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Die Luxus-Geräte der IFA

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Der neue Luxus der IFA

04.09.2015, 10:15 Uhr | Uwe Kauss - wanted.de

Die Luxus-Geräte der IFA. Neue Perspektiven dank hochmoderner Technik. (Quelle: Samsung)

Neue Perspektiven dank hochmoderner Technik. (Quelle: Samsung)

Größer, schneller, flacher, schärfer, bunter, feiner, teurer: Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin gibt es viele Superlative. wanted.de stellt die außergewöhnlichsten und luxuriösesten Gadgets und Neuheiten der Branche vor.

Foto-Serie mit 14 Bildern

Das Wort Fernseher ist zum Schimpfwort abgestiegen. Kein Hersteller verwendet mehr den Begriff "Fernseher", der noch mit Antenne und Bildrauschen verbunden ist. Zur aktuellen IFA ist Home Cinema mit HD schon die Technik von gestern. Der aktuelle TV-Standard heißt Ultra HD (UHD), doch dessen Halbwertszeit liegt eher in Monaten denn in Jahren. Die 1080 Pixelzeilen des HD-Standards verdoppelt sich auf 2160, die Pixelspalten von 1920 auf 3840. Damit vervierfacht sich die Auflösung gegenüber dem fast schon veralteten Full HD – daher das Kürzel "4K". Das K steht im Englischen für Kilo - also tausend.

Ultra High Definition

Zwar senden nur sehr wenige TV-Sender in UHD, doch Fernsehen war gestern. Vor allem Video-on-demand-Anbieter wie Netflix streamen hippe 4K-Serien wie "Breaking Bad" oder "House of Cards". Die Hardware-Hersteller

entwickeln aber längst fleißig die nächste Generation: Bald kommt 8K. Und in Berlin stellen die Hersteller schon jetzt vor, was nach 4K kommt.

Samsung etwa zeigt einen vom Schweizer Star-Designer Yves Béhar gestalteten Smart TV der konzerneigenen Variante SUHD. Der "UE82S9W" mit 82-Zoll großem Bildschirm für 22.000 Euro setzt Maßstäbe: Zur Verfeinerung der Bildqualität werden Nanokristalle bei der Hintergrundbeleuchtung als Filter verwendet, um Farben mit höherer Reinheit, besserer Lichtausbeute und feinerer Kontrastdynamik darzustellen.

Einzelstücke von Samsung

Die Farbdarstellung soll laut Samsung dabei 64-mal besser sein als bei UHD-Geräten. Das Display im kinotauglichen Seitenverhältnis von 21:9 bietet eine Auflösung von 5120 x 2160 Pixeln – das ist damit noch schärfer als normales UHD. Ausgerichtet wird der frei im Raum stehende Edel-TV mit einer motorgetriebenen Drehmechanik im kubusförmigen Standfuß.

Die integrierten Boxen sowie Subwoofer mit 70 Watt Leistung lassen es bei Actionfilmen richtig krachen. Jedes Gerät wird nach der Bestellung einzeln angefertigt und als besonders hochwertiges Einzelstück angeboten. Mit einem Preis von 5800 Euro nicht ganz so teuer, dafür aber ebenso luxuriös ist Loewes neues TV-Flaggschiff "Reference ID55". Es bietet UHD-Bildqualität auf 85 Zoll, moderne und upgradefähige Ausstattung, gute Netzwerkfähigkeit, einen Festplattenrecorder, reduziert-elegantes Design und Sound auf höchstem Niveau.

Auch beim Klang will Loewe mit dem "Reference" die Referenz setzen: Die Soundbar mit 120 Watt Leistung, acht Lautsprechern, der eigens konstruierten Bassreflexbox und dem integrierten 5.1 Audio Decoder mit Dolby Digital und DTS soll Seriengucken zum anspruchsvollen Hörvergnügen machen. Zudem ist ein Bluetooth-Modul integriert, um etwa Songs von Spotify am TV zu steuern und über die Anlage zu genießen. Wer vergessen hat, die Aufzeichnung eines Krimi im TV zu programmieren, erledigt das fix von unterwegs per App auf dem Smartphone.

