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Die Highlights der Luftfahrtmesse in Le Bourget 2015

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Die Highlights der Luftfahrtmesse in Le Bourget

24.06.2015, 16:52 Uhr | dpa, dpa-afx, wanted.de, dpa

Die Highlights der Luftfahrtmesse in Le Bourget 2015. Die Luftfahrmesse in Le Bourget zieht die Massen in den Bann. (Quelle: Reuters)

Die Luftfahrmesse in Le Bourget zieht die Massen in den Bann. (Quelle: Reuters)

Fans der zivilen und militärischen Luftfahrt pilgerten in den vergangenen Wochen wieder nach Paris. Auf dem traditionsreichen Flughafen Le Bourget gab sich die Branche bereits zum 51. Mal ein Stelldichein. Das waren die Highlights der Luftfahrtmesse.

Der Salon International de l'Aéronautique et de l'Espace (Paris Air Show) ist die größte Luftfahrtmesse der Welt. Le Bourget ist mit der deutschen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA die älteste Luftfahrtschau. Erstmals wurde die Messe eigenständig 1909 in Paris veranstaltet. Ein Jahr zuvor war die Ausstellung von Flugzeugen noch Teil eines Autosalons im historischen Grand Palais nahe der Avenue des Champs-Élysées.

2300 Aussteller

Die Pariser Luftfahrtmesse wechselt sich mittlerweile im Zweijahresrhythmus mit der Farnborough International Airshow ab. In diesem Jahr waren knapp 2300 Aussteller aus fast 47 Ländern gemeldet. Auf den 330.000 Quadratmetern umfassenden Hallen und Außenflächen präsentierten sich etwa 120 Flugzeuge. Und kein Geringerer als Frankreichs Staatschef François Hollande eröffnete die Messe.

Traditionell nutzen vor allem die beiden größten Flugzeugbauer Boeing und Airbus die Paris Air Show, um möglichst hohe Zahlen für umfassende Abschlüsse ihrer Modelle zu präsentieren. Glänzend laufen die Geschäfte für beide Konzerne derzeit vor allem bei den Mittelklasse- und Langstreckenfliegern Airbus A350 und Boeing 787, die sich in Paris ein Stelldichein gaben. Zu sehen war mit der Boeing 787-9 erstmals die gestreckte Version des Dreamliners.

Sorgenkinder von Airbus und Boeing

Airbus zeigte den Airbus A350 XWB. Die Maschine soll die Mittelstreckenflieger Airbus A330 und A340 ersetzen. Ende 2014 wurden die ersten Flugzeuge des Dreamliner-Konkurrenten an die Kunden ausgeliefert. Immer mehr Airlines ordern die Maschine. Und doch gibt es einige Sorgenkinder der Luftfahrtriesen, die auch in Paris ihre Runden drehten. So wie etwa der Airbus A380 oder der modernisierte Jumbo-Jet 747-8, die beide unter heftigsten Absatzproblemen leiden. Der Grund: Die Giganten lassen sich nur an großen Airports mit Zubringerflügen füllen.

Folglich wurden kleinere Jets in den vergangenen Jahren immer wichtiger. Dieses Segment können Airbus und Boeing mit der A-320-Familien und der erneuerten 737-Baureihe auch hervorragend bedienen. Doch das boomende Geschäft auf der Kurz- und Mittelstrecke ruft auch andere Flugzeugbauer auf den Plan, die ganz neue und vor allem spritsparende Maschinen entwickeln. Und so zählten in diesem Jahr zu den Stars der Messe zwei neue Modelle von Bombardier. Die C-Serie feierte in Paris Premiere. Erst vor zwei Jahren absolvierte der Flieger seinen Erstflug. Bombardier zeigte die CS100 (125 Plätze) und die größere Version CS300 mit bis zu 160 Plätzen.

Siwssair ist Erstkunde der neuen C-Serie von Bombardier Im kommenden Jahr sollen die ersten Bombardier-Jets bei der Lufthansa-Tochter Swissair in Dienst gehen. Ganz sicher ist der Zeitplan aber noch nicht: Fast zwei Jahre nach dem Erstflug der kleineren Ausgabe wartet der Flieger weiter auf seine Zulassung. Und bislang sind Fluggesellschaften noch vorsichtig: Unter Kaufabsichten für gut 600 Maschinen hat Bombardier nur 243 feste Bestellungen. Wachsender Beliebtheit erfreuten sich zuletzt auch Business-Flieger. Hier zählte der kommende Dassault Falcon 8X zu den Highlights der Messe. 2016 soll der längste Business-Flieger von Dassault an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Rund 60 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 53 Millionen Euro) dürfte der Jet kosten, der eine Reichweite von bis zu 12.000 Kilometern bietet. Elektroflieger mit 45 Minuten Reichweite

Auch bei kleinen Maschinen ist einiges geboten. Neu sind elektrisch betriebene Flugzeuge, wie der Airbus E-Fan. Die Maschine will Europas Luftfahrtkrösus als Kleinserie mit 100 Exemplaren produzieren. Zwei Personen kann der Flieger transportieren. Noch sind Elektromaschinen eher für die Forschung gedacht. So kommt der E-Fan nur auf eine Reichweite von rund 45 Flugminuten.

Wesentlich parktischer ist da der Airbus Helicopter H160. Erst kurz vor der Messe absolvierte der Hubschrauber seinen Erstflug. Das Besondere bei dem neuen High-Tec-Hubschrauber sind die leichten Verbundwerkstoffe, wie sie bereits bei Militärhubschraubern verwendet werden. Von denen waren in Le Bourget einige der bekanntesten Modelle dabei, wie etwa der Apache von Boeing. Ansonsten sah es bei kampftauglichen Militärgerät eher mau aus. So fehlte der Eurofighter. Auch so bekannte US-Kampfjets wie der JSF Joint Strike Fighter waren nicht in Paris vertreten. Dafür nutzten Pakistan und China die Bühne und zeigten erstmals in Le Bourget ihr gemeinsam entwickeltes Kampfflugzeug JF-17 Thunder.

Neuer Militärtransporter von Antonov Ein viel beachtetes Modell war der Transportflieger Antonov AN-178 des gleichnamigen Herstellers aus der Ukraine. Der Transportflieger mit zwei Strahltriebwerken absolvierte erst Anfang Mai den Erstflug. 18 Tonnen Nutzlast kann die Maschine transportieren. Damit bewegt sich der neue Transporter auf dem Niveau der alten Transall. Spektakuläre Flugshows in Paris

Dieser Flieger der Bundeswehr und anderen europäischen Streitkräften soll schon bald durch den Airbus 400 M abgelöst werden, der auch in Paris dabei war. Airbus ließ den Militärtransporter das Gelände überfliegen, um Sorgen über das Programm zu zerstreuen. Auch andere Hersteller setzten in Paris mit Flugeinlagen ihre Modelle in Szene. Dort vollführten große Maschinen wie der Boeing Dreamliner Flugmanöver wie extrem steile Starts und enge Kurvenflüge, die bei solchen Maschinen im regulären Betrieb kaum zu sehen sind.

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