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Heilloses Durcheinander beim Drohnen-Führerschein

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Pflicht ab 1. Oktober  

Heilloses Durcheinander beim Drohnen-Führerschein

29.09.2017, 14:47 Uhr | dpa

Heilloses Durcheinander beim Drohnen-Führerschein. Führerschein für zivile Drohnen wird Pflicht (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

Ab dem 1. Oktober brauchen Drohnenpiloten einen Führerschein. (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa)

Wer eine über zwei Kilogramm schwere Drohne starten lassen möchte, braucht ab dem 1. Oktober einen speziellen Führerschein. Den zu bekommen, ist gar nicht so einfach – besonders in Thüringen.

Thüringer mit Interesse an einer entsprechenden Prüfung schauen derzeit noch in die Röhre. Noch gibt es im Freistaat keine anerkannte Stelle, die die Prüfung abnehmen darf, wie eine Sprecherin des Landesverwaltungsamtes in Weimar sagte. Derzeit liegen beim Luftfahrtbundesamt (LBA) zwei Anträge von Interessenten aus Thüringen vor. Das Amt ist für die Zulassung der Prüfstellen zuständig.

Ausweichen können Führerscheinbewerber-Interessenten höchstens in benachbarte Bundesländer: So gibt es in Sachsen, in Bayern und Hessen entsprechende Angebote, bundesweit sind es aktuell etwa 30 Prüfstellen. Den Kenntnisnachweis muss nach Behördenangaben jeder Pilot erbringen, der eine Drohne – auch Multikopter genannt – mit einer Startgewicht von mehr als zwei Kilogramm steuern möchte. Der Bewerber für den Drohnen-Führerschein muss mindestens 16 Jahre alt sein, der Nachweis gilt für fünf Jahre.

Prüfungen können unterschiedlich schwer ausfallen

Experten kritisieren, dass es keinen einheitlichen Fragenkatalog für den Drohnen-Führerschein gibt. Jede Prüfstelle kann nämlich ihre eigenen Fragen mit dem Luftfahrtbundesamt abstimmen, wie das LBA in seinem Informationsblatt für interessierte Ausbilder schreibt. "Die anerkannte Stelle arbeitet die Prüfungsfragen in eigener Verantwortung aus", heißt es dort. Allerdings wird ein Katalog von Fragen beschrieben, aus dem die Ausbildungsstellen aussuchen können.

Bisweilen gibt es noch weitere Verwirrung um den Drohnen-Führerschein. In YouTube-Videos wird immer wieder auf den Kenntnisnachweis aufmerksam gemacht, der beim Deutschen Modellflieger Verband angeboten wird. Dort könne der Nachweis ganz einfach in einem Online-Verfahren gemacht werden.

Vielfach fehlt aber ein entscheidender Hinweis: Der so erworbene Kenntnisnachweis gilt nur für Drohnen, die ausschließlich für Sport- oder Freizeitzwecke betrieben werden – eben für Flugmodelle. Die Bescheinigung dafür können Jugendliche bereits ab 14 Jahren bekommen.

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