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Google: Datenpanne lähmt Suchmaschine weltweit

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Google-Ausfall versetzt Internet in Panik

15.05.2009, 11:21 Uhr | Sascha Plischke

Der Ausfall zahlreicher Google-Dienste wie Google News und der Suchmaschine versetzte Internet-Nutzer in Panik. (Montage: t-online.de)Ausfall zahlreicher Google-Dienste versetzt Internet-Nutzer in Panik. (Montage: t-online.de) fällt aus und die Netzwelt verfällt in Panik: Genau das ist am Donnerstag geschehen, als am späten Nachmittag die und viele Dienste des Konzerns dahinter nicht mehr erreichbar waren. E-Mail-Service, Blog-Dienste und Nachrichtenseiten blieben unerreichbar. Sofort verfiel die Netzgemeinde in Panik, über die Kurznachrichten-Plattform Twitter schwoll der Beschwerdestrom innerhalb von Minuten an. Der Fall zeigt, wie abhängig das Internet von Google-Diensten mittlerweile ist.

Es war gegen 17 Uhr, als die ersten Nutzer den Ausfall bemerkten. Aus mehreren Ländern berichteten Anwender, dass Google-Dienste wie die Suchmaschine, die Video-Seite YouTube, Google Maps und Google Mail nicht mehr oder nur noch sporadisch zu erreichen waren. Vor allem über Twitter hagelte es Beschwerden von Nutzern, die plötzlich ohne Google-Suche und E-Mail da saßen. Google selbst kam mit einer Erklärung gar nicht hinterher, die panischen Kurznachrichten waren einfach viel schneller als die offizielle Mitteilung des Unternehmens.

Vizepräsident mit Flugzeug-Vergleich

Als die endlich kam, verfasst von Vizepräsident Urs Hölzle, versuchte der es mit einem Flugzeugvergleich. "Hier spricht Ihr Pilot," überschrieb Hölzle die Erklärung. "Stellen Sie sich vor, Sie fliegen von New York nach San Francisco, und Ihr Flugzeug wird über einen Flughafen in Asien geleitet. Und ein Haufen anderer Flugzeuge wurde ebenfalls über die Route geschickt. Sie gerieten in einen Stau und Ihre Reise dauerte viel länger, als Sie erwartet hatten. " Genau das sei mit den Datenpaketen von Google geschehen. Ein Systemfehler habe Google gezwungen, Anfragen an die eigenen Dienste über Datencenter in Asien umzuleiten. Dort habe es eben einen Stau gegeben, der etwa 14 Prozent der Nutzer kurzzeitig von den Google-Angeboten abgeschnitten habe. Weltweit betrachtet waren dies Millionen von Surfern, darunter auch solche in Deutschland und Frankreich.

Internet-Gemeinde reagiert verstimmt

Um 18 Uhr, eine Stunde nach Auftreten der ersten Störungen, gab Google schließlich Entwarnung. Der Fehler sei behoben, alles funktioniere wieder normal. Das Unternehmen bemühe sich darum, die Ursachen zu beheben, um eine Wiederholung zu verhindern. Der Internet-Gemeinde war das jedoch abermals zu langsam, schon eine Viertelstunde vor dem zweiten Statement hatte sich die erlösende Nachricht bereits über Twitter verbreitet: Google ist wieder erreichbar. Erick Schonfeld vom führenden Branchen-Blog TechCrunch schrieb schnippisch in einem Beitrag: "Ja danke, aber das wissen wir längst." Sei ja schließlich alles wieder online und überhaupt.

Abhängigkeit von Google wächst

Der Ausfall zeigt jedoch, wie abhängig ein Großteil der Internet-Gemeinde inzwischen von Google und seinen Angeboten ist. Viele Anwender setzen auf Googlemail, weil sie es für flexibler halten. Zur Unterhaltung für zwischendurch müssen YouTube-Videos herhalten, Autofahrten werden mit Google Maps geplant. Google ist überall. Wenn die Dienste ausfallen, sitzen die Anwender auf dem Trockenen. Und fliehen zum nächsten Internet-Phänomen, um ihren Frust über Googles Allmacht loszuwerden. Denn Twitter war von dem Ausfall ja nicht betroffen, der Dienst gehört nicht zum Google-Imperium – noch nicht.

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