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MWC 2016: Neue Trends und Themen in Barcelona

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Mobilfunk-Messe in Barcelona  

Trends und Themen zum Mobile World Congress 2016

21.02.2016, 15:19 Uhr | dpa

Bei der weltweit größten Mobilfunk-Messe Mobile World Congress geht es längst um mehr als nur um Themen der Mobilfunk-Branche. Ein kleiner Überblick:

Datenfunk 5G

Die wachsende Smartphone-Nutzung und das Internet der Dinge machen schnellere und leistungsstärkere Netze notwendig. Abhilfe soll der neue Datenfunk-Standard 5G schaffen. An seiner Ausgestaltung wird immer noch gearbeitet - aber immer mehr Mobilfunk-Anbieter lassen bereits Test-Netze laufen.

Mini-Computer Wearables

Die Geräteklasse der Mini-Computer, die man am Körper trägt, wächst schnell. Der Klassiker sind Fitness-Armbänder. Aber in Barcelona dürften auch wieder viele Computer-Uhren zu sehen sein - auch solche, die ohne ein Smartphone direkt ins Netz gehen können. Neu ist, dass die Bänder und Uhren immer häufiger als Ersatz für Kreditkarte und Bargeld genutzt werden sollen.

Internet für Entwicklungsländer

Nach Barcelona kommt zum dritten Mal Facebook <FB.ETR> <FB.NAS>-Chef Mark Zuckerberg, der für sein Projekt Internet.org wirbt. Es soll günstige Online-Anschlüsse in Entwicklungsländern fördern, die Mobilfunk-Anbieter zeigten sich bisher skeptisch. Zuletzt wurde ein Gratis-Angebot von Facebook zudem in Indien untersagt, weil dabei andere Dienste benachteiligt würden. Kritiker werfen dem weltgrößten Online-Netzwerk "digitalen Kolonialismus" vor.

Das Internet vernetzt Alltagsdinge

Von der Zahnbürste bis hin zur Straßenlaterne - alles wird vernetzt. Das digital organisierte Zuhause und "smarte" Städte bekommen viel Platz auf der Messe. Zugleich hören Diskussionen über Datenschutz und die Verteilung der Investitionen in die nötige Infrastruktur nicht auf. Mit Ford <F.NYS> <FMC1.FSE>-Chef Mark Fields ist ein ranghoher Vertreter der Auto-Industrie dabei.

eSIM - eine SIM-Karte für Alle

Die Technik für die SIM-Karte, die fest im Gerät verbaut ist und per Funk auf verschiedene Netzbetreiber umgestellt werden kann, gibt es schon länger. Jetzt einigte sich die Branche auf einen weltweiten Standard. Vor allem in kleinen vernetzten Geräten ist oft kein Platz, um austauschbare Plastik-SIM-Karten einzubauen. Aber auch Smartphones könnten durch die umprogrammierbare eSIM noch etwas kompakter werden.

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