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IFA 2016: Warum vertraute Smartphone-Marken unwichtig werden

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Krisensitzung auf der IFA  

Warum vertraute Smartphone-Marken unwichtig werden

03.09.2016, 11:23 Uhr | , t-online.de

IFA 2016: Warum vertraute Smartphone-Marken unwichtig werden. Das neue Sony Xperia XZ soll Sony aus der Krise führen. (Quelle: Hersteller)

Das neue Sony Xperia XZ soll Sony aus der Krise führen. (Quelle: Hersteller)

Ein Kommentar von Christian Fenselau

Sony hat seine Pressekonferenz auf der IFA 2016 mit einer Presseschau eröffnet. Das war durchaus selbstkritisch, denn der Hersteller steht momentan nicht gut da. Bei den Smartphone-Marktanteilen rangiert Sony längst unter "ferner liefen", die chinesischen Produzenten um Huawei, Xiaomi und Oppo haben die alte Riege, zu der auch HTC und LG gehören, längst auf die hinteren Ränge verdrängt.

Viele Insider und Experten geben Sony und Co. kaum Chancen, wieder nach vorne zu kommen. Sony selbst sieht das erwartungsgemäß völlig anders, schließlich hat man zwei neue Geräte vorgestellt. Auch LG ist guten Mutes, sind doch die Kinderkrankheiten um die schlechte Verarbeitungsqualität beim Flaggschiff G5 beseitigt. Und HTC freut sich über den unerwarteten Erfolg des HTC 10.

Das alles wird kaum helfen. Bei Sony wird man das Gefühl nicht los, jedes zweite neue Flaggschiff ist immer eine Korrektur des missratenen Vorgängers. Das Xperia Z3+ wurde flugs durch das Z5 ersetzt, zuvor war schon das Z4 ein Reinfall, weshalb es unter diesem Namen gar nicht nach Deutschland kam. Das jüngste Xperia X war ein Mittelklasse-Gerät zum Premiumpreis, weshalb schnell das X Performance doch noch in Europa angeboten wird. Doch das ist kein echter Nachfolger des Z5, weil es kleiner ist. Jetzt wurde die Scharte mit dem XZ behoben, sodass es nun fast zwei Parallelmodelle gibt. Wenn dieser Schlingerkurs nicht aufhört, werden die Probleme eher größer.

Den roten Faden verloren

Auch LG verliert bei seiner Modellvielfalt immer wieder den roten Faden. Die G-Serie hat mit den vergangenen drei Modellen zweimal die Größe verändert – mit dem G3 größer und dem G5 wieder kleiner. So verliert man Kunden, die sich an eine Größe gewöhnt haben und sie beibehalten möchten. Samsung macht das besser: Die Größe des Galaxy S7 entspricht den Vorgängern – wer will, kann auf das Schwestermodell S7 Edge umsteigen.

Bei HTC zeigt sich immerhin ein Lichtblick. Das HTC 10 hat ein leicht verändertes Design – anscheinend reicht das, um neue (oder verlorene) Kunden zu gewinnen. LGs Modulsystem mag innovativer sein, doch wenn es sich nicht auszahlt, wird es nicht nur für den Hersteller teuer. Der Kunde hat sich im Zweifelsfall Module gekauft, die er nach einem Modellwechsel wegwerfen kann.

Kontinuität wird belohnt

Neben Samsung zeigt auch Apple genau die Kontinuität, die der Käufer möchte. Neben der letztendlich unvermeidlichen Größenanpassung mit dem iPhone 6 auf 4,7 Zoll wird mit dem iPhone SE auch die altgewohnte Größe angeboten, um keinen Kunden vor den Kopf zu stoßen.

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