleinlaut. Die Herausgeber und der Verlag müssen nun um ihr Buch bangen. Denn bei einer Urheberrechtsverletzung können die Betroffenen eine Unterlassung fordern. Schon ein Urheber, der sein Bild zu Unrecht verwendet sieht, könnte den Verkauf des Buches stoppen, sagte Fachanwalt Lars Rieck. "Das war schon sehr blauäugig", sagte der Hamburger Anwalt. Das Buch sei eindeutig eine kommerzielle Verwendung. Dafür hätten sich die Herausgeber eine schriftliche Erlaubnis einholen müssen.

+++ Facebook will Nachlassverwalter zulassen +++

Facebook will Angehörigen die Pflege von Profilen nach dem Tod von Nutzern des weltgrößten Online-Netzwerks erleichtern. Zunächst nur in den USA können Mitglieder künftig eine Art digitalen Nachlassverwalter benennen. Diese Freunde oder Verwandten werden das Profil weiterführen können. Bisher wurden die Accounts beim Tod eines Nutzers eingefroren. Das führte auch zu Kritik von Angehörigen, die stattdessen gern so etwas wie eine Gedenkstätte im Netz einrichten wollten. Alternativ kann man das Profil auch komplett löschen lassen. Die Vertrauenspersonen werden Einträge in den Facebook-Profilen Verstorbener schreiben, Fotos hochladen sowie mit vorheriger Erlaubnis auch frühere Bilder und Einträge herunterladen können. Die privaten Nachrichten könnten dabei nicht eingesehen werden, betonte Facebook.

+++ Facebook-Video verbreitet Trojaner +++

Wer in Facebook unverhofft ein Video von schönen Frauen angezeigt bekommt, sollte derzeit besonders aufpassen. Mit einer Betrugsmasche versuchen Online-Kriminelle, Internetnutzern einen Trojaner auf Windows-PC und Smartphones unterzuschieben. Das Gemeine daran: Weil jeweils 20 der eigenen Freunde im Video markiert sind, fallen viele Nutzer darauf herein. Davor warnt der Sicherheitsdienstleister Bitdefender. Unter dem vermeintlichen Video wird ein goo.gl-Link angezeigt, der bei erfahrenen Nutzern die Alarmglocken läuten lassen sollte. Laut Bitdefender handelt es sich hierbei um einen Kurz-URL-Dienst, auf dem keinesfalls Videos gehostet werden. Erliegt der Nutzer dennoch seiner Neugier und klickt den Link an, landet er auf einer gefälschten Facebook-Seite. Dort setzt er ein ganzes Arsenal an Schadsoftware in Gang. Alles zu der Betrugsmasche finden Sie im Artikel "Facebook-Video enthält Trojaner: Vorsicht vor der Badenixe".

+++ Neue Facebook-AGB gelten ab 30. Januar +++

Wer sich ab dem 30. Januar beim sozialen Netzwerk Facebook einloggt, erkennt automatisch die geänderten Geschäftsbedingungen des Unternehmens an. Die Änderungen beinhalten unter anderem erleichterte Privatsphäreeinstellungen aber auch deutlich mehr zielgerichtete Verfolgung des Nutzerverhaltens. Ein Widerspruch ist nicht möglich, die einzige Möglichkeit für Nutzer wäre die Abmeldung vom Netzwerk. Ursprünglich sollten die Änderungen bereits ab dem 1. Januar gelten. Nach Protesten von Politikern und Verbraucherschützern wurde die Einführung um einen Monat verschoben.

+++ Dank Smartphone-Werbung auf Wachstumskurs +++

Facebook bleibt auf Wachstumskurs. Dank einer großen Nachfrage nach Werbeanzeigen auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets steigerte das weltgrößte Internet-Netzwerk den Umsatz im vierten Quartal um 49 Prozent auf 3,85 Milliarden Dollar. Damit übertraf der Twitter-Konkurrent die Erwartungen. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,77 Milliarden Dollar gerechnet. Den Gewinn je Aktie bezifferte Facebook am Mittwoch mit 54 Cent, was ebenfalls über den durchschnittlichen Schätzungen der Experten lag. Im Vorjahresquartal hatte Facebook 32 Cent je Dividendenpapier verdient. Der Nettogewinn stieg um 34 Prozent auf 701 Millionen Dollar. Facebook hält mit dem Trend zum mobilen Internet mit. Die Reklame auf diesen Geräten machte verglichen mit dem gesamten Werbeumsatz 69 Prozent nach 53 Prozent im Vorjahr aus. Die Zahl der monatlichen Nutzer bezifferte Facebook auf 1,39 Milliarden. Facebook will nach früheren Angaben im laufenden Geschäftsjahr deutlich mehr investieren, um seine milliardenschwere Marktstellung zu behaupten.

+++ Neue Facebook-AGB beschäftigen Bundestag +++

Die geplanten neuen Nutzungsbedingungen bei Facebook werden an diesem Mittwoch (9.00 Uhr) den Rechtsausschuss des Bundestages beschäftigen. Der Ausschuss will einen Facebook-Manager und den Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar befragen. Für Facebook soll Lord Richard Allan kommen, der für die Kontakte zur Politik in Europa zuständig ist. Facebook will zum 30. Januar seine allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern. Dann können Mitglieder genauer festlegen, wer ihre Einträge ansehen kann. Auf der anderen Seite bringen die neuen AGB aber auch eine viel detailliertere Verfolgung des Nutzerverhaltens mit sich. Wer sich nach dem 30. Januar auf Facebook einloggt, stimmt den neuen AGB automatisch zu. Ein Widerspruch ist nicht möglich, Nutzer können sich nur komplett abmelden. Die Vorsitzende des Ausschusses, Renate Künast, warf dem Online-Netzwerk mangelnde Offenheit vor. "Noch immer ist nicht klar, welche Daten Facebook eigentlich zu welchem Zweck sammelt, nutzt und auswertet", sagte sie der dpa. Facebook hätte früher mit Verbraucherschützern oder dem Bundestag sprechen sollen. "Eine marktbeherrschende Stellung sollte mit Transparenz Hand in Hand gehen", erklärte die Grünen-Politikerin. "Bei Facebook sehe ich das nicht."

+++ Facebook am Dienstag offline +++

Facebook und die Fotoplattform Instagram sind am Dienstag in vielen Weltregionen für fast eine Stunde komplett ausgefallen. Nach Angaben von Facebook war die Ursache ein Wartungsfehler und keine Attacke von außen. Zuvor hatte eine Hacker-Gruppe angedeutet, sie stecke hinter dem Ausfall. Am Dienstagmorgen stellten viele Nutzer fest, dass sich die Website des weltgrößten Online-Netzwerks Facebook nicht aufrufen ließ. Auch die Apps funktionierten nicht. Facebook und die ebenfalls zum Konzern gehörende Instagram-Plattform entschuldigten sich und baten um Geduld: Man arbeite an einer Lösung. Nach rund einer Dreiviertelstunde war der Ausfall behoben. Facebook zufolge hatten vorgenommene Änderungen die Konfiguration der Systeme durcheinandergebracht. In der Vergangenheit hatte es bereits hin und wieder Facebook-Ausfälle gegeben, die zum Teil einige Stunden dauerten.

+++ Türkisches Gericht droht mit Facebook-Sperre wegen Kritik am Islam +++

Ein türkisches Gericht hat eine Sperre islamkritischer Facebook-Seiten angeordnet. Das Gericht in der Provinz Ankara habe entschieden, Facebook-Seiten blockieren zu lassen, die den Propheten Mohammed beleidigen, berichtete die regierungsnahe Nachrichtenagentur Anadolu am späten Sonntagabend. Sollte dies nicht umgesetzt werden, müsse der Zugang zu Facebook insgesamt gesperrt werden. Erst vor rund zwei Wochen hatte die türkische Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Abdrucks von Mohammed-Karikaturen gegen zwei Journalisten der Zeitung "Cumhuriyet" eingeleitet. Die Zeitung druckte das Titelbild des Satiremagazins "Charlie Hebdo", das einen weinenden Propheten Mohammed zeigt, über den Kolumnen der Autoren ab. In der südosttürkischen Stadt Diyarbakir hatten am Samstag nach Angaben türkischer Medien zudem Zehntausende gegen die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen demonstriert.

+++ Bundesjustizministerium kritisiert neue Regeln bei Facebook +++

Das Bundesjustizministerium hat die neuen Datenrichtlinien bei Facebook, die am Freitag in Kraft treten sollen, scharf kritisiert. "Wenn Facebook permanent verfolgt, wie wir auf bestimmte Angebote im Netz reagieren, besteht eine große Gefahr, dass wir vorhersehbar und damit auch manipulierbar werden", sagte der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Kelber (SPD) laut einem Vorabbericht dem "Tagesspiegel" aus Berlin vom Montag. Es bleibe unklar, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet, genutzt und ausgewertet würden. Kelber kritisierte zudem, dass die Nutzer mit dem Einloggen am Stichtag automatisch ihre Einwilligung gäben. "Man wird gezwungen das Gesamtpaket zu wählen, Facebook lässt nur die Wahl alles oder nichts", erklärte Kelber. Er sprach sich dafür aus, dass die neuen Funktionen per Voreinstellung ausgeschaltet und nur aktiviert werden sollten, wenn sich der Nutzer dafür entscheide. Facebook aktualisiert am Freitag diverse Nutzungsbedingungen. Ein wesentlicher Bestandteil sind Werbeanzeigen. Das soziale Netzwerk will seine Werbung noch stärker auf die Nutzer zuschneiden und in diesem Zusammenhang auch deren Surfverhalten außerhalb von Facebook auswerten. Mitglieder, die dies nicht akzeptieren wollen, müssen sich aus dem sozialen Netzwerk abmelden.

+++ WhatsApp bleibt unabhängig +++

Facebook-Manager David Marcus bekräftigte, dass der ebenfalls zu Facebook gehörende Kurznachrichtendienst WhatsApp weitgehend unabhängig agiere. WhatsApp behielt den Firmensitz außerhalb des Facebook-Geländes, es gebe wie angekündigt keine Daten-Zusammenlegung, man tausche sich nur regelmäßig über die Strategie aus. "Außerdem ist vereinbart, dass einige neue Funktionen, die wir testen, mit der Zeit bei WhatsApp integriert werden könnten." Das werde auch bei den Ideen zum Geldverdienen der Fall sein. "Wir haben keine Pläne, die beiden Dienste zusammenzuführen." Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook für knapp 23 Milliarden Dollar hatte bei vielen Nutzern die Sorge ausgelöst, ihre Daten würden mit den Beständen des Online-Netzwerks verknüpft. Facebook und WhatsApp versicherten, das sei nicht geplant. "Im Moment geht es nicht um Daten", sagte Marcus. Derzeit hätten beide Dienste das Ziel, die Marke von einer Milliarde Nutzern zu knacken. Der Facebook-Manager erläuterte erstmals, wie WhatsApp und Messenger unter einem Dach parallel betrieben werden sollen. Die Vision sei, WhatsApp mehr für die schnelle Kommunikation mit Grundfunktionen zu positionieren - "eine Art neue Version der SMS". Der Facebook-Messenger solle mit zusätzlichen Anwendungen und Funktionen angereichert werden.

+++ Facebook wird Messenger "nicht mit Werbung zukleistern" +++

Facebook will sich Zeit mit dem Geldverdienen in seinem Kurznachrichtendienst Messenger lassen. "Wir wollen die App nicht mit Werbung zukleistern", der Komfort für Nutzer habe Vorrang, sagte der zuständige Facebook-Manager David Marcus am Rande der Internet-Konferenz DLD in München. "Wenn es uns egal wäre, könnten wir das machen - und bei 500 Millionen Nutzern jede Menge Geld verdienen." Facebook habe aber keine Eile, in der Plattform Umsätze zu erwirtschaften. Eine Überlegung für die Zukunft sei, Unternehmen einen Kanal zur Kommunikation mit Kunden über den Messenger zu geben und sie dafür bezahlen zu lassen. Spekulationen über eine Integration von Bezahlfunktionen in den Messenger dämpfte Marcus dagegen: "Wir haben derzeit kein Interesse, ein Bezahlgeschäft aufzubauen." Der 41-Jährige führte bis zum Wechsel zu Facebook im vergangenen Jahr den Bezahldienst Paypal im Ebay-Konzern.

+++ Facebook hat eigene Technologie zur Spracherkennung +++

Facebook ist dabei, zu einem starken Player bei Spracherkennung zu werden. Die Technologie für eine Funktion, die gesprochene Nachrichten im Kurzmitteilungsdienst Messenger in Text umwandelt, sei eine Eigenentwicklung des Online-Netzwerks, sagte Facebook-Manager David Marcus am Rande der Internet-Konferenz DLD in München. Dabei sei besonders wichtig, dass die Facebook-Software lerne, ganz normal gesprochene Sätze zu verarbeiten, betonte Marcus. "Üblicherweise versuchen die Menschen, besonders klar und deutlich zu reden, wenn sie mit Computern sprechen." Wenn sie kurze Nachrichten für einander aufnehmen, sei dies nicht der Fall. Facebook erhoffe sich dadurch einen Vorteil. Facebook testet die Funktion zur Umwandlung gesprochener Nachrichten in Text bisher in einem kleinen Kreis von Nutzern in den USA.

+++ Elyas M'Barek hat zu viele Facebook-Fans +++

Frauenschwarm Elyas M'Barek (32, "Fack ju Göhte") trauert den Zeiten hinterher, als er noch so wenig Facebook-Fans hatte wie sein Schauspielkollege Tom Schilling. "Damals konnte man jeden Scheiß posten. Das geht heute nicht mehr", sagte er bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises. Dort überreichte er gemeinsam mit Schilling den Preis für die beste Regie an Baran bo Odar für den Film "Who Am I - Kein System ist sicher", in dem die beiden Darsteller Hacker spielen. Schilling hat knapp 12.000 Facebook-Fans - M'Barek dagegen fast 2,3 Millionen. "Dafür bekommt Tom die Filmpreise", sagte er tröstend.

+++ Zuckerberg startet Internet-Projekt in Kolumbien +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in Kolumbien ein Projekt gestartet, das Bewohnern kostenlosen Internet-Zugang verschaffen soll. Durch eine Kooperation mit der Mobilfunkfirma Tigo könnten deren Kunden künftig auf bestimmte Webseiten zugreifen, gab der 30-jährige Konzernchef am Mittwoch an der Seite von Präsident Juan Manuel Santos in Bogotá bekannt. Kolumbien ist das vierte Land, das Zuckerberg im Rahmen seiner Aktion Internet.org besucht. Ziel ist es, zwei Drittel der Weltbevölkerung, die noch offline ist, ans Netz zu bringen. Das Programm läuft bereits in Sambia, Kenia und Tansania. Seine erste Visite in Kolumbien nutzte Zuckerberg zudem, um eine Podiumsdiskussion mit Facebook-Nutzern abzuhalten. Es war das erste derartige Treffen außerhalb der USA.

+++ Facebook startet Test von Plattform für Firmen-Netzwerke +++

Das soziale Netzwerk Facebook treibt seine Pläne für den Einzug in den Büro-Alltag voran. Eine Plattform, auf der Unternehmen eigene interne Netzwerke aufbauen können, wird nun mit einigen Unternehmen getestet. Die App dafür komme in die Download-Plattformen, sagte Projektleiter Lars Rasmussen dem Technologieblog "TechCrunch". "Facebook at work" ähnelt äußerlich dem bekannten Facebook, ist aber für die interne Kommunikation in Unternehmen gedacht. Die Plattform soll effizienter als beispielsweise E-Mail funktionieren und werde auch intern bei Facebook genutzt, sagte Rasmussen der "Financial Times".

+++ Facebook-Milliardär steigt in Marihuana-Geschäft ein +++

Amerikas boomende Marihuana-Industrie erhält Verstärkung durch einen der berühmtesten Silicon-Valley-Milliardäre: Der durch seine frühen Einstiege bei Facebook und PayPal bekannte Peter Thiel hat sich mit seinem mehr als zwei Milliarden Dollar schweren Founders Fund an der auf Cannabis-Geschäfte spezialisierten Private-Equity-Firma Privateer Holdings beteiligt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Über die Höhe der Investition gibt es keine konkreten Angaben, es ist lediglich die Rede von "mehreren Millionen Dollar". Privateers Portfolio besteht aus drei Startups, die von der fortschreitenden Cannabis-Legalisierung in den USA profitieren wollen. Zuletzt hatte die Beteiligungsfirma Schlagzeilen gemacht, als sie die Erben der Reggae-Ikone Bob Marley als Namensgeber für die Marke "Marley Natural" gewinnen konnte. Privateer bezeichnet den Einstieg des ersten institutionellen Großinvestors als Meilenstein für die ganze Branche. Der Founders Fund, den Thiel 2005 mit zwei seiner PayPal-Mitbegründer startete, ist unter anderem an den Trendfirmen Airbnb, Spotify, SpaceX, Oculus und Lyft beteiligt.

+++ Iran verbietet WhatsApp +++

Die iranische Justiz hat WhatsApp und zwei weitere beliebte Messenger- und Telefondienste verboten. Auch die Apps Line und Tango seien blockiert worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna. Der gemäßigte Präsident Hassan Ruhani hat sich wiederholt gegen Blockaden von Kommunikationsdiensten und sozialen Netzwerken im Iran ausgesprochen. Er und seine Anhänger sind der Meinung, dass nur illegale Inhalte verfolgt werden sollten. YouTube, Twitter und Facebook sind im Iran bereits blockiert. Viele junge Iraner verschaffen sich aber über Proxy-Server oder andere Methoden Zugang zu den Diensten.

+++ Facebook kauft Firma für Spracherkennungs-Technologie +++

Facebook setzt seine Einkaufstour fort und übernimmt ein Unternehmen für Spracherkennungs-Software. Die im kalifornischen Palo Alto ansässige Firma wit.ai sei am Montag gekauft worden, teilte Facebook mit, ohne den Preis zu nennen. Das vor 18 Monaten gegründete Start-up hat eine Technologie entwickelt, die eine Spracherkennung für Smartphones und Tablets, aber etwa auch etwa für Internet-gesteuerte Haushaltsgeräte liefert. Die Software kann wit.ai zufolge gesprochene Sprache sowie geschriebene Texte in "natürlicher Sprache" erkennen. Ein Facebook-Sprecher wollte keine Angaben zu den Plänen mit dem Neuerwerb machen. Von Technologien für Spracherkennung ähnlich der Apple-Software Siri verspricht sich die Internet-Branche neue Möglichkeiten etwa im zukunftsträchtigen Markt mit vernetzten Hausgeräten.

+++ Sarah Palin sorgt mit Tierfoto für Furore +++

Alaskas frühere Gouverneurin Sarah Palin hat wegen eines Tierfotos Ärger eingehandelt. Das Bild zeigt ihren sechsjährigen Sohn Trig, der auf den Rücken eines Labradorhundes tritt, um an den Abwaschtisch heranzukommen. "Möge 2015 jeder Stolperstein zu einem Sprungbrett auf dem Weg nach vorn werden!, schrieb Palin dazu auf ihrer Facebook-Seite. Binnen kurzem verzeichnete die ehemalige Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner Tausende Kommentare. Viele warfen ihr Tierquälerei vor. Andere argumentierten, der Hund wäre sicher davongerannt, falls der mit dem Downsyndrom geborene Trig ihm wehgetan hätte. Die Tierschutzorganisation Peta befand, Menschen sollten nicht auf Tiere treten. "Liebe Peta, entspannt Euch", antwortete Palin. "Wenigstens hat Trig den Hund nicht gegessen."

+++ Zuckerberg will 2015 viel lesen +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will im neuen Jahr möglichst viel lesen. Der 30-Jährige möchte alle paar Wochen ein Buch fertigbekommen, wie er am Wochenende in einem Eintrag bei dem Online-Netzwerk ankündigte. Ein Fokus dabei sei, mehr über verschiedene Kulturen, Glaubensrichtungen Technologien und Geschichte zu lernen. Der Chef des weltgrößten Online-Netzwerks setzt sich jedes Jahr ein neues Ziel. So hatte er sich bereits zum Beispiel vorgenommen, jeden Tag einen neuen Menschen zu treffen, Dankesbriefe zu schreiben oder kein Fleisch zu essen - oder nur von Tieren, die er selbst tötet. Für 2015 bat er die Facebook-Nutzer um Hilfe bei der Auswahl einer Aufgabe. Viele hätten mit Büchern verbundene Herausforderungen vorgeschlagen, schrieb Zuckerberg. Nun wolle er in einer Art virtuellem Buchclub mit Facebook-Mitgliedern über die gelesenen Titel diskutieren. Das erste Buch sei "The End of Power" (Das Ende der Macht) des Autors Moises Naim, das sich mit politischen Veränderungen auseinandersetzt.

+++ Neue Facebook-AGB treten erst später in Kraft +++

Facebook gibt seinen Nutzern 30 Tage mehr Zeit, die Änderungen bei den Nutzungsbedingungen, der Datenrichtlinie, der Cookies-Richtlinie und vor allem der Werbung zu prüfen. Statt am 1. Januar treten diese nun erst am 30. Januar in Kraft, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Facebook-Nutzer können bis dahin entscheiden, ob sie die neuen Bedingungen akzeptieren oder ihr Facebook-Konto deaktivieren. Nutzer, die sich nach dem 30. Januar einloggen, stimmen automatisch den neuen Bedingungen zu. Damit erklären sie sich auch damit einverstanden, dass sie Werbeanzeigen gezeigt bekommen, die auf Grundlage ihres Surfverhaltens auch außerhalb des Netzwerks zusammengestellt werden. Bislang erstellt Facebook die Werbeprofile seiner Nutzer auf Grundlage der Aktivitäten in dem Netzwerk selbst. Nun werden dazu auch die außerhalb von Facebook genutzten Apps und Internetseiten miteinbezogen. In den USA ist dies bereits seit einigen Monaten der Fall.

+++ Russland zwingt Facebook zu Sperrung von Protestseite +++

Russland hat Facebook zur Sperrung einer Seite gezwungen, die zu einer Protestversammlung am Tag der Urteilsverkündung gegen den Kremlkritiker Alexej Nawalny aufrief. Die russische Internetaufsicht Roskomnadsor teilte am Sonntag mit, die Seite sei auf Anordnung der Generalstaatsanwalts blockiert worden, weil sie eine "ungenehmigte Massenkundgebung" beworben habe. Die Seite hatte für den 15. Januar zu einer Versammlung aufgerufen, um das erwartete Urteil gegen Nawalny zu "besprechen". Zur Zeit ihrer Sperrung in Russland hatten sich etwa 12.000 Nutzer auf der Seite angemeldet. Sie war am Sonntag nur noch im Ausland abrufbar. Der Kremlkritiker und Antikorruptionsaktivist Nawalny muss sich derzeit vor Gericht wegen Betrugsvorwürfen verantworten. Er warf Facebook am Sonntag vor, vorschnell dem Druck zur Sperrung der Seite nachgegeben zu haben. "Ich hätte gedacht, sie würden zumindest eine Gerichtsanweisung anfordern, statt Seiten zu sperren, sobald die Gauner von Roskomnadsor dies verlangen", schrieb Nawalny auf seiner Internetseite.

