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Fernseher der Oberklasse für die Fußball-EM

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Die besten Luxusfernseher

09.05.2016, 10:44 Uhr | Uwe Kauss

Fernseher der Oberklasse für die Fußball-EM. Welche TVs eignen sich besonders gut zum Fußballschauen (Quelle: Sony)

Welche TVs eignen sich besonders gut zum Fußballschauen (Quelle: Sony)

Wenn Thomas Müller beim Länderspiel flankt, will man den Ball annehmen. Wenn Manuel Neuer faustet, steht man neben ihm. Zur Europameisterschaft im Juni 2016 in Frankreich beginnt in Deutschland ein neues TV-Zeitalter. Doch um die neue Bildqualität richtig genießen zu können, brauchen Fans einen Fernseher der Oberklasse. WANTED.DE erklärt, worauf es ankommt.

Im Kabelnetz bleibt alles wie bisher: Sieg oder Niederlage in HD. Doch in zunächst 18 Ballungsgebieten Deutschlands lassen sich die EM-Spiele mit dem neuen, digitalen Antennen-Übertragungsstandard DVB-T2 erstmals in Full HD empfangen – wenn man über die richtigen Geräte verfügt. Am 31. Mai startet die erste Stufe der Umstellung mit den sechs HD-Programmen Das Erste, ZDF, RTL, ProSieben, Vox und Sat.1. Zum Empfang ist zunächst ein neuer Receiver nötig. Die Geräte werden derzeit für etwa 50 bis 150 Euro angeboten.

Qualitätspremiere rechtzeitig zur EM

Die Premiere wird von Technikexperten weltweit beobachtet, denn diese Empfangsqualität gab es bislang bei der Terrestrik noch nie. "Die EM wird erstmals mit der Auflösung 1080p50 und dem neuen, hochleistungsfähigen Videokompressionsverfahren HEVC (High Efficiency Video Coding) übertragen", erzählt Holger Wenk, Sprecher der "Deutschen TV-Plattform". Der Zusammenschluss von über 50 Geräteherstellern, Sendern, Netzbetreibern, Verbänden, Institutionen und Universitäten befasst sich seit 1990 mit der Entwicklung und Verbreitung digitaler AV-Medien.

Kabel, Empfänger, TV – alles muss hochwertig sein

"Mit einem Full-HD-Fernseher und einem DVB-T2-Empfänger wird die Fußball-EM für Fans zu einem völlig neuen Erlebnis", erklärt Wenk die neue TV-Dimension. Mit einem großen Fernseher der Oberklasse, der derzeit ab 1000 Euro aufwärts kostet, haben die Zuschauer beim Spiel fast das Gefühl, auf dem Rasen zu stehen: Realistische Farben, feinster Kontrast und extreme Detailgenauigkeit steigern die Begeisterung. Doch das muss zuhause erst mal funktionieren: "Die Qualität wird vom schwächsten Glied in der Empfangskette bestimmt", betont Wenk. Der DVB-T2-HD-Empfänger braucht perfekte Antennensignale, die Verbindungskabel zum TV dürfen die Qualität nicht schmälern – und der TV sollte Full-HD darstellen können. 

Doch das ist nur ein Zwischenschritt. Die Weiterentwicklung von HDTV mit seiner Bildauflösung von maximal 1920 x 1080 Pixeln ist längst im Gange. Ultra HD, kurz UHD, ist im Kommen. Dabei vervierfacht sich die Zahl der Bildschirmpixel auf 3840 mal 2160. Dieses Format, das unter Fachleuten als "UHD-1" bezeichnet wird, vermarkten einige Hersteller auch unter dem einprägsamen Kürzel "4K". Das ist allerdings nicht ganz korrekt, denn 4K bezeichnet offiziell den digitalen Kinostandard. Der verfügt über ein breiteres Bild mit 4096 x 2160 Pixeln in einem Seitenverhältnis von 19:10.

Die Voraussetzungen für UHD

Ein wesentlicher Vorteil von UHD gegenüber dem HD-Fernsehen ist die viel höhere Auflösung. Das neue Format bietet viel Reserve für Bildschirme mit zwei Metern Diagonale – oder mehr. Gleichzeitig macht es aber die Anschaffung eines großen Fernsehers leichter, weil keine weiten Betrachtungsabstände mehr eingehalten werden müssen. "Selbst das Betrachten eines Kinohits auf einem Riesenfernseher mit 60 oder 65 Zoll macht in einem mittelgroßen Wohnzimmer richtig viel Freude", sagt Wenk.

Durch die Klarheit der Detaildarstellung genüge nun ein Abstand des 1,5-fachen der Bildschirmdiagonale. Doch bis auf ein paar Demo- und Spartenkanäle gibt es bislang fast keine Sendungen. Das wird sich aber bald ändern, denn die ersten Blu-ray-Player mit UHD und passenden Disks sind hier demnächst zu haben. Ziemlich viel Auswahl gibt es bereits bei Video-Anbietern im Internet wie Videoload, Netflix, Amazon Prime oder Apple TV. Zum Anschauen ist aber eine hohe Bandbreite nötig: "Ab einer Übertragungsrate von etwa 25 Megabit macht das erst richtig Spaß", weiß Wenk.

Eine Auswahl der besten Fernseher 

Trotzdem ist die Auswahl an Edel-Fernsehern mittlerweile riesig: UHD-TV sind etwa von Samsung, LG, Philips, Panasonic, Sony oder Loewe in diversen Größen und Preisen zu haben. Topmodelle sind dabei beispielsweise der Loewe Reference 85 mit integrierter Soundbar und acht Lautsprechern für 18.000 bis 20.000 Euro oder der Samsung UE88JS9590 mit 88-Zoll großem Curved-Bildschirm, der ebenfalls für etwa 20.000 Euro zu haben ist.

Beide Geräte haben den DVB-T2-Receiver zum EM-Gucken schon integriert. So braucht es keinen Extra-Empfänger für das hochauflösende Antennenfernsehen. Zwar wird die Fußball-EM nur in Full-HD und nicht in UHD ausgestrahlt – aber HD-Bilder sehen auf UHD-TVs deutlich schärfer aus. "Seriöse Quellen listen derzeit zwischen 100 bis 450 DVB-T2 HD-taugliche Empfangsgeräte auf", beschreibt Wenk das Angebot: "Darunter sind viele integrierte Fernseher, die auch Ultra HD können".

Ob HDR oder nicht: Hauptsache UHD-TV 

Immer mehr UHD-Fernseher der Oberklasse sind bereits mit der HDR-Technologie ausgestattet. Dieses Feature steigere das TV-Erlebnis, sei aber zunächst nicht entscheidend, weiß Holger Wenk, Derzeit setzen Hersteller meist ihre eigene Lösung ein – erst Ende 2016 werde UHD mit HDR standardisiert. "Wer sich jetzt zur EM einen neuen Fernseher kaufen will, sollte sich für einen UHD-TV entscheiden – egal, ob er HDR bietet oder nicht." Damit ist die exzellente Bildqualität bis zur Fußball-WM 2018 gesichert, wenn es viel mehr Live-Spiele in Ultra HD geben wird.

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