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YouPorn, Pornhub & My Dirty Hobby: Thylmann zahlt Millionen Euro

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YouPorn, Pornhub und My Dirty Hobby betrieben  

Porno-Unternehmer Thylmann muss Millionen in Steuerverfahren zahlen

20.11.2016, 13:37 Uhr | dpa

YouPorn, Pornhub & My Dirty Hobby: Thylmann zahlt Millionen Euro. Youporn ist eine der bekanntesten Portale im Firmenimperium von Manwin (Quelle: Screentshot)

Youporn ist eine der bekanntesten Portale im Firmenimperium von Manwin (Quelle: Screentshot)

Er hat beliebte Porno-Seiten wie YouPorn betrieben und soll Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben: Doch das große Steuerverfahren gegen den Porno-Unternehmer Fabian Thylmann ist eingestellt worden. Der Sex-Millionär muss dafür eine Geldauflage von fünf Millionen Euro zahlen.

Das Landgericht Aachen sei damit einem Antrag der Staatsanwaltschaft Köln nachgekommen, "nachdem sämtliche Steuerforderungen zuvor bereits ausgeglichen wurden", teilten zwei Anwälte des 38-Jährigen der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend mit.

Thylmann droht Bewährungsstrafe in anderem Verfahren

Die Behörde hatte Thylmann, der über sein Unternehmen Manwin früher Seiten wie YouPorn, Pornhub oder My Dirty Hobby betrieb, vorgeworfen, Unternehmenssteuern in Höhe von 26,25 Millionen Euro hinterzogen zu haben. Zuerst hatte das Fachportal juve.de über die Einigung berichtet.

Demnach wird vor dem Aachener Landgericht Mitte Dezember ein weiteres Verfahren wegen angeblich hinterzogener Einkommensteuer in Höhe von 650 000 Euro gegen den Unternehmer verhandelt. Das wurde der dpa in Justizkreisen bestätigt. Wie juve.de berichtete, droht Thylmann in diesem Fall höchstens eine Bewährungsstrafe.

YouPorn-Macher gegen Millionen-Kaution frei

Der YouPorn-Unternehmer galt als einer der erfolgreichsten Anbieter von Pornografie im Internet. Der "Porno-König" war Ende 2012 in Belgien festgenommen und an Deutschland ausgeliefert worden. Er kam bald darauf gegen eine Kaution von mindestens zehn Millionen Euro aus der Untersuchungshaft frei. Im Oktober 2013 verkaufte Thylmann Manwin an Manager aus dem eigenen Haus, die das Unternehmen kurz darauf in Mindgeek umbenannten.

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