+++ Facebook will mehr über Datenschutz informieren +++

Facebook wird in Deutschland immer wieder für die weitreichende Auswertung der Nutzerdaten kritisiert. Das Netzwerk will seine Nutzer künftig besser über Datenschutz auf dem Online-Netzwerk informieren. "Wir müssen noch einen besseren Job machen, den Menschen zu zeigen, dass der Schutz und die Sicherheit ihrer Daten für uns oberste Priorität haben und dass wir auch keine persönlichen Daten an Dritte verkaufen", sagte Facebook-Deutschlandchef Scott Woods der Deutschen Presse-Agentur. Das Vertrauen der Nutzer sei "der Schlüssel zu weiterem Wachstum".

+++ Neue AGB - Facebook-Konto löschen +++

Schlucken oder gehen: Das sind die einzigen beiden Möglichkeiten, wie Facebook-Nutzer auf eine neuerliche Änderung der AGB zum Januar reagieren können. Sie tritt zum Januar in Kraft. Wer das soziale Netzwerk einfach weiternutzt, erklärt sich mit den Änderungen einverstanden. Wer Facebook verlassen möchte, kann etwa seine Fotos und Videos vorher herunterladen. Der Weg, um das Netzwerk endgültig zu verlassen, ist ein wenig verwinkelt. Es gibt zum einen die Option der Deaktivierung, die rückgängig gemacht werden kann, und zum anderen das Löschen. Beides ist nicht zu verwechseln. Zur Deaktivierung geht man zunächst in die Einstellungen zum Punkt "Sicherheit/Deaktiviere dein Konto". In den Hilfeseiten findet sich schließlich das Formular zum Löschen. Nachdem dieses abgeschickt wurde, befindet sich das Konto aber noch zwei Wochen lang weiterhin im Zustand der Deaktivierung. Achtung: Wer sich in diesem Zeitraum auch nur einmal kurz anmeldet, macht das Löschen wieder rückgängig.

+++ Facebook schmeißt Suchmaschine Bing raus +++

Facebook zeigt keine Suchergebnisse des Microsoft-Internetdienstes Bing mehr an. Der Fokus liege nun auf Material aus dem sozialen Netzwerk selbst, sagte ein Facebook-Sprecher. Eine Stellungnahme von Microsoft lag zunächst nicht vor. Facebook hatte ein neues Werkzeug eingeführt, um die Suche innerhalb der Beiträge seiner 1,35 Milliarden Nutzer zu erleichtern. Bislang hatte der US-Konzern parallel dazu die Ergebnisse einer allgemeinen Suche im Internet über Bing angegeben. Der Microsoft-Dienst liegt mit einem Marktanteil von 20 Prozent in den USA an zweiter Stelle hinter Google. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Suchtechnologie zu einem Schwerpunkt seines Konzerns erklärt.

+++ Facebook verbessert die Suchfunktion - auf englisch +++

Facebook macht den nächsten Schritt zu einer besseren Suche im Online-Netzwerk. Nun können Nutzer eigene Einträge sowie die ihrer Freunde nach bestimmten Wörtern durchsuchen. Die Funktion läuft auch in der Smartphone-App, wie Facebook ankündigte. Allerdings sind die Neuerungen - wie schon erste Versuche mit einer besseren Suchfunktion - auf die Spracheinstellung US-Englisch reduziert. Facebook tat sich bisher schwer damit, seinen mehr als 1,3 Milliarden Nutzern eine einfache und effiziente Suchfunktion für die vielen Einträge anzubieten.

+++ Facebook stellt Slingshot auf den Kopf +++

Facebook hat seine auf wenig Gegenliebe gestoßene Foto-Chat-App Slingshot komplett überarbeitet. Slingshot 2.0 setzt nicht mehr voraus, dass ein Nutzer ein eigenes Foto schickt, bevor er ein empfangenes Bild sehen kann. Anderen Nutzern kann nun ähnlich wie bei Instagram oder Twitter gefolgt werden, auf Beiträge kann mit eigenen Fotos oder Videos reagiert werden. Anders als zuvor gibt es nun vor dem Absenden eine Vorschau zur Kontrolle eines Beitrags. Neu sind auch Emojis, integrierte Kamerafilter und Zeichnungen. Nach wie vor löscht der Dienst jedes Foto nach 24 Stunden oder nachdem es vom Empfänger angesehen wurde. Die App setzt Android 4.1 oder iOS 7 voraus.

+++ Facebook bei Jugendlichen nicht mehr so beliebt +++

Das soziale Netzwerk Facebook hat in der Gunst von Jugendlichen deutlich verloren. 73 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzten Online-Communitys, wie die Jim-Studie ergab. Im vergangenen Jahr waren es noch 83 Prozent, im Jahr 2012 87 Prozent. Online-Communitys umfassen zwar auch andere Dienste, aber "faktisch ist das weitgehend Facebook", sagte Thomas Rathgeb von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, die die Studie unterstützt hat. Zu den Gewinnern zählt die Chat-App WhatsApp, die ebenfalls zu Facebook gehört. Sie ist mit Abstand die beliebteste App der Jugendlichen. Für Facebook ist der Rückgang bei den jüngeren Teenagern besonders deutlich: Unter den 12- bis 13-Jährigen nutzen nur noch ein Drittel (34 Prozent) regelmäßig Online-Netzwerke. Vor einem Jahr waren es noch mehr als die Hälfte (54 Prozent). "Die Jüngsten steigen da schon gar nicht mehr ein", sagte Rathgeb. Sie nutzten zur Kommunikation andere Apps, allem voran den Chat-Dienst WhatsApp.

+++ Ab 2015 neue Datenrichtlinie und Nutzungsbedingungen +++

Zum Jahreswechsel ändert Facebook seine Nutzungsbedingungen und seine Datenrichtlinie. Sie würden aktualisiert, um neuen Funktionen "Rechnung zu tragen" und die Dokumente "leicht verständlich zu machen", teilte Facebook seinen Nutzern in einer in der Nacht zum Mittwoch verschickten E-Mail mit. Darin weist das Unternehmen zudem darauf hin, ab Januar Werbeanzeigen auf den Profilen seiner Nutzer zu schalten, die auf Grundlage ihres Surfverhaltens außerhalb des Netzwerks zusammengestellt wurden. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2015 in Kraft. Ihre Zustimmung erteilen die Nutzer, indem sie die Dienste des Netzwerks nach dem Zeitpunkt weiter nutzen. Um Datenschutzbedenken entgegenzutreten, veröffentlichte Facebook zudem eine interaktive Anleitung zu "Grundlagen zum Datenschutz". Sie soll Nutzern dabei helfen, ihre Informationen auf Facebook zu kontrollieren - und beispielsweise richtig einzustellen, wer welche Inhalte sehen kann.

+++ Facebook bringt Chat-App "Rooms" nach Deutschland +++

Facebook hat seine für anonyme Nutzung ausgelegte Chat-App "Rooms" auch in Deutschland gestartet. In der Anwendung können Nutzer unter beliebigen Namen Chat-Räume anlegen und dort Text-Nachrichten, Bilder und Videos austauschen. Die Idee dahinter sei, seinen Interessen folgen zu können, ohne die eigene Identität preisgeben zu müssen, sagte der zuständige Facebook-Manager Josh Miller. Die App ist zunächst für Apple-Geräte verfügbar.

+++ Facebook bringt App für Gruppen-Funktion heraus +++

Facebook setzt seine Strategie fort, Funktionen in eigenständige Apps zu verlagern. Jetzt wurde eine eigene App für Facebook-Gruppen veröffentlicht, in Versionen für Apples Betriebssystem iOS und Android-Geräte. "Diese App wurde für die Menschen entwickelt, die Gruppen häufig und intensiv nutzen", erklärte das Unternehmen. Die App soll es Mitgliedern einfacher machen, Diskussionen innerhalb der Gruppen zu verfolgen. Die Nutzer sollen Symbole für einzelne Gruppen direkt auf dem Hauptbildschirm ihrer Smartphones anlegen können.Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennten Anwendungen zu platzieren. Es gibt neben der zentralen Facebook-App eine Reihe weiterer Smartphone-Programme. Mit "Slingshot" können Nutzer einander Fotos schicken. Auch das Foto-Netzwerk Instagram und die Chat-App WhatsApp gehören zum Facebook-Konzern.

+++ Facebook hat Datenschutzeinstellungen überarbeitet +++

Facebook hat seine Datenschutzeinstellungen überarbeitet. Diese erlauben nun mehr Kontrolle darüber, was mit den eigenen Inhalten passiert. Nutzer des Netzwerks sollten sie allerdings nicht in den Grundeinstellungen belassen, schreibt die Zeitschrift "PC Go". Besonders die Einstellungen für personalisierte Werbung sollten angepasst werden, will der Nutzer nicht zum Werbegesicht für Firmen werden. Und auch die Freunde sollten in Listen sortiert werden. So lässt sich beim Veröffentlichen von Beiträgen besser einstellen, wer welche Inhalte zu Gesicht bekommt. Die Privatsphäreeinstellungen finden sich neben den Benachrichtigungssymbolen in der Menüleiste. Dort führt ein Klick auf das Schloss-Symbol zum Ziel. Mittlerweile bietet Facebook auch einen digitalen Assistenten an, der die wichtigsten Einstellungen erklärt.

+++ Facebook arbeitet an Karriere-Plattform +++

Facebook will einem Zeitungsbericht zufolge auch in der Arbeitswelt mitmischen. Das Unternehmen arbeite "im Geheimen" an einer neuen Internetseite mit dem Namen "Facebook at Work" (zu deutsch: Facebook bei der Arbeit), das Karriere-Netzwerken wie LinkedIn Konkurrenz machen solle, berichtete die "Financial Times" am Montag. Über die Seite sollen Nutzer berufliche Kontakte pflegen, mit Kollegen diskutieren und gemeinsam an Dokumenten arbeiten können. Facebook gibt es seit 2004. Das Netzwerk hat 1,35 Milliarden aktive Nutzer. LinkedIn ist nach eigenen Angaben das größte Online-Berufsnetzwerk der Welt. Es hat 300 Millionen Menschen in mehr als 200 Ländern und Regionen. Im deutschsprachigen Raum nutzen 14 Millionen Menschen das Karriere-Netzwerk Xing, um berufliche Kontakte zu pflegen.

+++ Facebook wertet Surfverhalten deutscher Nutzer zu Werbezwecken aus +++

Auch in Deutschland wertet Facebook künftig Internetaktivitäten seiner Nutzer abseits des sozialen Netzwerkes aus und stimmt darauf die geschalteten Anzeigen ab. Das Surfverhalten der Mitglieder wird zudem nun auch in Frankreich, Irland, Kanada und in Australien bei der personalisierten Schaltung von Werbung berücksichtigt, wie Facebook am Donnerstag mitteilte. Bislang erstellte Facebook die Werbeprofile seiner Nutzer vor allem auf Grundlage der Aktivitäten auf dem sozialen Netzwerk. In den USA richtet Facebook seine Anzeigen bereits seit einigen Monaten auch danach aus, was die Nutzer im Internet tun. Wer beispielsweise im Internet nach Angeboten für seinen nächsten Urlaub sucht, könnte bei seinem nächsten Besuch auf seiner Facebook-Pinnwand Werbung für Reisen angezeigt bekommen. Kauft jemand über das Internet eine Stereoanlage, werden auf seiner Facebook-Seite höchstwahrscheinlich Anzeigen für Lautsprecher oder anderes Zubehör eingeblendet. Facebook-Mitglieder sollen ihr Werbeprofil einsehen und so nachvollziehen können, wie welche Anzeige auf ihre Seite kommt. Nach Angaben des Unternehmens können die Nutzer dort anklicken, zu welchen Themen sie Werbung angezeigt bekommen wollen und zu welchen nicht. Sie können laut Facebook die Anzeigenschaltung auch ganz ausschalten. Facebook erwirtschaftet den Großteil seines Umsatzes mit Werbeeinnahmen.

+++ Facebook Messenger hat mehr als 500 Millionen Nutzer +++

Der Facebook Messenger hat nach der Auskoppelung in eine eigenständige App die Marke von einer halben Milliarde Nutzern geknackt. Das weltgrößte Online-Netzwerk gab den Meilenstein in einem Blogeintrag am späten Montag bekannt. Noch im Frühjahr hatte der 2011 gestartete Messenger rund 200 Millionen aktive Nutzer. Vor einigen Monaten trennte Facebook jedoch die Kurznachrichten-Funktion aus seiner allgemeinen App für Smartphones und Tablets heraus: Wer sie weiter nutzen wollte, musste den Messenger laden. Einige Nutzer machten das nur grummelnd. Etwa im deutschen App Store von Apple hat die Anwendung deshalb kontinuierlich niedrige Bewertungen.

+++ Facebook-Meldung falsch: Macaulay Culkin nicht tot +++

Immer wieder verbreiten sich in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co. Meldungen, dass berühmte Persönlichkeiten verstorben seien. Oft entpuppen diese sich dann als reine Hirngespinste. So auch dieses Mal. Angeblich wurde die Leiche des "Kevin - Allein zu Haus"-Stars Macaulay Culkin in seinem Apartment in New York gefunden. Diese Nachricht verbreitete sich rasend schnell im Netz. Sprecher des Schauspielers dementierten laut "The Independent" jetzt aber die Meldung: "Er ist immer noch am Leben, es geht ihm gut, glaubt nicht daran, was ihr im Internet seht", heißt es in einer Mitteilung. Vor sieben Monaten kursierten schon einmal Gerüchte in den sozialen Netzwerken, dass der einstige Kinderstar gestorben sei.

+++ China lässt Facebook bei Apec-Gipfel zu +++

Chinas Zensur hat Facebook und Twitter zugelassen - allerdings nur für das Gipfeltreffen der Pazifikanrainerstaaten (Apec). "Im Pressezentrum für den Gipfel sind Facebook und Twitter ohne Einschränkungen abrufbar", sagte ein Manager des Organisations-Komitees. Außerhalb des Pressezentrums blieben Facebook und Twitter in Chinas Hauptstadt jedoch weiterhin gesperrt. Die strenge Internetzensur in China hat solche Ausmaße angekommen, dass deutsche Unternehmen Einbußen fürchten. Das ergab eine Umfrage der deutschen Handelskammer. Zensur und Störungen von Tunneldiensten, mit denen die "Große Firewall" genannten Internetsperren in China umgangen werden können, haben zugenommen. Seit Juni blockt China immer wieder Dienste von Google. Auch sind Email-Dienste von Google meist nicht mehr zugänglich. Ohnehin sind Facebook, Twitter, Youtube oder Webseiten der "Süddeutschen Zeitung", der "New York Times" oder des "Wall Street Journals" gesperrt.

+++ Behörden fordern immer mehr Zugang zu Nutzerdaten +++

Facebook wird nach eigenen Angaben immer häufiger von Behörden weltweit zur Herausgabe von Nutzer-Informationen aufgefordert. In der ersten Hälfte 2014 sei die Zahl der Anfragen von Regierungen um etwa ein Viertel im Vergleich zum vorherigen Halbjahr gestiegen, teilte Facebook am Dienstag mit. Insgesamt seien knapp 35.000 Anträge eingegangen. Zuletzt hatte auch Google mitgeteilt, dass Regierungsstellen verstärkt die Freigabe von Kunden-Daten verlangten. Die Praxis der Behörden ist international in die Kritik geraten, nachdem der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden im vergangenen Jahr amerikanische Ausspähprogramme enthüllt hatte.

+++ Facebook startet Dienst im Tor-Netzwerk +++

Facebook macht es Nutzern des anonymen Internet-Browsers Tor leichter, das Online-Netzwerk zu nutzen. Dafür hat Facebook eine eigene Adresse im Tor-Netzwerk eingerichtet. Solche Angebote werden "Hidden Services", versteckte Dienste, genannt. Facebook ist nun für Tor-Nutzer unter https://facebookcorewwwi.onion/ erreichbar. Internet-Adressen, die nur über das Tor-Netzwerk angesteuert werden können, enden alle auf .onion. Das ist angelehnt an den Namen Tor, der für "The Onion Router" (Zwiebel-Router) steht. Tor verschlüsselt Daten in mehreren Schichten, wie bei einer Zwiebel. Der Tor-Browser verschleiert den Standort seiner Nutzer, indem er ihre Anfrage über mehrere Zwischenstationen zum Ziel leitet. Damit sorgt er für mehr Anonymität als herkömmliche Internet-Browser. In Ländern mit Internet-Zensur nutzen Menschen den Tor-Browser, um die offiziellen Schranken zu umgehen. So können sie unter anderem Facebook auch in Ländern erreichen, in denen das soziale Netzwerk eigentlich blockiert ist. Tor zufolge nutzen etwa 2 Millionen Menschen den Browser, darunter gut 200 000 aus Deutschland. Doch Tor-Nutzer stoßen bei Facebook auf ein Problem. Weil ihre Anfragen unterschiedlich durch das Tor-Netz aus Zwischenstationen geleitet werden, scheint ihr Standort zu springen. "Für unser System sieht es so aus, als würde jemand, der sich erst von Australien aus verbunden hat, plötzlich in Schweden oder Kanada sein", schrieb Facebook-Programmierer Alec Muffett am Freitag. Facebook gehe dann normalerweise davon aus, dass das Profil gehackt sei. Die Facebook-Seite für Tor verbindet die Nutzer nun direkt mit den Rechenzentren des Netzwerkes, schreibt Muffett. Trotz Tor sind die Facebook-Nutzer nicht vollständig anonym: Wer den Datenverkehr beobachten kann, könnte eine Person identifizieren, wenn sie sich unter ihrem Namen auf Facebook anmeldet. Allerdings wüsste der Angreifer dann immer noch nicht den tatsächlichen Standort des Nutzers. "Der Hidden Service ist ein riesiger Vorteil für Nutzer, die Privatsphäre und Sicherheit wollen, aber nicht unbedingt Anonymität", schrieb Runa Sandvik von Tor auf dem Online-Netzwerk Twitter.

+++ WhatsApp-Gründer besitzen neun Milliarden Dollar in Facebook-Aktien +++

Die Gründer von WhatsApp haben durch den Verkauf ihres mobilen Mitteilungsdienstes an Facebook Aktien im Wert von mehreren Milliarden Dollar bekommen. Jan Koum und Brian Acton, die den Verkauf ihres Dienstes an das weltweit größte Soziale Netzwerk Anfang des Monats abgeschlossen hatten, erhielten 116 Millionen Anteile am Facebook-Bestand. Diese Aktien-Verteilung aus dem mittlerweile rund 22 Milliarden Dollar teuren Kauf durch Facebook wurde am Mittwoch (Ortszeit) bekannt. Nach derzeitigem Stand sind diese Aktien fast neun Milliarden Dollar (umgerechnet rund 7,1 Milliarden Euo) wert. Koums Anteile belaufen sich auf einen Wert von rund 5,8 Milliarden Dollar, Actons auf etwa drei Milliarden. Mehr als 45 weitere Gründer und Mitarbeiter von WhatsApp erhielten ebenfalls Facebook-Anteile.

+++ Facebook steigert Umsatz dank Smartphone-Werbung +++

Dank einer großen Nachfrage nach Werbeanzeigen auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets hat Facebook den Umsatz im dritten Quartal um 59 Prozent gesteigert. Lag er vor einem Jahr noch bei 2,02 Milliarden Dollar, waren es im abgelaufenen Quartal 3,2 Milliarden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen: Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 3,12 Milliarden Dollar gerechnet. Der Nettogewinn verdoppelte sich fast auf 806 Millionen Dollar.
Facebook kann offenbar mit dem Trend zum mobilen Internet mithalten: Die Reklame auf diesen Geräten machte verglichen mit dem gesamten Werbeumsatz 66 Prozent aus. Vor einem Jahr waren es noch 49 Prozent. Insgesamt stieg die Zahl der monatlichen Nutzer um 14 Prozent auf 1,35 Milliarden. 864 Millionen loggen sich demnach jeden Tag ein.

+++ WhatsApp-Übernahme kostete 22 Milliarden Dollar +++

Erstmals gab Facebook auch Details zur neuen Tochter WhatsApp bekannt, die der Konzern von Mark Zuckerberg für 22 Milliarden Dollar gekauft hatte. Die Firma schrieb in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Verlust von 232,5 Millionen Dollar, nach 58,8 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Analyst Schachter sagte, Investoren sähen ein, dass das Engagement bei WhatsApp, das viele Smartphone-Nutzer als SMS-Ersatz nutzen, langfristig sei. Am wichtigsten sei im Moment, mehr Nutzer zu gewinnen. Bei der Chat-Software sind keine Anzeigen zu sehen. Zuckerberg hat erklärt, dass er es nicht eilig habe, mit WhatsApp Geld zu verdienen.

+++ Facebook stellt App für anonyme Chats vor +++

Facebook hat eine App für Anonyme Chats auf Apple-iPhones vorgestellt. In der Anwendung "Rooms" können Nutzer unter beliebigen Namen Chat-Räume anlegen und dort Text-Nachrichten, Bilder und Videos austauschen. Neue Mitglieder für einzelne Räume werden über sogenannte QR-Codes eingeladen, die man mit der Smartphone-Kamera einscannt. Eine App mit der Möglichkeit anonymer Nutzung war von Facebook bereits erwartet worden. Das weltgrößte Online-Netzwerk besteht in seiner Plattform grundsätzlich darauf, dass sich Nutzer mit ihren echten Namen anmelden, auch wenn es Ausnahmen gibt. Zugleich sind in den vergangenen Monaten Apps populär geworden, die Nutzern versprechen, ihre Identität geheimzuhalten. Facebooks "Rooms"-App erinnert allerdings weniger an diese Anwendungen wie "Whisper" oder "Secret", sondern eher an die sogenannten Message Boards aus frühen Internet-Zeiten.

+++ Zuckerberg spricht Chinesisch - Studenten spenden Beifall +++

China mag Facebook verbieten - der Mitbegründer Mark Zuckerberg allerdings lässt sich davon nicht beirren. Er unterhielt Studenten am Mittwoch an der renommierten Tsinghua-Universität in Peking mit einem 30-minütigen Gespräch - auf Chinesisch. Die Sprache hatte er vor kurzem erlernt, nachdem er 2012 die amerikanisch-chinesische Priscilla Chan geheiratet hatte. Es gab keine Debatte über das Facebook-Verbot im Land oder Bemühungen des Unternehmens, auf dem chinesischen Markt Fuß fassen zu wollen. Allerdings sagte der Facebook-Chef, dass sein Unternehmen bereits einigen chinesischen Firmen helfe, Kunden im Ausland zu gewinnen. Er wies auf den Computerhersteller Lenovo hin, der in Indien über Facebook wirbt. Zwar war Zuckerbergs Aussprache nicht gerade fließend, aber er konnte eine halbe Stunde lang eine Unterhaltung - auch durchaus humorvoll - führen. Das honorierten die Studenten mit warmen Applaus.

