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Google I/O 2016: Google Allo und Duo treten gegen WhatsApp an

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Google Allo und Google Duo für Android und iOS  

Google sagt WhatsApp und Co. den Kampf an

19.05.2016, 18:17 Uhr | dpa-tmn

Google I/O 2016: Google Allo und Duo treten gegen WhatsApp an. Sundar Pichai (Quelle: AP/dpa)

Sundar Pichai (Quelle: AP/dpa)

Mit Google Allo macht der Android-Hersteller künftig WhatsApp und Co. direkte Konkurrenz: Mit dem auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellten Messenger will Google auch im privaten Austausch unersetzlich werden.

Google Allo kombiniert zwei aktuelle Trends: multimediale Messengernachrichten und künstliche Intelligenz. Auf der einen Seite stehen Unterhaltungen mit Text, Bildern, Videos, Standorten und natürlich Emojis und Stickern. Neu: Per Fingerwisch können Allo-Nutzer Textgrößen ändern. Google nennt das WhisperShout - so sollen Emotionen besser vermittelt werden. Über einen eingebauten Editor lassen sich - ähnlich wie bei Snapchat - Bilder vor dem Senden mit kleinen Texten versehen.

Google Allo analysiert seine Nutzer

Auf der anderen Seite verknüpft Google den Messenger mit dem Google Assistant und verschafft ihm damit Fähigkeiten aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Unterhaltungen mit Google Allo werden dafür auf Googles Servern analysiert, und Nutzer erhalten über die App konkrete Antwortvorschläge auf Nachrichten. Die sehen je nach Nutzer anders aus, das System lernt mit.

Auch Fotoinhalte auf Google Allo werden analysiert und in die Antwortvorschläge einbezogen. Erhält man also das Bild einer Pizza werden - je nach erkannter Vorliebe - sofort Vorschläge wie "lecker" oder "ich mag Pizza" vorgeschlagen. Auch gerne genutzt Emojis merkt sich das System und schlägt sie bei Gelegenheit vor. Das kann dazu führen, dass auf die Frage, ob man abends gemeinsam essen will, gleich eine Antwort mit passender Vorliebe vorgeschlagen wird - inklusive einer Liste passender Restaurants in der Umgebung.

Einzel- und Gruppenunterhaltungen in Allo sind nicht verschlüsselt, im optionalen Incognito-Modus gibt es Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dann können - bei eingeschränktem Funktionsumfang - nur noch Sender und Empfänger eine Nachricht lesen.

Google bietet mit Duo Videochats an

Zusammen mit Allo wurde auch die Videochat-App Duo vorgestellt. Die simple Videochat-App übertragt Gespräche maximal in HD-Auflösung (1280 zu 720 Pixel) und soll auch in Netzwerken mit geringer Übertragungsgeschwindigkeit gut funktionieren. Auf Wunsch wird bereits ein Videobild an den Angerufenen gesendet, bevor dieser überhaupt abhebt. Gespräche über Duo sind laut Google Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Beide Apps stellen die Kontakte über die Telefonnummer des Nutzers her und sind ab dem Sommer für iOS und Android verfügbar.

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