Bravia-Fernseher flacher als ein Smartphone

Feinen Fernsehgenuss will auch der extrem flache Bravia KD-65X90C von Sony für knapp 4000 Euro bieten. Der 65 Zoll große Bildschirm ist nur 4,9 Millimeter stark – dünner als manches Luxushandy. Auch Sony hat jede Menge Soft- und Hardware entwickelt, um Bildschärfe, Farbraum und Kontrast noch detailgenauer abzubilden. Mit dem integrierten Google Cast lassen sich Inhalte des Smartphones auf dem TV zeigen. Das Gerät arbeitet mit dem Betriebssystem Google TV und lässt sich mit Apps aus Google Play und den gewohnten Diensten nutzen. Ein weiterer wichtiger Trend sind OLED-Bildschirme das steht für "organic light emitting diode", also organische Leuchtdiode. Diese Leuchtmittel lassen sich auf biegsamen Materialen Unterbringen. Das organische Material zum Darstellen der Pixel benötigt extrem wenig Strom

und soll besonders gute Bildqualität liefern. Bislang entwickelte sich das Angebot verhalten – nun legt LG vor: Der Konzern will der größte OLED-Produzent der Welt werden und stellt zur IFA gleich vier TV-Geräte vor, darunter ein "Curved-TV" mit gebogenem Bildschirm, um den Raumeindruck zu verbessern. Die Geräte integrieren vom Edelhersteller Harman/Kardon entwickelte Audiosysteme. Die EF9500-Modelle mit bis zu 65 Zoll großen Bildschirmen verfügen laut LG zudem über die ersten superflachen OLED-Displays, die 4K-Auflösung bieten. Das 65-Zoll-Modell kostet in den USA um 7000 Dollar, der deutsche Preis steht noch nicht fest.

Der Ton wird zum Raumklang - Internet im Haushalt

Doch nicht nur schöne Bilder bestimmen die Messe: Auf der IFA werden erste Surround-Receiver für die neuen Soundstandards Dolby Atmos und DTS:X vorgestellt. Das letzte Kürzel steht für Digital Theater Systems, das X wohl für die nächste Gerneattion. Diese Technologien sollen ein realistisches Sounderlebnis durch den ganzen Raum bieten. Das passt: Denn der Videostreaming-Dienst Maxdome will schon bald erste Filme mit Dolby Atmos-Ton anbieten. Beide Raumklang-Standards nutzen 5.1- oder 7.1-Boxensysteme, die jeweils um einen Deckenlautsprecher erweitert werden. Wer sich keinen Lautsprecher an die Decke hängen will, kann auch Lösungen nutzen, die diese Audiokanäle über die Zimmerdecke zum Zuhörer reflektieren. Der Berliner Hersteller Teufel etwa stellt zur IFA seine Surround-Anlage LT 5 "licensed by Dolby Atmos" für rund 3500 Euro vor. Sie produziert 3D-Sound aus drei Frontkanälen und zwei Surround-Lautsprechern, einem Subwoofer und vier Atmos-Schallquellen. Auch Onkyo, Pioneer und Yamaha zeigen erstmals Receiver für die Evolution des 3D-Sounds beider Formate. Neben TV und HiFi bestimmt vor allem Googles Slogan vom "Internet of things" die IFA: Sensoren im Kühlschrank, intelligente Staubsauger-Roboter und Alarmanlagen sowie Toaster und Waschmaschinen mit WLAN-Anschluss sind zu bestaunen. Da dürfen auch die "Wearables" nicht fehlen. LG etwa zeigt seine neue Smartwatch in einer Limited Edition in Gold. Die kann man in den USA bei einer Juwelierkette für 1300 Dollar vorbestellen. Auch Samsung stellt mit der Gear 2 eine neue, nun runde Version seiner Smartphone-Uhr vor. Sie enthält einen NFC-Chip zum drahtlosen Bezahlen, Apps zum Musik hören, SMS und Mails checken, Nachrichten lesen, telefonieren und zum Fitness tracken. Impressionen der neuen Technik sehen Sie in unserer Fotoshow.

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