+++ Auch Drogenermittler müssen echten Namen angeben +++

Facebook hält an seiner strikten Namenspolitik fest: Auch Drogenermittler müssen in dem weltweit größten Sozialen Netzwerk ihren echten Namen angeben. Darauf wies Facebook-Sicherheitschef Joe Sullivan am Freitag die Chefin der US-Drogenvollzugsbehörde DEA, Michele Leonhart, hin. Die Richtlinie, wonach alle Nutzer des Netzwerkes ihren Klarnamen angeben müssen, gelte auch für Behörden, schrieb Sullivan in einem Brief an Leonhart - selbst wenn sie mit gefälschten Konten auf der Jagd nach Drogenschmugglern seien. Sullivans Brief ist eine Reaktion auf die Klage einer New Yorkerin, in der sie die DEA beschuldigt, ein Agent habe auf einem gefälschten Nutzerkonto ihren Namen und Bilder von ihrem Handy verwendet. Die Fotos waren auf ihrem Mobiltelefon gefunden worden, als die Klägerin in einem Drogenfall im Juli 2010 festgenommen worden war. Der Account wurde ihr zufolge anschließend von dem Ermittler genutzt, um mit "gefährlichen Personen" in Kontakt zu treten.

+++ Facebook startet "Safety Check" bei Katastrophen +++

Facebook-Nutzer können Angehörige und Freunde künftig mit Hilfe eines speziellen Tools mitteilen, dass sie sich bei oder nach einer Naturkatastrophe in Sicherheit befinden. Der "Safety Check" steht den 1,32 Milliarden Mitgliedern des sozialen Netzwerks auf Computern und Mobilgeräten zur Verfügung, teilte das Unternehmen mit. Das Tool funktioniere auch auf eher einfachen Handys, die vor allem im Entwicklungsländern noch von vielen Nutzern benutzt werden, um sich bei Facebook anzumelden, hieß es weiter. Auch bisher schon benachrichtigten viele Menschen im Falle von Erdbeben oder Unwettern ihre Angehörigen und Freunde über Facebook über ihren Verbleib. "Safety Check" vereinfache das: Einmal aktiviert, stelle das Tool über das Internet den Standort des Nutzers fest. Dabei benutzt es Informationen aus dem Profil des Nutzers. Sollte es dort eine Naturkatastrophe gegeben haben, wird "Safety Check" den Nutzer fragen, ob er wohlauf sei. Bestätige er dies, teile das Tool das allen Facebook-Freunden mit. Abwählen kann man dieses Option dann nicht. Nutzer können auch ihre Freunde als in Sicherheit markieren, diese müssen dem allerdings zustimmen.

+++ Ronaldo knackt auf Facebook 100-Millionen-Marke +++

Weltfußballer Cristiano Ronaldo könnte Pop-Königin Shakira bald vom Facebook-Thron stürzen. Der Portugiese knackte auf Facebook die Marke von 100 Millionen Fans und ist der Sängerin aus Kolumbien - der Nummer eins in dem sozialen Netzwerk - dicht auf den Fersen. "Dank an alle. Endlich habe ich die 100 Millionen Freunde auf Facebook erreicht", sagte der torgefährliche Stürmer des spanischen Topclubs Real Madrid lächelnd auf einem Video, das er auf Facebook postete. Shakira - Partnerin von Barcelona-Verteidiger und Ronaldo-Rivale Gerard Piqué - kommt zurzeit auf gut 105 Millionen sogenannter "Likes" und ist somit der weltweit beliebteste Mensch auf Facebook. Zum Vergleich: Der vierfache Weltfußballer Lionel Messi vom FC Barcelona kommt auf knapp 74 Millionen Fans, und Weltmeister Mesut Özil ist mit 26 Millionen unter den deutschen Kickern ganz vorne. Shakira-Konkurrentin Rihanna darf sich immerhin über rund 90 Millionen Facebook-Freunde freuen und ist in der Personen-Rangliste die Nummer vier hinter Shakira, Ronaldo und US-Rapper und Musikproduzent Eminem, der knapp 96 Millionen Likes hat.

+++ Zuckerberg spendet 25 Millionen Dollar für Kampf gegen Ebola +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellt 25 Millionen Dollar (rund 19,7 Millionen Euro) für den Kampf gegen Ebola bereit. Seine Frau Priscilla und er wollten diese Summe an die Centers for Disease Control Foundation spenden, teilte Zuckerberg am Dienstag auf seiner Facebook-Seite mit. Mit der gemeinnützigen Stiftung mobilisiert die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control (CDC) zusätzliche Mittel aus dem Privatsektor für die Bekämpfung von Krankheiten. Die Ebola-Epidemie befinde sich an einem "entscheidenden Wendepunkt", schrieb Zuckerberg. "Wir müssen Ebola in naher Zukunft unter Kontrolle bringen, damit es sich nicht weiter ausbreitet und zu einer langfristigen weltweiten Gesundheitskrise wird, die wir am Ende wie HIV oder Polio über Jahrzehnte im großen Stil bekämpfen müssen." Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates und seiner Frau Melinda hatte im vergangenen Monat bereits 50 Millionen Dollar für den Kampf gegen Ebola zur Verfügung gestellt.

+++ Zuckerberg wirbt in Indonesien für kostenloses Internet +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat in Indonesien für einen kostenlosen Internetzugang für Arme geworben. Bei seinem Besuch in dem Land mit vielen Facebook-Nutzern traf der 30-jährige am Montag mit dem designierten Präsidenten Joko Widodo zusammen. Mit diesem habe er über die Schaffung von Arbeitsplätzen, eine bessere Wirtschaft und den Ausbau der Internetverbindungen gesprochen, sagte Zuckerberg. Der Milliardär will das von Facebook-geführte Projekt Internet.org voranbringen. Ziel ist Internetzugang für Menschen in Teilen der Welt, wo die Dienste bisher nicht zur Verfügung stehen oder unerschwinglich sind. Indonesien hat nach Angaben des sozialen Netzwerkes mit rund 69 Millionen aktiven Nutzern die viertgrößte Facebook-Gemeinde der Welt. Die meisten der 252 Millionen Einwohner verfügen jedoch über keinen Internetzugang. Seinen Besuch in Indonesien nutzte Zuckerberg auch zum Besuch des antiken buddhistischen Borobudur-Tempels auf der Insel Java. Ein Bild von sich postete der Unternehmer stilgerecht auf seiner Facebook-Seite.

+++ Facebook-Gründer Zuckerberg will Indern ins Internet verhelfen +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg setzt bei seinem Ziel, die ganze Welt zu vernetzen, auf mehr Sprachenvielfalt im Internet. Facebook fördere die Entwicklung neuer Anwendungen in lokalen Sprachen mit einer Million US-Dollar (780.000 Euro), sagte er bei einem Internet-Gipfel in Indiens Hauptstadt Neu Delhi. Auf dem Subkontinent etwa sei Facebook in zehn indischen Sprachen verfügbar, doch gebe es dort Hunderte Sprachen. "In Indien sind 243 Millionen Menschen online, davon haben 100 Millionen einen Facebook-Account", sagte Zuckerberg weiter. Das bedeute im Umkehrschluss aber, dass mehr als eine Milliarde Inder noch keinen Zugang hätten. Hindernisse seien neben zu wenig Geld für Handys und fehlender Netzabdeckung auch Analphabetismus und fehlende Sprach-Anwendungen. "Wir arbeiten daran, diese Hürden einzureißen."

+++ Facebook plant neue App zur anonymen Nutzung +++

Facebook plant angeblich eine App, die Nutzern mehr Anonymität erlauben soll. Das Netzwerk arbeite an einer Anwendung, die man unter verschiedenen Spitznamen benutzen könne, schrieb die US-Zeitung "New York Times". Es sei unklar, ob und wie die App mit Facebooks Online-Netzwerk verbunden sein werde. Sie solle in den kommenden Wochen erscheinen, hieß es unter Berufung auf zwei Personen mit Kenntnis der Pläne. Facebook wollte die Informationen auf Anfrage der Zeitung nicht kommentieren. Mit einer pseudonymen App würde sich Facebook auf neuen Boden begeben.

Für sein soziales Netzwerk besteht Facebook bisher darauf, dass Mitglieder sich mit ihrem echten Namen anmelden. In den Nutzungsbedingungen heißt es: "Facebook-Nutzer geben ihre wahren Namen und Daten an." Erst kürzlich gab es Streit um diese Vorgaben, nachdem Facebook hunderte Profile von Dragqueens sowie Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern gesperrt hatte. Die Betroffenen protestierten lautstark dagegen. Facebook lenkte ein: Die Dragqueens dürfen nun unter ihren Künstlernamen auf dem Online-Netzwerk präsent sein. Die Nutzungsbedingungen sollen anders ausgelegt werden, versprach Facebook-Manager Chris Cox. Nutzer könnten nun die "authentischen Namen, die sie im echten Leben verwenden", angeben.

+++ Facebook schließt Übernahme von WhatsApp ab +++

Facebook hat die Übernahme des Messenger-Dienstes WhatsApp abgeschlossen. Das soziale Online-Netzwerk zahlte für die beliebte Anwendung für Smartphones am Ende fast 22 Milliarden Dollar (rund 17,5 Milliarden Euro), wie aus Börsendokumenten hervorging. Damit liegt der Kaufpreis über den ursprünglich angepeilten 19 Milliarden Dollar. Grund dafür ist der gestiegene Aktienkurs von Facebook. Ein Großteil des Deals wurde in Aktien abgewickelt. Facebook hatte die Übernahme von WhatsApp im Februar angekündigt. Vergangenen Freitag hatte nach den US-Wettbewerbsbehörden auch die EU-Kommission ihre Zustimmung erteilt. WhatsApp wird weltweit von etwa 600 Millionen Menschen genutzt. Mit dem Zukauf will Facebook seine Präsenz im mobilen Internet stärken. Verbraucherschützer hatten sich bereits kurz nach Bekanntwerden der angestrebten Übernahme besorgt geäußert. Sie befürchten, dass Facebook die Daten von WhatsApp-Nutzern für Werbezwecke nutzen könnte. Nach Einschätzung von Analysten muss Facebook den gigantischen Kaufpreis auf irgendeine Weise wieder hereinholen - sei es durch neue Angebote für seine Nutzer oder indem es die Daten der WhatsApp-Nutzer zu Geld macht.

+++ EU-Kommission gibt Facebook grünes Licht für WhatsApp-Kauf +++

Jetzt ist es offiziell: Facebook darf WhatsApp kaufen. Die EU-Kommission hat dem sozialen Netzwerk grünes Licht für den milliardenschweren Kauf des Kurznachrichtendienstes gegeben. Die Übernahme entspreche den EU-Regeln, weil Facebook Messenger und WhatsApp keine engen Konkurrenten seien, teilten die obersten Wettbewerbshüter Europas in Brüssel mit. "Verbraucher werden nach wie vor eine große Auswahl an anderen Kommunikationsdiensten haben", begründete EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia die Entscheidung in Brüssel. Facebook hatte WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar (15 Mrd Euro) übernommen. Weltweit nutzen nach EU-Angaben 600 Millionen Menschen regelmäßig den Kurznachrichtendienst WhatsApp, Facebook Messenger komme auf 300 Millionen Nutzer. Von den US-Aufsehern hatte Facebook die Genehmigung für den Kauf schon im April bekommen, die Behörde mahnte aber die strikte Einhaltung der Datenschutz-Versprechen an.

+++ So stellt man automatische Videostarts in Facebook ab +++

Facebook spielt Videos jetzt auch auf Mobilgeräten ungefragt ab, wenn diese über das Mobilfunknetz mit dem Internet verbunden sind. Das kann auf Dauer am knappen monatlichen Datenvolumen zehren. Doch die Auto-play genannte Funktion lässt sich auf Mobilgeräten deaktivieren, wie das Netzwerk in seinem Hilfe-Bereich mitteilt. Dazu geht man in der Android-App in die Einstellungen. Dort kann im Punkt "Hilfe&Einstellungen" Video Auto-play deaktiviert werden. Unter iOS führt der Weg in die Systemeinstellungen und dort zur Facebook-App. Dort lässt sich das Auto-play unter "Einstellungen/Video" abschalten. Die Einstellung muss auf jedem Smartphone oder Tablet einzeln gewählt werden.

+++ Online-Angriff auf jungen Facebook-Gegenentwurf Ello +++

Das junge Online-Netzwerk Ello, das ein Gegenentwurf zu Facebook sein will, ist Ziel eines Online-Angriffs geworden. Die Website wurde für einige Stunden mit einer sogenannten DDOS-Attacke lahmgelegt. Dabei werden die Server mit sinnlosen Anfragen überhäuft, bis sie in die Knie gehen. Ello verspricht seinen Nutzern ein Netzwerk ohne Werbung. Es ist seit dem Start im Juli bisher nur über Einladungen zugänglich. Mitgründer Paul Bundnitz sagte US-Medien, Ello bekomme aktuell rund 30.000 Registrierungs-Anfragen pro Stunde. Kritiker wie der Online-Aktivist Aral Balkan bemängeln allerdings, dass der Dienst rund 430.000 Dollar als Anschubfinanzierung von Risikokapitalgebern angenommen habe und das Geschäftsmodell unklar sei.

+++ Elysa M'Barek überlegt sich gut, was er auf Facebook postet +++

Elyas M'Barek ("Fack ju Göhte") versucht, seine mehr als zwei Millionen Facebook-Fans gut zu unterhalten. "Ich überlege mir natürlich, was ich posten kann, was die Masse überhaupt interessieren könnte", sagte der Frauenliebling. "Nichts ist bei Facebook schlimmer, als wenn ein Post keine Likes hat, wenn der einfach untergeht." Das ist M'Barek, der im Film "Who Am I - Kein System ist sicher" (Kinostart 25.9.) unter die Hacker geht, auch schon passiert. "Diese Posts löscht man dann meistens ganz reumütig."

+++ Sarkozy verkündet via Facebook Rückkehr in die Politik +++

Knapp zweieinhalb Jahre nach seiner Abwahl kehrt Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy in die Politik zurück. Der konservative Politiker erklärte auf seiner Facebook-Seite, er wolle für den Vorsitz seiner Partei UMP kandidieren. "Nach reiflicher Überlegung habe ich entschieden, den Franzosen eine neue politische Alternative anzubieten", erklärte der 59-Jährige. "Ich bin Kandidat für die Präsidentschaft meiner politischen Familie." Der UMP-Vorsitz soll als Sprungbrett für eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2017 dienen. Sarkozys Comeback-Ankündigung war den ganzen Tag über in Frankreich mit Spannung erwartet worden. Sie erfolgte nach monatelangen Spekulationen über seine Rückkehr in die Politik - und einen Tag nach einer großen Pressekonferenz seines sozialistischen Nachfolgers François Hollande. Sarkozy war von 2007 bis 2012 französischer Präsident. Im Mai 2012 unterlag er bei den Präsidentschaftswahlen seinem Herausforderer Hollande.

+++ Dragqueens wehren sich gegen Klarnamen-Zwang +++

Nach der vorübergehenden Sperrung Hunderter Facebook-Konten wehrt sich eine Gruppe von Dragqueens in San Francisco gegen den Klarnamen-Zwang bei dem Sozialen Netzwerk. Da Facebook keine Pseudonyme oder Fantasienamen duldet, müssen sie ihre oft über Jahre aufgebaute Identität auf der Plattform ablegen und ihre offiziellen Namen verwenden. Ein Treffen mit Vertretern des Netzwerks verlief nach Aussage von Sister Roma, die weitere Betroffene vertritt, enttäuschend. «Sie wollen uns nicht zuhören», sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Ein Facebook-Sprecher teilte mit, das Netzwerk halte an seiner Regelung fest. Ein nächstes Treffen mit den Betroffenen soll Ende September stattfinden.

+++ Zuckerberg will junge Menschen für Wissenschaft gewinnen +++

Früh übt sich: Amerikanische High-School-Schüler sollen nach Wunsch von Facebook-Chef Mark Zuckerberg häufiger gut bezahlte IT-Experten werden - unter anderem in seinem Unternehmen. Der Gründer des weltweit größten Sozialen Netzwerks sagte am Donnerstag vor Schülern der Sequoia High School im kalifornischen Redwood City, Verständnis für Technik und Computer sei entscheidend, um später im Leben berufliche Alternativen zu haben. Facebook kündigte an, an der Schule eine Klasse zur Entwicklung von mobilen Anwendungen ins Leben zu rufen. Zuckerberg will mit einer Kampagne, in deren Rahmen er auch die Sequoia High School besuchte, mehr junge Menschen von einer Karriere in Wissenschaft, Technologie, im Ingenieurswesen und in der Mathematik überzeugen. Die Schule befindet sich nur wenige Kilometer vom Facebook-Firmensitz in Menlo Park entfernt. Unternehmen aus dem Silicon Valley waren zuletzt in die Kritik geraten, weil ihre Arbeitskräfte meist jung, weiß, männlich und asiatisch seien.

+++ Herzsprung und Schilling sind Facebook-Skeptiker +++

Die Schauspieler Hannah Herzsprung und Tom Schilling sind skeptisch gegenüber sozialen Netzwerken. "Ich gebe zu, ich muss noch viel über Facebook lernen. Es hat auch länger bei mir gedauert, bis ich mich entschlossen habe, Facebook zu nutzen", sagte Herzsprung der Zeitschrift "In". Schilling ergänzte: "Ich habe auch vor rund einem Jahr mit Facebook begonnen - und nutze es in erster Linie als Informationsmedium. Privates wird man dort von mir nicht finden." Er wisse, dass die Leute das am liebsten sehen wollten. "Gibt's bei mir aber nicht. Ich gehe das Projekt Facebook also eher etwas halbherzig an. Mir persönlich liegt es nicht, diese Nähe mit Fans herzustellen."

+++ Großmütter verlinken auf Grandmaster-Flash-Profil +++

Hip-Hop-Legende Grandmaster Flash mag es angeblich, von Omas auf Facebook erwähnt zu werden. Der Hintergrund: Die automatische Vervollständigungsfunktion verlinkt auf Grandmaster Flash, wenn jemand "Grandma..." etwa als Absender eintippt, das englische Wort für Großmutter, und versehentlich diese Eingabe bestätigt. Der Musiker schrieb in dem sozialen Netzwerk: "Es stimmt, ich werde von vielen Omas markiert. Großartig, jetzt weiß ich auch warum --- Habt Respekt vor Großmüttern und Großvätern." Außerdem fügte der 56-Jährige hinzu: "«P.S. Das ist Hip Hop!" Ein Blog bei Tumblr sammelt seit einiger Zeit die Einträge, bei denen Großmütter auf diesem Wege versehentlich als Hip-Hop-Legende unterschreiben und damit auf Grandmaster Flashs Profil verlinken. 

+++ Aufregung um Facebook-Eintrag von Schalkes Barnetta +++

Dieses Theater hatte dem Fußballklub FC Schalke 04 gerade noch gefehlt. Ein Eintrag auf der Facebook-Seite von Ersatzspieler Tranquillo Barnetta noch während der Partie in Gladbach sorgte für Aufregung. "3 Wechsel, kein Quillo! Na dann: hopp Gladbach" stand da. Später sagte Barnetta, ein von ihm mit der Pflege der Seite beauftragter Freund habe dies ohne sein Wissen und seine Erlaubnis gepostet - Eintrag gelöscht. "Seit Bestehen meines Facebook-Accounts habe ich die Pflege der Seite in die Hände eines Freundes gelegt. Leider hat dieser während der Partie in Mönchengladbach aus der Emotion heraus einen Beitrag veröffentlicht, der zu Verwirrung geführt hat. Zu keiner Zeit habe ich diesen Post freigegeben bzw. meinen Freund beauftragt, etwas zu veröffentlichen. Ich saß ja auf der Bank", schrieb Barnetta bei Facebook. Die Entscheidungen des Trainers würde er sicher nicht öffentlich kommentieren.

+++ Facebook experimentiert mit Ablaufdatum für Posts +++

Facebook probiert ein Ablaufdatum für Einträge der Nutzer aus. Einige Nutzer bemerkten, dass sie bei der Facebook-App für Apple-Geräte ein entsprechendes Datum einstellen konnten. Das Netzwerk bestätigte den Test gegenüber "The Next Web". "Wir führen einen kleinen Testlauf für eine Funktion in der Facebook-App für iOS durch, bei der Nutzer im Voraus die Löschung ihrer Einträge festlegen können", erklärte das Unternehmen. Bilder zeigen Auswahlmöglichkeiten für ein Ablaufdatum zwischen einer Stunde und einer Woche. Allerdings ist unklar, ob ein Eintrag damit nur aus dem Profil der Person verschwinden, oder auch von den Facebook-Servern gelöscht würde. Facebook probiert immer wieder neue Funktionen bei einigen Nutzern aus und misst deren Reaktion. Das bedeutet nicht unbedingt, dass die Änderung für alle 1,2 Milliarden Facebook-Nutzer eingeführt wird.

+++ Neuer Facebook-Trend: "Nudelchallenge" +++

Nach der "Ice Bucket Challenge" kommt jetzt die "Nudelchallenge": Zwei Unternehmer in Wismar waren bei Facebook von Freunden nominiert worden, sich Eiswasser über den Kopf zu schütten, ein Foto davon ins Internet zu stellen und so auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen. Die beiden wollten sich aber nicht in die weltweite Aktion einreihen, sondern lieber zu Hause etwas Sinnvolles tun. Sie wandten sich an die Wismarer Tafel - und die Nudelchallenge war geboren. Wer nominiert wird, muss Teigwaren spenden. "Vom Lebensmittelhandel bekommen wir fast nie haltbare Produkte wie Nudeln, Reis oder Konserven, sondern nur leicht verderbliche Sachen", sagte Tafel-Chef Detlef Lohne. Die Tafel in der Hansestadt versorge etwa 30 Familien mit Lebensmitteln, darunter auch Familien mit vier, fünf Kindern. Nudeln habe er schmerzlich vermisst. "Das Problem ist grundsätzlich bei allen Tafeln in Deutschland da." Seit Beginn der Aktion am 29. August seien schon etwa 100 Kilogramm Nudeln bei der Wismarer Tafel abgegeben worden, sagte Lohne weiter. "Noch immer kommen jeden Tag Leute und bringen Packungen."

+++ Facebook erweitert Geschlechterauswahl +++

Facebook erweitert für Nutzer in Deutschland seine Geschlechtseinstellungen über "Mann" und "Frau" hinaus. Damit will das Online-Netzwerk es seinen Nutzern einfacher machen, ihre Geschlechtsidentität auszudrücken. "Allein die Gender-Kategorien Frau und Mann genügen oft nicht, um auszudrücken, wie man sich selbst fühlt und wahrnimmt", erklärte Facebook-Sprecherin Tina Kulow. Neben "weiblich" und "männlich" wird die Möglichkeit «benutzerdefiniert» hinzugefügt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Darunter soll es 60 Auswahlmöglichkeiten geben, die Facebook gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband ausgearbeitet hat. Dazu zählen "androgyn", "intersexuell" oder "Femme" sowie "Trans* Mann" oder "Trans* Frau". Für manche sei es ausreichend, "Frau" oder "Mann" anzukreuzen, erklärte Verbandssprecher Axel Hochrein. Andere empfänden diese beiden Möglichkeiten allein als Einengung. Eine sensiblere Sprache sei "ein Zeichen des Respekts gegenüber Verschiedenheiten". Die Nutzer können festlegen, ob Facebook sie gegenüber ihren Freunden mit "er", "sie" oder neutral im Plural bezeichnen soll. Das spielt etwa bei Hinweisen auf Geburtstage eine Rolle.

