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Smarte LED-Lampen gibt es schon ab 20 EUro

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Smartes Licht  

LED-Lampen können mehr als nur leuchten

12.12.2016, 10:22 Uhr | , t-online.de

Smarte LED-Lampen gibt es schon ab 20 EUro.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Smarte LEDs mit bis zu 16 Millionen Farben gibt es bereits für 20 Euro. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Licht einfach nur "an und aus", das war früher. Moderne Lichtsysteme vor allem mit LED-Technik tauchen die eigenen vier Wände in stimmungsvolle Farben. Solche "Smart-Lampen" sorgen auf Wunsch auch für Sicherheit und können noch so manches mehr. Der Spaß beginnt ab bezahlbaren 20 Euro.

Der Einstieg in das Thema der Smart-Lampen beginnt mit einfachen per Fernbedienung steuerbaren farbigen LED-Birnen für die übliche E27-Fassung. Die finden sich in unregelmäßigen Abständen als Aktionsangebote bei den üblichen Discountern und als regulärer Bestand in Baumärkten oder Möbelhäusern.

Fernbedienung für das Licht

Mit der meist Scheckkarten-großen Fernbedienung können Sie die Lampen dimmen und die Lichtfarbe steuern. Oft genug gibt es voreingestellte Lichtprogramme. Manche der Lampen reagieren dank eines eingebauten Mikrofons sogar auf Geräusche und Musik.

Es gibt diese Lampen auch für unter 10 Euro, doch meist sind diese Billigangebote von schlechter Qualität und deshalb alles andere als langlebig. 

Passender Farbwechsel zur Musik

Spannender sind die Lampen, die sich via Bluetooth oder WLAN auch über eine dazugehörige Smartphone-App steuern lassen. Diese sind kaum teurer – ab 25 Euro – bieten aber meist mehr Funktionen. Das beginnt bei der Zahl der darstellbaren Farben, in der Regel sind es 16 Millionen Farbnuancen.

Viele dieser Smart-LEDs lassen sich mit der auf dem Smartphone abgespielten Musik synchronisieren. Manche Anbieter statten die Lampen mit weiteren Zusatzfunktionen aus: Die Firma Awox bietet eine LED-Lampe an, die neben Licht auch Duft in den Raum bringt. Im Kopf der Lampe steckt dafür eine kleine Duftpatrone, die mit ätherischen Aromaölen befüllt werden kann. Ein winziger Ventilator verteilt den Duft im Raum. Einige Tropfen Öl sollen bis zu einer Woche vorhalten. Die Lampe heißt AromaLIGHT Color und kostet circa 50 Euro.

Duftlampe und Leuchtlautsprecher

Sowohl Awox als auch der Hersteller Sengled bieten verschiedene LED-Lampen mit eingebautem Lautsprecher an. Per WLAN oder Bluetooth können diese Lampen dann vom Smartphone oder Tablet Musik zu Gehör bringen. Damit steht dann ein Lautsprecher überall dort zur Verfügung, wo es eine passende Lampenfassung gibt. Solche "Leuchtlautsprecher" gibt es auch von anderen Herstellern ab 35 Euro.

Überwachung und WLAN aus der Lampe

Mehrere Hersteller halten auch Lampen mit einer besonderen Zusatzfunktion vor. Eingebaute Kameras dienen dazu, den Bereich der Lampe zu überwachen. Mal starr montiert, mal sogar aus den Ferne schwenkbar sind diese "Überwachungslampen" für schützenswerte Objekte prädestiniert. Sie kosten ab 120 Euro aufwärts.

Wenn im Haus das WLAN schwächelt, wäre vielleicht eine "WLAN-Lampe" hilfreich. Diese sorgt nicht nur für Licht, sondern erweitert über den eingebauten WLAN-Repeater auch die Reichweite des Funknetzes. Die Lampe "Boost" des Anbieters Sengled kostet beispielsweise 50 Euro.

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Passender Farbwechsel zur Musik

Dort wo nicht mit einer einzelnen Lampe für Farbe und Stimmung gesorgt werden soll, bieten sich Lichtsysteme wie Philips Hue oder Osram Lightify an. Die beiden sind die gängigsten Systeme und im Handel gut zu bekommen. Sie haben das gleiche Grundprinzip.

Ein zentraler Funk-Hub, der nicht nur die Anbindung an das Smartphone sondern auch an das Internet sicherstellt, steuert dann eine Vielzahl von Lampen an. So kann eine komplexe Lichtstimmung mit mehreren Lampen realisiert werden. Zudem können die Lampen auch aus der Ferne über die Internet-Anbindung gesteuert werden. So simulieren Sie im Urlaub die Anwesenheit daheim.

Ein guter Ausgangspunkt für solche Installationen sind Starter-Sets, in denen neben dem Funk-Hub – auch Bridge (Funk-Brücke) genannt – eine oder mehrere LED-Lampen enthalten sind. Das Starter-Set von Philips Hue mit drei Lampen kostet 200 Euro, das von Osram Lightify mit einer Lampe ist schon für unter 70 Euro zu haben.

Mehr als nur eine "Birne"

Die Lichtsysteme zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass es dafür mehr als nur eine "Glühbirne" gibt. Philips und Osram bieten verschiedene Lampen für unterschiedliche Fassungen inklusive GU10-Stecksockel an. Unter anderem gibt es auch LED-Streifen, die unter Möbel oder hinter einen Fernseher geklebt werden können. Osram hat sogar wetterfeste Außenlampen im Sortiment, die den Garten farbig beleuchten.

Teuer wird es, wenn Sie fertige Lampen kaufen. So bietet Philips in seinem Hue-Programm Stehlampen und Hängeleuchten an, die schnell mehrere Hundert Euro kosten. 

Die Sache mit der Kompatibilität

Wenn Sie sich für ein System entschieden, sind Sie meist auch auf dieses festgelegt, denn oft sind die Funksteuerungssysteme der verschiedenen Hersteller nicht zueinander kompatibel. Die Lampen des einen Herstellers lassen sich also nicht mit dem Hub der anderen steuern. Oft kommen unterschiedliche Funkstandards zum Einsatz. Mal normales WLAN, mal Bluetooth, aber auch sehr häufig der im Smarthome-Bereich weit verbreitete Standard "ZigBee".

Bis Mitte 2015 konnten Lightify-Lampen von Osram auch über das System Hue von Philips gesteuert werden. Möglich war das, weil beide das schon erwähnte Funkprotokoll "ZigBee" verwenden. Doch Philips scheint die Anbindung von Fremdherstellern aus der jüngsten Software seiner Funkbrücke entfernt zu haben. Denn es funktioniert nicht mehr.

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