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Die Highlights der IFA - Smart TV, OLED-Fernseher und Ultrabooks

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Die Highlights der IFA 2012

30.08.2012, 09:24 Uhr | dpa, dpa

Die Highlights der IFA - Smart TV, OLED-Fernseher und Ultrabooks. Samsung OLED-Fernseher 55 Zoll (Quelle: dpa)

Samsung zeigt auf der IFA einen OLED-Fernseher mit 55 Zoll Bilddiagonale. (Quelle: dpa)

OLED-Fernseher, Smartphones und Tablet-PC sind die Highlights der IFA 2012 in Berlin. Inzwischen hat sich auch bei Fernsehern die Verbindung zum Internet zum Standard entwickelt. Unter den Top-Modellen gebe es kaum mehr ein Gerät, das nicht Internet-fähig ist, sagte Hans-Joachim Kamp, Vizepräsident des Elektronikverbands ZVEI. Nach langer Begriffsverwirrung hat sich die Branche nun auf den einprägsamen Namen Smart TV geeinigt.

Ähnlich wie das Telefonieren bei Smartphones werde beim Smart TV die Hauptfunktion, das Fernsehen, in den Hintergrund rücken, erwartet Kamp. Allerdings hat nach wie vor jeder Hersteller seine eigene Bedien-Oberfläche, die er mit verschiedenen Apps von Medienpartnern etwa für den Zugang zu Nachrichten, zur Video-Plattform YouTube, zu Facebook oder einem Video-on-demand-Anbieter bestückt.

Der Schlüssel des Erfolgs seien natürlich gemeinsame Standards, sagte Kamp. "Die Frage ist nur, wie lang der Weg dorthin ist." Wesentlich sei aber die Zukunftssicherheit, die inzwischen bei den meisten Geräten gegeben ist: Dank Internetverbindung lassen sie sich über Software-Updates nachrüsten. Und zum weltweiten Standard entwickelt sich derzeit HbbTV. Damit lassen sich über einen roten Button bereits alle Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender direkt am Fernseher abrufen. Der Standard werde inzwischen in über 20 EU-Ländern und selbst in Asien genutzt, sagte Jürgen Sewczyk, Vorstand der Deutschen TV-Plattform.

Samsung und LG zeigen OLED-Fernseher

Bei der Bildqualität haben die Hersteller kräftig nachgelegt. An der neuen Display-Technologie OLED wurde viele Jahre geforscht und getüftelt. Herausforderung war, die organischen Displays auch in großen Bildschirmgrößen halbwegs kostengünstig herzustellen. Samsung zeigt neben seinem Flaggschiff, dem ES 9090 mit 75 Zoll Bildschirmdiagonale nun auch einen OLED-Fernseher in Berlin. Das Gerät mit 55 Zoll Bildschirmdiagonale soll noch in diesem Jahr in Deutschland im Handel verfügbar sein, sagte so der Hersteller. Auch LG Electronics hat einen ersten 55-Zoll-Fernseher mit OLED im Gepäck. Der 55EM9600 soll zu Weihnachten für rund 10.000 Euro in den Handel kommen.

Das selbstleuchtende, organische Material ermöglicht deutlich bessere Kontraste, und es kann – anders als herkömmliche LCD-Displays – richtiges Schwarz wiedergeben. Schnelle Bewegungen werden durch eine größere Bildwiederholrate schärfer angezeigt, und der Blickwinkel ist im Vergleich zu LCD noch einmal vergrößert, so dass man sogar von der Seite ein verzerrungsfreies und farbstabiles Bild hat. Für noch natürlichere Farben nutzt LG statt des üblichen Farbmodells aus Rot, Grün und Blau (RGB) noch einen Weißanteil pro Bildpunkt. Mit WRGB sollen die Farben für das menschliche Auge noch natürlicher wirken.

Display sind 4 Millimeter dünn

Die Displays sind teils nur noch 4 Millimeter dick. Die flachen Flundern müssen deshalb noch zusätzlich verstärkt werden, damit die Stabilität gewahrt wird. LG etwa nutzt dafür Karbonfasern.

Die Medienunterhaltung macht aber künftig nicht mehr am Fernseher halt. Das laufende Programm lässt sich inzwischen auch bruchlos am Smartphone und Tablet weiterverfolgen. Das Fernsehen befreit sich damit nicht nur aus der zeitlich linearen Ausstrahlung, sondern auch von der Anbindung an einen festen Ort.

Die mobilen Geräte lösen ohnehin mehr und mehr die klassische Fernbedienung auch des Fernsehers ab. Und für die gesamte Branche der Unterhaltungselektronik rücken Smartphone und Tablet immer mehr in den Mittelpunkt. Spannend könnte es auf der IFA bei Smartphones werden, wenn möglicherweise schon erste Geräte mit Microsofts neuem Betriebssystem Windows Phone 8 zu sehen sein werden. Noch sind allerdings weder Partner des Softwareherstellers noch ein Veröffentlichungstermin bekannt.

Ultrabook im 21:9-Format

Neue Ultrabooks gibt es unter dem Funkturm ebenfalls zu sehen. Die neue Geräte-Kategorie, die Intel mit seinen Vorgaben an Apples Macbook Air angelehnt hat, soll den Absatz der PC wieder ankurbeln. Branchenbeobachter erwarten für die Ultrabooks zudem noch einmal einen deutlichen Fall der Preise.

Toshiba will ein Ultrabook im Format 21:9 vorstellen - das erste seiner Art weltweit. Es soll sich optimal für Microsofts PC- und Tablet-Betriebssystem Windows 8 eignen, das Ende Oktober auf den Markt kommt. Das breite Format ermögliche die Darstellung von sechs weiteren Kacheln, die Microsoft für das neue Oberflächendesign nutzt, sagte ein Sprecher von Toshiba.

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