+++ Facebook für 20 Minuten offline +++

Ein kurzer Ausfall hat Nutzer zur Wochenmitte auf Facebook-Entzug gesetzt. Das Netzwerk war am späten Mittwochabend deutscher Zeit vorübergehend nicht erreichbar, statt der Startseite erschien eine Fehlermeldung. "Wir haben das Problem sofort entdeckt und behoben", teilte eine Sprecherin auf Nachfrage mit. Der Vorfall werde weiter untersucht, um Ausfälle künftig zu vermeiden. Insgesamt soll es über etwa 20 Minuten Probleme gegeben haben, das Netzwerk zu erreichen. Viele Nutzer nahmen es locker und vertrieben sich die Zeit mit Späßen im Kurznachrichtendienst Twitter. Bereits Anfang August war Facebook kurz offline gewesen.

+++ Facebook meistgenutzte App in Deutschland +++

Auch wenn der große Hype rund um die kleinen Programme für Smartphone vorüber zu sein scheint: Die meistgenutzten Apps stammen nach wir vor von Facebook inklusive WhatsApp und Instagram sowie Google mit seiner Suchmaschine, Youtube und Maps. Daneben gehören die Apps von Amazon, Ebay und der Deutschen Bahn zur Standardausstattung auf deutschen Smartphones. Generell aber lässt die Begeisterung für Apps in Deutschland einem Bericht zufolge stark nach. Zwei Drittel der etwa 40 Millionen Smartphone-Nutzer über 18 Jahre laden überhaupt keine Apps mehr auf ihre Geräte, wie das Magazin "Focus" unter Berufung auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens Comscore berichtet. Weitere 20 Prozent laden demnach maximal eine oder zwei Apps im Monat auf ihr Gerät.

+++ Facebook will Klickfängern das Leben schwer machen +++

Artikel, die nur auf Klicks ausgerichtet sind und keinen Mehrwert bieten, sollen bei Facebook in Zukunft verdrängt werden. Webseiten, die mit ihren Einträgen gezielt auf Klicks der Nutzer aus sind, sollen vom Facebook-Algorithmus erkannt und ausgeblendet werden. Diese Webseiten verfassen die Einträge oft übertrieben emotional oder gaukeln mehr vor, als der verlinkte Text tatsächlich liefert. Bisher hatten sie damit einen Vorteil: Links, die die Nutzer oft anklicken, wurden im Nachrichtenstrom der Facebook-Nutzer weiter oben platziert.

Gleichzeitig haben mehrere Webseiten das Schreiben von Facebook-freundlichen Texten zu einer regelrechten Formel entwickelt. "Mit der Zeit können solche Klickfänger die Inhalte von Freunden und Unternehmen verdrängen, die euch wirklich wichtig sind", gibt Facebook zu. Das soll sich nun ändern, kündigte das Unternehmen in der Nacht zu Dienstag an. Das Online-Netzwerk will ab sofort berücksichtigen, wie lange Nutzer die Artikel lesen, die sie anklicken. Außerdem soll in die Wertung einfließen, ob sie einen Text nach dem Lesen kommentieren. Das Drehen am Algorithmus solle sicherstellen, dass "Dinge, die Menschen wirklich auf Facebook sehen wollen", nicht untergehen, hieß es.

+++ "Ice Bucket Challenge" auf Facebook erreicht Formel 1 +++

Seit Tagen macht die "Ice Bucket Challenge" in den sozialen Netzwerken die Runde. Jetzt ist die ursprünglich für einen guten Zweck initiierte Aktion auch in der Königsklasse des Motorsports angekommen. Formel-1-Star Lewis Hamilton ließ sich - nach Aufforderung durch Schauspieler Hill Harper und Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo - von Mercedes-Mechanikern vor dem in der Box geparkten Boliden gleich zwei große Eimer Wasser über den Kopf schütten. Hamilton gab die Challenge dann an Naomi Campbell, Tom Cruise und Will Smith weiter.

Die "Ice Bucket Challenge" soll auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. Wer nominiert wird, muss sich einen Eimer eiskalten Wassers über den Kopf schütten, ein Video davon ins Internet stellen und darf dann drei weitere Kandidaten benennen. Wer ablehnt, soll 100 Dollar (rund 75 Euro) an die ALS-Vereinigung spenden, die sich dem Kampf gegen die Nervenkrankheit verschrieben hat.

+++ Facebook verleiht "Internet-Schutz-Preis" an Bochumer Forscher +++

Das soziale Netzwerk Facebook hat zwei Forscher aus Bochum mit dem "Internet-Schutz-Preis" ausgezeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, erhalten Johannes Dahse und Thorsten Holz von der Ruhr-Universität Bochum die mit 50.000 Dollar dotierte Auszeichnung für eine Forschungsarbeit zur Suche nach Schwachstellen in Internetanwendungen. Sie zeigt demnach, wie Programmierer Schlupflöcher finden, die von Hackern ausgenutzt werden könnten. Dahse und Holz zeigten einen "klaren Weg", wie ihre Forschung mit dem Preisgeld nun in die Technologie und damit in die reale Welt übertragen werden könne, erklärte die Jury. Mit dem "Internet-Schutz-Preis" wolle Facebook "größere Möglichkeiten und Anreize für Forscher schaffen", an Dingen zu arbeiten, die tatsächlich Menschen schützen, schrieb Facebooks Sicherheitsmanager John Flynn in einem Blogeintrag.

+++ Facebook testet Satire-Hinweis +++

Facebook testet in den USA einen Hinweis für Satire-Meldungen. Die Nutzer wünschten sich bessere Möglichkeiten, um satirische Artikel von anderen Inhalten unterscheiden zu können, sagte ein Facebook-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Testweise erscheine deshalb ein Satire-Hinweis vor Links auf Spaß-Meldungen im Internet. Die Internetseite literallyunbelievable.org spießt regelmäßig Reaktionen von Facebook-Nutzern auf, die Satire-Meldungen für bare Münze nehmen. Anlass bieten dazu häufig Berichte der US-Satire-Seite "The Onion". Das deutsche Pendant ist der Satire-Nachrichtendienst "Postillon".

+++ Burger King bringt Hähnchenpommes zurück +++

Der Fastfood-Riese Burger King führt nach Protesten im Internet seine "Chicken Fries" wieder ein. Kunden hatten die panierten und frittierten Hähnchenpommes hartnäckig auf Socialmedia-Plattformen wie Facebook zurückgefordert. "ChickenFriesAreBack", verkündete die Burger-Kette am Montag auf ihrem Twitter-Account. Die Fans im Internet waren aus dem Häuschen. Burger King schlachtet das Revival derweil nach allen Regeln der PR-Kunst aus und verkauft T-Shirts und andere Merchandise-Artikel. Allerdings sollen die Hühnerpommes nur für etwa zwölf Wochen zurückkehren. Die Facebook-Gruppe "Bring Back Burger King's Chicken Fries" will nicht aufgeben: "Die Revolution geht weiter."

+++ Facebook vergrätzt Nutzer +++

Facebook hat seine Mitglieder mit der Abspaltung seines Chat-Dienstes von der allgemeinen Smartphone-App verärgert. Die separate Messenger-Anwendung erklomm zwar die Spitzenposition im App Store für Apples iPhones - aber mit einer ungewöhnlich niedrigen Bewertung von nur einem Stern. Die Nutzer kritisierten am Wochenende vor allem, dass sie gezwungen waren, die App herunterzuladen, um die Chat-Funktion weiter nutzen zu können. In Googles Play Store mit Apps für Android-Geräte steht die Messenger-Anwendung ebenfalls an der Spitze der am häufigsten heruntergeladenen Apps. Dort hat sie dank früherer positiver Bewertungen zwar noch vier Sterne - aber die jüngsten Reaktionen fallen wegen des Download-Zwangs durchweg negativ aus.

+++ Nach Facebook-Shitstorm: Til Schweiger rettet Wespe aus Pool +++

Schauspieler Til Schweiger (50) reagiert mit Witz auf Kritiker, die ihm Tierquälerei vorwerfen. Am späten Sonntagabend lud er ein Video auf Facebook hoch, in dem zu sehen ist, wie er in einen Pool hechtet, um eine vermeintlich ertrinkende Wespe zu retten. Am Wochenende hatte ein Urlaubs-Post mit dem grammatisch angreifbaren Titel "das tragische ende zweier balearischen Feuerquallen..." für Wirbel gesorgt. In dem Video ist zu sehen, wie auf einem Motorboot eine Qualle in einem Behälter anscheinend mit einer Plastikflasche malträtiert wird. Dazu ist eine Stimme zu hören mit den Worten: "Don't fuck with Til Schweiger, bitch!." In etlichen Kommentaren hatten sich Schweiger-Fans über die vermeintliche Tierquälerei empört.

+++ Facebook will 3D-Brille nach Hollywood bringen +++

Facebook versucht, Hollywood für seine teuer zugekaufte 3D-Brille Oculus Rift zu begeistern. Das Unternehmen habe das Gerät allen großen Filmstudios und auch einigen Regisseuren vorgeführt, schrieb das Technologieblog "The Information" am späten Donnerstag. Mit der etwas klobigen 3D-Brille können Nutzer in virtuelle Welten eintauchen. Facebook könne sich vorstellen, dass Zusatzinhalte oder sogar ganze Filme speziell für die Brille gedreht würden, schrieb "The Information" unter Berufung auf informierte Personen. Facebook hatte den Kauf der Entwicklerfirma Oculus VR für bis zu 2,3 Milliarden Dollar Mitte Juli abgeschlossen. Die Oculus-Brillen sind noch nicht marktreif. Sie waren zunächst vor allem für besonders realistische Spiele-Darstellungen gedacht. Aber Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hofft, die Technik werde beeinflussen, wie Menschen arbeiten, spielen und kommunizieren. Gespräche mit Hollywood wären ein Hinweis darauf, wie Facebook diesen Anspruch umsetzen will. Die Brille hat einen Bildschirm vor den Augen des Nutzers und Sensoren, die seine Bewegungen erkennen. Damit können sehr realistische Erlebnisse in der virtuellen Realität erzeugt werden. Seit kurzem verteilt Oculus eine neue Testversion an Software-Entwickler.

+++ Facebook kauft Internetsicherheitsfirma PrivateCore +++

Facebook kauft die in Kalifornien ansässige Internetsicherheitsfirma PrivateCore, um die Sicherheit des Online-Netzwerks zu stärken. Facebook setze auf die Technologie und das Fachwissen des Startup-Unternehmens, um "die Welt auf sichere Art offener und verbundener zu machen", erklärte Joe Sullivan von Facebook am Donnerstag. PrivateCore ist spezialisiert darauf, Server gegen Schadprogramme und andere Viren zu schützen. Die Bedingungen für den Kauf wurden nicht erläutert.

+++ Auch Facebook durchsucht Inhalte auf Kinderpornografie +++

Nicht nur Suchmaschinengigant Google, auch Facebook und Microsoft durchforsten die Inhalte ihrer Nutzer auf mögliche Kinderpornografie - freiwillig und ohne Verdacht. Nun werden erstmals konkrete Fälle bekannt. Eine automatische Software soll kinderpornografische Bilder erkennen, die Unternehmen melden Verdächtige an eine zentrale Stelle. Für die Polizei liefert das wichtige Hinweise auf mögliche Besitzer der schrecklichen Fotos. Für Nutzer ist es eine Erinnerung daran, dass ihre E-Mails und Dateien bei den Anbietern nur bedingt privat sind. Die Software "Photo DNA" errechnet eine Art digitalen Fingerabdruck aus den Lichtverhältnissen in einem Foto. So können Bilder automatisch wiedererkannt werden. Diese wird angeblich bereits seit einer Weile eingesetzt. Facebook verwies auf einen Blogeintrag aus dem Jahr 2011, in dem das Online-Netzwerk als neuer Nutzer der Technik vorgestellt wird.

+++ Viertel der Deutschen postet im Urlaub täglich auf Facebook +++

Mehr als jeder zweite Deutsche (52 Prozent) nutzt soziale Netzwerke im Urlaub. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Reiseportals Momondo unter 1000 Deutschen. Allerdings beschäftigt sich auf Reisen nur eine Minderheit von 10 Prozent der Social-Media-Nutzer mehrmals täglich mit Facebook, Twitter und Co. Der Großteil (38 Prozent) postet lediglich alle zwei bis vier Tage. Immerhin ein Viertel (24 Prozent) gibt an, einmal täglich Neuigkeiten auf diese Weise zu verbreiten.

+++ 25.000 Unterstützer für Sammelklage gegen Facebook +++

Im Kampf für mehr Datenschutz bei Facebook hat ein junger Österreicher eine Sammelklage eingereicht, der sich binnen kurzer Zeit 25.000 Kläger angeschlossen haben. "Wir haben uns diese Zahlen schon erwartet, aber nicht in so kurzer Zeit", sagte der Jurist und Datenschutz-Aktivist Max Schrems am Mittwoch der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Wie Schrems Organisation Europe-v-Facebook auf ihrer Internetseite erklärte, wurde die maximale Unterstützerzahl innerhalb von sechs Tagen erreicht, nachdem Schrems die Klage vergangene Woche eingereicht hatte. Die meisten der 25.000 Kläger stammen aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden.

+++ Facebook-Ausfall lässt Nutzer verzweifeln +++

Ein kurzer Ausfall des sozialen Netzwerks Facebook hat Internetnutzer nicht nur zu Massenbeschwerden auf Twitter veranlasst - einige Verzweifelte haben sogar die Polizei angerufen. Nach Angaben des Portals downdetector.com, das auf derlei Probleme spezialisiert ist, fiel Facebook am Freitag gegen 18.00 Uhr MESZ aus. Die Panne dauerte demnach weniger als eine Stunde. Ihrem Ärger machten die Nutzer im Internetdienst Twitter Luft - wenn auch zum Teil mit ironischer Note: "Facebook ausgefallen?! Oh Gott! Wie zur Hölle soll ich jetzt herausfinden, was meine Freunde dazu sagen, dass Facebook ausgefallen ist?!", schrieb ein Nutzer. Ein anderer stellte die These auf, dass ein viertelstündiger Ausfall von Facebook der beste Beweis dafür sei, dass die heutige Generation in den Achtzigern gerade einmal "acht Sekunden überlebt hätte". Einige Nutzer waren indes so verzweifelt, dass sie die Polizei um Hilfe baten, wie aus Twitter-Eintragungen der Beamten in Los Angeles hervorging. Diese sahen sich dann zu einer Klarstellung genötigt: "Facebook ist keine Angelegenheit der Gesetzeshüter", hieß es, "bitte rufen Sie nicht wegen des Ausfalls an". Facebook selbst entschuldigte sich für den Ausfall, der offenbar technische Ursachen hatte.

+++ Facebook-Gegner wollen Sammelklage starten +++

Österreichische Datenschutz-Aktivisten suchen Mitstreiter für eine gemeinsame Klage gegen Facebook. Kläger ist Max Schrems, der sich bereits mehrfach bei den Behörden über mangelnden Datenschutz auf Facebook beschwert hatte. Er klagt vor dem Handelsgericht Wien gegen das Online-Netzwerk. Am Freitag rief er andere Facebook-Mitglieder auf, sich ihm anzuschließen. "Mit jedem zusätzlichen Teilnehmer steigt auch der Druck auf Facebook", erklärte Schrems. Er will für jeden Teilnehmer 500 Euro Schadenersatz von Facebook einklagen Schrems hält Facebooks Bestimmungen zur Verwendung von Nutzerdaten nach EU-Recht für ungültig. Außerdem würden viele Daten "hinter dem Rücken" der Nutzer gesammelt. Auch die Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst NSA über das Programm "Prism" ist Teil der Klage. Facebook und andere Internetfirmen mit Sitz in den USA sind gesetzlich verpflichtet, Behörden unter bestimmten Umständen Zugriff auf Nutzerdaten zu gewähren.

+++ Prügel-Foto führt zu Festnahme von Eltern +++

Ein Facebook-Foto ihres verprügelten Babys hat zur Festnahme eines Paares in Frankreich ist geführt. Das Foto des einmonatigen Kindes war einem Internet-Surfer aus dem Umkreis des Paares als "unnormal" aufgefallen. Die von ihm alarmierte Polizei bestellte die Mutter des Kindes aus Tergnier nordöstlich von Paris zur Polizeistation. Dort stellten die Beamten einen noch schlimmeren Zustand des Babys fest, als nach dem Foto anzunehmen war. Ein Polizist beschrieb den Zustand als "schockierend" und befürchtete bleibende Schäden. Das jeweils 20 Jahre alten Eltern seien festgenommen worden, berichtete die Regionalzeitung "L'Union" am Mittwoch. Der geständige Vater soll das Foto "zum Spaß" auf Facebook hochgeladen haben. Er will die Schreie des Kindes nicht mehr ertragen haben, bevor er das Baby verprügelte, schüttelte und schlug. Die Mutter soll aus Angst, verlassen zu werden, nicht zur Polizei gegangen sein.

++++ Instagram startet "Bolt" +++

Die Facebook-Tochter Instagram hat seine Fotochat-App "Bolt" für Android und iOS veröffentlicht. Mit der App können sich Nutzer Bilder, Videos und Textnachrichten schicken. "Instagram Bolt" setzt auf eine stark vereinfachte Kameraansicht und schnellen Zugriff auf ausgewählte Kontakte, die am unteren Bildschirmrand eingeblendet werden. Wer sein Smartphone schüttelt, kann unvorteilhafte oder versehentlich gesendete Bilder löschen. Bolt ist derzeit nur in Neuseeland, Südafrika und Singapur testweise verfügbar. Die weltweite Auslieferung des Programms soll bald folgen. Auch Facebook hat erst jüngst einen Slingshot genannten Foto-Messenger veröffentlicht.

+++ Facebook koppelt "Messenger"-Chat von App ab +++

Facebook spaltet seine Chat-Funktion weltweit von seiner allgemeinen Smartphone-App ab. Der bereits im April angekündigte Schritt werde nun international umgesetzt, teilte Facebook am späten Montag mit. Damit kommt demnächst auch Deutschland an die Reihe, nachdem die Umstellung zunächst nur in den USA und einigen anderen Ländern griff. Facebook erklärt, dass der Dienst in einer separaten App besser weiterentwickelt werden könne. Diese "Messenger"-App gibt es bereits, sie hat nach Angaben von Facebook 200 Millionen Nutzer. Sie soll nun alleinige Anlaufstelle für Chatnachrichten über Facebook werden. Nutzer sollen in E-Mails und Nachrichten auf den Wechsel hingewiesen werden.

+++ Facebook-Hype um neuen "Hobbit"-Trailer +++

Die Ankündigung kam überraschend, die Reaktion allerdings nicht: Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson hat die Fans der "Hobbit"-Trilogie mit einem ersten Trailer für den letzten Teil der Filmreihe glücklich gemacht. Jackson veröffentlichte den zwei Minuten langen Clip unter anderem auf seiner Facebook-Seite und schrieb dazu: "Ich denke, der ein oder andere hatte danach gefragt." Innerhalb weniger Minuten drückten Zehntausende "Gefällt mir", mittlerweile hat das Video über 130.000 Likes gesammelt. "Das wird das große Finale der Saga um Mittelerde. Ich kann es nicht erwarten, beim letzten Kapitel dabei zu sein", schrieb ein Fan. "The Hobbit: The Battle of the Five Armies" kommt Mitte Dezember weltweit in die Kinos. Ein deutscher Titel steht noch nicht fest.

+++ Schweinsteiger entschuldigt sich beim BVB +++

Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger von Rekordmeister Bayern München hat Borussia Dortmund um Entschuldigung gebeten, nachdem im Internet ein anstößiges Video aufgetaucht war, in dem er den Dauerrivalen verhöhnt hatte. "Ich melde mich aus dem Urlaub, weil ich mitbekommen habe, dass im Internet ein Video von mir verbreitet wird", sagte der 29-Jährige in einer Videobotschaft auf Facebook. "Ich möchte mich dafür bei den Fans von Borussia Dortmund, Verantwortlichen und Spielern entschuldigen. Ich möchte nichts schönreden. Es ist ein bekannter Fan-Song, aber mit dem Schimpfwort möchte ich niemanden beleidigen." Die offensichtlich nicht ganz ernst gemeinte Entgleisung des Schweinsteigers war bei eine Feier gefilmt worden, das Video machte am Wochenende im Internet die Runde.

+++ Facebook führt Speicherfunktion für Inhalte ein +++

Facebook-Nutzer können bald Beiträge, Links, Standortmitteilungen oder Videos von anderen speichern, um sie sich später anzuschauen. Die "Save" genannte Funktion soll nach Unternehmensangaben im Verlauf der kommenden Tage weltweit eingeführt werden. Zunächst soll sie im Webangebot und den Apps für iOS- und Android-Mobilgeräte verfügbar sein. Die in der Leseliste gespeicherten Inhalte sind nur für den Nutzer sichtbar, können aber auch mit anderen geteilt werden.

+++ Shakira ist hundertfache Facebook-Millionärin +++

Als erster Mensch hat Shakira bei Facebook die Marke von 100 Millionen "Gefällt mir"-Angaben erreicht. "Vielen Dank, dass Ihr mit mir zusammen diese Reise gemacht habt, Ihr wart mein Antrieb", schrieb die kolumbianische Sängerin, natürlich auch auf Facebook, ihren Fans. "Ohne Euch hätte ich alles nicht geschafft." Ein Foto zeigt sie kurz vor dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im Maracana-Stadion in Rio. Allein dafür bekam sie 3,6 Millionen "Likes". Ihr erstes Facebook-Foto vor sechs Jahren war eine verschwommene Aufnahme, bei der sie im Hintergrund kaum zu erkennen ist. Hinter Shakira sind andere Prominente weit abgeschlagen. Popstar Justin Bieber bringt es gerade einmal auf etwa 72 Millionen "Freunde", Lady Gaga auf 67 Millionen. US-Präsident Barack Obama "gefällt" nur knapp 42 Millionen Nutzern. Dabei ist er aber immerhin noch weit beliebter in der Facebook-Gemeinde als Bundeskanzlerin Angela Merkel mit gerade einmal etwa 700 000 "Likes". Trost für Merkel: Der Papst hat sogar noch weniger, etwa 540 000.

+++ Braunschweig verbietet Facebook-Bierparty auf der Oker +++

Die Stadt Braunschweig hat eine Facebook-Bierparty auf der Oker verboten. Geplant war, in Schlauchbooten oder auf Luftmatratzen auf dem Fluss zu paddeln und dabei reichlich Alkohol zu trinken. Die von anonymen Initiatoren geplante und nicht angemeldete "Bierflut"-Fete sollte am kommenden Samstag unter dem Motto "Treffen. Treiben. Trinken." starten. Wie die Stadt mitteilte, gibt es schwerwiegende Sicherheitsbedenken, da die Party kaum kontrollierbar sei. Bei Unfällen oder einer Massenpanik könnten die Teilnehmer nicht sicher ans Ufer gelangen. Außerdem sei zu befürchten, dass die Party schwere Umweltschäden anrichten könne. Rund 6800 Teilnehmer hatten sich schon über Facebook zu der Fete angemeldet.

