Angry Birds

Adler greift Spezial-Drohne in der Luft an

02.10.2017, 11:10 Uhr | hd, t-online.de

Spezialdrohnen werden zunehmend für die Landvermessung eingesetzt (Symbolbild).

Australische Keilschwanzadler nutzen ihre Luftkampf-Fähigkeiten, um extrem teure Drohnen anzugreifen und zu zerstören. Die "Angry Birds" haben scharfe Krallen und Schnäbel, erkennen Mäuse aus Hunderten Metern Höhe. Jetzt haben sie ein neues Opfer entdeckt. 

Die Drohnen sind Spezialanfertigungen, die zur Landvermessung eingesetzt werden. Sie kosten rund 80.000 US-Dollar, berichtet das "Wall Street Journal". 

Eine Spezial-Drohne zur Landvermessung aus der Luft hat eine Flügelspannweite von 2,13 Metern und ähnelt optisch einem Tarnkappenbomber mit langen Flügeln.

Schon mehrmals wurden die lauten und teuren Flugobjekte von großen Greifvögeln angegriffen und zum Absturz gebracht. Bei YouTube finden eine Reihe von Mitschnitten von Adler-Angriffen auf Drohnen in der Luft.

"Ich hatte 15 Minuten, um meinen letzten Flug an meinem letzten Tag zu absolvieren, und einer dieser Keilschwanzadler griff die Drohne einfach an". sagt Parfitt der "Australien Business Review", Parfitt war sehr überrascht über den Angriff, denn er dachte, die Drohne sei zu groß für einen Vogel, um sie ernsthaft zu beschädigen.

Der stürmische Adler drückte mit seinen scharfen Krallen ein Loch in den Drohnenrumpf aus Kohlefaser und Kevlar, worauf der Pilot Daniel Parfitt die Kontrolle verlor und die Drohne zu Boden stürzte.

Mit einem Gewicht von mehr als vier Kilogramm und einer Spannweite von bis zu 2,4 Meter ist der Keilschwanzadler Australiens größter Greifvogel. 

Früher wurde er für das Töten von Schafen verfolgt und gejagt. Heute steht er unter Schutz und hat sich stark vermehrt

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Keilschwanzadler gehören zur Familie der "Habichtartigen". Dieser sehr große, etwas schlaksige Adler bewohnt ein sehr breites Spektrum von Gegenden in Australien und Tasmanien.

Sie ernähren sich von mittelgroßen Säugetieren, ab und zu fangen sie auch Reptilien und Vögel. Die Zahl der Keilschwanzadler nimmt weiter zu, er gilt als "nicht gefährdet".

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