+++ Mehr als drei Milliarden Facebook-Einträge zur Fußball-WM +++

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat den Online-Netzwerken neue Rekorde beschert. Allein bei Facebook schrieben 350 Millionen Nutzer in mehr als drei Milliarden Beiträgen, Kommentaren und "Likes" über das Turnier. "Wir wussten, dass die Weltmeisterschaft sehr groß wird, aber dieses Niveau der Beteiligung ist bemerkenswert", sagte Facebook-Manager Nick Grudin. "Das war die höchste Beteiligung um ein einzelnes Ereignis, die wir je gemessen haben." Allein das Finale zwischen Deutschland und Argentinien kommentierten 88 Millionen der insgesamt knapp 1,3 Milliarden Facebook-Nutzer.

+++ Keine rechtliche Grundlage für Facebook-Überwachung +++

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) steht der vom Bundesnachrichtendienst (BND) geplanten Überwachung sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter ablehnend gegenüber. "Für eine Totalüberwachung aller sozialer Netzwerke in Echtzeit sehe ich keine rechtliche Grundlage", sagte Maas der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. Auch Geheimdienste müssten sich aber an die Gesetze halten. Er frage sich zudem, ob ein solcher Ansatz praktikabel wäre: "Wer soll denn diese Flut von Informationen noch auswerten?" Der BND plant Medienberichten zufolge im Rahmen der sogenannten "Strategischen Initiative Technik", die populären sozialen Netzwerke in Echtzeit auszuforschen. Die Kosten des Programms, das vorerst bis 2020 laufen solle, wurden demnach vom BND auf insgesamt rund 300 Millionen Euro beziffert. Der Bundestag müsste diese Mittel noch bewilligen.

+++ Magdeburg wehrt sich gegen gefälschtes Facebook-Konto +++

Ein 29-jähriger Mann bot im Namen des Magdeburger Ordnungsamtes freie Stellen und kostenlose Parkplätze via Twitter und Facebook an – nun muss er sich vor Gericht verantworten. Zum Auftakt räumte er die Vorwürfe teilweise ein. Er habe die falschen Angaben aber geändert, sagte er am Mittwoch vor dem Landgericht Magdeburg. Die Stadt wirft dem 29-Jährigen vor, die Namensrechte der Kommune verletzt zu haben. Er soll den Anschein erweckt haben, offizielle Informationen der Stadt zu verbreiten. Die Kommune will ihm untersagen, weiter im Namen Magdeburgs aufzutreten. Für jede Zuwiderhandlung soll er bis zu 250.000 Euro zahlen. Das Urteil wird laut Gericht am 16. Juli gesprochen.

+++ "Sexy Verbrecher" vor Gericht +++

Sein Verbrecherfoto mit stahlblauen Augen und markanten Gesichtszügen machte einen vorbestraften Kalifornier dank Facebook weltweit bekannt: Am Dienstag trat der im Juni festgenommene Jeremy Meeks in oranger Gefängniskluft und Handschellen vor den Richter. Bei der Anhörung in Stockton gab die Staatsanwaltschaft bekannt, dass der 30-jährige wegen unerlaubten Waffenbesitzes vor ein Bundesgericht gestellt wird. Im Falle einer Verurteilung drohten bis zu zehn Jahre Haft, berichteten US-Medien. Bei einer Waffen-Razzia Mitte Juni war Meeks Bild nach der Festnahme von der Polizei in Stockton auf Facebook veröffentlicht worden. Das "sexy Verbrecherfoto" des blauäugigen Mannes mit kurzgeschorenen Haaren und Tätowierungen wurde schnell zum Internet-Hit. Auf einer Facebook-Fanseite hat Meeks schon mehr als 220 000 "Gefällt mir"-Klicks erhalten. Nach US-Medienberichten strebt Meeks mit Hilfe einer Agentur eine Model-Karriere an.

+++ Sicherheitslücke bei Facebook-Login +++

Bei vielen Smartphone-Apps kann man sich inzwischen mit dem eigenen Facebook-Zugangsdaten anmelden. Das Problem: Die Daten können dabei ganz einfach durch Hacker ausgelesen werden. Die amerikanische Sicherheitsfirma MetaIntell hat eine sensible Lücke im "Software Development Kit" (SDK) für iOS- und Android-Systeme entdeckt. Das SDK dient Entwichkern dazu, den Facebook-Login in Apps zu integrieren. Die Schwachstelle sei ein Softwareschlüssel, der jedoch unverschlüsselt auf dem Smartphone gespeichert werde. Gelangt das Gerät in falsche Hände, könnten die kompletten Anmeldedaten ausgelesen werden.

+++ Datenschutz-Aktivisten gehen gegen Facebook-Experiment vor +++

Datenschutz-Aktivisten in den USA gehen gegen Facebook wegen des umstrittenen Psycho-Experiments vor. Die Gruppe EPIC (Electronic Privacy Information Center) reichte eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde FTC ein. Sie kritisiert, Facebook habe mit dem Test Anfang 2012 gegen geschäftliche Regeln und eine Vereinbarung mit der FTC zum Schutz der Nutzerrechte verstoßen. Bei dem einwöchigen Experiment im Januar 2012 sollte ermittelt werden, wie sich Emotionen in Netzwerken ausbreiten. Entsprechend wurden für Nutzer ohne deren Wissen die Einträge ihrer Facebook-Freunde vorgefiltert: Den einen wurden mehr positive Nachrichten angezeigt, den anderen mehr negative. An der Studie waren rund 690 000 Nutzer beteiligt.

EPIC weist unter anderem darauf hin, dass Facebooks Erklärungen zur Datenverwendung zum Zeitpunkts des Experiments noch nicht auf einen möglichen Einsatz für Forschungszwecke hinwiesen. Außerdem habe Facebook gegen eine FTC-Regel verstoßen, die Handlungen verbietet, die Verbrauchern Schaden zufügen könnten. Facebook hatte bereits nach vorherigen FTC-Ermittlungen zum Umgang mit der Privatsphäre und Datenschutz Auflagen wie langjähriger Aufsicht zugestimmt. Auch britische und irische Aufseher schauen sich das Experiment bereits genauer an. Facebook hatte erklärt, der Test werde durch die Benutzungsbedingungen des Dienstes gedeckt. Gleichzeitig hatte Sheryl Sandberg, Chief Operating Officer, eingeräumt, dass die Studie "schlecht kommuniziert" worden sei.

+++ Facebook kauft Spezialisten für Videowerbung +++

Facebook stärkt sein Geschäft mit Videowerbung durch eine Übernahme. Die dazugekaufte Firma LiveRail ist auf die Platzierung von Werbung in Videoinhalten spezialisiert. Die Anzeigen sollen dadurch relevanter für die Nutzer werden, erklärte Facebook in einem Blogeintrag am späten Mittwoch. Das Online-Netzwerk nannte keinen Kaufpreis. Nach Informationen des Blogs "TechCrunch" geht es um rund 500 Millionen Dollar. Facebook zeigt seit kurzem auch Videoanzeigen im Nachrichtenstrom der Nutzer an.

+++ Facebook bedauert schlechte Kommunikation +++

Facebook-Managerin Sheryl Sandberg hat Fehler im Umgang mit der umstrittenen Psycho-Studie eingeräumt, bei der die Startseiten von hunderttausenden Nutzern des sozialen Netzwerkes manipuliert wurden. "Wir haben bei diesem Thema wirklich schlecht kommuniziert", sagte die Geschäftsführerin am Mittwoch bei einem Auftritt im indischen Neu Delhi. "Wir nehmen die Privatsphäre auf Facebook sehr ernst." Eine weitergehende Stellungnahme auf Rückfragen von Journalisten lehnte sie aber ab.

+++ Britische Datenschützer prüfen Facebook-Experiment +++

Facebook hat mit einem heimlichen Experiment zur Manipulation von Nutzern die Datenschützer in Großbritannien alarmiert. Die zuständige Behörde ICO bestätigte Ermittlungen gegen das weltgrößte Online-Netzwerk. Geprüft wird demnach, ob das Unternehmen rechtswidrig gehandelt hat. Anlass ist eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2012, die fast 700.000 Facebook-Nutzer betraf. Diese waren über das Vorhaben aber nicht informiert worden. Facebook wollte herausfinden, wie sich Nutzer zu positiven oder negativen Kommentaren bewegen lassen. Das Experiment hatte im Internet scharfe Kritik ausgelöst. Noch sei unklar, gegen welche konkreten Gesetze Facebook verstoßen haben könnte, zitierte die "Financial Times" einen Sprecher der Behörde. Die Datenschützer von ICO können Geldstrafen von bis zu 500.000 Pfund (rund 627.000 Euro) verhängen und Unternehmen zur Änderung des Geschäftsgebarens zwingen. Ein Facebook-Sprecher betonte, in der Studie seien die Informationen der Nutzer ausreichend geschützt gewesen.

+++ Künstliches Bein verloren - dank Facebook wiedergefunden +++

Eine Schwimmerin hat an einem Strand im US-Staat Washington ihre Beinprothese verloren - und wiederbekommen. Eine Frau fand das künstliche Bein beim Muschelsammeln und postete den Fund auf Facebook, wie der in Seattle ansässige lokale Fernsehsender Komo-TV berichtete. Megan Smith meldete sich den Angaben zufolge am Montag bei der Finderin und dankte ihr herzlichst. Sie und ihr Mann seien am Samstagabend im Meer geschwommen, dabei habe sie gar nicht bemerkt, dass sie ihre Prothese verlor.

+++ Fußball-WM bricht Rekordmarke bei Facebook +++

Die WM 2014 in Brasilien sorgt für einen Rekord bei Facebook : Allein in der ersten Hälfte des Turniers verzeichnete das weltgrößte Online-Netzwerk über eine Milliarde Interaktionen. Mehr als 220 Millionen Nutzer kommentierten, posteten und teilten dort ihre Meinungen und Fotos, wie aus Facebook-Daten hervorgeht, die Reuters am Montag vorlagen. In der rund zehnjährigen Geschichte des Netzwerks hat noch nie ein Ereignis mehr Menschen zu Kommentaren veranlasst. "Die Menschen kommunizieren auf Facebook über die WM in bislang unbekanntem Ausmaß", sagte Facebook-Vermarktungsexperte Nick Grudin. Da die WM noch rund zwei Wochen läuft, dürfte der von Mark Zuckerberg gelenkte Konzern die Messlatte noch höher legen.

+++ Renate Künast verurteilt Facebook-Experiment +++

Die Grünen-Politikerin Renate Künast, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz, verurteilt das Psycho-Experiment von Facebook. Dabei wurde der Nachrichtenstrom einiger hunderttausend Nutzer manipuliert. "Facebook spielt mit seiner gesellschaftlichen Macht und den Gefühlen der Menschen", sagte Künast. Dass Unternehmen nach Lust und Laune die Psyche manipulierten, sei schlicht unfassbar. "Selbst Orwell hätte sich das nicht gruseliger ausdenken können."

+++ Facebook verteidigt Psycho-Experiment +++

Facebook hat das heftig kritisierte Psycho-Experiment verteidigt, bei dem der Nachrichtenstrom einiger hunderttausend Nutzer manipuliert wurde. Für das Online-Netzwerk sei es wichtig, zu verstehen, wie Mitglieder auf verschiedene Inhalte reagierten. "Wir überlegen vorsichtig, welche Forschung wir betreiben, und haben ein striktes internes Aufsichtsverfahren." Bei dem einwöchigen Experiment im Januar 2012 sollte ermittelt werden, wie sich Emotionen in Netzwerken ausbreiten. Entsprechend wurden für Nutzer die Einträge ihrer Facebook-Freunde vorgefiltert: Den einen wurden mehr positive Nachrichten angezeigt, den anderen mehr negative. Die Studie ergab, dass Menschen, die mehr positive Nachrichten sahen, etwas eher dazu neigten, auch selbst Einträge mit positivem Inhalt zu veröffentlichen - und umgekehrt. Einer der Autoren der Studie erläuterte in einem Facebook-Eintrag, man habe die Sorge überprüfen wollen, dass sich Menschen ausgeschlossen fühlten, wenn sie positive Nachrichten ihrer Freunde sehen. Zudem habe es zuvor Bedenken gegeben, dass viele negative Einträge von Freunden die Nutzer veranlassen könnten, Facebook zu meiden, schrieb Adam Kramer. "Wir haben unsere Motive in dem Papier nicht klargemacht", räumte er ein. Insgesamt waren bei dem Experiment ohne Vorwarnung die Newsfeeds von knapp 690.000 Nutzern der englischsprachigen Facebook-Version manipuliert worden. Über drei Millionen Einträge wurden von Software ausgewertet, die per Wortanalyse die Emotion zuordnete.

+++ Shitstorm nach Gabalier-Kritik +++

Einen Proteststurm auf Facebook hat die österreichische Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) mit einer Belehrung des Volksmusikers Andreas Gabalier ausgelöst. Gabalier hatte unlängst beim Formel-1-Rennen im österreichischen Spielberg einen alten Text der Nationalhymne gesungen, der die Alpenrepublik als Heimat "großer Söhne" preist. In der aktuellen Fassung heißt es "Heimat großer Töchter und Söhne". Die Ministerin hatte auf Facebook ein Foto mit dem richtigen Text als "kleine Lernhilfe" für den 29-Jährigen gepostet. Dafür wurde sie von der Facebook-Gemeinde mit drastischen Kommentaren beschimpft. "Das ist der übelste Fall von Online-Massenmobbing, den ich in Ö. bisher gesehen habe. Auch Politiker*innen haben eine Menschenwürde", twitterte der als höchst politiker-kritisch bekannte ORF-Fernsehmoderator Armin Wolf ("ZiB2") am Freitag entsetzt.

+++ Facebook dominiert von weißen Männern +++

Der Großteil der Belegschaft von Facebook ist wie Firmengründer Mark Zuckerberg weiß und männlich. In den Führungspositionen wird diese Dominanz sogar noch stärker. Während im gesamten Unternehmen 31 Prozent Frauen beschäftigt sind, sind es im Management 23 Prozent. Vor allem in den technischen Jobs sind die Männer übermäßig stark vertreten, während das Verhältnis im restlichen Unternehmen fast ausgeglichen ist. "Wie diese Zahlen zeigen, müssen wir mehr tun - viel mehr", erklärte die verantwortliche Managerin Maxine Williams. "Vielfalt ist bei Facebook unerlässlich, um unsere Mission zu erfüllen", fuhr sie fort. "Wir entwickeln Produkte, um die Welt zu verbinden. Das bedeutet auch, dass wir ein Team brauchen, das viele verschiedene Gemeinschaften, Hintergründe und Kulturen widerspiegelt und versteht." Es gebe allerdings schon erste Erfolge beim Bemühen um mehr Vielfalt.

+++ Slingshot startet auch in Deutschland +++

Facebook bringt seine neue Foto-App Slingshot nun auch nach Deutschland. Mit der App können Nutzer Fotos und Videos verschicken, die sich nach dem Anschauen von alleine löschen. Dieses Prinzip machte Konkurrent Snapchat in den USA populär. Die Facebook-Version sieht in mancher Hinsicht Snapchat zum Verwechseln ähnlich, unterschiedet sich aber in einem Punkt wesentlich: Um erhaltene Bilder zu sehen, muss ein Nutzer dem Absender zunächst selber etwas zurückschicken. Die App können Nutzer nun weltweit aus den App-Stores für Android und Apple-Geräte herunterladen, teilte das Online-Netzwerk mit. Die Beschreibungen sind weiterhin auf Englisch.

+++ Hund "Pig" hat viele Facebook-Fans +++

Sein ungewöhnliches Aussehen hat dem Hund "Pig" eine große Fan-Gemeinde im Internet eingebracht. Die acht Monate alte Hündin lebt in Birmingham im US-Staat Alabama, hat schlaksige Beine, keinen Hals und einen merkwürdig kurzen, wie zur Hälfte abgeschnittenen Rumpf. "Pig" sieht wie eines jener Wesen aus, die mit Fotobearbeitungsprogrammen kreiert wurden, um viele Web-Clicks zu generieren. Aber sie ist echt. Seit vergangenem Monat, in dem sie ihre Besitzerin Kim Dillenbeck mit zu einer Veranstaltung nahm, ist sie ein Star mit eigener Facebook-Seite und Tausenden von Followern. Auch zahlreiche Videos kursieren von "Pig the dog" im Netz. Ein Tierarzt hat erklärt, "Pig" sei gesund und wisse nicht, dass sie anders als andere Hunde sei.

+++ Facebook weltweit lahmgelegt +++

Facebook ist am Donnerstag weltweit zeitweise lahmgelegt gewesen: Gegen 10.00 Uhr morgens sei wegen eines bisher unbekannten Problems rund 20 Minuten lang die Nutzung von Facebook unmöglich gewesen, sagte ein Sprecher des Konzerns der Nachrichtenagentur AFP. Die zahlreichen Facebook-Nutzer sahen am Donnerstagmorgen zeitweise nur eine kurze Meldung: "Tut uns leid, ein Problem ist aufgetaucht. Wir arbeiten daran, es so schnell wie möglich zu beheben." Nach Angaben von Netzbetreibern wurde die Nutzung von Facebook in der betroffenen Zeit dadurch auf ein Drittel verringert. Das Problem wirkte sich in Ländern wie Frankreich, Russland, Spanien oder Großbritannien aber leicht unterschiedlich aus.

+++ Facebook startet Snapchat-Rivalen in den USA +++

Facebook unternimmt einen neuen Anlauf, die populäre App Snapchat mit ihren automatisch verschwindenden Bildern anzugreifen. Über die am Dienstag zunächst nur in den USA gestartete Anwendung mit dem Namen Slingshot (Steinschleuder) können Fotos und Videos verschickt werden, die sich nach der Ansicht von alleine löschen. Facebook hat sich allerdings etwas neues einfallen lassen: Um erhaltene Bilder zu sehen, muss ein Nutzer dem Absender zunächst selber etwas zurückschicken.

+++ Facebook wird zu Entertainment-Hub mit Games und Videos +++

Auf die iPad-Nutzer der beliebten Facebook-App kommt Großes zu. Wie die US-Website techcrunch.com berichtet, sollen nach dem Update auf die neueste Version der App künftig Videos und Games mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt werden. In den vergangenen Monaten sollen mehr als 70 Prozent der iPad-Besitzer weltweit ein Facebook-Game gespielt haben. Da ist es fast logisch, dass die Entwickler einen Bereich geschaffen haben, in dem die Spiele angezeigt werden, die von den vernetzten Freunden gespielt werden. In Zukunft sollen dort allerdings auch Werbeanzeigen geschaltet werden, mit denen die Game-Entwickler die Nutzer zum Spielen auffordern können.

+++ "Die Astronautin" wirbt für mehr Nachwuchs +++

Mehr weiblichen Astronauten-Nachwuchs und mehr Frauen in Berufen der Luft- und Raumfahrt: Mit diesem Ziel ist am Montag eine Facebook-Initiative an den Start gegangen, die eine Aufholaktion anstoßen will. Alexander Gerst sei derzeit als elfter deutscher Mann im All im Einsatz, eine Frau aus Deutschland habe diese Höhen bisher nicht erreicht, sagte Initiatorin Claudia Kessler, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR). Auch aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht sei es wichtig zu untersuchen, wie sich ein weiblicher Organismus im Weltall verhalte. Die neue Plattform startete am Montag zum 51. Jahrestag der ersten Frau im Weltraum: Am 16. Juni 1963 war die Russin Valentina Tereschkowa ins All geflogen. Auf der Facebook-Seite "Die Astronautin" (Facebook.com/DieAstronautin) sollen regelmäßig Informationen zur Raumfahrt oder zu Zusatzqualifikationen wie Tauchen oder Fallschirmspringen angeboten, konkrete Fragen beantwortet oder auch aktuelle Ereignisse diskutiert werden, wie Kessler ankündigte. Mehrere Organisationen - darunter das DGLR, das europäische Netzwerk "Women in Aerospace" (Frauen in der Raumfahrt) oder frühere Astronauten - unterstützten das Projekt.

+++ Facebook-Messenger verschickt jetzt auch Videonachrichten +++

Facebooks Messenger-App kann jetzt auch kurze Videos verschicken. In der neuesten Version des Chatprogramms für Android und iOS können die Nutzer bis zu 15 Sekunden lange Videoclips an ihre Kontakte und Chat-Gruppen senden. Das Update für den seit April von der mobilen Facebook-App abgetrennten Messenger ist etwa 35 Megabyte groß und kann kostenlos in Apples Appstore oder Googles Playstore heruntergeladen werden. Der Messenger für Windows Phone hat die Videofunktion noch nicht erhalten.

+++ Amerikanerin sucht Mörder über Facebook +++

Eine 19-Jährige in den USA soll versucht haben, über Facebook einen Mörder für Familienangehörige zu finden. Sie wurde bereits am Montag verhaftet, berichtete "Al.com". Die Verschwörung wurde von einer Tante der Frau angezeigt. Die Tante richtete nach Angaben von Ermittlern ein falsches Profil bei dem sozialen Netzwerk ein, nachdem ihre Nichte ihr den Zugang zu ihrer Facebook-Seite blockiert hatte. Die junge Frau habe dann nicht gemerkt, dass der vorgebliche Mann, mit dem sie ihre Mordpläne diskutierte, in Wirklichkeit ihre Tante gewesen sei. Die Tante alarmierte die Polizei, nachdem die Nichte dem vorgeblichen Mann erklärte, wie er Angehörige ihrer Familie umbringen könnte. Die Tante habe erklärt, sie habe ihrer Nichte die möglichen Gefahren vor Augen führen wollen, sich mit Fremden Online auszutauschen. Die junge Frau habe nach ihrer Verhaftung die Diskussion über Mordpläne zugegeben, aber beteuert, dass sie das nicht ernst gemeint habe.

+++ Facebook will Werbung stärker personalisieren +++

Facebook wertet künftig in den USA auch Informationen über den Besuch anderer Webseiten aus, um die Werbung für seine Nutzer stärker personalisieren zu können. Werbung solle so besser an die Interessen der Nutzer angepasst werden, erklärte das weltgrößte Online-Netzwerk bei der Ankündigung am Donnerstag. Wenn man zum Beispiel über den Kauf eines neuen Fernsehers nachdenke und sich entsprechend im Netz informiert habe, könnte Facebook Werbung für TV-Geräte oder andere Verbraucherelektronik anzeigen. Nutzer können die Verknüpfung auch ausschalten, betonte Facebook. Das geht über die Profil-Einstellungen. Allerdings müssen sie das für jedes Gerät, mit dem sie Facebook ansteuern, einzeln festlegen. Zugleich würden die Nutzer mehr Kontrolle bekommen: Von jeder Anzeige aus komme man in ein Menü, in dem bestimmte Interessenbereiche aus der Liste gestrichen werden können. Diese Steuer-Funktion solle nach dem Start in den USA in den kommenden Monaten auch global eingeführt werden. Viele Anbieter greifen bereits zu Werbung, die auf dem Verhalten im Netz basiert. So verfahren etwa Anzeigen-Netzwerke. Facebook stützte sich nach eigenen Angaben bisher vor allem auf die Aktivität von Nutzern innerhalb des Netzwerks - etwa, bei welchen Seiten sie den "Gefällt mir"-Knopf geklickt haben.

+++ Facebook holt PayPal-Chef David Marcus +++

Der zum Internet-Auktionshaus eBay gehörende Online-Bezahldienst PayPal verliert seinen Chef David Marcus an das soziale Netzwerk Facebook. Der 41-Jährige werde PayPal zum 27. Juni verlassen, teilte eBay mit. Auch Facebook bestätigte den Wechsel und nannte Marcus einen "weithin anerkannten Führer in der technologischen Industrie". Marcus selbst schrieb auf Facebook, dessen Chef Mark Zuckerberg habe ihn für die neue Aufgabe gewinnen können. Marcus arbeitet seit dem Jahr 2011 für eBay und wurde im Folgejahr zum Chef von PayPal berufen.

+++ Facebook kauft finnisches Unternehmen Pryte +++

Facebook hat einen finnischen Anbieter von Mobilfunk-Diensten namens Pryte gekauft. Die Mitarbeiter der Firma sollen dem sozialen Netzwerk dabei helfen, Internetzugänge in bislang unversorgte Regionen der Welt zu bringen. Über Pryte können Nutzer nach Angaben des Unternehmens Datenpakete für ihre Handys kaufen. Die Datenmenge gilt für eine bestimmte App - etwa für die von Facebook. "Das Pryte-Team wird ein spannender Zuwachs für Facebook sein", sagte ein Facebook-Sprecher. Die Mitarbeiter von Pryte hätten Erfahrung im Umgang mit Mobilfunkanbietern. Das passe zu den Zielen von Facebook, mehr Menschen mit Internetzugängen zu versorgen.

+++ De Maiziere verteidigt Ausspähung von Facebook & Co. +++

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat die Ausspähung des Datenverkehrs in Netzwerken wie Facebook und Twitter durch deutsche Nachrichtendienste verteidigt. "Die Nutzung verlagert sich stark vom klassischen Telefon in soziale Netzwerke", sagte de Maiziere am Dienstag in der ARD. "Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, warum soll dann nicht ein Dienst auch auf diese Dienste zugreifen dürfen?", fügte der CDU-Politiker hinzu. Allerdings müssten der Richtervorbehalt, die Zustimmung einer Kommission "und ähnliches" beachtet werden. Das Ausspäh-Programm selbst sei nicht das Problem, allenfalls die Anwendung könne eines sein. Der Bundesnachrichtendienst (BND) will seine technische Ausstattung nach Angaben aus Sicherheitskreisen für rund 300 Millionen Euro aufrüsten und sogenannte soziale Netzwerke verstärkt unter die Lupe nehmen. Er will damit mit anderen Geheimdiensten wie die amerikanische NSA und die britische GCHQ gleichziehen. Ohne Modernisierung droht der deutsche Auslandsgeheimdienst nach Angaben aus Sicherheitskreisen hinter kleinere Dienste in Staaten wie Spanien und Italien zurückzufallen. Die Opposition und Datenschützer kritisieren die Pläne.

+++ Zuckerberg spendet 120 Millionen Dollar +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau haben erneut 120 Millionen Dollar für Schulen gespendet. Diesmal wollen sie öffentliche Bildungseinrichtungen in Nähe ihres Wohnorts im Gebiet um das Silicon Valley südlich von San Francisco unterstützen, schrieben Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan in einem Beitrag in der Zeitung "San Jose Mercury News" am Freitag. Sie hatte vor mehreren Jahren bereits eine ähnliche Summe für Schulen in Newark im US-Staat New Jersey gespendet. Laut jüngsten Medienberichten war dieses Geld im Schulsystem nicht besonders effizient eingesetzt worden. Zuckerberg und Chan hoben jetzt Erfolge hervor und schrieben zugleich, sie hätten viel gelernt.

+++ Facebook in Thailand kurzzeitig offline +++

Facebook war am Mittwoch für viele Nutzer vorübergehend nicht erreichbar. Einige von ihnen befürchteten zunächst eine Abschaltung, nachdem die neue Militärjunta am Tag zuvor eine verstärkte Überwachung des Internets angekündigt hatte. Nach rund eineinhalb Stunden konnten sich aber die meisten Facebook-Nutzer wieder einloggen. Militärsprecher Sirichan Nga-thong erklärte, dass Facebook nicht blockiert worden sei. Vielmehr sei ein technisches Problem im Telekommunikationsnetz des Landes für den Fehler verantwortlich gewesen.

+++ Facebook-Privatsphäre: Neue Einstellungen sollen Nutzer schützen +++

Das derzeit größte soziale Netzwerk, Facebook, geht auf die Wünsche seiner Kunden ein. Bei Nutzern, die sich erstmalig bei Facebook anmelden, war bei Statusupdates bislang der "Öffentlich"-Status aktiv. In Zukunft sollen neue Postings jedoch mit dem "nur für Freunde"-Status voreingestellt sein. Darum hatten bis vor Kurzem Datenschützer immer wieder mit dem US-Konzern gestritten. Zusätzlich hat Facebook auch noch den sogenannten "Privacy-Check“ angekündigt, hinter dem sich eine Überprüfung der Privatsphäre-Einstellungen versteck. So wird beispielsweise gefragt, welche Personen die Statusmeldungen standardmäßig sehen können und welche Zugriffsrechte die Applikationen von Drittanbietern haben sollen.

+++ Facebook erkennt Lieder und Fernsehsendungen +++

Facebook führt zunächst nur in den USA eine neue Funktion in seinen iOS- und Android-Apps ein, bei der automatisch im Hintergrund laufende Musik erkannt wird, während man eine Mitteilung schreibt. Damit sollen Nutzer ihren Freunden leichter mitteilen können, welchen Song sie gerade hören oder welche TV-Sendung sie schauen. Mit der Funktion, die vom Nutzer aktiviert werden muss, rückt Facebook in die Domäne von Apps wie Shazam und Soundhound vor. Facebook beruhigte zudem seine Nutzer in einer Mitteilung, dass die App-Erweiterung keine Gespräche und andere Hintergrundgeräusche erkennen würde. Zudem würden auch keine Mitschnitte gespeichert.

+++ Nach Beziehungsstatus fragen +++

Facebook führt einen neuen Button auf Profilseiten ein. Mit diesem Knopf können sich Nutzer über den Beziehungsstatus anderer Facebook-Anwender informieren. Wer darauf klickt, muss aber einen Grund angeben, weshalb ihn das interessiert. Der Befragte hat mehrere Anwortmöglichkeiten. Facebook ermöglicht schon seit längerer Zeit, dass Facebook-Freunde nach Informationen gezielt fragen können.

+++ Facebook arbeitet an Snapchat-Konkurrenten +++

Facebook will laut einem Zeitungsbericht die populäre App Snapchat mit ihren automatisch verschwindenden Bildern angreifen. Das Unternehmen arbeite seit Monaten an einem neuen Konkurrenzdienst, berichtete die "Financial Times" am späten Sonntag. Mit der Facebook-App würden Nutzer kurze Videos verschicken können, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Sie trage den Arbeitsnamen "Slingshot" (Steinschleuder).

+++ Facebook plant Büro in China +++

Facebook denkt über die Eröffnung eines Büros in China nach, um dortigen Unternehmen das Platzierung von Anzeigen im weltgrößten Online-Netzwerk zu erleichtern. Facebook bestätigte die Überlegungen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Die Nutzung des Online-Netzwerks mit weltweit 1,3 Milliarden Mitgliedern ist in China derzeit verboten. Angesichts der Zensur-Anforderungen der Regierung schreckt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bisher davor zurück, den Dienst nach China zu bringen.

+++ Aus für iOS-Apps "Poke" und "Camera" +++

Heimlich, still und leise hat Facebook die wenig erfolgreichen iOS-Apps "Poke" und "Camera" aus dem Apple App Store entfernt. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte dies gegenüber dem US-Magazin "The Verge", nannte aber keine Gründe. Mit "Poke" versuchte Facebook, mit dem beliebten "Snapchat" zu konkurrieren, schaffte dies aber nicht. Mit "Camera" konnte Anwender mehrere Fotos gleichzeitig von iPhone und iPad aus auf Facebook hochladen. Mittlerweile ist die Funktion in den Facebook-Apps für iOS und Android integriert.

+++ Facebook beruhigt "Moves"-Nutzer +++

Facebook ist Datenschutz-Sorgen nach dem Kauf der Fitness-App "Moves" entgegengetreten. Informationen aus der Sport-Anwendung sollen nicht mit Facebook-Profilen von Nutzern zusammengelegt werden, betonte das Online-Netzwerk am Mittwoch. Bei der Erlaubnis zur Weitergabe von Daten gehe es nur darum, den Betrieb der "Moves"-App mit Hilfe von Facebook-Infrastruktur zu verbessern. Facebook reagiert damit auf die Aufregung nach der Änderung der Datenschutz-Bedingungen von "Moves". "Moves" ist eine von vielen Anwendungen, die für ihre Nutzer die zurückgelegte Strecken aufzeichnen und unter anderem verbrauchte Kalorien berechnen. Facebook kaufte sie vor rund zwei Wochen, der Preis wurde nicht genannt.

+++ Mit "FBNewswire" bei Nachrichten mitmischen +++

Facebook will verstärkt zu einer Nachrichtenquelle für Journalisten werden und Twitter Konkurrenz machen. Auf der neuen Seite "FBNewswire" sollen berichterstattungswürdige Inhalte aus dem weltgrößten Online-Netzwerk herausgefiltert werden. Es werde zum Beispiel um Fotos, Videos oder Kurzmitteilungen aus dem Mittelpunkt von Protesten, Wahlen oder Sportereignissen gehen, erklärte Facebook am späten Donnerstag. Facebook arbeitet dabei mit dem Dienst Storyful zusammen, der sich auf das Aufspüren und Bestätigen von News in sozialen Netzwerken spezialisiert hat. Bisher hatte sich eher der Kurznachrichtendienst Twitter als Medium für schnelle Informationen zu wichtigen Ereignissen etabliert. Zuletzt wurde das etwa bei der Krise in der Ukraine sichtbar oder vor einem Jahr während der Bombenanschläge auf den Marathon in Boston. Facebook hat zwar fast 1,3 Milliarden Mitglieder, spielte bei Breaking News aber bisher kaum eine Rolle.

+++ Facebook kauft "Moves" +++

Facebook hat sich die Fitness-App "Moves" zugelegt. Die finnische Entwicklerfirma ProtoGeo aus Helsinki gab bekannt, dass sie vom weltgrößten Online-Netzwerk gekauft worden sei. Ein Preis wurde nicht genannt. "Moves" ist eine von vielen Apps, die für ihre Nutzer die zurückgelegte Strecken aufzeichnen und unter anderem verbrauchte Kalorien berechnen.

+++ Facebook verdient mehr Geld als gedacht +++

Der ständige Zustrom neuer Nutzer zahlt sich für Facebook in klingender Münze aus. Weil das soziale Netzwerk damit interessanter für Werbetreibende wird, stieg im ersten Quartal der Umsatz um 72 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 642 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Das Ergebnis war besser als von Analysten erwartet. Die Aktie stieg nachbörslich um 3 Prozent.

+++ WhatsApp stellt Nutzer-Rekord auf +++

Die Übernahme durch Facebook hat WhatsApp nicht geschadet. Weltweit nutzen 500 Millionen Menschen regelmäßig den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Die meisten Neukunden habe das Unternehmen in den vergangenen Monaten in Ländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und Russland gewonnen, teilte WhatsApp am Dienstag in einem Blogeintrag mit. Täglich würden zudem mehr als 700 Millionen Fotos und 100 Millionen Videos verschickt. In Deutschland nutzen nach jüngsten Angaben von WhatsApp-Manager Neeraj Arora etwa 32 Millionen Menschen den Kurznachrichtendienst. Das entspricht etwa 70 Prozent der Smartphone-Nutzer in der Bundesrepublik.

+++ Macht Facebook schon bald eine eigene Bank auf? +++

Laut "Financial Times" steht Facebook kurz vor dem Erhalt einer Banklizenz in Irland. Mit der Zulassung durch die irische Notenbank dürfte das Online-Netzwerk in der Europäischen Union gültiges eigenes elektronisches Geld ausgeben. Mit dem Schritt will das Unternehmen Finanzdienstleistungen anbieten und zum Zahlungsabwickler im Netz werden. Dazu dürften Anwender Geld in eine virtuelle Facebook-Währung umwandeln und untereinander Zahlungen vornehmen.

+++ Facebook darf WhatsApp übernehmen +++

Facebook hat von der US-Regulierungsbehörde FTC grünes Licht für den Kauf von WhatsApp erhalten. In einem Brief an die beiden Unternehmen warnte die FTC allerdings, der Datenschutz bei WhatsApp dürfe nach dem Deal nicht aufgeweicht werden. Sollte WhatsApp seine entsprechenden Zusagen nicht einhalten, dann "könnte dies gegen das Gesetz verstoßen" und Folgen haben, heißt es in dem Schreiben der Federal Trade Commission (FTC). Facebook hatte Mitte Februar den Kauf von WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar (fast 14 Milliarden Euro) angekündigt.

+++ Facebook-Nachrichten per Handy nur noch mit Messenger-App +++

Wer auch künftig Facebooks Kurznachrichten-Dienst mobil nutzen will, wird sich dafür die separate Messenger-App des Online-Netzwerks herunterladen müssen. Aus der allgemeinen Anwendung für Smartphones und Tablets wird die Funktion entfernt. Gründer Mark Zuckerberg hatte schon vor einiger Zeit den Plan ausgerufen, einzelne Funktionen stärker in getrennte Anwendungen zu platzieren. In Deutschland soll der Messenger aber wohl erst einmal in der Facebook-App integriert bleiben. Die Änderung betrifft vorerst in Europa nur Nutzer in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Norwegen und Schweden, da in diesen Ländern die Messenger-Nutzung höher als in Deutschland ist.

+++ Zuckerberg arbeitet für einen Dollar +++

Facebook-Chef Mark Zuckerberg lässt sich für 2013 nur einen Dollar Jahresgehalt auszahlen. Diesen Plan hatte er vor einem Jahr bekanntgegeben. Zuckerberg tut es damit dem verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs gleich. Für 2012 hatte er noch 769.000 Dollar an Grundgehalt und Boni kassiert. Auf das Gehalt angewiesen ist Zuckerberg allerdings nicht. Er ist größter Anteilseigner von Facebook. Im vergangenen Jahr war der Gewinn dank sprudelnder Werbung auf Smartphones von unterm Strich 53 Millionen auf 1,5 Milliarden Dollar gestiegen. Entsprechend gut entwickelte sich auch der Aktienkurs. Das US-Magazin "Forbes" schätzt sein Vermögen auf 26,7 Milliarden Dollar (19,4 Milliarden Euro).

+++ Facebook plant Internet per Drohne+++

Facebook enthüllt neue Pläne: Mit Hilfe von Drohnen, Satelliten und Lasertechnologie will das Unternehmen den Zugang zum WWW auch in entlegenen Regionen ermöglichen und damit neue Nutzer gewinnen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg teilte am Donnerstag mit, er habe Kommunikations- und Luftfahrtexperten der US-Raumfahrtbehörde Nasa für sein neues Projekt gewinnen können. Es werde erforscht, wie das Internet mittels neuer Technologien auch Menschen etwa in Schwellen- und Entwicklungsländern in Afrika und Asien zugänglich gemacht werden könne. Zuckerberg nannte keine Details und äußerte sich auch nicht zum zeitlichen Rahmen. Facebook hat bereits die Initiative Internet.org ins Leben gerufen, die Menschen in ärmeren Regionen Zugang zur Online-Welt verschaffen will.

+++ Facebook kauft Oculus +++

Nächster Milliarden-Deal für Facebook: Das Soziale Netzwerk kauft den Datenbrillenhersteller Oculus. Nach Unternehmensangaben hat der Deal ein Gesamtvolumen von bis zu 2,3 Milliarden Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro). Der Preis setzt sich aus 400 Millionen Dollar in bar und 1,6 Milliarden Dollar in Aktien zusammen. Bis zu weitere 300 Millionen Dollar werden fällig, wenn Oculus bestimmte Vorgaben erreicht. Das Unternehmen produziert das Oculus Rift, ein Virtual-Reality-Headset, das - obwohl noch gar nicht auf dem Markt - bereits große Aufmerksamkeit bei Videospiel-Entwicklern erregt hat. Laut Facebook gibt es bereits 75.000 Vorbestellungen für das Gerät, mit dem sich virtuelle Welten darstellen lassen. Es soll ab Sommer zu kaufen sein.

+++ Facebook-Newsfeed in neuem Design +++

Facebook frischt sein Design auf. Viele Nutzer erhalten bereits das neue Layout des Social Networks, bei dem der Newsfeed als auch die Navigationselemente überarbeitet und teils an neuen Positionen angebracht sind. Durch neue Schriften und Symbole wirkt Facebook im Browser nun moderner, der Schriftzug wurde gegen das F-Logo ausgetauscht. Was viele Facebook-Nutzer jedoch stört: Die Werbung im rechten Bereich ist nun deutlich auffälliger. Ebenfalls ärgerlich: Die Sortierfunktion für den Newsfeed ("Neueste Meldungen" / "Hauptmeldungen") ist nun nicht mehr oberhalb des Feeds, sondern hinter einem Button in der linken Navigation versteckt. Vorteil: Es existieren nun weitere Filtermöglichkeiten.

+++ Facebook startet Video-Werbung +++

Facebook-Nutzer in den USA werden erstmals mit Werbevideos konfrontiert. Es werde eine allmählich steigende Zahl solcher Videos in das Angebot an die Nutzer einfließen, kündigte die Marketingmanagerin des Onlinenetzwerks, Susan Buckner, an. Bereits Ende 2013 hatte eine Vorlaufphase zu dem Projekt begonnen, in der Videoclips produziert und getestet wurden. Der Test beschränke sich zunächst auf Facebook-Nutzer in den USA, teilte das Unternehmen in Deutschland mit. Facebook wolle zunächst die Rückmeldungen seiner US-Nutzer abwarten. Ob und wann Facebook in Deutschland mit Werbevideos startet, ist demnach noch unklar. Die 15-Sekunden-Videos, die Werbespots im Fernsehen ähneln, springen beim Nutzer automatisch auf, wenn dieser seine Neuigkeiten abrufen will. Das Video laufe zunächst ohne Ton und erst beim Anklicken mit Ton, erklärte Facebook. Zunächst ist nur ein kleiner Kreis von werbenden Unternehmen einbezogen. Die Spezialfirma Ace Metrix soll laut Facebook auf kreative Bestandteile, Sinngehalt und "emotionale Resonanz" der Werbebotschaften achten. Eine offizielle Preisliste gibt es nicht, doch für Videos, die eine große Zahl von Nutzern mit Bildern und Klang erreichen sollen, sind Preise von bis zu 2,5 Millionen Dollar (rund 1,8 Millionen Euro) pro Tag im Gespräch. Facebook, das aktuell rund 1,2 Milliarden Nutzer zählt, war im Mai 2012 mit einem Milliarden-Deal an die Börse gegangen.

+++ Facebook-Headquarter wieder freigegeben +++

Die Polizei hat nach einer Durchsuchung des Stammsitzes von Facebook im Norden des US-Staates Kalifornien Entwarnung gegeben. Eine Drohung gegen das Unternehmen habe sich als unglaubwürdig herausgestellt, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei von San Francisco habe das Gelände am Dienstagabend abgeriegelt, aber nichts entdeckt, was einen Verdacht begründet hätte. Das Gelände wurde als sicher erklärt, und die Angestellten durften gehen. Für das Social-Media-Unternehmen arbeiten mehr als 6000 Menschen. Es war nicht klar, wie viele sich zum Zeitpunkt der Durchsuchung im Hauptsitz befanden.

+++ Facebook-Trojaner über Chat verschickt +++

Auf Facebook ist ein neuer Trojaner im Umlauf, der sich über die Chatfunktion der Seite versendet. Davor warnt das Blog mimikama.at. Dabei bekommen Nutzer von Freunden Nachrichten wie "lol" und "omg take a look at Mairy's pic", die auch eine Datei mit dem Namensschema "IMG_xxxxx.zip" enthalten. Wer diese Zip-Datei öffnet, installiert unwissentlich den Trojaner auf seinem PC. Die Schadsoftware versendet sich automatisch über das Facebook-Konto des Opfers. Wer auf die vermeintliche Nachricht eines Facebook-Kontaktes hereingefallen ist, sollte umgehend seinen PC mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen.

+++ Facebook schraubt angeblich an Internet per Drohnen +++

Facebook erwägt angeblich den Kauf eines Herstellers von Solar-Drohnen, um das Internet auch in die entlegensten Winkel der Welt zu bringen. Die Branchenwebseite TechCrunch berichtete unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, Facebook wolle den Drohnen-Hersteller Titan Aerospace für rund 60 Millionen Dollar (knapp 44 Millionen Euro) kaufen. In einer Stellungnahme des Internet-Unternehmens hieß es, dies seien "Gerüchte und Spekulationen". Titan Aerospace stellt Solar-Drohnen her, die fünf Jahre ohne Unterbrechung in der Luft bleiben können. Diese Drohnen könnten als drahtlose Hotspots genutzt werden und auf diese Weise Internetverbindungen in Regionen ermöglichen, die bisher noch nicht erreicht wurden. Laut TechCrunch könnten zunächst rund 11.000 Drohnen eingesetzt werden.

+++ Jeder dritte WhatsApp-Nutzer will wechseln +++

Nach dem Kauf von WhatsApp durch Facebook liebäugelt fast ein Drittel der WhatsApp-Nutzer in Deutschland mit einem Anbieterwechsel. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Umfrage des Marktforschungsinstitut Advise mit dem Online-Panelanbieter respondi AG. An der Umfrage, über die "Spiegel Online" am Dienstag berichtet, nahmen vom 20. bis 21. Februar insgesamt 1012 WhatsApp-Nutzer teil. Nach der Übernahme von WhatsApp durch das soziale Netzwerk Facebook in der vergangenen Woche ist die Meinung über die Auswirkungen des Kaufs jedoch gespalten. Während ein Drittel einen Wechsel für möglich hält, sieht mehr als die Hälfte der Befragten den Kauf als unkritisch und will bei WhatsApp bleiben. Jeder Fünfte hat dazu noch keine abschließende Meinung. Nur ein kleiner Teil aller Befragten ist sich sicher, den Messenger in Zukunft nicht mehr zu verwenden.

+++ Facebook verabschiedet sich von E-Mail-System +++

Facebook schafft sein Ende 2010 eingeführtes E-Mail-System mit personalisierten Adressen wieder ab. Die meisten Nutzer des sozialen Online-Netzwerks hätten ihre Mail-Adresse mit der Endung @facebook.com nicht aktiv gebraucht, teilte das US-Unternehmen mit. Die Firma wolle sich nach dem jüngst angekündigten Kauf des Kurzmitteilungs-Dienstes WhatsApp für umgerechnet 14 Milliarden Euro auf die Verbesserung ihrer mobilen Nachrichtendienste konzentrieren.

+++ Häme und Spott nach Ausfall von WhatsApp +++

Nur drei Tage nach der Verkündung des milliardenschweren Verkaufs an Facebook war WhatsApp für mehrere Stunden ausgefallen. Die Nutzer der beliebten Smartphone-App zum Austausch von kurzen Mitteilungen quittierten die technische Panne mit einer Mischung aus Frustration und Galgenhumor. Der Ausfall begann am Samstagabend deutscher Zeit. Um kurz nach 21 Uhr teilte WhatsApp über den Kurznachrichtendienst Twitter mit, es gebe "Server-Probleme", ohne indes Details zu nennen. Um kurz vor Mitternacht kam die Nachricht, der Dienst funktioniere wieder. "Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen", ulkte ein Nutzer auf Twitter. Facebook habe die Milliarden nur gezahlt, um WhatsApp abzuschalten.

+++ Facebook kauft Kurznachrichtendienst WhatsApp +++

Zwei der weltgrößten Online-Netzwerke machen künftig gemeinsame Sache: Facebook schluckt den Kurznachrichten-Dienst WhatsApp. "WhatsApp wird uns dabei helfen, unsere Mission zu erfüllen, die ganze Welt zu vernetzen", sagte Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Bekanntgabe des überraschenden Geschäfts. Facebook lässt sich den Zukauf insgesamt 19 Milliarden Dollar kosten (14 Milliarden Euro). Zunächst werden vier Milliarden Dollar in bar sowie Aktien im Wert von 12 Milliarden Dollar an die WhatsApp-Besitzer überwiesen. In den kommenden Jahren sollen weitere Aktien im Wert von aktuell drei Milliarden Dollar an die Gründer und Mitarbeiter fließen. Mitgründer Jan Koum zieht in den Verwaltungsrat von Facebook ein.

+++ Facebook führt das dritte Geschlecht ein +++

Facebook befreit seine Gemeinde aus den Geschlechterschubladen: Nutzer der englischsprachigen Version können sich neben männlich und weiblich auch als "custom" (spezifisch) ausgeben und dann weiter zwischen verschiedenen transsexuellen Varianten wählen. Weiter wird auf dem Netzwerk gefragt, ob als Pronomen ein "sie", "er" oder ein geschlechtsneutrales Wort gewünscht wird. Für die Mehrheit werde die neue Freiheit unerheblich erscheinen, erklärte Facebook. Aber "für diejenigen, die es betrifft, bedeutet es sehr viel". Die Wahlmöglichkeiten gib es zunächst nur in der englischsprachigen Version. Eine Ausweitung auf andere Sprachen sei aber geplant, teilte Facebook mit.

+++ Facebook setzt auf Apps und billige Handys +++

Bei einem Blick in die Zukunft will Facebook auf günstige Handys und Smartphone-Apps setzen. Dabei möchte man auch an Nutzer ohne teure Smartphones und Internet denken. Mittels der Initiative "Internet.org“ will man beispielsweise günstiges Internet in Entwicklungsländer bringen. Ebenfalls betont wird, dass jeder zweite Neu-User sich sein Profil auf einem mobilen Gerät anlege. Der lückenlose Zugang zu allen Funktionen, auch über mobile Geräte, muss demnach gewährleistet werden, wie der Facebook-Manager Javier Olivian gegenüber der dpa verriet. Ein alternativer Zugriff, wie über die anstehende Paper-App, dürfte in Zukunft öfters angeboten werden.

+++ "Social Beer Game" erobert Facebook +++

Facebook erlebt einen neuen Trend. Bei dem virtuellen Trinkspiel "Social Beer Game" leeren die "Spieler" einen halben Liter Bier auf Ex, stellen ein Video dazu auf Facebook und nominieren drei ihrer Freunde, die das Ganze innerhalb von 24 Stunden nachmachen müssen. Wer sich weigert, wird verspottet und muss als Strafe einen Kasten Bier bezahlen. Mittlerweile machen tausende Deutsche bei dem obskuren Trinkspiel auf Facebook mit. Die entsprechende Fanpage zählt mehr als 23.000 Likes. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. In Irland starb übrigens ein junger Mann an einer Alkoholvergiftung - angestachelt von einem Internet-Wettstreit.

+++ Zuckerberg spendet am meisten +++

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan waren einer Zeitschrift zufolge 2013 die größten Spender Amerikas. Das Ehepaar spendete im Dezember 18 Millionen Facebook-Aktien im Wert von insgesamt mehr als 970 Millionen Dollar (711 Millionen Euro) an eine Stiftung im kalifornischen Silicon Valley. Damit führen beide die jährliche Liste der 50 großzügigsten Amerikaner an, die von der Zeitschrift "The Chronicle of Philanthropy" herausgegeben wird.

+++ Eigener Facebook-Film ist der neue Renner +++

Passend zum 10. Geburtstag hat das beliebte soziale Netzwerk Facebook ein neues Schmankerl für seine User parat. Die Nutzer haben jetzt die Möglichkeit, einen eigenen Film mit den Highlights des persönlichen Lebenslaufs auf dem Netzwerk zu erstellen. In den Videos werden die Fotos mit den meisten "Gefällt mir"- Klicks und die "ersten Momente" im Netzwerk gezeigt. Ist ein solches Video erstellt, wird es in den Neuigkeiten mit dem Hinweis auf den Link zum Clip angezeigt. Derzeit wird diese neue Funktion auf Facebook sehr stark genutzt.

+++ Facebook Paper-App sorgt für Streit +++

Die neue iPhone-App von Facebook sorgt für Streit. Das am Montag veröffentlichte Programm hört auf den Namen "Paper" - allerdings gibt es bereits seit 2012 eine App mit dem gleichen Namen. Mit ihr können Nutzer Skizzen oder Notizen auf dem iPad-Tablet erstellen. Der Chef der App-Hersteller FiftyThree, Georg Petschnigg, rief Facebook auf, den Namen der App des Online-Netzwerks zu ändern. Facebooks "Paper"-App ersetzt die üblichen Bildschirm-Knöpfe zur Navigation weitgehend durch Wisch-Gesten. Mit ihr kann man auch Nachrichten oder Bilder verschicken. Die App ist bisher in Europa nicht verfügbar. In den USA rückte sie wenige Stunden nach dem Start auf den zweiten Platz in den Download-Charts von Apples App Store vor.

+++ Facebook feiert Geburtstag: 10 Jahre "social network" +++

Am 4. Februar 2004 startete Mark Zuckerberg die Webseite thefacebook.com zunächst als eine Art digitales Jahrbuch der US-Eliteuni Harvard. Zehn Jahre später spannt sich das soziale Netzwerk mit 1,2 Milliarden Nutzern über fünf Kontinente. Trotz immer wieder geäußerter Zweifel am Geschäftsmodell wächst das Unternehmen rasant und verbuchte im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn. Allerdings scheint Facebook an Popularität bei jungen Nutzern einzubüßen. Trotzdem sagte Zuckrberg neulich: "Wir freuen uns auf unser nächstes Jahrzehnt."

+++ Facebook wird zur Zeitung +++

Facebook will am 3. Februar eine App in den USA starten, die das soziale Netzwerk zu einer Art Zeitung umfunktioniert. Die Paper-App basiert auf einem Algorithmus, sowie den Vorschlägen von Facebook-Mitarbeitern. Status-Updates, Bilder und Nachrichten sollen optisch ansprechender dargestellt werden. Nutzer sollen demnach nicht mehr nach unten scrollen, sondern den Inhalt direkt spezifisch angezeigt bekommen. Nachrichten sollen zudem in bestimmte Themengebiete aufgeteilt werden. Die App wird zunächst nur für das Betriebssystem iOS von Apple erhältlich sein.

+++ Facebook knackt Code im Mobil-Geschäft +++

Facebook begeistert mit rasanten Umsatz- und Gewinnsteigerungen die Börse. Im wichtigen Werbegeschäft für Smartphones und Tablets zeigt das Unternehmen von Konzernchef Mark Zuckerberg deutliche Fortschritte. "Sie haben den Code im Mobil-Geschäft geknackt", sagte Analyst Arvind Bhatia vom Handelshaus Sterne, Agee & Leach. Die Facebook-Aktie sprang im nachbörslichen Handel um zwölf Prozent nach oben.

+++ Facebook darf künftig NSA-Anfragen veröffentlichen +++

Internetfirmen wie Facebook, Google oder Yahoo dürfen Details zu Anfragen des US-Abhördienstes NSA offenlegen. Dadurch dürfen sie öffentlich machen, wie oft sie bei Ermittlungen zur nationalen Sicherheit angewiesen wurden, Daten über ihre Kunden an die Regierung weiterzugeben. An der Einigung beteiligt sind auch Firmen wie Microsoft oder LinkedIn. Es wird aber erwartet, dass noch weitere hinzukommen, wenn das für die Überwachung der Auslandsgeheimdienste zuständige Gericht die Einigung billigt.

+++ Forscher findet Sicherheitslücke bei Facebook +++

Der brasilianische Sicherheitsforscher Reginaldo Silva stieß auf eine Sicherheitslücke bei Facebook. Das Leck befand sich in dem Authentifizierungssystem OpenID, welches es Nutzern ermöglicht, sich mit Hilfe des Facebook-Kontos bei externen Portalen anzumelden. Silva hatte Zugriff auf die Konten einiger Facebook-Nutzer, sowie die Speicherplätze der Stammverzeichnisse auf dem Server. Facebook ließ sich für diese Entdeckung nicht lumpen und zahlte Silva 33.500 US-Dollar. Die höchste Summe, die für die Entdeckung eines Sicherheitslecks bisher gezahlt wurde.

+++ Facebook löscht "anstößiges" Foto der Julis +++

Die Jugendorganisation der abgewählten FDP veröffentlichte auf Facebook ein Foto, auf dem sieben ihrer Vorstandsmitglieder eine berühmte Aufnahme der "Kommune 1" aus den 1960-er Jahren nachstellen. Zu sehen sind sie dabei völlig unbekleidet in Rückenansicht - inklusive sieben nackter Gesäße. Die Reaktion folgte prompt: Am Nachmittag löschte das soziale Netzwerk nach Juli-Angaben das Foto wegen angeblicher Anstößigkeit. Juli-Chef Alexander Hahn: "Wir fragen Facebook: Warum wurde unser Bild gelöscht? Ist die Juli-APO etwa zu sexy für Facebook?"

+++ Aktienkurs macht Managerin zur Milliardärin +++

Facebook-Managerin Sheryl Sandberg ist mit 44 Jahren neues Mitglied im Klub der Dollar-Milliardäre. Sie besitzt Aktien des sozialen Netzwerks im Wert von rund 750 Millionen Dollar (554 Millionen Euro), nachdem der Kurs auf ein neues Rekordhoch von 58,51 Dollar gestiegen war. Seit dem Börsengang von Facebook im Mai 2012 hat sie zudem Aktien im Wert von rund 300 Millionen Dollar verkauft. Beim Börsengang war die Facebook-Aktie für 38 Dollar verkauft worden - und stürzte zunächst ab, auf bis zu 20 Dollar. Seit Juli vergangenen Jahres allerdings steigt der Preis für den Anteilsschein beständig.

+++ Stefan Kießling ist wieder da +++

Bundesliga-Torschützenkönig Stefan Kießling ist wieder auf Facebook vertreten. Der Stürmer von Bayer Leverkusen hatte seine nach Anfeindungen nach seinem "Phantomtor" löschen lassen. Jetzt ist die Facebook-Seite Kießlings wieder online. "Das letzte Jahr war sehr bewegend. Ich danke euch allen für eure Unterstützung und die vielen, vielen Mails, die ich in den vergangenen Tagen, Wochen, Monaten bekommen habe. Ich freue mich, zusammen mit euch in das neue Jahr zu starten", schrieb der Angreifer am Montag, "in den kommenden Tagen wird es auch noch eine kleine Überraschung geben. Bleibt gespannt. Euer Kies."

+++ Boomendes Geschäft mit den Facebook-Likes +++

Eine kleine Firma in Bangladesh kann für Kunden in Europa rund 100.000 Facebook-Freunde über Nacht generieren. Das ist einem Radiobericht vom ARD-Hörfunkstudio Neu Delhi zu entnehmen. Besonders viele Aufträge dieser Art kommen angeblich aus Deutschland, so einer der Unternehmer. Dessen Netzwerk umfasst angeblich 50.000 E-Mail-Adressen von jungen Bangladeschis, die für ihn Gefällt-mir-Klicks erledigen können. Seine Firma hat ein kleines Programm entwickelt, das es seinen Studenten ermöglicht, gleichzeitig für mehrere Kunden "Gefällt-mir" zu klicken. Ein boomendes Geschäft, denn allein er hat über 100 zahlende Kunden.

+++ Facebook plant angeblich eigenen News-Reader "Paper" +++

Facebook arbeitet angeblich an einer eigenen Art von News-Reader. Das berichtet der Blog recode.net und beruft sich dabei auf Insider-Quellen. Die Applikation soll auf den Namen "Facebook Paper" hören und dem News-Reader Flipboard ähneln. Facebook-Mitglieder sollen mit optisch aufbereiteten Nachrichten versorgt sowie über Statusupdates auf dem Laufenden gehalten werden. Ob es allerdings eine eigenständige App für Smartphones und Tablets geben wird, oder ob Facebook auf eine Web-Version setzt, die auch für Mobilgeräte geeignet ist, steht noch nicht fest. Der Release von "Facebook Paper" könnte noch diesen Monat stattfinden.

+++ Unternehmen basteln eigenes Firmen-Facebook +++

Mit Online-Netzwerken für ihre Mitarbeiter wollen Konzerne wie BASF, Continental oder die Telekom die E-Mail-Flut in ihren Unternehmen eindämmen. Hilfe bei einem Computerfehler gesucht? Frage zu einem Projekt aufgetaucht? Oder einfach nur den Schlüssel verloren? Mit solchen Problemen soll nicht mehr der ganze Konzern aufgehalten werden. Deshalb lassen sich Unternehmen inzwischen ihre eigenen sozialen Netzwerke bauen, ganz ähnlich zu Facebook, LinkedIn oder Xing. Im "Allianz Social Network" können die Mitarbeiter anderen Kollegen folgen, Gruppen gründen, Umfragen starten, Beiträge kommentieren und sogar Likes verteilen. "Die meisten Funktionen von Facebook, Xing oder Twitter werden sie auch in ausgereiften Unternehmensnetzwerken finden", sagt Tobias Arns, Social-Media-Experte vom IT-Branchenverband Bitkom. Ganz wichtig sei aber eine gute Verschlagwortung und eine umfangreiche Suchfunktion. "Ein Ziel der Netzwerke ist es ja, das Wissen im Unternehmen für alle zugänglich machen."

+++ Video mit Mädchen-Angriff auf 13-Jährige beschäftigt Justiz +++

Ein Facebook-Video vom Angriff zweier Mädchen auf eine 13-Jährige in Berlin hat möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen. Es werde geprüft, ob Ermittlungen wegen der Verbreitung von Gewaltdarstellungen aufgenommen werden, sagte ein Polizeisprecher. Der Film wurde bereits tausendfach geteilt und kommentiert. Die Polizei bestätigte die Echtheit des Videos: Eine 13-jährige Intensivtäterin und eine 14-Jährige hätten das Mädchen auf einem Spielplatz angegriffen. Das Opfer sei dabei leicht verletzt worden.

+++ Paul-Walker-Video erobert Facebook +++

Mit einem mehr als 18 Minuten langen Facebook-Video gedenkt US-Schauspieler Vin Diesel seinem toten Freund Paul Walker. Das Video zeigt die beiden Freunde, die gemeinsam für die "Fast and Furious"-Filme vor der Kamera standen, in verschiedenen Szenen - während Dreharbeiten oder eines Interviews zum Beispiel. Der Clip wurde am Dienstag innerhalb weniger Stunden bereits rund 50.000 mal geteilt, mehr als eine halbe Million Facebook-Nutzer klickten "Gefällt mir". Paul Walker verunglückte am 30. November im Alter von 40 Jahren tödlich.

+++ Facebook kauft indisches Startup +++

Facebook baut seine mobile Strategie aus. Das Unternehmen hat das indische Startup Little Eye Labs übernommen, das Tools zur Optimierung von Android-Apps entwickelt. Das meldet der Branchendienst "Heise". Sämtliche Mitarbeiter von Little Eye Labs siedeln ins Facebook-Hauptquartier im kalifornischen Menlo Park über und sollen die Facebook-Apps verbessern.

+++ Facebook-Nutzer ziehen vor Gericht +++

Facebook sieht sich der nächsten Klage gegenüber. Zwei Nutzer ziehen gegen das Soziale Netzwerk vor Gericht. Die Amerikaner werfen Facebook vor, Kommunikationsinhalte wie private Nachrichten auszuwerten, um diese Nutzerdaten an Dritte zu verkaufen. Einer Meldung des US-Magazins "arstechnica" zufolge würde Facebook diese Daten an Werbetreibende und Vermarkter weitergeben. Die Sammelklage wirft dem Unternehmen vor, das Wort "privat" in Bezug auf das Nachrichtensystem irreführend zu verwenden. Ganz konkret geht es um Links zu externen Seiten, die in den Nachrichten versandt wurden. Über diese Links gelange Facebook an Informationen, um Nutzern personalisierte Werbung anbieten zu können.

+++ Falsches Schumacher-Video ist Trojaner +++

Auf Facebook kursiert derzeit ein vermeintliches Amateurvideo mit einem französischen Titel, das den schweren Sturz des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher zeigen soll. Tatsächlich ist es aber nur ein Vorwand, unbedarften Internetnutzern einen Banking-Trojaner unterzuschieben. Auf dem Screenshot ist ein Skifahrer in einem roten Anzug zu sehen, der an einem steilen Hang offenbar einen Salto macht oder sich überschlägt. Das Video trägt den Titel: "Moment de l'accident de Michael Schumacher!". Wer den Link anklickt, startet nicht das Video, sondern landet auf einer externen Internetseite. Es folgt die Aufforderung, das Video mit Freunden zu teilen. Im Anschluss soll ein Videoplayer heruntergeladen und installiert werden. In der Datei "webplayer_us-exe" verbirgt sich der Trojaner. Der Schädling späht die Zugangsdaten zum Online-Banking aus und ist zwar seit einigen Jahren aktiv, aber wird in der neuen Variante noch nicht von allen Antiviren-Programmen erkannt und entfernt.

+++ Polizei fahndet erfolgreich im sozialen Netzwerk +++

Die niedersächsische Polizei hat positive Erfahrungen mit der Fahndung per Facebook gemacht. "Die Aufrufe führen in der Regel zu zahlreichen Hinweisen", sagte der Sprecher des Landeskriminalamtes. "Wir können auf diese Weise vor allem jüngere Leute erreichen." Das LKA hatte im Juni 2012 mit der Facebook-Fahndung begonnen. Seither gab es 176 Aufrufe oder Informationen. Auch Polizeidienststellen nutzen das soziale Netzwerk zur Fahndung - etwa in Göttingen oder Osnabrück.

+++ Michael Schumacher für tot erklärt +++

Der tragische Skiunfall von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher schockiert die Sportwelt. Der Motorsport-Star liegt im Koma und kämpft um sein Leben – das sorgt auf Facebook für einen makabren Trend. Seit Sonntagabend häufen sich Fanseiten wie "R.I.P. Michael Schumacher", die schon mehrere tausend Fans gefunden haben. "Like R.I.P Michael Schumacher for Respect" lautet der Aufruf einer der Betreiber. Das ist wirklich mehr als makaber. Die Kollegen der Sport-Redaktion halten euch über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher auf dem Laufenden.

+++ Facebook nur noch doppelt so groß wie WhatsApp +++

Facebook bekommt in Sachen mobiler Nutzung mächtig Konkurrenz. Der Kurznachrichtendienst WhatsApp ist dem größten sozialen Netzwerk auf den Fersen. Über den Blog "AllThingsDigital" hat WhatsApp nun verlauten lassen, man habe 400 Millionen aktive Nutzer. Das ist rund die Hälfte dessen, mit dem Facebook (weit über 800 Millionen mobile Nutzer) hausieren geht. Vor allem beim Wachstum (30 Prozent vs. 18 Prozent) konnte WhatsApp Facebook abhängen.

+++ Facebook-Gründer Mark Zuckerberg macht Kasse +++

Facebook-Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg hat Aktien seines Unternehmens im Wert von rund 2,3 Milliarden Dollar verkauft. Der Milliardär trennt sich von 41,4 Millionen Anteilsscheinen im Rahmen einer Emission, die insgesamt 70 Millionen Stammaktien umfasst. Mit dem Erlös will Zuckerberg einerseits Steuerschulden bezahlen. Andererseits will er 60 Millionen Class-B-Aktien von Facebook kaufen, die mehr Stimmrechte haben. Die Class-A-Aktien haben eine Stimme und sind für die Öffentlichkeit bestimmt. Class-B-Aktien haben zehn Stimmen pro Stück und sind nicht öffentlich erhältlich. Mit den Class-B-Aktien hat Zuckerberg damit ein erheblich größeres Stimmengewicht als es seinem Minderheitsanteil am Unternehmen entspricht.

+++ Facebook auf dem Handy - Frau stürzt ins Meer +++

Flanieren auf einem Pier und gleichzeitig Facebook auf dem Handy checken: Dieses Unterfangen endete für eine Touristin in Australien im kalten Wasser. Die abgelenkte Urlauberin stürzte während eines nächtlichen Spaziergangs am Meer in Melbourne von der Kaimauer. Eine Augenzeugin alarmierte die Polizei. Diese fand die Touristin 20 Meter vom Pier entfernt in Rückenlage auf dem Wasser treibend - in der Hand immer noch das Handy haltend. Offenbar hatte die Frau noch mehr Glück im Unglück: "Sie sagte uns später, sie könne nicht schwimmen", hieß es bei der Polizei. Die ausländische Touristin, deren Herkunftsland nicht bekanntgegeben wurde, kam zunächst in ein Krankenhaus.

+++ Facebook testet Videowerbung zwischen den Einträgen +++

In den USA werden Nutzer von Facebook demnächst automatisch startende Werbeclips in ihrem Nachrichtenstrom vorfinden. Das Online-Netzwerk kündigte einen Test des neuen Angebots für Werbekunden an. Die Anzeigen sollen von allein starten, sobald sie beim Lesen der Einträge auf dem Bildschirm auftauchen. Will ein Nutzer sie nicht sehen, blättert er einfach weiter. Den Ton zum Video gibt es erst, wenn man es bewusst anklickt. Die Video-Anzeigen werden sowohl auf dem PC als auch auf mobilen Geräten abgespielt. Auf Smartphones sollen die Videos vorher bei WLAN-Verbindungen geladen werden, um das mobile Daten-Kontingent nicht aufzuzehren.

+++ Facebook-Drohung rechtfertigt Kontaktverbot +++

Wer Drohungen wie "Ich mach' Dich kalt" in sozialen Netzwerken wie Facebook ausspricht, muss damit rechnen, dass ein Gericht ihm den Kontakt zu der bedrohten Person untersagt. Das hat nun das Oberlandesgericht Hamm entschieden (Az.: 2 UF 254/12). Auf die Entscheidung weist der Deutsche Anwaltverein hin. In dem verhandelten Fall hatten eine Mutter und ihr Sohn vor Gericht ein Kontakt- und Annäherungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz beantragt. Sie waren von einer Frau im Netz bedroht worden, die sich vom Bruder der Mutter betrogen fühlte. Die Täterin hatte etwa geschrieben, dass sie den Sohn oder ein anderes Mitglied der Familie kalt machen, ihnen auflauern oder dem Sohn einen Stein an den Kopf werfen werde. Die Richter gaben dem Antrag der Klägerin statt. Sie untersagten der Frau, sich der Wohnung der beiden auf weniger als 100 Meter zu nähern. Außerdem muss sie zu beiden einen Mindestabstand von 30 Metern einhalten. Die Nachrichten auf Facebook seien rechtswidrige Drohungen, die Mutter und Sohn auch ernst hätten nehmen müssen. Sie befristeten die Maßnahme auf die Zeit bis zum November 2014, da von der Frau seit Dezember 2011 keine Drohungen mehr ausgegangen waren.

+++ Das interessierte 2013 +++

Was interessiert die Nutzer von Facebook wirklich? Das Soziale Netzwerk hat einen Jahresrückblick veröffentlicht und verrät die Top-Themen seiner Nutzer. Dabei zeigt sich: Bunte Themen und aktuelle Geschehnisse stehen an der Spitze der Liste. Interessant auch: Der Tod von Nelson Mandela schob sich noch in die Top Ten. "Weltweit haben sich 55 Millionen Menschen über 115 Millionen Mal über den Tod von Nelson Mandela ausgetauscht", sagte Facebook dazu. Nutzer können auch ihren eigenen Facebook-Jahresrückblick erstellen, dazu müssen Sie nur auf facebook.com/yearinreview gehen.

Beliebteste Facebook-Themen 2013 weltweit:

  1. Papst Franziskus
  2. Wahl
  3. Royal Baby
  4. Taifun Haiyan (Yolanda)
  5. Margaret Thatcher
  6. Harlem Shake
  7. Miley Cyrus
  8. Boston-Marathon
  9. Tour de France
  10. Nelson Mandela

+++ Veronica Ferres erteilt Tochter Facebook-Verbot +++

Bei Facebook versteht Veronica Ferres anscheinend keinen Spaß. Denn ihre zwölfjährige Tochter Lilly ist für das soziale Netzwerk noch zu jung. "Facebook halte ich für Kinder in dem Alter für eine totale Überforderung", sagte die Schauspielerin im Interview mit Bunte.de. Dabei ist Verres selbst auf Facebook und Twitter sehr aktiv, habe sich aber über Kindererziehung und darüber, wie man Kinder schützen kann, informiert. Deshalb halte sie das Thema für sehr schwierig. Schließlich erinnerte Ferres auch an einen Fall, bei dem sich ein Mädchen nach Mobbing auf Facebook umgebracht hatte: "Da ist man plötzlich für jeden angreifbar und jeder kann mit einem kommunizieren. So stark sind die Kinder noch gar nicht."

+++ Polizei warnt vor Facebook-Hoax +++

Derzeit verbreiten sich Meldungen auf Facebook, die vor einem angeblichen Betrügertrick auf Weihnachtsmärkten warnen. So sollen Kriminelle derzeit kostenlos Handschuhe an Frauen verteilen, die alleine auf dem Weihnachtsmarkt oder einem Parkplatz sind. In diesen Handschuhen befänden sich mit dem Rauschmittel Scopalamin getränkte Nadeln. Die Betrüger warteten, bis die Wirkung des Mittels einsetze, um die Frauen anschließend zu vergewaltigen und auszurauben. Doch die Polizei Stuttgart wiegelt ab: Ihnen sei kein solcher Fall bekannt. Die Polizei spricht daher von einer "Hoax" genannten Falschmeldung und bittet Facebook-Nutzer, die Meldung über die angeblichen Weihnachtsmarkt-Vergewaltiger nicht weiterzuverbreiten.

+++ Login-Daten von Facebook und Google gestohlen +++

Ein Botnetz namens "Pony" soll Millionen Login-Daten von Facebbok-, Yahoo- und Google-Accounts gestohlen haben. Betroffen sind außerdem wohl noch andere Internet-Dienste. Der Sicherheitsdienstleister Trustwave Spiderlabs hat wohl einen Kontroll-Server des Botnetzes in den Niederlanden geortet. Die Sicherheitsexperten sprechen von 318.000 entdeckten Facebook-Nutzerdaten.

+++ Prozess um Facebook-Leichenfoto beginnt +++

In den USA ist am 4. Dezember ein Mordprozess eröffnet worden, bei dem Facebook eine zentrale Rolle spielt. In Miami erschien Derek Medina erstmals vor Gericht und plädierte auf nicht schuldig. Er ist wegen des Mordes an seiner Frau angeklagt und soll auf Facebook Fotos der blutige Leiche gepostet haben. Als Medina verhaftet wurde, gestand er den Mord.

+++ Facebook präsentiert die beliebtesten Marken +++

Facebook hat eine Bestenliste der beliebtesten Marken in seinem Netzwerk veröffentlicht. Zum 7. November zählte das Zuckerberg-Unternehmen die Likes der vertretenen Marken und entwickelte daraus eine weltweite Hitliste. Wir präsentieren die Top 10, in denen Coca-Cola unangefochten an der Spitze steht und deutsche Marken oder Unternehmen nicht vorkommen.

  1. Coca-Cola (75,26 Millionen Likes)
  2. Disney (45,19 Millionen Likes)
  3. Red Bull (40,94 Millionen Likes)
  4. Converse (37,19 Millionen Likes)
  5. Playstation (35,41 Millionen Likes)
  6. Starbucks (35,38 Millionen Likes)
  7. Oreo (34,68 Millionen Likes)
  8. Walmart (34,01 Millionen Likes)
  9. iTunes (30,80 Millionen Likes)
  10. McDonalds (29,65 Millionen Likes)

+++ Facebook möbelt seinen Messenger auf +++

Facebook hat eine neue Version seines Messengers veröffentlicht. Die Chat-App ist jetzt eine eigenständige Funktion, unabhängig von der Facebook-App. Zudem kann der User jetzt seine Handy-Nummer integrieren, so dass der Messenger auch Kontakte erkennt, mit denen man nicht auf Facebook befreundet ist. Die neue Optik erinnert stark an Apples iMessage und sorgt für mehr Übersichtlichkeit.

+++ Facebook wertet Mauszeigerbewegungen aus +++

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" testet Facebook eine Software mit der sich das Nutzerverhalten auslesen lässt. Konkret soll dabei die Mauszeigeraktivität ausgewertet werden. Demnach sieht das soziale Netzwerk in welchen Bereichen sich ein Nutzer wie lange und wie oft aufhält. Nutzer von mobilen Endgeräten sind von dieser Neuerung vorerst ausgeschlossen.

+++ Jugendliche Nutzer wandern ab +++

Nutzen Jugendliche weniger Facebook? Diese Aussagen haben für einen Kursrutsch der Facebook-Aktie gesorgt. Nachdem das Papier des Sozialen Netzwerks dank erfreulicher Geschäftszahlen zunächst nachbörslich um bis zu 16 Prozent gestiegen war, knallte die Aktie wieder herunter und lag 2 Prozent im Minus. Finanzchef David Ebersman sagte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, die Nutzung von Facebook durch US-Teenager sei zwar insgesamt stabil geblieben sei. Doch habe man einen Rückgang der täglich aktiven Nutzer beobachtet.

+++ Facebook und Blackberry - was läuft da? +++

Smartphone-Pionier BlackBerry bietet sich angeblich Facebook zum Verkauf an. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, hätten Vertreter des Unternehmens vergangene Woche das Interesse Facebooks an einem möglichen Gebot ausgelotet. Es blieb zunächst unklar, ob Facebook eine Offerte vorlegen wird. Beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Sollte Facebook tatsächlich BlackBerry kaufen, bekämen Gerüchte um ein Facebook-Smartphone neues Futter.

+++ Facebook entfernt Enthauptungsvideo +++

Facebook gibt nach heftigen Protesten nach und entfernt ein Enthauptungsvideo von seinen Seiten. Die Entscheidung sei jedoch nicht als Reaktion auf die Proteste erfolgt, sondern auf Grundlage der geltenden Benutzerrichtlinien. Facebook hatte im Mai eine Sperre für klickträchtige Enthauptungsvideos eingeführt, nachdem sich Nutzer der Plattform darüber beschwert hatten, dass derlei Bilder zu dauerhaften psychischen Schäden bei den Betrachtern führen könnten. Am Montag gab das Unternehmen jedoch die Rücknahme der Entscheidung mit der Begründung bekannt, die Internetseite diene dem Austausch über das Weltgeschehen, wozu auch Terrorangriffe und Menschenrechtsverstöße gehörten. Der britische Premierminister David Cameron bezeichnete die Aufhebung der Sperre ohne entsprechende Warnhinweise als verantwortungslos.

+++ Wartungsarbeiten bei Facebook lösen Probleme aus +++

Keine soziale Interaktion möglich: Facebook-User konnten am Montagnachmittag keine Einträge veröffentlichten, nach Angaben des Online-Netzwerks hat eine Panne bei Wartungsarbeiten dazu geführt. "Wir haben die Probleme schnell gelöst und sind jetzt wieder auf 100 Prozent", teilte das Unternehmen US-Medien mit und entschuldigte sich. Es gab keine näheren Details oder Zahlen zu betroffenen Nutzern.

+++ Facebook gibt Warnhinweise für Jugendliche +++

Facebook verändert erneut die Einstellungen zur Privatsphäre – dieses Mal nur für Jugendliche. Bei neuen Nutzern im Alter zwischen 13 und 17 Jahren wird künftig als Standard-Empfängerkreis für ihre Einträge "nur Freunde" voreingestellt. Bisher waren die Informationen in dem Online-Netzwerk automatisch auch für Freunde von Freunden freigegeben. Eine wichtige zweite Änderung bei Facebook ist, dass die Teenager die Möglichkeit bekommen, Einträge öffentlich zu machen - das heißt: für alle sichtbar. Dabei wird ihnen aber beim ersten Mal ein Warnhinweis angezeigt.

+++ Facebook macht alle Nutzerprofile öffentlich +++

Bisher konnten Nutzer in den Privatsphäre-Einstellungen verhindern, dass ihr Profil über die Suchfunktion gefunden wird. Facebook wird diese Einstellung demnächst jedoch verhindern. Somit können künftig alle Nutzer über die Suche in Facebook gefunden werden. Verstecken ist nicht mehr. Die Funktion sei bereits vergangenes Jahr für die Nutzer entfernt wurden, die die Einstellung nicht aktiviert hatten. Inzwischen nutze nur noch eine "kleine Prozentzahl" der mehr als eine Milliarde Facebook-Mitglieder die Option, sagte Facebook-Manager Michael Richter. Sie sollen durch einen Hinweis auf der Facebook-Startseite über die Änderungen informiert werden. Wer einschränken wolle, welche Informationen andere auf Facebook sehen können, solle das bei jeden Eintrag einzeln machen, rät Richter. Das sei «der beste Weg, zu kontrollieren was Menschen über euch auf Facebook finden können». Mitglieder können bei Statusnachrichten oder Fotos einstellen, ob allein die eigenen Facebook-Kontakte, auch deren Freunde oder die gesamte Öffentlichkeit einen Eintrag zu Gesicht bekommen soll.

+++ Facebook-Fanseiten von Unternehmen sind rechtens +++

Das Verwaltungsgericht in Schleswig hat die Führung von Facebook-Fanseiten von Unternehmen als rechtens eingestuft. Datenschützer Thilo Weichert hatte drei Unternehmen den Betrieb der Fanseiten untersagt, weil Facebook von sämtlichen Besuchern Daten unrechtmäßig erhebe und verarbeite. Die Richter urteilten jedoch, dass eine solche Verantwortung ausschließlich bei Facebook, und nicht beim Betreiber der Seiten liege.

+++ Facebook verbessert Graph Search +++

Facebook optimiert seine interne Suchmaschine "Graph Search": Wie das Unternehmen mitteilte sollen dann gezielt alle öffentlichen Beiträge, Kommentare oder Status-Updates nach Suchbegriffen durchsucht werden können. Auch eigene Kommentare können nach Ort und Zeit gefiltert, wiedergefunden werden. Bis die Suchfunktion in Deutschland aktiviert wird, dauert es jedoch noch: Facebook stellt das Update erst einmal einem kleineren Nutzerkreis zum Test bereit.

+++ China erlaubt Facebook in Shanghai +++

In China war der Zugang zu diversen Webseiten im Internet bisher gesperrt. Nun will die Regierung zumindest in der Freihandelszone Pudong in Shanghai den Bürgern entgegenkommen. So berichtet die "South China Morning Post", dass die Regierung plant bestimmte Webseiten zu entsperren. Facebook, Twitter oder auch die New York Times könnten demnach zukünftig in Shanghai erreichbar sein. Die chinesische Regierung möchte die Freihandelszone für ausländische Unternehmen attraktiver machen. Der freie Zugang zu öffentlichen Medien dürfte eine Maßnahme in diesem Zusammenhang sein.

+++ Facebook-Like fällt unter Recht auf Meinungsfreiheit +++

Ein Klick auf den "Gefällt mir"-Knopf bei Facebook fällt laut einem US-Gericht unter die freie Meinungsäußerung und ist damit von der US-Verfassung geschützt. Sechs ehemalige Mitarbeiter des Sheriffs von Hampton, Virginia hatten gegen ihre Entlassung geklagt - sie hatten die Facebook-Seite des Gegners ihres Vorgesetzten bei der Wahl zum Sheriff "geliked". Ein Bundesbezirksrichter hatte die Klage abgewiesen. Das Berufungsgericht entschied jedoch anders. Facebook selbst und US-Bürgerrechtler begrüßten die Entscheidung.

+++ Facebook veröffentlicht Nutzerzahlen aus Deutschland +++

Facebook hat erstmals tägliche Nutzerzahlen für Deutschland veröffentlicht. Demnach greifen rund 19 Millionen Nutzer aus Deutschland täglich auf das soziale Netzwerk zu. Über 13 Millionen User nutzen hierfür mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets.

+++ Facebook verschiebt Start der neuen Nutzungsbedingungen +++

Nach zahlreicher Kritik an den angekündigten Neuerungen der Nutzungsbedingungen hat das soziale Netzwerk reagiert: Laut Facebook wurde das Inkrafttreten der Regelung verschoben. "Wir nehmen uns Zeit, um sicherzugehen, dass die Nutzerkommentare gesichtet werden und mit in die Entscheidung einfließen, ob weitere Änderungen nötig sind", teilte das Unternehmen laut "LA Times" in einer Email mit. Sechs große Datenschutz-Organisationen hatten bei der US-Handelskommission FTC Beschwerde eingereicht. Facebook hatte angekündigt, sich in Zukunft das Recht zu nehmen, mit Nutzerprofilen und Interessen der User werben zu dürfen.

+++ Facebook dominiert bei Informationssuche +++

Laut einer aktuellen Studie von TNS Infratest nutzen rund zwei Drittel der 14- bis 29-Jährigen Facebook zur Suche nach Informationen. Das Internet wird immer mehr zur wichtigsten Informationsquelle für Politik, Wirtschaft und Kultur. Der Studie nach liegt Facebook innerhalb des Netzes deutlich vor anderen Recherchequellen.

+++ Facebook von NSA und GCHQ ausspioniert +++

Das milliardenteure NSA-Programm mit dem Codenamen "Bullrun" gehört zu den größten Geheimnissen der Behörde. Nur sehr wenige Mitarbeiter hätten Zugang zu den streng geheimen Informationen. Experten des britischen Geheimdienstes GCHQ hätten es beim Code-Knacken zuletzt besonders auf Ziele wie Google, Yahoo, Facebook und Microsoft abgesehen, hieß es in einem Artikel der "New York Times".

+++ US-Datenschützer rügen Facebook +++

Mehrere amerikanische Datenschutzgruppen haben die geplante Regeländerung von Facebook kritisiert. Sie schrieben einen Brief an die US-Aufsichtsbehörde FTC, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Darin kritisierten sie, dass Facebook sich künftig die automatische Erlaubnis zusichern will, Profilbilder der Nutzer in Werbe-Einträgen zu verwenden. Facebook dagegen verweist darauf, dass die Änderung nur die bestehende Werbepraxis für die Nutzer verständlicher machen soll. Allerdings gibt es für Facebook-Mitglieder in Deutschland eine Sonderregelung: In den deutschen Regeln wird ausdrücklich erwähnt, dass Mitglieder diese Funktion ausschalten können. Das geht in den Einstellungen zur Privatsphäre unter dem Bereich "Werbung".

+++ Facebook ändert Datenschutz-Bestimmungen +++

Das soziale Netzwerk Facebook will seine Nutzungs- und Datenschutz-Bestimmungen aktualisieren. Das Unternehmen räumt sich selbst sehr weitgehende Rechte an den Nutzerdaten ein - bei der jetzigen Aktualisierung geht es unter anderem um personalisierte Werbung und Gesichtserkennung. Trotz der von Facebook angekündigten Präzisierungen ist nicht immer klar, was das Unternehmen mit den Daten genau machen möchte.

Welche Bestimmungen ändert Facebook und wie informiert es darüber?
Facebook aktualisiert seine "Erklärung der Rechte und Pflichten" sowie seine "Datenverwendungs-Richtlinien". Erstere erklären die Grundlagen des Verhältnisses zwischen Unternehmen und Facebook-Nutzer, letztere konkretisieren, was Facebook alles mit den Daten der Nutzer machen darf. Das Unternehmen informiert die Nutzer per E-Mail über die Änderungen. Zudem finden sich weitergehende Informationen auf den Facebook-Seiten zur Privatsphäre (https://www.facebook.com/fbprivacy) und zur Site Governance (https://www.facebook.com/fbsitegovernance). Wer bei diesen beiden Seiten "Gefällt mir" klickt, erhält künftig Informationen über Änderungen.

Worum geht es in den Änderungen?
Facebook passt die Bestimmungen an, um sie den neuen Funktionen und Möglichkeiten des sozialen Netzwerks anzupassen. Zudem will das Unternehmen einige Regelungen "genauer erklären". Der Grund dafür sind unter anderem Gerichtsstreitigkeiten mit Facebook-Nutzern. Dabei betont das soziale Netzwerk noch einmal, "dass du bei Facebook mit der Nutzung unserer Dienste die Erlaubnis zur Nutzung Deiner Informationen erteilst".

Was sagen die neuen Bestimmungen zum Thema Werbung?
Facebook holt sich die generelle Erlaubnis, alle Informationen über seine Nutzer für personalisierte Werbung oder andere bezahlte Inhalte zu nutzen. Das Unternehmen betont aber, nur solche Daten an Werbekunden weiterzugeben, aus denen sich keine Rückschlüsse mehr auf die Person ziehen lassen. Facebook gibt sich explizit das Recht, die Profilfotos und Namen seiner Nutzer sowie deren Inhalte für Werbung zu verwenden. Wer diese Anzeigen dann sehen kann, hängt davon ab, für wen ein Facebook-Nutzer die verwendeten Informationen freigegeben hat. Bezahlt wird er für die Nutzung seines Namens und seiner Inhalte nicht. Auch behält sich Facebook vor, Werbung nicht immer als solche zu kennzeichnen.

Kommt jetzt die Gesichtserkennung in Facebook wieder?
Facebook baut eine Datenbank auf, in welche Profilbilder und andere Fotos einfließen sollen, um eine Gesichtserkennung zu ermöglichen. "Wir können vorschlagen, dass dein Freund dich auf einem Foto markiert, indem wir die Bilder deines Freundes scannen und mit Informationen vergleichen, die wir aus deinen Profilbildern und den anderen Fotos zusammengetragen haben, auf denen du markiert wurdest", heißt es dazu. Im vergangenen Jahr hatte Facebook die Gesichtserkennung nach Kritik von Datenschützern in Europa zunächst abgeschaltet. Wann und ob sie hierzulande wiederkommt, ist unklar.

Was kann ich als Nutzer tun?
Nicht viel. Facebook-Nutzer können noch bis Donnerstag die Änderungen kommentieren, das Unternehmen will die Kommentare dann prüfen. Anders als früher haben die Nutzer aber keine Möglichkeit, die Änderungen in einer Abstimmung abzulehnen. Michaela Zinke vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) glaubt: "Es wird nichts bringen, einen Kommentar abzugeben." Die neuen Regelungen treten für deutsche Nutzer automatisch nach 30 Tagen in Kraft. Wer das Netzwerk dann noch nutzt, stimmt damit den neuen Bestimmungen zu. Zinke empfiehlt, zumindest die Einstellungen zur Werbung zu überprüfen. Die finden sich beim Punkt "Werbeanzeigen". Dort sollte beim Punkt "Kombiniere meine sozialen Handlungen mit Werbeanzeigen für" den Eintrag "niemand" auswählen.

+++ Deutsche spionieren Partner über Facebook aus +++

Google, Facebook oder Xing: 62 Prozent der Männer und Frauen suchen im Netz nach Informationen über ihren Schwarm. Fast genauso viele (61 Prozent) spionieren sogar ihrem eigenen Partner nach. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Innofact. Jeder Vierte möchte mit der Online-Suche herausfinden, wie ehrlich der Partner oder Schwarm wirklich ist. Über den Ex informiert sich mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) im Netz.

+++ Mail.ru steigt endgültig bei Facebook aus +++

Das russische Internetunternehmen Mail.ru hat sich von den letzten noch verbliebenen Facebook-Aktien getrennt. Im Juli und August seien die 14,2 Millionen Facebook-Anteile für 525 Millionen Dollar (rund 399 Mio Euro) am Markt platziert worden, teilte Mail.ru am Donnerstag in Moskau mit. Das zum Reich des Milliardärs Alisher Usmanov gehörende Unternehmen machte damit endgültig Kasse. Das russische Unternehmen war vor dem Facebook-Börsengang, der vor allem wegen der hohen Bewertung stark kritisiert wurde, an dem amerikanischen Internetunternehmen beteiligt.

+++ Günter Grass nennt Facebook "Scheißdreck" +++

Günter Grass hat eine bestimmte Meinung über das Internet und soziale Netzwerke wie Facebook. In einem Interview mit "Cicero Online" sagte der Literaturnobelpreisträger, er wundere sich darüber, dass nach den Erkenntnissen aus der NSA-Affäre sich nicht Millionen von Menschen von "Facebook und all dem Scheißdreck" distanzierten. "Die Vorstellung dauernd erreichbar zu sein, und wie ich mittlerweile weiß, dauernd überwacht zu werden, ist eine grauenhafte Vorstellung", so Grass. Nach eigenen Angaben besitzt der 85-Jährige kein Handy und keinen Computer in seiner Schreibwerkstatt.

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